{"id":95931,"date":"2025-05-09T03:37:09","date_gmt":"2025-05-09T03:37:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/95931\/"},"modified":"2025-05-09T03:37:09","modified_gmt":"2025-05-09T03:37:09","slug":"erster-amerikanischer-papst-so-reagiert-die-usa-auf-leo-xiv-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/95931\/","title":{"rendered":"Erster amerikanischer Papst: So reagiert die USA auf Leo XIV. &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Wer 2013 zuf\u00e4llig in Argentinien verbracht hat, dem kam dieser Moment bekannt vor. Ein Land starrt auf Bildschirmen auf den Petersplatz im Vatikan, wo weit weg der neue Papst bekannt gegeben wird. Joseph Ratzinger aus Marktl, der 2005 zu Benedikt dem XVI. wurde, war vielleicht nicht die ganz gro\u00dfe \u00dcberraschung. Aber als sich Jorge Mario Bergoglio aus Buenos Aires in Franziskus verwandelte, da verschlug es selbst argentinischen Fernsehleuten kurz die Sprache. Und jetzt also, nicht un\u00e4hnlich, der 8. Mai 2025. Robert Francis Prevost.\u00a0Pope Leo XIV. Geboren in Chicago.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Auch bei CNN und anderen US-Sendern waren sie f\u00fcr einen Augenblick \u00fcberw\u00e4ltigt. Nach dem ersten Lateinamerikaner erstmals ein US-Amerikaner als Oberhaupt der katholischen Kirche, dabei galten US-amerikanische Kandidaten vormals als kaum w\u00e4hlbar. Zu gro\u00df die weltliche Macht der Vereinigten Staaten von Amerika. Nun schaffte es ein lateinamerikanischer Nordamerikaner in einer Zeit, da die Welt seit gut drei Monaten vor allem auf Landsmann <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Donald_Trump\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> schaut.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/projekte\/artikel\/politik\/papstwahl-papst-leo-xiv-robert-francis-prevost-vatikan-rom-e600465\/\" aria-label=\"Artikelverlinkung:\" data-track-szde=\"{&quot;event&quot;:&quot;teaser_clicked&quot;,&quot;teaser_clicked&quot;:{&quot;article_title&quot;:&quot;das_boese_wird_nicht_gewinnen&quot;,&quot;doctype&quot;:&quot;&quot;,&quot;label&quot;:&quot;szplus&quot;,&quot;main_topic&quot;:&quot;die_seite_drei&quot;,&quot;object_id&quot;:&quot;er.e600465&quot;,&quot;pcat&quot;:&quot;paid&quot;,&quot;section&quot;:&quot;politik&quot;,&quot;teaser_type&quot;:&quot;article_teaser_top&quot;}}\" data-manual=\"teaser-url\" data-tb-link=\"\" aria-labelledby=\"teaser-httpswwwsueddeutschedeprojekteartikelpolitikpapstwahl-papst-leo-xiv-robert-francis-prevost-vatikan-rom-e600465\" class=\"css-14tg8sh\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/2a2b4124-b3d6-4f81-ad4c-e50baa525985.jpeg\"   alt=\"\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/><\/p>\n<p>Papstwahl<\/p>\n<p>:\u201eDas B\u00f6se wird nicht gewinnen\u201c<\/p>\n<p class=\"css-a6ecqs\" data-manual=\"teaser-text\" data-tb-description=\"\" data-schema-org-speakable=\"true\">Im vierten Wahlgang haben die Kardin\u00e4le der katholischen Kirche ihr neues Oberhaupt gew\u00e4hlt: Robert Francis Prevost, Papst Leo XIV. Ein US-Amerikaner. Schon mit seinen ersten Worten macht er deutlich, da steht einer, der das Erbe des alten Papstes fortsetzen will.<\/p>\n<p>SZ PlusVon Marc Beise und Annette Zoch<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Zuletzt schien sich der US-Pr\u00e4sident als Papst zu f\u00fchlen, er und das Wei\u00dfe Haus verbreiteten <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/trump-ki-papstbild-truth-social-li.3246547\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">vor Kurzem ein Bild, das ihn in p\u00e4pstlichem Gewand zeigte<\/a>. Sei eine Kreation von KI gewesen, teilte Trump mit, er k\u00f6nne nichts daf\u00fcr. Aber Katholiken w\u00fcrden den Witz \u201elieben\u201c. Naja, daran sei \u201enichts Kluges oder Lustiges. Mr. President\u201c, erkl\u00e4rten die Bisch\u00f6fe in New York State. \u201eSchlechter Geschmack\u201c, sagte der Kardinal Timothy Dolan. Vielleicht h\u00e4tte sich Trump, der Freund steinreicher Menschen und vergoldeter Ornamente, im Kirchenamt Louis XIV. genannt. Doch nun gibt es Leo XIV.