{"id":959172,"date":"2026-04-20T07:07:25","date_gmt":"2026-04-20T07:07:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/959172\/"},"modified":"2026-04-20T07:07:25","modified_gmt":"2026-04-20T07:07:25","slug":"stuttgarter-architekten-alarmiert-weder-zeitgemaess-noch-verantwortungsvoll-architekten-ueber-wittwer-abriss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/959172\/","title":{"rendered":"Stuttgarter Architekten alarmiert: \u201cWeder zeitgem\u00e4\u00df noch verantwortungsvoll\u201c \u2013 Architekten \u00fcber Wittwer-Abriss"},"content":{"rendered":"<p>Kaum ein Stuttgarter, der noch nie einen Roman oder ein Reisebuch <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.stuttgart-album-manchmal-fliessen-traenen-geplanter-abriss-vom-wittwer-haus-beruehrt-viele.f5bb78fa-d4ce-4dfe-9771-a7abd87ea8ac.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">\u201ebeim Wittwer\u201c <\/a>gekauft hat. Das Gesch\u00e4ftshaus am Kleinen Schlossplatz, im Volksmund das Wittwer-Haus genannt, wurde 1970 von Kammerer + Belz und Partner zusammen mit Max B\u00e4cher errichtet. Die Dinkelacker AG, Eigent\u00fcmerin des Baus im Herzen Stuttgarts,<a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.koenigstrasse-in-stuttgart-wittwerhaus-wird-abgerissen-und-was-kommt-dann.2c2f4622-1a90-4cb4-aba4-922afba092aa.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> hat j\u00fcngst verk\u00fcndet, dass er das Geb\u00e4ude abrei\u00dfen <\/a>lassen will. <\/p>\n<p> Die Nachricht, dass f\u00fcr 2030\/2032 der <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Abriss\" title=\"Abriss\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Abriss<\/a> des markanten Geb\u00e4udes am Schlossplatz geplant ist und das Buchhaus im Winter 2027\/2028 in einen Neubau auf dem fr\u00fcheren <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.stuttgarter-innenstadt-abriss-der-ehemaligen-sportarena-schreitet-voran.72c1e51d-4539-49ad-8fe3-c6aea9ec567b.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Sportarena-Gel\u00e4nde<\/a> an der Ecke K\u00f6nigstra\u00dfe\/Ecke Schulstra\u00dfe umzieht, besch\u00e4ftigt viele B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, aber auch Leute vom Fach. <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/DW6WzUYlSnQ\/?img_index=1&amp;igsh=MXc0bGxjZGQzdndtNw%3D%3D\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Die Initiative #SOS Brutalism <\/a>\u2013 die sich f\u00fcr den Erhalt von Betonbauten einsetzt \u2013 fordert jetzt, das Geb\u00e4ude solle unter Denkmalschutz gestellt und erhalten werden. <\/p>\n<p>Stuttgarter Architekturb\u00fcros \u00e4u\u00dfern sich zum geplanten Abriss <\/p>\n<p>Abgesehen vom <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.nachhaltige-architektur-bauen-mit-weniger-abfall-schaetze-aus-schutt-in-stuttgart-und-anderswo.d8d75550-b4fc-4eab-9af0-b1da28ddd119.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">baukulturellen Wert<\/a> eines solchen Geb\u00e4udes stellt sich die Frage, ob in Zeiten des Klimawandels der Abbruch des Geb\u00e4udes tats\u00e4chlich alternativlos ist. Wir haben bei bekannten Architekturb\u00fcros, Lehrenden und dem Baub\u00fcrgermeister nachgefragt, wie Sie zu diesen Abrisspl\u00e4nen stehen: Was w\u00e4re eine gute L\u00f6sung? Sollte der wichtige Stadtbaustein weichen f\u00fcr etwas Neues oder erhalten bleiben?<\/p>\n<p> <b>Florian Kaiser<\/b>, Architekt, Professor f\u00fcr Kreislaufgerechten Holzbau am Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie (KIT) und Gr\u00fcnder des <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.architektur-aus-stuttgart-junge-stuttgarter-architekten-entwerfen-ein-haus-fuers-ganze-dorf.bee9123d-0bc5-4caa-8143-a3fcf1eaf2fe.