{"id":954708,"date":"2026-04-18T08:49:15","date_gmt":"2026-04-18T08:49:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/954708\/"},"modified":"2026-04-18T08:49:15","modified_gmt":"2026-04-18T08:49:15","slug":"pragmata-capcoms-neues-sci-fi-abenteuer-setzt-technische-massstaebe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/954708\/","title":{"rendered":"Pragmata: Capcoms neues Sci-Fi-Abenteuer setzt technische Ma\u00dfst\u00e4be"},"content":{"rendered":"<p>Capcoms neues Sci-Fi-Spiel Pragmata \u00fcberzeugt mit breiter Hardware-Unterst\u00fctzung und High-End-Grafik wie Path Tracing. Die RE Engine erm\u00f6glicht fl\u00fcssiges Spielen auf alter Hardware bei gleichzeitig beeindruckender Optik.<\/p>\n<p>Das erste gro\u00dfe neue Franchise des Publishers seit 2024 feierte gestern seinen weltweiten Launch auf PlayStation 5, Xbox Series X\/S, PC und der Nintendo Switch 2. Nach etwa sechs Jahren Entwicklungszeit \u00fcberzeugt das Spiel nicht nur durch eine packende Handlung auf einer Mondstation, sondern vor allem durch seine bemerkenswerte technische Skalierbarkeit. Es schafft den Spagat zwischen breiter Hardware-Unterst\u00fctzung und High-End-Grafikfeatures wie <strong>Path Tracing<\/strong>.<\/p>\n<p>Ein Mond-Abenteuer mit zweischichtigem Kampfsystem<\/p>\n<p>Die Geschichte f\u00fchrt den Raumfahrer <strong>Hugh<\/strong> und seinen Androiden-Begleiter <strong>Diana<\/strong> durch die lunare Forschungsstation \u201eCradle\u201c. Ihr Ziel: der Flucht vor der feindlichen K\u00fcnstlichen Intelligenz <strong>IDUS<\/strong>. Das Herzst\u00fcck des Gameplays ist ein innovatives \u201ezweischichtiges\u201c Kampfsystem. Spieler m\u00fcssen Hughs Feuerwaffen und Beweglichkeit koordinieren, w\u00e4hrend sie gleichzeitig Dianas Echtzeit-Hacking-F\u00e4higkeiten nutzen, um Schwachstellen der Roboter-Gegner freizulegen. Diese Synergie wird von einer ausgekl\u00fcgelten Grafikpipeline unterst\u00fctzt, die fortschrittliche Partikeleffekte und physikbasierte Haarsimulation in den Vordergrund stellt.<\/p>\n<p>Erstaunlich niedrige Mindestanforderungen trotz High-End-Optik<\/p>\n<p>Trotz seines High-Fidelity-Ansatzes erntet Pragmata Lob f\u00fcr seine zug\u00e4nglichen Systemvoraussetzungen. Capcom erm\u00f6glicht fl\u00fcssiges Spielen auch auf Hardware, die mittlerweile mehrere Generationen alt ist. Die <strong>Mindestanforderungen<\/strong> f\u00fcr den PC sehen einen Intel Core i5-8500 oder AMD Ryzen 5 3500 mit 16 GB RAM vor. Auf der Grafikkarten-Seite reichen eine NVIDIA GeForce GTX 1660 (6 GB) oder eine AMD Radeon RX 5500 XT (8 GB) f\u00fcr etwa 45 Bilder pro Sekunde (fps) in 1080p mit den \u201ePerformance\u201c-Einstellungen aus.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Spiele wie Pragmata zeigen, wie gut optimierte Software auf \u00e4lterer Hardware laufen kann, blockieren Betriebssysteme oft den Umstieg durch k\u00fcnstliche H\u00fcrden. Dieser kostenlose PDF-Report zeigt Ihnen, wie Sie Windows 11 dennoch schnell und ohne Datenverlust auf Ihrem PC installieren. <strong><a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/windows\/systemanforderungen-in-windows-11-umgehen\/?af=KOOP_CW_WS_DNV_YES_SYSTEMANFORDERUNGEN-IN-WINDOWS-11-UMGEHEN_X-RSS-Ad-Hoc-News-AD1of1-EAID-846521\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Windows 11 trotz inkompatibler Hardware nutzen \u2013 jetzt Gratis-Report sichern<\/a><\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr ein fl\u00fcssiges 60-fps-Erlebnis in 1080p mit \u201eBalanced\u201c-Settings empfiehlt Capcom modernere Mittelklasse-Hardware wie einen Intel Core i7-8700 oder Ryzen 5 5500 mit einer NVIDIA GeForce RTX 2060 Super oder AMD Radeon RX 6600. Erfreulich ist der geringe Speicherbedarf von nur <strong>40 GB<\/strong> \u2013 eine erfrischende Gr\u00f6\u00dfe im Vergleich zu anderen AAA-Titeln des Jahres 2026. F\u00fcr die nahtlosen \u00dcberg\u00e4nge zwischen Hacking und Kampf wird zwar eine SSD empfohlen, eine Festplatte reicht jedoch aus.<\/p>\n<p>High-End-Benchmarks und die VRAM-Frage<\/p>\n<p>W\u00e4hrend das Spiel auf alter Hardware l\u00e4uft, entfaltet es seine volle Pracht erst auf neuesten Grafikkarten der NVIDIA 50er-Serie oder AMD RX 9000-Serie. Benchmarks zeigen: In nativer 4K-Aufl\u00f6sung mit maximalen Einstellungen (ohne Raytracing) erreicht eine <strong>RTX 5090<\/strong> satte 143 fps, die Vorg\u00e4nger-Generation RTX 4090 kommt auf 106 fps.<\/p>\n<p>Ein kritischer Faktor f\u00fcr Enthusiasten ist der <strong>Video-RAM (VRAM)<\/strong>. Tests zeigen, dass 8-GB-Grafikkarten bei Aufl\u00f6sungen \u00fcber 1080p an ihre Grenzen sto\u00dfen. F\u00fcr ein stabiles Erlebnis in 1440p sind 12 GB oder 16 GB VRAM deutlich im Vorteil. So liefert die RTX 5070 (12 GB) starke Ergebnisse in 1080p, st\u00f6\u00dft in 4K aber an Speichergrenzen. Die 16-GB-Variante der <strong>RTX 5060 Ti<\/strong> zeigt dagegen konsistentere Frametimes in h\u00f6heren Aufl\u00f6sungen, trotz geringerer Rechenleistung.<\/p>\n<p>AMDs Top-Modell, die <strong>Radeon RX 9070 XT<\/strong>, liegt performancem\u00e4\u00dfig auf Augenh\u00f6he mit der RX 7900 XTX in 1440p. Erste Tester berichten jedoch von leichtem Ruckeln, was auf weiteren Optimierungsbedarf der Treiber hindeutet.<\/p>\n<p>Path Tracing als exklusives NVIDIA-Feature<\/p>\n<p>Eine der definierenden technischen Innovationen ist der umfangreiche Einsatz von <strong>Ray- und Path-Tracing<\/strong>. Die RE Engine berechnet realistische Licht- und Umgebungsreflexionen, die sich dynamisch mit den metallischen Oberfl\u00e4chen der Mondstation ver\u00e4ndern. Der Effekt ist in den hellen, reflektiven Umgebungen von Pragmata deutlich sichtbarer als in den d\u00fcsteren G\u00e4ngen von Resident Evil Requiem.<\/p>\n<p>Das rechenintensive <strong>Path Tracing<\/strong> ist derzeit exklusiv f\u00fcr NVIDIA-Grafikkarten verf\u00fcgbar. Um damit spielbare Framerates zu erreichen, setzt das Spiel auf <strong>NVIDIAs DLSS 4.5<\/strong> mit Multi-Frame-Generation und Ray Reconstruction. Herstellerangaben zufolge \u00fcberschreitet eine RTX 5090 mit diesen Einstellungen in 4K die 290-fps-Marke.<\/p>\n<p>AMD-Nutzer k\u00f6nnen auf <strong>FSR 3.1<\/strong> oder das neue <strong>FSR 4.0<\/strong> f\u00fcr die RX-9000-Serie zur\u00fcckgreifen, das erstmals maschinenlernbasierte Frame-Generation bietet. Path Tracing bleibt f\u00fcr Radeon-GPUs jedoch gesperrt; sie m\u00fcssen sich mit standardm\u00e4\u00dfigem Raytracing begn\u00fcgen.<\/p>\n<p>Handheld-PCs werden an ihre Grenzen gebracht<\/p>\n<p>Der Launch dient auch als Benchmark f\u00fcr den wachsenden Markt der Handheld-PCs. Auf Ger\u00e4ten wie dem <strong>Steam Deck<\/strong>, <strong>ASUS ROG Ally X<\/strong> oder <strong>MSI Claw 8<\/strong> wird die RE Engine zwar gut optimiert, doch Pragmata treibt die portablen Systeme an ihre Grenzen. In actionreichen Szenen mit robotischen Gegnern oder komplexen, 3D-gedruckten Umgebungen schwanken die Framerates sp\u00fcrbar.