{"id":953540,"date":"2026-04-17T21:17:15","date_gmt":"2026-04-17T21:17:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/953540\/"},"modified":"2026-04-17T21:17:15","modified_gmt":"2026-04-17T21:17:15","slug":"projekt-blue-space-hamburg-erprobt-regeln-fuer-den-drohnenverkehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/953540\/","title":{"rendered":"Projekt &#8222;Blue Space&#8220;: Hamburg erprobt Regeln f\u00fcr den Drohnenverkehr"},"content":{"rendered":"<p>\n                <strong>Video:<\/strong><br \/>\n                Hamburg erarbeitet Strategie f\u00fcr Drohnen im \u00f6ffentlichen Raum (2 Min)\n            <\/p>\n<p>\n                Stand: 17.04.2026 22:11 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Drohnen sind bei Polizei, Beh\u00f6rden und Unternehmen l\u00e4ngst nicht mehr wegzudenken, doch ein klarer rechtlicher Rahmen fehlt noch. Hamburg erprobt im Projekt &#8222;Blue Space&#8220;, wie das k\u00fcnftig geregelt werden soll.<\/p>\n<p class=\"\">Ob bei der Suche nach Vermissten oder bei der \u00dcberwachung von Infrastruktur: Drohnen sind in vielen Bereichen zu einem unverzichtbaren Werkzeug geworden. Ausgestattet mit Infrarotkameras kommen sie unter anderem bei Polizei und Einsatzkr\u00e4ften zum Einsatz &#8211; und das zu einem Bruchteil der Kosten eines Hubschraubers. Doch je mehr Ger\u00e4te gleichzeitig in der Luft sind, desto dringlicher wird eine Frage: Wer regelt diesen Luftraum?<\/p>\n<p>    Besondere Herausforderung in Gro\u00dfst\u00e4dten<\/p>\n<p class=\"\">&#8222;In einer Stadt sind solche Regeln etwas schwieriger umzusetzen. Denn hier gibt es ohnehin viele Teilnehmer in der Luft&#8220;, erkl\u00e4rt Martin Helfrich von der Hamburger Wirtschaftsbeh\u00f6rde. Neben dem Flughafen mit seinem regul\u00e4ren Flugzeugverkehr sind es vor allem Helikopter, die Krankenh\u00e4user anfliegen &#8211; und nun kommen Drohnen hinzu. Hamburg sei deswegen ein besonders geeigneter Ort, um solche Regeln zu entwickeln und von vornherein mitzudenken, was zuk\u00fcnftig zu regeln ist, so Helfrich.<\/p>\n<p>    Rechtliche Rahmen in der EU bereits abgesteckt<\/p>\n<p class=\"\">Die Europ\u00e4ische Union hat einen gesetzlichen Rahmen f\u00fcr sogenannte U-Spaces, also geregelte Drohnen-Luftr\u00e4ume, festgelegt. Die nationalen Staaten m\u00fcssen diesen Rahmen nun in eigenes Recht umsetzen. Helfrich rechnet damit, dass Deutschland noch binnen eines Jahres ein erstes U-Space-Gesetz erlassen k\u00f6nnte, das den Umgang mit solchen Luftr\u00e4umen konkret regelt. &#8222;Wir stehen also unmittelbar davor, dass hier ganz konkrete gesetzliche Regelungen erlassen werden&#8220;, so Helfrich.<\/p>\n<p>    Hamburg erprobt bereits die Praxis<\/p>\n<p class=\"\">Unter dem Namen &#8222;Blue Space&#8220; arbeiten Unternehmen und Beh\u00f6rden gemeinsam daran, konkrete Regelungsmodelle zu entwickeln und zu testen. Das Prinzip \u00e4hnelt dem eines Flughafens. Ein abgesteckter Luftraum wird von einem eigens eingerichteten Leitstand \u00fcberwacht, vergleichbar mit einem Tower. Drohnen m\u00fcssen sich dort anmelden und erhalten dann eine zugewiesene Route sowie einen Zeitkorridor. Kommt es zu unvorhergesehenen Situationen, etwa wenn ein Hubschrauber in den Bereich einfliegt, wird die Drohne automatisch umgeleitet. Ein solcher Leitstand ist bereits auf einem Testfeld der Hafenbeh\u00f6rde HPA im Einsatz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Video: Hamburg erarbeitet Strategie f\u00fcr Drohnen im \u00f6ffentlichen Raum (2 Min) Stand: 17.04.2026 22:11 Uhr Drohnen sind bei&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":953541,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,30,692],"class_list":{"0":"post-953540","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-hamburg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116422131616319521","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/953540","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=953540"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/953540\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/953541"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=953540"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=953540"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=953540"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}