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Ein Sohn der Vereinigten Staaten und seit seiner \u00c4ra in Peru gleichzeitig Peruaner. Vielleicht sogar im Herzen mehr Peruano als American. \u201eLatin Yankee\u201c h\u00e4tten sie ihn in Rom genannt, berichtet die Washington Post. Ein Mathematiker und Theologe. Ein Augustiner, der sich um die \u00c4rmsten k\u00fcmmerte, der au\u00dfer Englisch flie\u00dfend Spanisch, Italienisch und weitere Sprachen spricht, was ihn schon mal erheblich von Trump unterscheidet. Nebenbei bemerkt verlor Robert Francis Prevost, der im Alter von 69 ab sofort Leo XIV. ist, zum Einstand auf dem Balkon kein Wort in seiner Muttersprache.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Er wollte vermutlich nicht wie ein Pontifex Made in America daherkommen, sondern als das, was er vor allem ist: ein polyglotter Papst, ein Papst zwischen den Welten. Kein America First, im Gegenteil. Trump wurde dennoch recht schnell zu ihm befragt, klar. Obwohl er an diesem Donnerstag eigentlich vorwiegend \u00fcber sich und sein Zoll-Abkommen mit Gro\u00dfbritannien sprechen wollte. Die Wahl von Prevost war halt doch noch eine gute Spur historischer. \u201eEine gro\u00dfe Ehre\u201c, sagte Trump vor dem Oval Office. \u201eIch habe es gesehen, und sie sagten, er ist aus Amerika. Ich sagte, das ist gro\u00dfartig.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Grenzenlos begeistert klang das zun\u00e4chst nicht, eher verbl\u00fcfft. Mit dem Namen konnte der US-Pr\u00e4sident offensichtlich erst wenig anfangen. Wie wahrscheinlich viele Amerikanerinnen und Amerikaner, sofern sie nicht gelesen hatten, dass diesem geb\u00fcrtigen Chicagoer Au\u00dfenseiterchancen zugetraut wurden. Wenig sp\u00e4ter gratulierte Trump auf Truth Social: \u201eWas f\u00fcr ein excitement und was f\u00fcr eine gro\u00dfe Ehre f\u00fcr unser Land! Ich freue mich darauf, Papst Leo XIV. zu treffen. Es wird ein sehr bedeutsamer Moment sein!\u201c<\/p>\n<p>St\u00e4ndig ist von prayern die Rede. Aber wie christlich sind die Republikaner wirklich?<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Was dieser amerikanische Papst f\u00fcr ihn und den Rest der Welt bedeutet, dar\u00fcber wird sicher noch lange debattiert. Einerseits tun viele Mitglieder seiner Regierung ja unheimlich fromm. St\u00e4ndig ist von prayern die Rede, Gebeten. Trump selbst f\u00fchlte sich bei dem Attentat auf ihn im vergangenen Jahr vom Himmel gerettet. Andererseits ist die Art, wie seine Administration mit trans Menschen und vor allem Einwanderern ohne passende Papiere umgeht, alles andere als christlich. Etliche Immigranten wurden in einen \u00fcblen Knast nach El Salvador geschickt, obwohl in vielen F\u00e4llen nicht mal eine Anklage bekannt ist.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/projekte\/artikel\/politik\/donald-trump-mariann-budde-bischoefin-kirchentag-e350638\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bisch\u00f6fin Mariann Budde<\/a> von der Episcopal Church bat Trump bei einer Messe in Washington um Barmherzigkeit f\u00fcr Minderheiten und Hilfsbed\u00fcrftige, vergeblich. Die Jagd nach unerw\u00fcnschten Fremden macht nicht mal vor kirchlichen Einrichtungen halt, in Texas sollen traditionelle Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnfte einer von Geistlichen gef\u00fchrten Organisation geschlossen werden. Franziskus war entsetzt, als er davon h\u00f6rte. F\u00fcr weite Teile der Gemeinde von Make America Great Again war Franziskus ein Linker, Linke und Wokeness sind bei ihnen \u00e4hnlich wie ungebetene Ausl\u00e4nder des Teufels.