{"id":95206,"date":"2025-05-08T20:58:10","date_gmt":"2025-05-08T20:58:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/95206\/"},"modified":"2025-05-08T20:58:10","modified_gmt":"2025-05-08T20:58:10","slug":"trump-kuendigt-handelsabkommen-mit-uk-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/95206\/","title":{"rendered":"Trump k\u00fcndigt Handelsabkommen mit UK an"},"content":{"rendered":"<p>              8.05.2025 22:22<\/p>\n<p>              (Akt. 8.05.2025 22:30)<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/1386256208_BLD_Online-4-3-400533033-533x400.jpg\"   alt=\"Trump und Starmer telefonieren live zu Abkommen\" title=\"Trump und Starmer telefonieren live zu Abkommen\"\/><\/p>\n<p>                    Trump und Starmer telefonieren live zu Abkommen<br \/>\n                     \u00a9APA\/GETTY IMAGES NORTH AMERICA<\/p>\n<p>\n        US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat ein erstes Handelsabkommen nach der Verh\u00e4ngung weltweiter Z\u00f6lle bekanntgegeben. In einem live im Fernsehen \u00fcbertragenen Telefonat gab er am Donnerstag zusammen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer die Vereinbarung bekannt, deren Details noch ausgearbeitet werden sollen. Trump sprach von einem &#8222;Durchbruch-Deal&#8220;. Starmer zufolge sollen die Vereinbarungen so bald wie m\u00f6glich in Kraft treten.\n      <\/p>\n<p>&#8222;Dies ist ein wirklich fantastischer, historischer Tag&#8220;, sagte er. Trump k\u00fcndigte an, Gespr\u00e4che mit den Europ\u00e4ern f\u00fchren zu wollen. Die EU-Kommission schlug f\u00fcr den Fall eines Scheiterns Gegenma\u00dfnahmen mit einem Volumen von 95 Mrd. Euro vor.<\/p>\n<p>Nach dem Telefonat zwischen Trump und Starmer gaben die Regierungen in Washington und London getrennt vor der Presse Details bekannt. Demnach bleiben die Zehn-Prozent-Z\u00f6lle der USA gegen Gro\u00dfbritannien bestehen. Gro\u00dfbritannien senkt seinerseits seine Z\u00f6lle f\u00fcr US-Waren von 5,1 auf 1,8 Prozent. Die von Trump eingef\u00fchrten Aufschl\u00e4ge auf Stahl und Aluminium werden komplett gestrichen. Die britische Regierung erkl\u00e4rte, es werde einen gegenseitigen Marktzugang f\u00fcr Rindfleisch geben, ein im K\u00f6nigreich strittiges Thema wegen der unterschiedlichen Auflagen f\u00fcr Lebensmittelsicherheit. Die britischen Aufschl\u00e4ge auf Ethanol aus den USA werden ganz abgeschafft.<\/p>\n<p>&#8222;James Bond hat nichts zu bef\u00fcrchten&#8220;<\/p>\n<p>Bei britischen Autoausfuhren in die USA soll ein abgestuftes Verfahren greifen. Nach den Angaben aus London sollen die einheimischen Hersteller ein Kontingent von 100.000 Autos pro Jahr erhalten, die zum Basissatz von zehn Prozent in die USA eingef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Das entspricht fast den gesamten britischen Autoexporten des vergangenen Jahres. Wie das US-Handelsministerium mitteilte, soll f\u00fcr alle dar\u00fcber hinaus importierten Autos ein Aufschlag von 25 Prozent gelten. US-Handelsminister Howard Lutnick zufolge werden britische Unternehmen nun Flugzeugteile zollfrei in die USA exportieren. Im Gegenzug wird erwartet, dass eine britische Fluggesellschaft Boeing-Maschinen im Wert von zehn Milliarden Dollar kauft.<\/p>\n<p>Einige Themen wurden zun\u00e4chst ausgeklammert und sollen getrennt behandelt werden. So bleibt die von Trump scharf kritisierte britische Steuer auf digitale Dienstleistungen. Auch Gespr\u00e4che \u00fcber geplante US-Z\u00f6lle auf im Ausland produzierte Filme stehen aus.<\/p>\n<p>Experte: Z\u00f6lle f\u00fcr EU und andere wohl &#8222;verdamm viel h\u00f6her&#8220;<\/p>\n<p>Analysten verwiesen in ersten Reaktionen insbesondere darauf, dass der von Trump eingef\u00fchrte Basiszoll von zehn Prozent weiter bestehen werde. &#8222;W\u00e4hrend wir die Einzelheiten abwarten, ist bereits klar, dass sich die Lage des Vereinigten K\u00f6nigreichs beim Handel mit den USA im Vergleich zu gestern verbessert hat&#8220;, sagte der Investmentstratege Lindsay James von Quilter in London. &#8222;Aber die Situation ist immer noch viel schlechter als vor sechs Monaten.&#8220; Dem pflichtete der Stratege Michael Brown von Pepperstone bei: &#8222;Die wichtigste Erkenntnis aus all dem ist f\u00fcr mich, dass der Basiszoll von zehn Prozent immer noch gilt, egal, was sie vereinbart haben.&#8220; Wenn dies bei einer so sehr befreundeten Nation wie Gro\u00dfbritannien gelte, d\u00fcrften die US-Z\u00f6lle f\u00fcr die EU, China oder Japan &#8222;verdammt viel h\u00f6her&#8220; ausfallen.<\/p>\n<p>Die EU-Kommission legte am Donnerstag einen Vorschlag f\u00fcr Gegenma\u00dfnahmen der 27 Mitgliedstaaten vor, sollten die Verhandlungen mit den USA keinen Erfolg bringen. Sie w\u00fcrden Wein, Bourbon und andere Spirituosen, Fisch, Flugzeuge, Autos und Autoteile, Chemikalien, Elektroger\u00e4te, Gesundheitsprodukte und Maschinen aus den USA treffen, mit einem Gesamtvolumen von 95 Milliarden Euro. &#8222;Die EU ist nach wie vor fest entschlossen, ein Verhandlungsergebnis mit den USA zu erzielen&#8220;, erkl\u00e4rte Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen. &#8222;Gleichzeitig bereiten wir uns weiter auf alle Eventualit\u00e4ten vor.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"8.05.2025 22:22 (Akt. 8.05.2025 22:30) Trump und Starmer telefonieren live zu Abkommen \u00a9APA\/GETTY IMAGES NORTH AMERICA US-Pr\u00e4sident Donald&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":95207,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3976],"tags":[331,332,3957,5192,551,14952,7177,13,5554,14,15,16,12,113,3992,3993,3994,64,3995,3996,3997,55,211,2408],"class_list":{"0":"post-95206","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-vereinigtes-koenigreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-aussenhandel","11":"tag-freihandel","12":"tag-grossbritannien","13":"tag-handelsabkommen","14":"tag-handelspolitik","15":"tag-headlines","16":"tag-keir-starmer","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-politik","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-trump","22":"tag-uk","23":"tag-united-kingdom","24":"tag-united-kingdom-of-great-britain-and-northern-ireland","25":"tag-usa","26":"tag-vereinigtes-koenigreich","27":"tag-vereinigtes-koenigreich-grossbritannien-und-nordirland","28":"tag-vereinigtes-koenigreich-von-grossbritannien-und-nordirland","29":"tag-wirtschaft","30":"tag-zoelle","31":"tag-zusammenfassung"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/95206","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=95206"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/95206\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/95207"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=95206"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=95206"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=95206"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}