{"id":951614,"date":"2026-04-17T02:25:15","date_gmt":"2026-04-17T02:25:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/951614\/"},"modified":"2026-04-17T02:25:15","modified_gmt":"2026-04-17T02:25:15","slug":"deutsche-industrie-bei-ki-einsatz-vorn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/951614\/","title":{"rendered":"Deutsche Industrie bei KI-Einsatz vorn"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\"><strong>Hannover<\/strong> &#8211; K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) h\u00e4lt Einzug in die Industrie und kommt immer \u00f6fter real zum Einsatz. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Netzwerk-Ausr\u00fcsters Cisco vor der am Montag beginnenden Hannover Messe (20. bis 24. April). Fast zwei Drittel der deutschen Industriebetriebe setzen KI demnach bereits in laufenden Industrieprozessen ein.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die Technologie komme damit aus dem Experimentierstadium heraus. \u201eKI wird Realit\u00e4t\u201c, sagte Cisco-Manager Christian Korff der Deutschen Presse-Agentur. \u201eKI h\u00e4lt Einzug in die Produktion, um Produktionsprozesse zu verbessern.\u201c<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Deutsche Unternehmen seien hier sogar f\u00fchrend. Mit 65 Prozent liege der Anteil der Industrieunternehmen, die KI aktiv einsetzen, hier deutlich h\u00f6her als im Rest Europas. Und auch h\u00f6her als im weltweiten Durchschnitt. Europaweit liegt der Wert den Angaben zufolge nur bei 56 Prozent. Und auch weltweit waren es mit 61 Prozent weniger als in Deutschland.<\/p>\n<p>KI soll Produktivit\u00e4t steigern und Kosten senken<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">F\u00fcr die Untersuchung hatte Cisco weltweit mehr als 1.000 F\u00fchrungskr\u00e4fte aus Unternehmen in 19 L\u00e4ndern befragt, davon rund 500 Manager in Europa und etwa 100 aus Deutschland. Am h\u00e4ufigsten genannt wurden dabei der Einsatz von KI-Assistenten, den fast drei von vier deutschen Industriebetrieben zumindest untersuchen. Wichtigste Ziele hinter der KI-Offensive: Verbesserung der Produktivit\u00e4t, gefolgt von Kostensenkung.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">\u201eDie Reise hat vor zwei, drei Jahren begonnen \u2013 und jetzt ernten wir die Fr\u00fcchte\u201c, sagte Korff. \u201eAm Anfang dieser KI-Welle war noch eine hohe Erwartungshaltung da. Es wurden fast panikartig Projekte initiiert.\u201c Jetzt sei das Thema im realen Betrieb angekommen. \u201eDa ist wahnsinnig viel Neugier im Spiel. Neugier und die Erkenntnis, wie leistungsf\u00e4hig das ist.\u201c<\/p>\n<p>Investitionen machen sich binnen zwei Jahren bezahlt<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Das mache sich nun bezahlt. \u201eKI ist angekommen, wird genutzt, hat\u00a0auch einen betriebswirtschaftlichen Nutzen und l\u00f6st das Versprechen ein, dass sich diese Investition auch lohnt.\u201c Genau das w\u00fcrden Unternehmen auch erwarten &#8211; dass sich Investitionen bezahlt machen, \u201eidealerweise innerhalb von ein bis maximal zwei Jahren\u201c, so Korff. Und das sei \u201emittlerweile absolut realistisch\u201c.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Allerdings zeige die Studie auch: Viele Firmen w\u00fcrden bei dem Thema noch hinterherhinken. Rund 40 Prozent der Firmen h\u00e4tten die Zusammenarbeit von IT und Betriebsteam noch nicht vollzogen, berichtet Korff. Hier m\u00fcsse dringend nachgebessert werden. \u201eWir k\u00f6nnen es uns eigentlich nicht leisten, dass \u00fcber\u00a0ein Drittel der Unternehmen abgeh\u00e4ngt wird.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hannover &#8211; K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) h\u00e4lt Einzug in die Industrie und kommt immer \u00f6fter real zum Einsatz. 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