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Stuttgarter Architekturb\u00fcros Atelier Kaiser Shen<\/a>: \u201eVor einigen Jahren hatte mich bereits der Abriss von Teilen des Quartiers Calwerpassagen schockiert. <\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/media.media.c2388cab-0aab-41e3-a9f9-ab7b29561bdf.original1024.media.jpeg\"\/>     Architekt Florian Kaiser hat j\u00fcngst mit dem Umbau eines Geb\u00e4udes f\u00fcr Furore gesorgt.    Foto: Atelier Kaiser Shen    <\/p>\n<p>Nun bin ich absolut fassungslos, dass mit dem Wittwer-Geb\u00e4ude das n\u00e4chste Haus von Kammerer + Belz zur Disposition steht. Mich bewegt nicht nur die im Geb\u00e4ude gebundene graue Energie, sondern insbesondere die architektonische Qualit\u00e4t dieses herausragenden Stadtbausteins.\u201c<\/p>\n<p> <b>Martina Baum<\/b>, Architektin bei Studio Urbane Strategien sowie Direktorin des St\u00e4dtebauinstituts und Professorin f\u00fcr Stadtplanung und Entwerfen an der Uni <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stuttgart<\/a>: \u201eDas Geb\u00e4ude erz\u00e4hlt die Geschichte der Stadt, insbesondere jene des kleinen Schlossplatzes. Es artikuliert eine klare st\u00e4dtebauliche Haltung und zeigt Pr\u00e4senz. Trotz dieser Pr\u00e4gnanz ist es por\u00f6s und offen. Es verwebt sich auf den verschiedenen Niveaus mit dem Kontext und l\u00e4dt ein, hineinzugehen. <\/p>\n<p>   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/media.media.ae227209-89c6-4294-be78-3936ee1b0da8.original1024.media.jpeg\"\/>     Architekin Martina Baum hat eine klare Haltung zum Abriss von Geb\u00e4uden.    Foto: Lichtgut\/Leif Piechowski    <\/p>\n<p>Der Argumentation, das Geb\u00e4ude erf\u00fclle die neuesten Standards nicht, setze ich eine Autoanalogie entgegen: Ein Oldtimer hat auch nicht die neueste Technik. Er ist ein Kind seiner Zeit, hat seine Eigenheiten und seine Geschichte. Wenn wir ihn pflegen und wertsch\u00e4tzen, dann macht er noch lange Freude, auch wenn nicht jeder ihn fahren m\u00f6chte. Suchen wir doch lieber nach neuen Nutzungen, die die Qualit\u00e4ten des Geb\u00e4udes wertsch\u00e4tzen, anstatt es abzurei\u00dfen. <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.interview-mit-stadtplanerin-die-uni-stuttgart-sollte-das-thalia-gebaeude-am-schlossplatz-uebernehmen.97c4470c-e208-4a6c-90a9-19d0c7f71294.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Ich hatte dazu bereits einen Vorschlag gemacht<\/a>: ein Ort der Bildung und Forschung im Herzen der Stadt. Das w\u00e4re innovativ.\u201c<\/p>\n<p> <b>Martin Haas<\/b>, Architekt und Mitbegr\u00fcnder des <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.wohnprojekt-in-stuttgart-architekten-erhalten-lob-fuer-800-stuttgarter-wohnungen-die-es-noch-nicht-gibt.c9f979ff-8e18-4711-94f6-e37bd2449640.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Stuttgarter B\u00fcros haascookzemmrich STUDIO2050<\/a> sowie Gastprofessor an der University of Pennsylvania, USA: \u201eAls B\u00fcro, das sich konsequent einer nachhaltigen und ressourcenschonenden <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Architektur\" title=\"Architektur\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Architektur<\/a> verpflichtet f\u00fchlt, betrachten wir den geplanten Abriss des Wittwer-Geb\u00e4udes, das Teil des kollektiven Ged\u00e4chtnisses der Stadt ist, mit gro\u00dfem Bedauern.<\/p>\n<p>   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/media.media.012ee2d2-c701-4fc0-b64c-3ceaf3f41345.original1024.media.jpeg\"\/>     Martin Haas ist Architekt in Stuttgart und Mitbegr\u00fcnder der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Nachhaltiges Bauen (DGNB)    Foto: Frederik Laux     <\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund der aktuellen \u00f6kologischen Herausforderungen erscheint der R\u00fcckbau eines bestehenden, grunds\u00e4tzlich nutzbaren Bauwerks weder zeitgem\u00e4\u00df noch verantwortungsvoll. Der Erhalt und die Weiterentwicklung von Bestandsstrukturen m\u00fcssen heute als zentrale Strategie im Umgang mit unserer gebauten Umwelt verstanden werden \u2013 nicht als Ausnahme.