{"id":95499,"date":"2025-05-08T23:41:04","date_gmt":"2025-05-08T23:41:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/95499\/"},"modified":"2025-05-08T23:41:04","modified_gmt":"2025-05-08T23:41:04","slug":"gruenen-politikerin-droege-ueber-merz-er-zuendet-europa-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/95499\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcnen-Politikerin Dr\u00f6ge \u00fcber Merz: &#8222;Er z\u00fcndet Europa an&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Vorlesen<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-black bg-whitelilac rounded-8 grid items-center group py-[6px] px-8 text-12 hover:bg-magenta hover:text-whitelilac gap-8 grid-cols-[min-content_34px] hover:dark:text-salemsfur\" href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEIJQzYzeY7hM4UzfQTU6gT8qFAgKIhCCUM2M3mO4TOFM30E1OoE_\/sections\/CAQqKggAIhCCUM2M3mO4TOFM30E1OoE_KhQICiIQglDNjN5juEzhTN9BNTqBPzDJh8gG?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" aria-label=\"Auf Google News folgen\">News folgen<\/a><img style=\"--width:16;--height:16\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/sharing-menu-icon.1eb71368.svg.svg+xml\" alt=\"Teilen Menu auf machen\" title=\"Teilen Menu auf machen\" class=\"&#10;        block&#10;        h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)]&#10;        w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)]&#10;        max-w-none&#10;        group-hover:invert group-hover:grayscale group-hover:contrast-200 dark:group-hover:invert dark:contrast-200 dark:grayscale dark:invert\" decoding=\"async\"\/>Artikel teilen<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Alexander Dobrindt hat keinen Zweifel an der rechtsextremen Gesinnung der AfD. Katharina Dr\u00f6ge warnt bei &#8222;Illner&#8220;: Friedrich Merz z\u00fcndelt bei der Migration.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Bundesinnenminister <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/alexander-dobrindt\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Alexander Dobrindt<\/a> (CSU) vertraut dem Gutachten des Bundesverfassungsschutzes \u00fcber die <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/alternative-fuer-deutschland\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AfD<\/a>. Er habe den Bericht noch nicht gelesen, sagte Dobrindt zwar am Donnerstagabend bei &#8222;Maybrit Illner&#8220;. Auf die Frage der Moderatorin, ob es wohl bei der Einsch\u00e4tzung bleibt, dass die AfD rechtsextremistisch ist, lie\u00df Dobrindt aber keinen Zweifel aufkommen: &#8222;Der Verfassungsschutz hat es ja festgestellt. Ich habe \u00fcberhaupt keinen Grund, daran zu zweifeln. Wieso? Das Gutachten hat das best\u00e4tigt. Punkt.&#8220;<\/p>\n<ul class=\"text-18 leading-17 block pl-24 *:pb-16 *:before:inline-block *:before:size-8 *:before:mt-0 *:before:mr-12 *:before:mb-2 *:before:-ml-[20px] *:before:bg-magenta\">\n<li class=\"\">Alexander Dobrindt (CSU), Bundesinnenminister<\/li>\n<li class=\"\">Katharina Dr\u00f6ge (B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen), Fraktionschefin<\/li>\n<li class=\"\">Julia Reuschenbach, Politikwissenschaftlerin<\/li>\n<li class=\"\">Melanie Amann, Journalistin (&#8222;Spiegel&#8220;)<\/li>\n<li class=\"\">Anne Applebaum, US-Historikerin<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Dobrindt betonte aber wie schon zuvor, dass das Gutachten nicht einfach im Aktenschrank verschwinden wird. Es werde im Innenministerium von Fachleuten &#8222;angeschaut&#8220; und &#8222;betrachtet&#8220;. Dobrindt selbst will sich vom Vizepr\u00e4sidenten des Verfassungsschutzes in das Gutachten einf\u00fchren lassen. Dann werde entschieden, &#8222;ob es zum Teil ver\u00f6ffentlicht wird, ob es nicht ver\u00f6ffentlicht wird&#8220;, sagte der neue Innenminister.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Er korrigierte Illners Aussage, dass das Gutachten nur auf \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Quellen beruht. &#8222;Nein, das ist falsch. Da kann man nat\u00fcrlich auch nachrichtendienstliche Elemente nutzen \u2013 mit einer hohen H\u00fcrde, aber man kann sie nutzen&#8220;, sagte Dobrindt. Er wisse aber nicht, ob das passiert sei. Dass eine so gro\u00dfe Partei im Bundestag nach Einsch\u00e4tzung des Verfassungsschutzes als gesichert rechtsextrem gelte, habe eine neue Qualit\u00e4t, unterstrich Dobrindt.