{"id":9511,"date":"2025-04-05T06:47:19","date_gmt":"2025-04-05T06:47:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/9511\/"},"modified":"2025-04-05T06:47:19","modified_gmt":"2025-04-05T06:47:19","slug":"trumps-zoll-politik-deutsche-autobauer-in-mexiko-unter-druck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/9511\/","title":{"rendered":"Trumps Zoll-Politik: Deutsche Autobauer in Mexiko unter Druck"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 04.04.2025 14:44 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Mexikos Ausschluss von den gegenseitigen Z\u00f6llen, die US-Pr\u00e4sident Trump erlassen hat, l\u00e4sst die Mexikaner erstmal aufatmen. Doch die Autobauer in Mexiko, darunter auch deutsche Hersteller, haben allen Grund, nerv\u00f6s zu sein.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/anne-demmer-101.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Anne Demmer\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/anne-demmer-103.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn ihrer morgendlichen Pressekonferenz hat die mexikanische Pr\u00e4sidentin Claudia Sheinbaum noch die guten Beziehungen zu den USA gelobt. Sie basierten auf der Achtung der Souver\u00e4nit\u00e4t und der guten Zusammenarbeit, so Sheinbaum. So ist Mexiko von einem Teil der gegenseitigen Z\u00f6lle, die US-Pr\u00e4sident Trump in den vergangenen Wochen verh\u00e4ngt hat, verschont geblieben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Autobauer in Mexiko, darunter auch deutsche Hersteller, werden allerdings doch mit 25 Prozent zur Kasse gebeten. Sheinbaum versuchte trotzdem, Optimismus zu verbreiten. &#8222;Im schlimmsten Fall bleiben die Z\u00f6lle f\u00fcr die Automobilindustrie, aber dann wird Mexiko immer noch den Standortvorteil haben \u2013 die N\u00e4he zu den USA. Und wir glauben, dass wir immer noch bessere Konditionen verhandeln k\u00f6nnen&#8220;, erkl\u00e4rte die mexikanische Pr\u00e4sidentin.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSie sei auch in Kontakt mit den drei gro\u00dfen Autobauern Mercedes, BMW und Volkswagen. Ihnen empfehle sie, im Rahmen des nordamerikanischen Freihandelsabkommens zu exportieren. &#8222;Das bedeutet, dass sie einen gr\u00f6\u00dferen Anteil in Nordamerika produzieren m\u00fcssten&#8220;, so Sheinbaum.<\/p>\n<p>    Z\u00f6lle trotz Freihandelsabkommen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMexiko hat zusammen mit Kanada und den Vereinigten Staaten ein Freihandelsabkommen geschlossen, 50 Prozent der Lieferungen von mexikanischen Produkten in die USA profitieren davon. Doch so eindeutig scheint die Sachlage nicht zu sein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas nordamerikanische Freihandelsabkommen hat eigentlich Importe von Z\u00f6llen befreit, wenn der Wertsch\u00f6pfungsanteil in Nordamerika bei mindestens 75 Prozent liegt, ein Produkt also zum gr\u00f6\u00dften Teil in der Region produziert wurde. US-Pr\u00e4sident Trump verh\u00e4ngte nun aber trotzdem Z\u00f6lle von 25 Prozent auf Autoimporte. Damit verst\u00f6\u00dft er gegen das Abkommen mit Mexiko und Kanada, das er selbst w\u00e4hrend seiner ersten Amtszeit ausgehandelt hatte.<\/p>\n<p>    Herausforderung Motorenproduktion<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAber selbst, wenn sich das Blatt zugunsten der Autobauer wenden sollte, st\u00fcnden die deutschen Unternehmen vor der Herausforderung, die Bedingungen des nordamerikanischen Freihandelsabkommens zu erf\u00fcllen, erkl\u00e4rt Johannes Hauser, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Deutsch-Mexikanischen Industrie- und Handelskammer.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Der Punkt ist, dass diese 75 Prozent der Wertsch\u00f6pfung nur dann zu erreichen sind, wenn die Unternehmen innerhalb des Wirtschaftsraumes Nordamerika auch eine Motorenproduktion unterhalten. Das ist bei den Premiumanbietern nicht der Fall.&#8220; Die Motoren w\u00fcrden importiert \u2013 in die USA, aber auch nach Mexiko. Eine Verlagerung des Standortes sei kostspielig und nat\u00fcrlich auch nicht von heute auf morgen zu stemmen, so Hauser.<\/p>\n<p>    Freihandelsabkommen vor Neuverhandlung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump drohte bereits, das Abkommen mit Mexiko und Kanada zu beenden. Doch auch die US-amerikanischen Unternehmen seien darauf angewiesen, sagt Hauser. &#8222;Weil die Integration des Wirtschaftsraums Nordamerika so weit fortgeschritten ist, dass es wirklich selbstzerst\u00f6rerische Effekte h\u00e4tte, wenn man das Abkommen in Frage stellen w\u00fcrde.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm n\u00e4chsten Jahr soll es eigentlich neu verhandelt werden. Experten raten Mexiko, so schnell wie m\u00f6glich mit den Verhandlungen zu beginnen, um die Gespr\u00e4che mit den USA von der Zoll-Vermeidung auf ein erneuertes Handelsabkommen zu verlagern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 04.04.2025 14:44 Uhr Mexikos Ausschluss von den gegenseitigen Z\u00f6llen, die US-Pr\u00e4sident Trump erlassen hat, l\u00e4sst die Mexikaner&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9512,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,614,30,171,174,208,173,172,64],"class_list":{"0":"post-9511","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-freihandelsabkommen","13":"tag-germany","14":"tag-markets","15":"tag-maerkte","16":"tag-mexiko","17":"tag-unternehmen","18":"tag-unternehmen-maerkte","19":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114284020837813493","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9511","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9511"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9511\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9512"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9511"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9511"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9511"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}