<\/p>\n<p>Wir sind \u00fcberzeugt, dass gerade in der Transformation des Bestands ein erhebliches architektonisches, \u00f6kologisches und kulturelles Potenzial liegt, das es zu nutzen gilt. Ein Abriss an dieser Stelle sendet aus unserer Sicht ein falsches Signal im Hinblick auf die dringend notwendige Bauwende.\u201c<\/p>\n<p> <b>Stefanie Weidner<\/b>, Architektin, Vorst\u00e4ndin und Director Sustainability Strategies bei der Werner Sobek AG in Stuttgart: <\/p>\n<p>   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/media.media.24230fd6-df80-4819-ad1a-761f7f5a8048.original1024.media.jpeg\"\/>     Die Architektin Stefanie Weidner ist im Stuttgarter B\u00fcro von Werner Sobek unter anderem verantwortlich f\u00fcr Nachhaltigkeitsstrategien.    Foto: JANINE KYOFSKY    <\/p>\n<p>\u201eNachhaltiger St\u00e4dtebau braucht einen sensiblen Umgang mit Baukultur und Stadtgeschichte. Gleichzeitig m\u00fcssen wir die Anforderungen und Bed\u00fcrfnisse von heute ber\u00fccksichtigen. Nur so k\u00f6nnen wir unsere Innenst\u00e4dte attraktiv und lebendig halten. Es liegt an uns Planenden, hierf\u00fcr die Voraussetzungen zu schaffen. Wichtig ist hierbei ein <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.stefanie-weidner-und-ihr-stuttgart-das-europaviertel-in-stuttgart-hat-zu-wenig-qualitaet.1a394604-3f52-4fbd-ad0e-8810a890f19b.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">integrativer Ansatz<\/a>, der die \u00f6kologischen, \u00f6konomischen und funktionalen Interessen aller Beteiligten bestm\u00f6glich ber\u00fccksichtigt.\u201c<\/p>\n<p> <b>Sascha Bauer,<\/b> Gr\u00fcnder des Stuttgarter <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.schoenes-wohnen-in-stuttgart-wohntraum-unter-dem-kupferdach.a6fdf922-91c8-4e3c-ab4d-ca7c1138a663.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">B\u00fcros Studio Cross Scale<\/a>: \u201eDer Wettbewerb Mitte der 1960er war ein Versprechen: ein offenes Haus, mit frei zug\u00e4nglichen Ebenen, mit direktem Zugang zum kleinen Schlossplatz, mit \u00f6ffentlichem Programm f\u00fcr alle. Dieses gro\u00dfma\u00dfst\u00e4bliche Versprechen und seine \u00fcber die Jahre adaptierten r\u00e4umlichen Erfahrungen sind heute nur noch in Fragmenten lesbar. Die sp\u00e4ter erg\u00e4nzte Freitreppe ist wieder verschwunden. Der kleine Schlossplatz ist eingekapselt. Der offene Stadtraum, der das Geb\u00e4ude einst einbettete, hat sich ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Aber das Haus selbst bleibt ein Zeitzeuge zwischen zahlreichen Baustilen um den Schlossplatz. Es steht f\u00fcr den Aufbruch der Stuttgarter Innenstadt nach dem Krieg, f\u00fcr eine Demokratisierung des \u00f6ffentlichen Raums und f\u00fcr einen Treffpunkt jenseits des digitalisierten Alltags.<\/p>\n<p>   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/media.media.d3a9f225-1d89-40bd-a776-bba1b253ddde.original1024.media.jpeg\"\/>     Der Stuttgarter Architekt Sascha Bauer setzt sich stark f\u00fcr den Umbau im Bestand ein.    Foto: Studio Cross Scale    <\/p>\n<p>Wer diesen Bestand abrei\u00dft, vernichtet einen Zeitzeugen und eine Ressource, die sich nicht zur\u00fcckgewinnen l\u00e4sst. Das ist kein sentimentales Argument. Es ist auch ein \u00f6kologisches und ein sozialr\u00e4umliches, denn insbesondere an diesem Standort erw\u00e4chst eine stadtgesellschaftliche Verantwortung.