{"id":956971,"date":"2026-04-19T08:11:25","date_gmt":"2026-04-19T08:11:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/956971\/"},"modified":"2026-04-19T08:11:25","modified_gmt":"2026-04-19T08:11:25","slug":"stuttgarter-fruehlingsfest-das-bier-ist-zu-teuer-mehr-transparenz-wagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/956971\/","title":{"rendered":"Stuttgarter Fr\u00fchlingsfest: Das Bier ist zu teuer? Mehr Transparenz wagen"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t      \t\t            \t\t             \t\t\t\t   \t\t\t\t\t   <img decoding=\"async\" id=\"article-image\" fetchpriority=\"high\" alt=\"Stuttgarter Fr\u00fchlingsfest: Das Bier ist zu teuer? Mehr Transparenz wagen\" title=\"Stuttgarter Fr\u00fchlingsfest: Das Bier ist zu teuer? Mehr Transparenz wagen\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/media.media.4ebc7150-fc0f-4201-9a29-2190b064cb20.16x9_700.jpg\" data-linkto=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/javascript:void(0);\"\/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tHoch die Kr\u00fcge: Heuer kostet die Ma\u00df 14,90 Euro. Tendenz steigend.\u00a0Foto: dpa\t\t\t<\/p>\n<p>Das Fr\u00fchlingsfest ist attraktiv. Die Leute kommen. Trotzdem jammern alle. Was tun? Es braucht mehr Klarheit bei Kosten und Ums\u00e4tzen, findet Redakteur Frank Rothfu\u00df.<\/p>\n<p>Der Bierpreis steigt. Im Herbst. Beim Volksfest. Das haben die Wirte schon mal angek\u00fcndigt. Gut, dass ist jetzt keine \u00dcberraschung. Steigt der Preis doch jedes Jahr. <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.bier-auf-dem-fruehlingsfest-bierpreis-auf-dem-wasen-wie-viel-kostet-die-mass-beim-fruehlingsfest.df195c02-fba0-4be8-a800-b68c91041854.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Auf nunmehr 14,90 Euro. <\/a>Zum Vergleich: Als wir das erste Mal mit Euro zahlten, anno 2002, waren es 7,20 Euro. Offenbar war das dem Publikum \u00fcber die Jahre ziemlich egal, die Besucher kamen zuhauf, deutlich mehr als 2002, die Zelte sind nicht nur, aber vor allem an den Wochenenden proppevoll. <\/p>\n<p>Das Ma\u00df ist anscheinend nicht voll, die Leute zwingt niemand auf den <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Cannstatter_Wasen\" title=\"Wasen\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wasen<\/a>; jeder kann f\u00fcr sich entscheiden, ob er dorthin geht und Geld ausgibt. Der Besuch scheint es ihnen im wahrsten Sinne des Wortes wert zu sein. Noch? Denn klar ist auch, wer unter dem Label Volksfest firmiert, der muss diesen Anspruch erf\u00fcllen. Nicht nur an den Familientagen mit reduzieren Preisen. Er darf nicht nur die Schampus-Fraktion bedienen. Zumal die Besucher genau so wie die Wirte und Schausteller unter gestiegenen Kosten leiden. <\/p>\n<p>Kein Wunder, dass die Debatte hochkocht, wenn f\u00fcr alle das Geld knapp ist: D<a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.stuttgarter-fruehlingsfest-beim-weltgroessten-fruehlingsfest-ist-der-aerger-gross-ueber-hohe-gebuehren.eccc8056-9d4a-4805-851b-3eaf5e16978f.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">er Bierpreis ist zu hoch, die Geb\u00fchren der Stadt sind zu hoch. <\/a> Man muss ja nicht immer von M\u00fcnchen lernen, aber in diesem Falle w\u00e4re das ganz hilfreich. Dort sind sie transparent, was die Kosten und die Ums\u00e4tze angeht. Wer wei\u00df, dass allein der Aufbau eines Festzeltes bis zu 1,5 Millionen Euro kostet, der kann zumindest nachvollziehen, warum das <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Bier\" title=\"Bier\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bier<\/a> mehr kostet als in der Kneipe. Zudem verlangen sie beim Oktoberfest eine Pacht, die bei den Festzelten an den Umsatz gekoppelt ist. Die gerechteste Form der Geb\u00fchr. Wer gute Gesch\u00e4fte macht, zahlt mehr. Die Diskussion wird damit nicht enden, f\u00fcr Festpl\u00e4tze gilt das abgewandelte Motto der Grabkapelle: Das Klagen h\u00f6ret nimmer auf! Aber es nimmt die Sch\u00e4rfe, denn dann tragen eindeutig die St\u00e4rksten den gr\u00f6\u00dften Anteil. <\/p>\n<p>Was man bei dieser Debatte aber nicht vergessen sollte, ist die Tatsache, dass der Gro\u00dfteil der Menschen gar nichts ins Festzelt geht. Denen ist der Preis f\u00fcr die Ma\u00df egal; die fahren Karussell, trinken eine Halbe oder eine Limo an einem Imbiss. Dort zahlt man nicht wenig, aber auch nicht mehr als in der Innenstadt. Einem Vergleich mit dem laut Veranstalterin \u201eweltgr\u00f6\u00dften <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Stuttgarter_Fr%C3%BChlingsfest\" title=\"Fr\u00fchlingsfest\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fr\u00fchlingsfest<\/a>\u201c h\u00e4lt nat\u00fcrlich wenig stand, aber schauen wir doch mal nach S\u00fcdbaden. Zwei Erwachsene, zwei Kinder, das kostet im Europa-Park an einem Samstag im April 247 Euro. Dazu noch Burger und Pommes, Getr\u00e4nke, Eis, dann ist man 350 Euro los. Daf\u00fcr kann man beim Fr\u00fchlingsfest ziemlich viel Karussell fahren, G\u00f6ckele essen und Bier trinken. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hoch die Kr\u00fcge: Heuer kostet die Ma\u00df 14,90 Euro. 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