{"id":950279,"date":"2026-04-16T13:44:25","date_gmt":"2026-04-16T13:44:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/950279\/"},"modified":"2026-04-16T13:44:25","modified_gmt":"2026-04-16T13:44:25","slug":"liveticker-zur-wal-rettung-in-der-ostsee-rettungskraefte-beim-patienten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/950279\/","title":{"rendered":"Liveticker zur Wal-Rettung in der Ostsee: Rettungskr\u00e4fte beim &#8222;Patienten&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/buckelwal-220.webp.webp\" alt=\"Vor Poel sind immer noch Helfer beim Wal zugange. \" title=\"Vor Poel sind immer noch Helfer beim Wal zugange.  | Screenshot\/NDR\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>AUDIO: Wal-Rettung: Ablauf verz\u00f6gert sich etwas &#8211; Reaktionstests am Tier (1 Min)<\/p>\n<p>\n                Stand: 16.04.2026 15:37 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Eine private Initiative will den Buckelwal vor Poel lebend bergen und in die Nordsee transportieren. Laut Umweltminister Till Backhaus (SPD) soll das Tier heute per Luftkissen angehoben werden. Er hatte zuvor sein Okay f\u00fcr die Rettungsaktion gegeben. Die Ereignisse im \u00dcberblick: <\/p>\n<p class=\"\"><strong>Das Wichtigste im \u00dcberblick:<\/strong><\/p>\n<p>\n        15:23 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Material-Konvoi eingetroffen<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/buckelwal-222.webp.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/buckelwal-222.webp.webp\" alt=\"Kr\u00e4ne sind am Hafen von Kirchdorf auf der Insel Poel aufgebaut. \" title=\"Kr\u00e4ne stehen am Hafen von Kirchdorf auf der Insel Poel. Der erste Ponton soll schon ins Wasser gehoben worden sein.   | Plathner\/NDR\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Kr\u00e4ne stehen am Hafen von Kirchdorf auf der Insel Poel. Der erste Ponton soll schon ins Wasser gehoben worden sein.  <\/p>\n<p class=\"\">Am Hafen von Kirchdorf auf der Insel Poel ist ein Lkw-Konvoi mit Mobilkr\u00e4nen, riesigen Schwimmpontons und Rohren eingetroffen. Das Material wird f\u00fcr den wohl letzten Versuch zur Rettung des gestrandeten Buckelwals ben\u00f6tigt. Insgesamt kamen f\u00fcnf gro\u00dfe Lkw auf dem Hafengel\u00e4nde an. Auf dem gesperrten Parkplatz wurden zun\u00e4chst Rohre entladen. Die ersten Pontons wurden schon ins Wasser gehoben.<\/p>\n<p>\n        15:06 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Backhaus: Antrag f\u00fcr Umweltministerkonferenz im Mai<\/p>\n<p class=\"\">Umweltminister Till Backhaus (SPD) geht davon aus, dass k\u00fcnftig weitere Wale an deutschen K\u00fcsten stranden werden. <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/schleswig-holstein\/flensburg_nordfriesland_schleswig-flensburg\/belugawal-weisswal-in-der-flensburger-foerde-eigentlich-vor-groenland-unterwegs,belugawal-104.html\" title=\"Belugawal in der Flensburger F\u00f6rde? Sichtung bislang unbest\u00e4tigt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Er verwies dabei auch auf einen Belugawal, der vor Flensburg gesichtet worden sei.<\/a> &#8222;Das hei\u00dft, wir werden uns mit dem Thema weiter auseinandersetzen m\u00fcssen.&#8220; Er forderte f\u00fcr k\u00fcnftige F\u00e4lle eine \u00fcberregionale Koordination. Daf\u00fcr gebe es mit dem Havariekommando, das vom Bund und den K\u00fcstenl\u00e4ndern f\u00fcr Schiffsungl\u00fccke gebildet wurde, eine geeignete Einheit. Das Kommando habe Wissenschaftler und Technik verf\u00fcgbar. Er habe einen entsprechenden Antrag f\u00fcr die Umweltministerkonferenz im Mai gestellt und sei \u00fcberzeugt, dass der Antrag Zustimmung finden werde. &#8222;Im \u00dcbrigen muss da auch Geld investiert werden&#8220;, so Backhaus weiter.