{"id":952119,"date":"2026-04-17T07:11:16","date_gmt":"2026-04-17T07:11:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/952119\/"},"modified":"2026-04-17T07:11:16","modified_gmt":"2026-04-17T07:11:16","slug":"gelebte-frauenpolitik-gesundheitsministerin-warken-verteidigt-sparplaene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/952119\/","title":{"rendered":"&#8222;Gelebte Frauenpolitik&#8220; &#8211; Gesundheitsministerin Warken verteidigt Sparpl\u00e4ne"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/warken-156.jpg\" alt=\"Nina Warken\" title=\"Nina Warken | dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 17.04.2026 \u2022 08:46 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>F\u00fcr bisher mitversicherte Ehepartner sollen bald Krankenkassenbeitr\u00e4ge f\u00e4llig werden. Das sei &#8222;gelebte Frauenpolitik&#8220;, verteidigte Gesundheitsministerin Warken die Pl\u00e4ne. Die CSU st\u00f6\u00dft sich an den Kosten f\u00fcr B\u00fcrgergeldempf\u00e4nger.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Gesundheitsministerin Nina Warken hat ihre Pl\u00e4ne zur Reform des Gesundheitssystems gegen Kritik auch aus Reihen der Koalitionspartner CSU und SPD verteidigt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern solle nicht nur aus finanziellen Gr\u00fcnden eingeschr\u00e4nkt werden. &#8222;Es geht mir hier nicht nur um Beitragsgerechtigkeit oder Mehreinnahmen f\u00fcr die gesetzliche Krankenversicherung&#8220;, <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/rnd-interview-gesundheitsministerin-warken-verteidigt-sparvorschlaege-zur-krankenversicherung-4UYGTUDJRZCYNDM6HPHGDFI63E.html\" title=\"Nina Warken im RND-Interview\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">sagte die CDU-Politikerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland<\/a> (RND). Die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern, die weder Kinder erziehen noch Angeh\u00f6rige pflegen, sei auch ein Besch\u00e4ftigungshemmnis.<\/p>\n<p>    &#8222;Das ist gelebte Frauenpolitik&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die vorgeschlagene \u00c4nderung halte sie daher auch in der Sache f\u00fcr richtig. &#8222;Das ist gelebte Frauenpolitik und f\u00f6rdert Eigenst\u00e4ndigkeit und Vorsorge &#8211; vor allem auch bei der Rente&#8220;, so Warken. Schon wenn jemand einen sogenannten Midi-Job \u00fcber 603 Euro annehme, sei er selbst krankenversichert. Das werde bereits beim derzeitigen Mindestlohn mit einer Arbeitszeit von elf Stunden pro Woche erreicht.<\/p>\n<p>    Neuregelung soll von 2028 an gelten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach einem Referentenentwurf des Gesundheitsministeriums sollen Kassenmitglieder mit derzeit beitragsfrei mitversicherten Ehepartnern k\u00fcnftig einen Beitragszuschlag von 3,5 Prozent zahlen. Dies soll von 2028 an gelten. Beitragsfrei mitversichert sein sollen weiterhin Kinder, Eltern von Kindern bis zum siebten Geburtstag, von Kindern mit Behinderungen sowie Menschen mit pflegebed\u00fcrftigen Angeh\u00f6rigen und im Regel-Rentenalter.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Pl\u00e4ne hatten <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/reform-krankenkassen-warken-reax-100.html\" title=\"Kritik an Sparpl\u00e4nen der Gesundheitsministerin - Patienten \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet?\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">harsche Kritik<\/a> ausgel\u00f6st, etwa von Sozialverb\u00e4nden.<\/p>\n<p>    CSU will Kassen von Kosten f\u00fcr B\u00fcrgergeldempf\u00e4nger entlasten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ziel von Warkens Reform ist vor allem, die Ausgaben der Krankenkassen zu drosseln. Eine \u00dcbernahme der Krankenversicherungskosten von B\u00fcrgergeldempf\u00e4ngern durch den Bund ist derzeit aber nicht Teil der geplanten Reform der gesetzlichen Krankenversicherung &#8211; sehr zum \u00c4rger der CSU.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Es k\u00f6nne nicht sein, dass die Beitragszahler j\u00e4hrlich 10 bis 12 Milliarden Euro f\u00fcr B\u00fcrgergeldempf\u00e4nger zahlen m\u00fcssten, Ehepartner aber aus der solidarischen Mitversicherung herausgedr\u00e4ngt w\u00fcrden, argumentiert die CSU. Sie fordert deshalb, die Kassenbeitr\u00e4ge von B\u00fcrgergeldempf\u00e4ngern zumindest teilweise aus dem Bundeshaushalt zu finanzieren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Es gibt richtige Ans\u00e4tze in dem Paket von Gesundheitsministerin Warken, etwa dass die Ausgaben nicht st\u00e4rker steigen sollen als die Einnahmen und dass jeder seinen Beitrag leisten muss&#8220;, sagte der bayerische CSU-Fraktionschef <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/gesundheitsreform--soeder-vertrauter-nennt-warkens-plan--nicht-tragfaehig--37314830.html\" title=\"Klaus Holetschek im Stern\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Klaus Holetschek dem Magazin Stern<\/a>.<\/p>\n<p>    &#8222;Nicht tragf\u00e4hig&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Doch ist das alles gut gemeint, aber nicht tragf\u00e4hig, wenn der Einstieg in die versicherungsfremden Leistungen nicht gelingt.&#8220; Holetschek verlangte, der Bund m\u00fcsse die Beitr\u00e4ge f\u00fcr die Bezieher von Grundsicherung bezahlen. &#8222;Mindestens der Einstieg in eine st\u00e4rkere \u00dcbernahme der Kosten muss zwingend Teil dieses Pakets werden.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Dabei droht allerdings \u00c4rger mit dem Koalitionspartner SPD: Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) lehnt es ab, die Beitr\u00e4ge der B\u00fcrgergeldempf\u00e4nger voll aus dem Bundesetat zu finanzieren. Seinen Angaben zufolge w\u00fcrde das den Bundeshaushalt um 12 Milliarden Euro belasten. Auch Warken hat bereits deutlich gemacht, dass der Koalition im Moment haushaltstechnisch die H\u00e4nde gebunden seien.<\/p>\n<p>    Gutverdiener sollen mehr zahlen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">F\u00fcr Diskussion sorgt auch Warkens Ank\u00fcndigung, Gutverdiener st\u00e4rker zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherungen heranzuziehen. Die Einkommensgrenze, bis zu der Beitr\u00e4ge f\u00e4llig werden, solle 2027 einmalig um rund 300 Euro zus\u00e4tzlich angehoben werden, hei\u00dft es in einem Referentenentwurf, der nun in die regierungsinterne Abstimmung ging. Der Entwurf soll am 29. April ins Kabinett kommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 17.04.2026 \u2022 08:46 Uhr F\u00fcr bisher mitversicherte Ehepartner sollen bald Krankenkassenbeitr\u00e4ge f\u00e4llig werden. 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