{"id":954565,"date":"2026-04-18T07:21:15","date_gmt":"2026-04-18T07:21:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/954565\/"},"modified":"2026-04-18T07:21:15","modified_gmt":"2026-04-18T07:21:15","slug":"wirtschaftskrise-deutschland-wir-koennen-uns-weniger-leisten-als-2019-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/954565\/","title":{"rendered":"Wirtschaftskrise Deutschland: Wir k\u00f6nnen uns weniger leisten als 2019! | Politik"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>Berlin \u2013\u00a0<b>Die dramatischen Meldungen aus der deutschen Wirtschaft h\u00e4ufen sich: Die Blockade der Stra\u00dfe von Hormus hat die \u00d6lpreise explodieren lassen. B\u00fcrger und Logistikbranche leiden an der Tankstelle unter den steigenden Spritpreisen, Kerosin-Mangel k\u00f6nnte sogar zu Flugausf\u00e4llen zur Urlaubszeit f\u00fchren. Die Bundesregierung wird wohl ihre Wachstumsprognose erneut senken. Jetzt warnen \u00d6konomen: Deutschland steckt in einer Wirtschaftskrise, wie wir sie seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt haben. <\/b><\/p>\n<p>\u201eSeit Jahren schlafwandeln wir von einem Wirtschaftsschock in den n\u00e4chsten, zwischenzeitliche Hoffnungsschimmer verschwinden\u201c, sagte Michael Gr\u00f6mling vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Corona, Ukraine-Krieg, Energiekrise: \u201eDie Aneinanderreihung von massiven \u00f6konomischen Schocks in den vergangenen Jahren ist einmalig\u201c, so Gr\u00f6mling. Eine \u00e4hnlich lange Krise habe es zuletzt im Zeitraum 2000 bis 2005 (Dotcom-Blase) gegeben. Damals waren es f\u00fcnf magere Jahre. Jetzt sind es \u2013 wie im Alten Testament \u2013 schon sieben.<\/p>\n<p>Kaufkraft niedriger als vor sieben Jahren<\/p>\n<p>Bislang sind die Folgen zumindest bei den <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/rekord-arbeitslosigkeit-wirtschaft-schmiert-ab-nur-staat-schafft-noch-jobs-697c847df0e62064809df1b1\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Arbeitslosenzahlen<\/a> (aktuell rund 3 Millionen) noch nicht so gravierend wie damals (knapp 5 Millionen). Trotzdem: Deutschland hat so viele Arbeitslose wie seit 12 Jahren nicht mehr. Und die Tendenz sieht d\u00fcster aus: Jede dritte Firma in Deutschland will laut einer aktuellen IW-Studie noch in diesem Jahr <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/job-schock-jede-dritte-firma-will-stellen-abbauen-69e1c0767711c440ff1d9ed3\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Jobs abbauen<\/a>. Zudem verschleiern die Zahlen das Problem der Wirtschaft. W\u00e4hrend Firmen Stellen streichen, w\u00e4chst der \u00f6ffentliche Sektor. Hei\u00dft: Neue Jobs entstehen fast nur noch dort, wo sie aus Steuergeldern finanziert werden.<\/p>\n<p>Eine weitere Schock-Zahl: Die Reall\u00f6hne liegen unter dem Niveau von 2019. Damit ist der um die Inflation bereinigte Arbeitslohn gemeint, der die tats\u00e4chliche Kaufkraft misst. Hei\u00dft: Wir k\u00f6nnen uns weniger leisten als vor sieben Jahren! \u201eDas bei vielen B\u00fcrgern verbreitete Gef\u00fchl, in den vergangenen Jahren \u00e4rmer geworden zu sein, ist daher begr\u00fcndet\u201c, sagt Top-\u00d6konom Bert R\u00fcrup im <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/wirtschaftsforum\/der-chefoekonom-der-staat-als-inflationsverlierer\/100216545.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" class=\"text-link--external text-link\">Handelsblatt<\/a>. <\/p>\n<p>Experte: Mehr Gerhard Schr\u00f6der wagen<\/p>\n<p>Wie kommen wir aus dieser Abw\u00e4rtsspirale wieder raus? Michael Gr\u00f6mling vom IW r\u00e4t: Mehr <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/nach-spd-wahlschlappen-schroeder-gibt-seiner-partei-wieder-ratschlaege-69c3a009d9e61ae4ac08b28e\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gerhard Schr\u00f6der<\/a> (82, SPD) wagen! Rot-Gr\u00fcn habe es unter seiner Kanzlerschaft mit der Agenda 2010 geschafft, Deutschland wieder auf Wachstumskurs zu f\u00fchren und die Zahl der Arbeitslosen massiv zu senken. \u201eHeute wie damals brauchen wir eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes, damit mehr Menschen in Lohn und Brot kommen\u201c, so Gr\u00f6mling. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Gerhard Schr\u00f6der auf dem SPD-Parteitag 2003\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/337513c4bee63689b2db8c61120d389d,4a3ae093.jpeg\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Gerhard Schr\u00f6der auf dem SPD-Parteitag 2003 <\/p>\n<p>Foto: picture alliance\/SZ Photo<\/p>\n<p>Au\u00dferdem m\u00fcsse endlich die B\u00fcrokratie abgebaut werden. Deutsche Unternehmen besch\u00e4ftigten sehr viele Menschen, die nur f\u00fcr die Einhaltung aufwendiger staatlicher Vorgaben zust\u00e4ndig seien, kritisiert der \u00d6konom. \u201eDer B\u00fcrokratieaufwand ist hoch, also sinkt der Gewinn und die Preise f\u00fcr die Kunden steigen \u2013 das ist schlecht f\u00fcr Deutschlands Wettbewerbsf\u00e4higkeit.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Berlin \u2013\u00a0Die dramatischen Meldungen aus der deutschen Wirtschaft h\u00e4ufen sich: Die Blockade der Stra\u00dfe von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":954566,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[134],"tags":[5401,18638,175,170,169,29,30,871,10268,171,174,972,138370,45,173,172,55],"class_list":["post-954565","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-arbeitslosigkeit","tag-bruttoinlandsprodukt","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-deutschland","tag-germany","tag-inflation","tag-konjunktur","tag-markets","tag-maerkte","tag-rezession","tag-team-first","tag-texttospeech","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte","tag-wirtschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116424506444099469","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/954565","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=954565"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/954565\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/954566"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=954565"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=954565"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=954565"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}