<\/p>\n<p>\n        14:53 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Meeresbiologe: Aktion ist positiv &#8211; doch das Netzproblem bleibt<\/p>\n<p class=\"\">Der Meeresbiologe Boris Culik bewertet den aktuellen Rettungsversuch durchaus positiv. Er sch\u00e4tze die Ma\u00dfnahmen als sehr vielversprechend ein, sagte Culik, der fr\u00fcher am Geomar Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Ozeanforschung in Kiel gearbeitet hat. Dennoch sei es eine andere Frage, ob der Wal dies \u00fcberlebe. Denn das Hauptproblem des Netzrestes in seinem Maul bleibe bestehen. Um die Netzreste zu entfernen, m\u00fcsse man ihn zun\u00e4chst dazu bringen k\u00f6nnen, sein Maul zu \u00f6ffnen, sagt Culik, der sich vor einigen Jahren mit einer Firma selbstst\u00e4ndig gemacht und akustische Warnger\u00e4te zum Schutz von Schweinswalen entwickelt hat. &#8222;Wenn man ihn nicht davon befreit, wie soll er sich dann ern\u00e4hren und wieder zu Kr\u00e4ften kommen? Dann ist es letztlich der Abtransport eines sterbenden Tieres in andere Gew\u00e4sser.&#8220; F\u00fcr die Landesregierung in MV sei es ein Gl\u00fccksfall, dass jetzt ein privater Investor den Wal wegtransportiere. W\u00e4re der Wal innerhalb der 12-Meilen-Zone verstorben, h\u00e4tte das Land ihn entsorgen m\u00fcssen. &#8222;Das w\u00e4re dann zulasten der Landeskasse gegangen.&#8220; Backhaus entledige sich damit zudem des Problems, dass er pers\u00f6nlich verantwortlich gemacht werde, wenn der Wal in Mecklenburg-Vorpommern stirbt, meint Culik.<\/p>\n<p>\n        14:16 Uhr\n    <\/p>\n<p>    AfD: Im Zweifelsfall &#8222;tierethische Ma\u00dfnahmen in Betracht ziehen&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Die AfD-Landtagsfraktion in Mecklenburg-Vorpommern zeigt sich angesichts der Zustimmung zu einer privaten Rettungsinitiative verwundert. &#8222;Im Zweifelsfall hat der Umweltminister Zeit verschenkt, um dem Tier mit einem Rettungsversuch zu helfen und wilden Spekulationen vorzugreifen&#8220;, so Thore Stein, naturschutzpolitischer Sprecher der Fraktion. Es sei richtig gewesen, Experten zu Rate zu ziehen und alle M\u00f6glichkeiten auszuloten. Der Minister habe sein Handeln zwei Wochen lang mit einem wissenschaftlichen Gutachten begr\u00fcndet und ethische Aspekte, die gegen das Gutachten f\u00fcr eine Rettung gesprochen h\u00e4tten, kategorisch ausgeschlossen, sagte Stein. &#8222;Sollte der Versuch misslingen, der Wal nicht aus eigener Kraft sich mehr retten k\u00f6nnen und ein weiterer Rettungsversuch nicht mehr vertretbar sein, m\u00fcssen die Beh\u00f6rden tierethische Ma\u00dfnahmen in Betracht ziehen&#8220;, sagte der AfD-Politiker. &#8222;Das w\u00e4re verantwortungsvoller, als unt\u00e4tig den Wal erneut seinem Schicksal zu \u00fcberlassen.&#8220;<\/p>\n<p>\n        14:00 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Kommentar: Dringend etwas \u00e4ndern<\/p>\n<p class=\"\">Der Buckelwal vor der Insel Poel halte uns allen den Spiegel vor, und was wir darin sehen, sei nicht wirklich beruhigend, kommentiert NDR Redakteur Wolfram Dietrich. Es sei dringend Zeit, etwas zu \u00e4ndern: Im Umgang mit der Natur und miteinander.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/wal-330.webp.webp\" alt=\"Ein Wal gibt Atemluft ab, w\u00e4hrend er noch immer in der Wismarer Bucht liegt. \" title=\"Ein Wal gibt Atemluft ab, w\u00e4hrend er noch immer in der Wismarer Bucht liegt.  | Philip Dulian\/dpa\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Zwischen Mitgef\u00fchl, Politik, Inszenierung und einem System im Dauerstress.<\/p>\n<p>\n        13:49 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Gr\u00fcne: Ministerium darf sich nicht aus der Verantwortung nehmen<\/p>\n<p class=\"\">Die Gr\u00fcnen-Landtagsfraktion in Mecklenburg-Vorpommern fordert das Umweltministerium auf, bei der privaten Rettungsaktion des in der Ostsee gestrandeten Wals die Verantwortung zu \u00fcbernehmen. &#8222;Das Ministerium darf sich jetzt nicht von seiner Verantwortung f\u00fcr das Wohl des Tieres entbunden sehen&#8220;, sagte Harald Terpe, tierschutzpolitischer Sprecher der Fraktion. Bei allen Ma\u00dfnahmen zur Rettung des Wals m\u00fcsse das Tierwohl oberste Priorit\u00e4t haben. &#8222;Rettungskonzepte sind ausschlie\u00dflich auf Grundlage tiermedizinischer und fachlicher Expertise zu bewerten, insbesondere im Hinblick auf die Transportf\u00e4higkeit und die Belastung des Tieres&#8220;, betonte Terpe. Daher sei auch bei neu eingebrachten oder privaten Initiativen eine fachliche Begleitung durch unabh\u00e4ngige Experten und Expertinnen sicherzustellen.<\/p>\n<p>\n        13:12 Uhr\n    <\/p>\n<p>    \u00dcberlebenschancen: &#8222;Genauso wie vor zwei Wochen &#8211; oder schlechter&#8220;<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/thilomaack-100.webp.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/thilomaack-100.webp.webp\" alt=\"Thilo Maack ist Meeresbiologe und arbeitet bei der Umweltschutzorganisation Greenpeace. \" title=\"Thilo Maack von Greenpeace sagt, er sei von den aktuellen Rettungspl\u00e4nen \u00fcberrascht.  | Screenshot\/NDR\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Thilo Maack von Greenpeace sagt, er sei von den aktuellen Rettungspl\u00e4nen \u00fcberrascht. <\/p>\n<p class=\"\">&#8222;Ich bin sehr erstaunt, dass es nach wie vor bei einigen noch Hoffnung gibt, diesem Tier noch helfen zu k\u00f6nnen&#8220;, sagt Thilo Maack von der Umweltschutzorganisation Greenpeace im NDR Interview. An der Lage, wie sie vor zwei Wochen schon bestand, habe sich nichts ge\u00e4ndert. Das Tier brauche Ruhe und die gemeinsame Entscheidung sei gewesen, ihm diese Ruhe auch zu geben. Er kenne das aktuelle Rettungskonzept nicht. Aber: &#8222;Die \u00dcberlebenschancen des Wals sind genau so &#8211; beziehungsweise schlechter &#8211; wie vor zwei Wochen&#8220;. <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/schleswig-holstein\/liveticker-zur-walrettung-in-ostsee-tier-vor-mecklenburg-vorpommern-gesichtet,walblog-100.html\" title=\"Liveticker zur Walrettung: Alle Meldungen zum Nachlesen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Maack ist Meeresbiologe und schon seit der Strandung vor Niendorf mit dabei.<\/a> &#8222;Was ich sehe, ist ein Wal, der schwere Hauterkrankungen hat, offensichtlich immer noch Netzreste im Maul hat und vier Mal gestrandet ist, oder im flachen Wasser aufgesessen hat. Ich hab in der ganzen Zeit nicht gesehen, dass er gefressen hat. Das hei\u00dft, dieses Tier ist extrem geschw\u00e4cht.&#8220; Er k\u00f6nne sich nicht vorstellen, dass sich der Zustand durch den Rettungsversuch verbessern werde.