<\/p>\n<p>Besitzer solcher Ger\u00e4te sollten Upscaling-Technologien aktivieren. W\u00e4hrend DLSS und FSR unterst\u00fctzt werden, fehlt die Unterst\u00fctzung f\u00fcr <strong>Intel XeSS 2.0<\/strong>. Nutzer von Intel-basierten Handhelds oder Arc-GPUs sind daher auf FSR 3.1 angewiesen. Trotz der Herausforderungen gilt das Spiel als deutlich zug\u00e4nglicher f\u00fcr Low-End-Hardware als viele aktuelle Titel auf Unreal Engine 5 \u2013 ein Beleg f\u00fcr die Effizienz von Capcoms Entwicklungstools.<\/p>\n<p>Ein gelungener Start nach langem Entwicklungsmarathon<\/p>\n<p>Der Launch von Pragmata f\u00e4llt in eine phase des technischen Umbruchs in der Spielebranche. Als erstes Capcom-Spiel mit nativem <strong>Path Tracing auf dem PC<\/strong> setzt es einen neuen Standard f\u00fcr die PC-Strategie des Entwicklers. Die Entscheidung, Ende 2025 einen spielbaren Demo-Abschnitt (Pragmata: Sketchbook) zu ver\u00f6ffentlichen, half, die Erwartungen nach mehrfachen Verschiebungen zu managen. Die urspr\u00fcnglich f\u00fcr 2022 geplante Ver\u00f6ffentlichung wurde 2023 auf unbestimmte Zeit verschoben. Die zus\u00e4tzliche Entwicklungszeit scheint sich gelohnt zu haben: Das fertige Spiel umgeht viele Performance-Probleme, die andere AAA-Launches der letzten zwei Jahre plagten.<\/p>\n<p>Der Fokus liegt nun auf der Unterst\u00fctzung nach dem Launch. Capcom arbeitet bereits an einem \u201eDynamic Multi Frame Generation\u201c-Modus f\u00fcr die NVIDIA App. Besonders spannend wird die Beobachtung der <strong>Nintendo Switch 2<\/strong>-Version, die zeigt, wie Capcoms Multiplattform-Strategie mit der Hardware-L\u00fccke umgeht. Die bisher positiven Kritiken deuten darauf hin, dass die Zukunft der RE Engine als vielseitige Engine f\u00fcr Horror und High-End-Sci-Fi gesichert ist. Spielern wird aktuell geraten, bei der Hardware-Wahl f\u00fcr Pragmata vor allem auf <strong>VRAM-Kapazit\u00e4t<\/strong> und <strong>Upscaling-Kompatibilit\u00e4t<\/strong> zu achten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Capcoms neues Sci-Fi-Spiel Pragmata \u00fcberzeugt mit breiter Hardware-Unterst\u00fctzung und High-End-Grafik wie Path Tracing. Die RE Engine erm\u00f6glicht fl\u00fcssiges&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":954709,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[135],"tags":[207805,29,172963,30,207808,207809,47978,96437,193476,207806,207807,190,189,194,191,207810,193,192],"class_list":["post-954708","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-capcoms","tag-deutschland","tag-engine","tag-germany","tag-hardware-unterstuetzung","tag-high-end-grafik","tag-massstaebe","tag-path","tag-pragmata","tag-sci-fi-abenteuer","tag-sci-fi-spiel","tag-science","tag-science-technology","tag-technik","tag-technology","tag-tracing","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116424852648148014","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/954708","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=954708"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/954708\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/954709"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=954708"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=954708"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=954708"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}