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die Gr\u00fcnen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dr\u00f6ge verlangte von den neuen Kanzlerparteien, ihren Umgang mit der AfD &#8222;final&#8220; zu kl\u00e4ren. Sie hatte dabei insbesondere ihren neuen Unions-Amtskollegen im Blick. &#8222;Jens Spahn ist mehr in Richtung der AfD unterwegs als viele andere in der Union&#8220;, sagte Dr\u00f6ge. Spahn habe auch die Politik des US-Pr\u00e4sidenten <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/donald-trump\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Donald Trump<\/a> stets sehr positiv kommentiert. &#8222;Jemanden wie <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/jens-spahn\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jens Spahn<\/a> vertraue ich an der Stelle explizit nicht. Auf viele andere in der <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/cdu\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CDU<\/a> verlasse ich mich da&#8220;, sagte Dr\u00f6ge zum Umgang mit der AfD.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">&#8222;Fehlstart mit Folgen \u2013 wie stark ist Kanzler Merz?&#8220;, war diese Ausgabe von &#8222;Maybrit Illner&#8220; \u00fcberschrieben. Dass wenige Stunden zuvor der neue Papst verk\u00fcndet worden war, wurde in der Runde nur einmal erw\u00e4hnt \u2013 n\u00e4mlich als Dobrindt meinte, der Papst habe vier Wahlrunden gebraucht. Merz nur zwei, sollte das wohl hei\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der verstolperte Start der schwarz-roten Regierung setzt sich nach Ansicht Dr\u00f6ges nun auf europ\u00e4ischem Parkett fort.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">&#8222;Er z\u00fcndet Europa an&#8220;, warf die Gr\u00fcnen-Politikerin Merz bei dessen Migrationspolitik vor. Gemeint war speziell die Ansage, dass Bundespolizisten bei den verst\u00e4rkten Grenzkontrollen Migranten zur\u00fcckweisen d\u00fcrfen \u2013 auch wenn diese einen Antrag auf Asyl stellen wollen. Sollte die Regierung keine Notlage ausrufen, breche diese Anweisung europ\u00e4isches Recht, warnte Dr\u00f6ge und f\u00fchlte sich an ein Debakel des fr\u00fcheren Bundesverkehrsministers erinnert.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">&#8222;Wir haben das bei Alexander Dobrindt schon bei der Pkw-Maut erlebt, dass da die <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/csu\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CSU<\/a> die Idee hatte: F\u00fcr ein Wahlkampfprojekt k\u00f6nnen wir auch mal europ\u00e4isches Recht brechen. Das wurde peinlich in Europa und teuer&#8220;, sagte Dr\u00f6ge bei &#8222;Maybrit Illner&#8220;. Nun aber sei es eine Nummer gr\u00f6\u00dfer. Wenn Deutschland sich nicht mehr an die europ\u00e4ischen Asylregeln halte, k\u00fcndige es die Grundlage der europ\u00e4ischen Zusammenarbeit auf \u2013 und das drohe Schule zu machen: &#8222;Das, was Sie machen, ist keine Ver\u00e4nderung des europ\u00e4ischen Asylsystems, sondern eine Verabschiedung Deutschlands aus den gemeinsamen Regeln.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">&#8222;Es ist sehr klar, was wir tun&#8220;, widersprach Dobrindt dem Vorwurf, europ\u00e4ische Nachbarn mit den Zur\u00fcckweisungen an der Grenze \u00fcberrumpelt zu haben. Aus <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/polen\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Polen<\/a> und <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/oesterreich\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00d6sterreich<\/a> war seit dem Amtsantritt von Merz bereits \u00f6ffentlich scharfe Kritik zu vernehmen gewesen. &#8222;Alle sind so weit im Bilde&#8220;, unterstrich der Innenminister und f\u00fcgte hinzu: &#8222;Dass keine Begeisterung bei Nachbarl\u00e4ndern auftritt \u2013 das ist sehr unterschiedlich.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Auch der Umgang der Union mit der Linkspartei sorgte bei &#8222;Maybrit Illner&#8220; f\u00fcr Kontroversen, bei denen \u00fcber l\u00e4ngere Strecken wild durcheinandergeredet wurde. Die stellvertretende &#8222;Spiegel&#8220;-Chefredakteurin Melanie Amann hielt mit ihrer Meinung \u00fcber den Start der Regierung nicht hinterm Berg. &#8222;Ich mache Ihnen den Vorwurf der Heuchelei&#8220;, sagte sie an Dobrindt gewandt.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Gr\u00fcne und Linke seien von CDU\/CSU &#8222;verteufelt&#8220; worden, h\u00e4tten am Ende aber die Wahl von Merz nach dem gescheiterten ersten Wahlgang \u00fcberhaupt nur m\u00f6glich gemacht. Dobrindt betonte wiederholt, es sei hier lediglich um eine Verfahrensfrage gegangen, um den zweiten Wahlgang noch am selben Tag durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Die Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach zweifelte aber daran, dass diese Unterscheidung f\u00fcr W\u00e4hler Sinn ergibt und das Vertrauen in die Glaubw\u00fcrdigkeit der Union st\u00e4rkt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"VorlesenNews folgenArtikel teilen Alexander Dobrindt hat keinen Zweifel an der rechtsextremen Gesinnung der AfD. 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