<\/p>\n<p>\n        12:57 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Helfer im Wasser<\/p>\n<p class=\"\">Sechs Helfer haben sich im h\u00fcfttiefen Wasser zu dem Buckelwal begeben. Unter anderem spritzten sie Wasser auf den Wal. Es soll versucht werden, Luftkissen unter das Tier zu bringen und es schonend anzuheben. Dazu soll zuvor Schlick unter ihm weggesp\u00fclt werden. Ein Schlepper k\u00f6nnte dann den Wal, der auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert werden soll, bis in die Nordsee ziehen &#8211; m\u00f6glicherweise sogar bis in den Atlantik.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/whatsapp538.webp.webp\" alt=\"Die Applikation App WhatsApp ist auf dem Display eines Smartphones zu sehen.\" title=\"Die Applikation App WhatsApp ist auf dem Display eines Smartphones zu sehen. | picture alliance\/dpa, Silas Stein\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Ausgew\u00e4hlte Meldungen, Videos und Hintergr\u00fcnde \u00fcber alles Wichtige f\u00fcr Mecklenburg-Vorpommern in unserem Whatsapp-Kanal.<\/p>\n<p>\n        12:51 Uhr\n    <\/p>\n<p class=\"\">Die CDU-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern ist von der privaten Rettungsinitiative des in der Ostsee gestrandeten Wals \u00fcberrascht worden. Man gehe davon aus, dass die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden ausschlie\u00dflich das Wohl des Tieres im Blick haben und alles daf\u00fcr tun, dass ihm unn\u00f6tiges Leid erspart bleibe, sagte Daniel Peters, Vorsitzender der CDU-Fraktion, auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Politisch lasse sich nicht beurteilen, wie sich das Tierwohl bestm\u00f6glich sicherstellen lasse. &#8222;Wir w\u00fcnschen der privaten Initiative viel Erfolg&#8220;, sagte Peters. Verantwortlich blieben aus seiner Sicht aber die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden.<\/p>\n<p>\n        12:35 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Boote n\u00e4hern sich dem Wal<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/mvfoto-5416.webp.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/mvfoto-5416.webp.webp\" alt=\"Zwei Boote n\u00e4hern sich dem Wal vor Poel\" title=\"Zwei Boote n\u00e4hern sich dem Wal vor Poel | NDR | Katrin Gl\u00fcsenkamp\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p class=\"\">Auf dem Wasser n\u00e4hern sich Rettungskr\u00e4fte dem geschw\u00e4chten Buckelwal.<\/p>\n<p>\n        12:27 Uhr\n    <\/p>\n<p>    ITAW: Waren an fachlicher Pr\u00fcfung nicht beteiligt<\/p>\n<p class=\"\">An den Rettungsaktionen im Schleswig-Holsteinischen Niendorf war auch das Institut f\u00fcr Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) an der Tiermedizinischen Hochschule Hannover beteiligt. Zu den jetzigen Rettungspl\u00e4nen \u00e4u\u00dfert man sich dort zur\u00fcckhaltend. Man habe die Entscheidung von Minister Backhaus zur Kenntnis genommen. &#8222;An der fachlichen Pr\u00fcfung der hierzu vorgelegten Planungen waren wir nicht beteiligt und k\u00f6nnen das Vorgehen daher nicht bewerten&#8220;, hei\u00dft es vom ITAW auf NDR Anfrage. An der bisherigen Einsch\u00e4tzung der Lage habe sich aber nichts ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>\n        12:22 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Mitinitiatorin der Rettungsaktion: &#8222;Wir haben alles vor Ort&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Das Konzept f\u00fcr die heute geplante Rettungsaktion kommt vom Mediamarkt-Gr\u00fcnder Walter Gunz und der Unternehmerin Karin Walter-Mommert, die aus dem Pferdesport bekannt ist. Sie sieht die Schuld f\u00fcr die Verz\u00f6gerung der Rettungsaktion im Umweltministerium, erkl\u00e4rte sie im NDR MV Interview. Gestern h\u00e4tten sie das &#8222;GO&#8220; von Minister Backhaus erhalten, aber dann habe es &#8222;Probleme mit den Besetzungslisten&#8220; gegeben. Laut Walter-Mommert sollten alle Personen benannt werden, die an der Aktion beteiligt sind. Dies sei &#8222;form- und fristgerecht&#8220; eingereicht worden. &#8222;Wir haben das Equipment, wir haben Manpower, wir haben alles vor Ort&#8220;, erkl\u00e4rte Walter-Mommert und weiter: &#8222;Es darf uns jetzt keine Zeit mehr weggenommen werden.