{"id":951931,"date":"2026-04-17T05:21:13","date_gmt":"2026-04-17T05:21:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/951931\/"},"modified":"2026-04-17T05:21:13","modified_gmt":"2026-04-17T05:21:13","slug":"duesseldorf-maler-zwischen-tradition-und-moderne-hermann-hellbusch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/951931\/","title":{"rendered":"D\u00fcsseldorf: Maler zwischen Tradition und Moderne \u2013 Hermann Hellbusch"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Obwohl Hermann Hellbusch 1879 im entfernten Landkreis <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/oldenburg\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Oldenburg<\/a> geboren wurde, lebte er viele Jahre lang in D\u00fcsseldorf. Er kam aus einer angesehenen Kaufmannsfamilie und absolvierte eine kaufm\u00e4nnische Lehre. Aber eigentlich verfolgte Hermann Hellbusch schon in jungen Jahren den Plan, Maler zu werden, und so begann er nach seiner Lehrzeit in Bremen eine k\u00fcnstlerische Ausbildung. Sein Weg f\u00fchrte ihn unter anderem zum Studium bei Professor Hans Olde an der Kunstschule <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/weimar\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Weimar<\/a>. Und auch auf seinen Studienreisen nach S\u00fcddeutschland, Frankfurt, N\u00fcrnberg und Konstanz war Hermann Hellbusch immer mit dem Zeichen- und Skizzenblock unterwegs.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Erst 1910 kam der K\u00fcnstler nach D\u00fcsseldorf, geh\u00f6rte von 1913 bis 1940 dem Malkasten als Zentrum der D\u00fcsseldorfer Gesellschaft an und nahm unter anderem auch an der \u201eGro\u00dfen Kunstausstellung D\u00fcsseldorf 1924\u201c (heute DIE GROSSE) teil. Hermann Hellbusch war ein produktiver K\u00fcnstler, der haupts\u00e4chlich Landschaften malte. Niederrheinische Flusslandschaften geh\u00f6rten ebenso dazu wie Szenen aus D\u00fcsseldorf und Umgebung.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Durch verwandtschaftliche Bindungen seiner Frau lebte das Paar ab 1947 in Bad Homburg. Dort fand anl\u00e4sslich seines 85. Geburtstages 1964 eine Kollektiv-Ausstellung statt. Das zeitgen\u00f6ssische Publikum sch\u00e4tzte besonders die \u201eStille\u201c und \u201eEinfachheit\u201c in seinen Bildern. Nach seinem Tod 1968 ist die Ausstellung in den besonderen R\u00e4umen des Kornhauses Niederkassel der Familie Schmittmann, Niederkasseler Stra\u00dfe 106, die erste umfassende Einzelausstellung in D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die aktuelle Werkauswahl aus dem K\u00fcnstlernachlass ist allein auf Initiative von Gisela Schmittmann zustande gekommen. Sie hatte die Idee, die Werke ihres Onkels anl\u00e4sslich seines Geburtstages am 19. April in einer Einzelausstellung zu pr\u00e4sentieren. Die Kunstwerke von Hermann Hellbusch sind bis Mai nach Vereinbarung zug\u00e4nglich. An den Wochenenden 18.\/19. April sowie 25.\/26. April ist sie f\u00fcr das Publikum jeweils von 15 bis 18 Uhr ge\u00f6ffnet. Einige ausgew\u00e4hlte Arbeiten k\u00f6nnen erworben werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Obwohl Hermann Hellbusch 1879 im entfernten Landkreis Oldenburg geboren wurde, lebte er viele Jahre lang in D\u00fcsseldorf. 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