{"id":957525,"date":"2026-04-19T13:56:15","date_gmt":"2026-04-19T13:56:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/957525\/"},"modified":"2026-04-19T13:56:15","modified_gmt":"2026-04-19T13:56:15","slug":"asiatische-tigermuecke-in-bayern-nuernberg-und-weitere-staedte-betroffen-bayern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/957525\/","title":{"rendered":"Asiatische Tigerm\u00fccke in Bayern: N\u00fcrnberg und weitere St\u00e4dte betroffen &#8211; Bayern"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Asiatische Tigerm\u00fccken breitet sich in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Bayern\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bayern<\/a> weiter aus. Inzwischen haben sich nach Angaben des Landesamts f\u00fcr Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auch in N\u00fcrnberg und den Landkreisen Forchheim und Wunsiedel Populationen etabliert. In F\u00fcrth, M\u00fcnchen und W\u00fcrzburg gibt es solche schon l\u00e4nger. Einzelne Funde gab es im vergangenen Jahr au\u00dferdem in acht weiteren Stadt- und Landkreisen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Als etabliert gilt eine Population dem LGL zufolge, wenn diese \u00fcberwintert. Die auff\u00e4llig schwarz-wei\u00df geringelte Tigerm\u00fccke stammt urspr\u00fcnglich aus den Tropen und gelangte \u00fcber den G\u00fcter- und Reiseverkehr nach Europa. Wegen der Klimaerw\u00e4rmung kann sie sich aber auch hierzulande zunehmend ansiedeln. \u201eMit einer zunehmenden Verbreitung ist k\u00fcnftig auch in Bayern zu rechnen\u201c, teilte das Landesamt mit.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Asiatische Tigerm\u00fccke (Aedes albopictus) steht nicht nur im Fokus, weil sie im Vergleich zu vielen heimischen Arten auch tags\u00fcber aktiv, deutlicher aggressiv ist und weil ihre Stiche besonders schmerzhafter jucken. Sie kann verschiedene Krankheitserreger wie unter anderem Dengue-, Chikungunya- oder Zika-Viren \u00fcbertragen. Die hier vorkommenden Tigerm\u00fccken seien in der Regel jedoch kein Tr\u00e4ger dieser Erreger, erkl\u00e4rte das LGL. \u201eIm Falle eines Stichs der Asiatischen Tigerm\u00fccke besteht in Deutschland somit zun\u00e4chst kein Grund zur Sorge.\u201c<br \/>Das Risiko, dass Tigerm\u00fccken die Erreger von erkrankten Reiser\u00fcckkehrern auf andere Menschen \u00fcbertr\u00fcgen, steige jedoch, wenn sich die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Insekten\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Insekten<\/a> immer weiter ausbreiten k\u00f6nnten, erl\u00e4uterte das LGL. Deshalb sei es wichtig, dagegen vorzugehen.<\/p>\n<p>Wie die Bev\u00f6lkerung helfen kann: Gie\u00dfkannen und Vogeltr\u00e4nken leeren<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Das LGL setzt dazu in diesem Jahr sein Stechm\u00fccken-Monitoring fort. Daf\u00fcr stellen Fachleute von Mai bis Oktober M\u00fcckenfallen im Landkreis Rosenheim sowie in Passau und Memmingen auf, um die Ausbreitung zu \u00fcberwachen.\u00a0Das LGL gibt Kommunen zudem Starthilfe: Wenn dort Tigerm\u00fccken gefunden werden, hilft das Landesamt bei der Abkl\u00e4rung und unterst\u00fctzt dabei, ein eigenes Monitoring auf die Beine zu stellen. F\u00fcrth und M\u00fcnchen etwa haben ein solches bereits.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Ein zentraler Bestandteil bei der Bek\u00e4mpfung der Tigerm\u00fccke sei die Mithilfe der Bev\u00f6lkerung, betonte das LGL. Die invasive M\u00fccke legt ihre Eier bevorzugt in kleinen Wasseransammlungen ab. Aus den Eiern entwickeln sich dann in nur wenigen Tagen neue M\u00fccken. Deshalb sollten etwa Topfuntersetzer und Gie\u00dfkannen immer geleert, Regentonnen abgedeckt und das Wasser in Vogeltr\u00e4nken und Planschbecken regelm\u00e4\u00dfig gewechselt werden. Auch Dachrinnen reinigen hilft: Verstopfte Rinnen sind ideale Brutst\u00e4tten f\u00fcr die M\u00fccken. Wer sich pers\u00f6nlich sch\u00fctzen will, greift zu M\u00fcckensprays mit den Wirkstoffen wie DEET oder Icaridin, die die Tigerm\u00fccken am ehesten abhalten. Ansonsten hilft, was gegen alle M\u00fccken ein guter Schutz ist: Lange, helle und eher weite Kleidung. Dunkle Farben ziehen M\u00fccken eher an. Wer sich gegen eine echte M\u00fcckenplage wehren will, kann auch die Kleidung selbst mit M\u00fcckensprays impr\u00e4gnieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Asiatische Tigerm\u00fccken breitet sich in Bayern weiter aus. 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