&#8220; Am Freitag soll eine \u00c4rztin &#8211; extra aus Hawaii kommend &#8211; hinzugezogen werden.<\/p>\n<p>\n        11:20 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Backhaus: &#8222;Der Wal ist ein schwer kranker Patient&#8220;<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/backhauspresse-100.webp.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/backhauspresse-100.webp.webp\" alt=\"Umweltminister Till Backhaus (SPD) im Gespr\u00e4ch mit mehreren Journalisten.\" title=\"Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) erkl\u00e4rte am Donnerstagvormittag, dass der Wal weiterhin atme.  | NDR, Screenshots\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) erkl\u00e4rte am Donnerstagvormittag, dass der Wal weiterhin atme. <\/p>\n<p class=\"\">Der Wal atme relativ regelm\u00e4\u00dfig alle zwei bis f\u00fcnf Minuten, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD), der sich erneut vor Ort ein Bild von der Lage machte. Wenn sich eine F\u00e4hre oder Personen n\u00e4herten, werde die Frequenz niedriger. &#8222;Der Wal ist ein schwer kranker Patient&#8220;, sagte der Minister im Livestream des Senders News5 live. Laut NDR Informationen sind Taucher vor Ort, aber noch nicht im Wasser.<\/p>\n<p>\n        09:18 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Schriftsteller Sergio Bambar\u00e9n vor Ort<\/p>\n<p class=\"\">Die Rettungsaktion f\u00fcr den vor Poel gestrandeten Buckelwal hat noch immer nicht begonnen. Die genauen Gr\u00fcnde f\u00fcr die Verz\u00f6gerungen von mittlerweile mehr als drei Stunden sind unklar. An der Rettung soll unter anderem Sergio Bambar\u00e9n beteiligt sein. Der in Peru geborene Schriftsteller und Redner erlangte unter anderem mit den Bestsellern &#8222;Der tr\u00e4umende Delphin&#8220; und &#8222;Die Stimme des Ozeans&#8220; Bekanntheit. Au\u00dferdem setzt er sich f\u00fcr den Schutz der Meere ein, engagiert sich f\u00fcr &#8222;Dolphin Aid&#8220; und ist Vizepr\u00e4sident der Umweltschutzorganisation &#8222;Mundo Azul&#8220;. Im Gespr\u00e4ch mit Medienvertretern erkl\u00e4rte Bambar\u00e9n, dass er schon zuvor gestrandeten Walen, die sich in Schleppnetzen verfangen hatten, geholfen h\u00e4tte. Zur heutigen Rettungsaktion f\u00fcr den Wal sagte er: &#8222;Wenn er gesund genug und ruhig ist, besteht eine Chance, das Tier aufs offene Meer zu bringen.&#8220;<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/screenshot-150400.webp.webp\" alt=\"Schriftsteller und Umweltsch\u00fctzer Sergio Sergio Bambar\u00e9n im Gespr\u00e4ch mit Journalisten auf Poel beim Wal\" title=\"Schriftsteller und Umweltsch\u00fctzer Sergio Sergio Bambar\u00e9n im Gespr\u00e4ch mit Journalisten auf Poel beim Wal | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Sergio Bambar\u00e9n, Schriftsteller und Umweltsch\u00fctzer ist vor Ort und will den Wal nach eigener Aussage beruhigen, damit er f\u00fcr den Transport ins offene Meer gewappnet ist. <\/p>\n<p>\n        08:29 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Wasserschutzpolizei auf dem Weg zum Wal<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/schiffwal-100.webp.