<\/p>\n<p>Das Transformationspotenzial dieses materialehrlichen Hauses muss daher erprobt werden \u2013 experimentell, offen, mit Beteiligung. Was w\u00e4re, wenn die Ebenen zum Ort des Ausprobierens w\u00fcrden? <\/p>\n<p>Wer daher die K\u00f6nigstra\u00dfe weiterdenkt, braucht diese Orte des Zusammenkommens,des Erlebens, des Gespr\u00e4chs. Das Haus Wittwer muss genau das bleiben \u2013 ein Angebot f\u00fcr die Stadt, das den umliegenden Stadtraum bereichert.\u201c<\/p>\n<p> <b\/> <b>Peter P\u00e4tzold<\/b>, Architekt und seit 2015 <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.kritik-am-stuttgarter-baurechtsamt-warum-dauern-baugenehmigungen-so-lange-herr-paetzold.31adb87b-121f-490c-a616-7a5cd79010b4.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">B\u00fcrgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart<\/a>, Leiter des Referats St\u00e4dtebau, Wohnen und Umwelt: \u201eWir haben im Vorfeld mit dem Eigent\u00fcmer ausf\u00fchrlich das Thema Erhalt diskutiert. Auch wurde vom Landesamt f\u00fcr Denkmalschutz die Denkmaleigenschaft des Geb\u00e4udes gepr\u00fcft, aber dann am Ende negativ beschieden. Der Eigent\u00fcmer hat im Ausschuss auch die Gr\u00fcnde vorgestellt, warum das Geb\u00e4ude nicht erhalten und ert\u00fcchtigt werden kann. Dies fand eine gro\u00dfe Mehrheit im Ausschuss nachvollziehbar und wir als Verwaltung auch. <\/p>\n<p>   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/media.media.9b3d3ee3-2405-4b5c-9b25-eb146bfbcf99.original1024.media.jpeg\"\/>     Stuttgarter B\u00fcrgermeister Peter P\u00e4tzold fordert eine hohe gestalterische Qualit\u00e4t eines Neubaus.    Foto: Lichtgut\/Leif Piechowski    <\/p>\n<p>Es ist aber noch offen, wie weit ein R\u00fcckbau erfolgen soll. Zumindest die Untergeschosse sollen erhalten bleiben. Die Lage des Grundst\u00fccks direkt am Schlossplatz, neben dem Kunstmuseum, erfordert hier eine hohe gestalterische Qualit\u00e4t, die ein Wettbewerbsverfahren sichern soll. <\/p>\n<p>Das bestehende Geb\u00e4ude wurde damals in einer anderen Umgebung geplant (Tunnel, Stra\u00dfe, etc.). Daher gibt es heute bei den Anschl\u00fcssen st\u00e4dtebaulich mangelhafte Bereiche, wie der Anschluss an die Freitreppe des <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.kunstmuseum-stuttgart-am-12-april-schliesst-das-museum-am-schlossplatz-warum-eigentlich.58571e8b-52a6-4ce8-9b80-87784ea4d31a.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Kunstmuseums<\/a>. Unser Ziel ist es bei diesem Projekt auch diese Bereiche gestalterisch zu l\u00f6sen und zu verbessern. Der Anschluss des \u00f6ffentlichen Raums an ein neues Geb\u00e4ude auf diesem Grundst\u00fcck ist deshalb aus unserer Sicht ein wichtiges Ziel.\u201c <\/p>\n<p> Info <\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>SOS Brutalismus<\/strong><br \/>Die Initiative begann vor elf Jahren als architektonisches Projekt, heute ist es eine bekannte Initiative: #SOS Brutalism. Die Bewegung k\u00e4mpft vor allem mit Hilfe der Sozialen Medien f\u00fcr den Erhalt eines umstrittenen wie gefeierten Baustils, der vor allem unsere urbanen Zentren seit den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts pr\u00e4gt. <\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>Brutalismus<\/strong><br \/>Unverputzter Beton, sichtbare Konstruktionen und freiliegende Grundrisse: Das sind die typischen Attribute, die man mit dem Brutalismus verbindet. Der Begriff leitet sich aus dem Franz\u00f6sischen \u201eb\u00e9ton brut\u201c ab und bedeutet so viel wie \u201eroher Beton\u201c \u2013 das charakteristische Material dieser Bauweise. Nun hat die Initiative #SOS Brutalism Stellung bezogen zu den Abrisspl\u00e4nen f\u00fcr einen wichtigen Stadtbaustein am Schlossplatz: dem Wittwer-Geb\u00e4ude. <\/p>\n<p> <script async src=\"\/\/www.instagram.com\/embed.js\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kaum ein Stuttgarter, der noch nie einen Roman oder ein Reisebuch \u201ebeim Wittwer\u201c gekauft hat. 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