{"id":957555,"date":"2026-04-19T14:13:19","date_gmt":"2026-04-19T14:13:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/957555\/"},"modified":"2026-04-19T14:13:19","modified_gmt":"2026-04-19T14:13:19","slug":"talentiade-duesseldorf-wo-die-sportstars-von-morgen-g","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/957555\/","title":{"rendered":"Talentiade D\u00fcsseldorf: Wo die Sportstars von morgen g"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> 2036 oder vier bis acht Jahre sp\u00e4ter k\u00f6nnte sich eine Olympiasiegerin oder ein Olympiasieger daran erinnern, wie und wo alles begann: In der Sporthalle Niederheid, bei der Talentiade 2026. Es k\u00f6nnten Lily oder Madita sein, aber auch Sebastian oder Anton, die dann zur\u00fcckblicken. Vier von mehr als 300 Kindern, die am Wochenende zu der Talentsichtung eingeladen worden waren. Sie konnten einerseits unter Anleitung elf olympische Sportarten kennenlernen. Und andererseits hatten die Anbieter und Vereine die Gelegenheit, Nachwuchs f\u00fcr die eigenen Reihen und Teams zu sichten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten wie alle D\u00fcsseldorfer Grundsch\u00fcler der zweiten Klasse zuvor an dem sportmotorischen Test InCheck\u2019D des Sportamts teilgenommen. Mittlerweile haben bereits rund 170.000 Kinder dieses st\u00e4dtische Angebot durchlaufen. In diesem Jahr waren es die besten acht Prozent, die dann eine Einladung zu der Talentsichtung erhalten hatten. Ausgezeichnet waren sie also bereits, bevor sie nach Niederheid kamen. Auf dem T-Shirt, das jedes Kind erhielt, stand es schon ganz unmissverst\u00e4ndlich: Sporttalent. Die Frage war letztlich nur: F\u00fcr welche Sportart?<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Um das herauszufinden, starteten die Grundschulkinder in mehreren Riegen in einen Sportparcours und probierten jene Sportarten aus, f\u00fcr die D\u00fcsseldorfer Vereine eine gezielte F\u00f6rderung und leistungssportliche Perspektiven bieten. Hierzu z\u00e4hlen Basketball, Fu\u00dfball, Handball, <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/hockey\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hockey<\/a>, <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/judo\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Judo<\/a>, Leichtathletik, Schwimmen, <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/taekwondo\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Taekwondo<\/a>, Tennis, <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/tischtennis\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tischtennis<\/a> und Wasserball.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Es gehe am Ende darum, aussichtsreiche Jungen und M\u00e4dchen an die Spitze der Sportarten zu f\u00fchren, so Oberb\u00fcrgermeister <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/stephan-keller\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stephan Keller<\/a> (CDU), der die Veranstaltung am zweiten Tag besuchte. Der Gedanke, dass unter heutigen Kindern k\u00fcnftige Olympioniken sein k\u00f6nnten, sei verlockend. Aber ebenso gehe es darum, Spa\u00df zu haben und vielleicht die Neugier zu wecken f\u00fcr andere Sportarten. \u201eEs muss ja nicht immer nur Fu\u00dfball sein.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Talentsichtung wie auch die Sporttests des Sportamtes werden wissenschaftlich begleitet, von der Uni Wuppertal. Und die Ergebnisse \u2013 nicht nur die der Besten \u2013 widersprechen zumindest teilweise einem weitverbreiteten Klischee: Die Kinder w\u00fcrden eben nicht immer tr\u00e4ger und dicker, weil sie den ganzen Tag am <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/handy\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Handy<\/a> h\u00e4ngen oder auf Spielkonsolen daddeln. \u201eJa, Letzteres tun sie nat\u00fcrlich schon mal\u201c, so Keller, aber sie betrieben auch ihren Sport und seien aktiv. Ein Befund, den Sportamtsleiterin Eva Kulot einerseits beruhigend findet, weil sich zeige, dass die vielfachen Angebote in D\u00fcsseldorf ankommen. Andererseits wisse sie, dass viele Eltern und damit auch Kinder diese M\u00f6glichkeiten so gar nicht in Anspruch n\u00e4hmen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Rund f\u00fcnf Stunden, nat\u00fcrlich mit vielen Pausen, dauert es, bis die Kinder einen Parcours-Umlauf hinter sich gebracht haben. Dabei lernen sie zuweilen Sportarten kennen, die sie bisher noch gar nicht ausprobiert hatten. Tino Hermanns, der die Talentiaden seit vielen Jahren moderiert, kann sich eigentlich nicht erinnern, dass Kinder eine Disziplin g\u00e4nzlich uninteressant fanden. \u201eIm Gegenteil. Oft kommen sie mit einem breiten L\u00e4cheln zur\u00fcck.\u201c Hermanns, der auch als freier Mitarbeiter f\u00fcr die Rheinische Post arbeitet, nutzt Pausen, um die Sportarten und ihre Besonderheiten vorzustellen mit Kuriosem und Unbekanntem. Selbst \u00fcber den Fu\u00dfball kann er noch mit Details dienen. D\u00fcsseldorfs erster Nationalspieler? Kein Fortune, sondern Willy Baumg\u00e4rtner vom D\u00fcsseldorfer SV 04, Deb\u00fct 1908 gegen die Schweiz, leider verloren.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Am Ende halten alle Kinder einen und oft auch mehrere Zettel in den H\u00e4nden. Am ersten Tag hat ein Junge gar elf bekommen, also bei jeder Station einen. Damit zeigen die Vereine, wen sie f\u00fcr besonders talentiert halten und wen gerne noch mal besser kennenlernen wollen. Nat\u00fcrlich strenge die Talentschau an. Aber Energie, so Hermanns, h\u00e4tten die Kinder auch noch danach. \u201eDie sind dann nicht schlapp, sondern erst richtig motiviert.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"2036 oder vier bis acht Jahre sp\u00e4ter k\u00f6nnte sich eine Olympiasiegerin oder ein Olympiasieger daran erinnern, wie und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":957556,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1831],"tags":[14068,3364,29,3405,39525,30,11367,33131,14296,45740,1209,72915,265,50533,4093,208220,7195],"class_list":["post-957555","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-duesseldorf","tag-lernen","tag-de","tag-deutschland","tag-duesseldorf","tag-gehe","tag-germany","tag-hermanns","tag-kennen","tag-kennenlernen","tag-niederheid","tag-nordrhein-westfalen","tag-pausen","tag-sport","tag-sportart","tag-stephan-keller","tag-talentsichtung","tag-vereine"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116431788741040055","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/957555","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=957555"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/957555\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/957556"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=957555"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=957555"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=957555"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}