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/schiffwal-100.webp.webp\" alt=\"Ein Schiff der Wasserschutzpolizei in der Kirchsee vor Poel. \" title=\"Die Wasserschutzpolizei ist mit der &quot;Uecker&quot; auf dem Weg zum Wal.  | NDR\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Die Wasserschutzpolizei ist mit der &#8222;Uecker&#8220; auf dem Weg zum Wal. <\/p>\n<p class=\"\">So langsam geht es los: NDR Reporter berichten, dass sich das Wasserschutzpolizeiboot &#8222;Uecker&#8220; dem Wal n\u00e4hert. Aktuell liegt es vor der Schutzzone.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/wal-342.webp.webp\" alt=\"Wal in der Ostsee\" title=\"Der Irrweg des Wals in der Ostsee: Seit Ende M\u00e4rz liegt der Wal in der Kirchsee vor Poel.  | NDR, Screenshots\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Verz\u00f6gerungen sind unklar. Bisher hat sich nur ein Schiff der Wasserschutzpolizei dem Wal gen\u00e4hert. <\/p>\n<p>\n        06:58 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Zeitplan verschiebt sich<\/p>\n<p class=\"\">Noch hat die Rettungsaktion f\u00fcr den Wal nicht angefangen. Nach NDR Informationen werden die Taucher gegen 8 Uhr loslegen. Auch Umweltminister Till Backhaus (SPD) wird auf der Insel Poel erwartet. Es soll eine Lagebesprechung mit allen Beteiligten geben.<\/p>\n<p>\n        06:22 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Reaktionstest geplant<\/p>\n<p class=\"\">Mit Sonnenaufgang haben die intensiven Vorbereitungen f\u00fcr den Rettungsversuch begonnen. Experten wollen zuerst einmal untersuchen, wie es dem Wal geht. Unter anderem sollen Reaktionstests zeigen, wie das Tier auf Taucher und Boote reagiert. Im n\u00e4chsten Schritt soll getestet werden, wie die Beschaffenheit des Untergrunds ist, auf dem der Buckelwal festliegt &#8211; und ob der Schlick entfernt werden kann.<\/p>\n<p>\n            <strong>Video:<\/strong><br \/>\n            Buckelwal: Backhaus gibt gr\u00fcnes Licht f\u00fcr Rettungsversuch (4 Min)\n        <\/p>\n<p>\n        05:04 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Ziel des Rettungsversuchs sind Nordsee und Atlantik<\/p>\n<p class=\"\">Nach Angaben von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) ist geplant, heute ein Luftkissen unter den Buckelwal zu bringen und ihn schonend anzuheben. Dazu soll Schlick unter ihm weggesp\u00fclt werden. Der Wal solle dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert und transportiert werden. Gehe alles gut, k\u00f6nne der Transport aus der Region am Freitag beginnen, sagte Backhaus. Ein Schlepper soll die beiden Pontons bis in die Nordsee und den Atlantik ziehen, um den Wal dort freizulassen. <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/radiomv\/buckelwal-in-der-ostsee-sea-shepherd-nicht-ueber-rettungsaktion-informiert,aktuellmv-236.html\" title=\"Buckelwal in der Ostsee: Sea Shepherd nicht \u00fcber Rettungsaktion informiert\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Die Umweltschutzorganisation Sea Shepherd sieht das neue Konzept zur Rettung des Wals kritisch. <\/a>&#8222;Wir wissen nicht, ob es eine Art Gutachten gibt. Wir wissen nur, dass f\u00fcr die Beratungen keines der wissenschaftlichen Institute hinzugezogen wurde. Das hei\u00dft, es liegt keine meeresbiologische oder tiermedizinische Expertise vor&#8220;, sagte Florian Stadler, Kampagnenleiter bei Sea Shepherd. Angesprochen auf den Erfolg oder Misserfolg des Rettungsversuchs, <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/radiomv\/backhaus-am-ende-ist-es-ein-versuch,aktuellmv-240.html\" title=\"Backhaus: &quot;Am Ende ist es ein Versuch&quot;\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">erkl\u00e4rt Umweltminister Till Backhaus (SPD) im Gespr\u00e4ch mit dem NDR<\/a>, dass es ein lohnenswerter Versuch sei. Das Konzept, welches vorliegt, sei &#8222;sehr durchdacht und jetzt m\u00fcssen diejenigen, die es entwickelt haben, auch beweisen, dass es funktioniert.&#8220;<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/screenshot-150242.webp.webp\" alt=\"Moderator Thorsten Schr\u00f6der spricht mit Reporter Marek Walde \u00fcber den Wal vor Poel.\" title=\"Moderator Thorsten Schr\u00f6der spricht mit Reporter Marek Walde \u00fcber den Wal vor Poel. | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Welche Rettungsma\u00dfnahmen sind geplant und wie sind die Erfolgsaussichten? Reporter Marek Walde mit Informationen.<\/p>\n<p>                    Der Irrweg des Wals in der Ostsee<\/p>\n<p>Am 3. M\u00e4rz war der Wal erstmals im Hafen von Wismar gesichtet und mithilfe der Naturschutzorganisation Sea Shepherd mit Booten aus dem Hafenbecken geleitet worden. Am 23. M\u00e4rz lag er auf einer Sandbank vor Timmendorfer Strand. Nachdem f\u00fcr ihn eine Rinne ausgebaggert worden war, schwamm er sich am 27. M\u00e4rz frei. <\/p>\n<p>Am 28. M\u00e4rz strandete er erneut in der Wismarer Bucht s\u00fcdlich der Insel Walfisch, kam zwischenzeitlich frei, lag anschlie\u00dfend jedoch bis zum 30. M\u00e4rz wieder im flachen Wasser fest. In der Nacht zum 31. M\u00e4rz setzte er sich abermals in Bewegung. Allerdings schwamm er nicht Richtung Westen, sondern nach Norden und blieb gegen 13 Uhr in der Kirchsee vor Poel liegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"AUDIO: Wal-Rettung: Ablauf verz\u00f6gert sich etwas &#8211; Reaktionstests am Tier (1 Min) Stand: 16.04.2026 15:37 Uhr Eine private&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":950280,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[590,331,332,1349,24694,1737,206839,206840,199291,3364,29,50639,30,13,96043,4006,188,66058,1351,66057,1352,66056,1353,14,1350,15,1354,2852,66059,12,2706,1886,199292,6447],"class_list":["post-950279","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-aktuell","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-aktuelles","tag-breaking","tag-breaking-news","tag-buckelwal-backhaus","tag-buckelwal-mecklenburg-vorpommern","tag-buckelwal-wismar","tag-de","tag-deutschland","tag-direkt","tag-germany","tag-headlines","tag-landkreis-nordwestmecklenburg","tag-live","tag-liveticker","tag-meck-pomm","tag-mecklenburg-vorpommern","tag-mecklenburg-vorpommern-aktuell","tag-mv","tag-mv-nachrichten","tag-mv-news","tag-nachrichten","tag-neuigkeiten","tag-news","tag-news-mv","tag-ostsee","tag-radio-mecklenburg-vorpommern","tag-schlagzeilen","tag-ticker","tag-tiere","tag-wal-wismar","tag-wildtiere"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":"Validation failed: Text character limit of 500 exceeded"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/950279","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=950279"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/950279\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/950280"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=950279"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=950279"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=950279"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}