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Der Trump-Vertraute Roger Stone will den toten Franziskus in der H\u00f6lle schmoren lassen. \u201eSein Papsttum war nie legitim, und seine Lehren verstie\u00dfen regelm\u00e4\u00dfig gegen die Bibel und das Kirchendogma\u201c, <a href=\"https:\/\/x.com\/RogerJStoneJr\/status\/1914507135838540233\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">schrieb er nach seinem Tod auf X<\/a>. \u201eM\u00f6ge Gott mit ihm fertig werden. Ich glaube eher, dass es dort, wo er jetzt ist, warm ist.\u201c Die Trump-Vertraute Marjorie Taylor Greene lieferte diesen Satz ab: \u201eDas B\u00f6se wird durch die Hand Gottes besiegt.\u201c Sie sagte auch, Bisch\u00f6fe seien \u201evon Satan kontrolliert\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/projekte\/artikel\/politik\/donald-trump-mariann-budde-bischoefin-kirchentag-e350638\/\" aria-label=\"Artikelverlinkung:\" data-track-szde=\"{&quot;event&quot;:&quot;teaser_clicked&quot;,&quot;teaser_clicked&quot;:{&quot;article_title&quot;:&quot;stichflammen_gegen_trump&quot;,&quot;doctype&quot;:&quot;&quot;,&quot;label&quot;:&quot;szplus&quot;,&quot;main_topic&quot;:&quot;donald_trump&quot;,&quot;object_id&quot;:&quot;er.e350638&quot;,&quot;pcat&quot;:&quot;paid&quot;,&quot;section&quot;:&quot;politik&quot;,&quot;teaser_type&quot;:&quot;article_teaser_top&quot;}}\" data-manual=\"teaser-url\" data-tb-link=\"\" aria-labelledby=\"teaser-httpswwwsueddeutschedeprojekteartikelpolitikdonald-trump-mariann-budde-bischoefin-kirchentag-e350638\" class=\"css-14tg8sh\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/da7b434d-8fe0-4196-97b2-f5bf351158f1.jpeg\"   alt=\"\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/><\/p>\n<p>USA<\/p>\n<p>:Stichflammen gegen Trump<\/p>\n<p class=\"css-a6ecqs\" data-manual=\"teaser-text\" data-tb-description=\"\" data-schema-org-speakable=\"true\">Der US-Pr\u00e4sident und Gott \u2013 das ist keine Verbindung, sondern eher Heuchelei. Niemand hat das klarer erkannt als die Bisch\u00f6fin Mariann Edgar Budde, f\u00fcr die man ohne Gnade, Erbarmen und Barmherzigkeit alles sein kann, aber kein Christ.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Katholische_Kirche\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">katholische Kirche<\/a> habe Illegale unterst\u00fctzt, ereiferte sich die Kommentatoren Megyn Kelly in ihrer Show. \u201eDas hat viele von uns in der katholischen Kirche veranlasst, sich zu fragen, wof\u00fcr genau wir sonntags spenden.\u201c Die katholische Nachrichtenagentur KNA erinnerte daran, dass sich laut einer Umfrage der Catholic University of America 80 Prozent der seit 2020 geweihten Priester selbst als theologisch \u201ekonservativ\/orthodox\u201c oder sogar \u201esehr konservativ\/orthodox\u201c bezeichnen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">In der Abtreibungsdebatte wurden die Stimmen, die ein Verbot von Schwangerschaftsabbr\u00fcchen forderten, w\u00e4hrend des Wahlkampfes leiser \u2013 weil das Thema Trump und den Republikanern zu schaden schien. Aber die Maga-Riege erfreute sich trotzdem zunehmend an Franziskus-Gegnern wie dem Kardinal Raymond Burke und dem abgesetzten Bischof Joseph Strickland aus Texas. Denen war der Einsatz f\u00fcr Klima und Migranten oder die sanfte \u00d6ffnung der Kirche f\u00fcr geschiedene oder homosexuelle Paare ein Grauen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Im Podcast namens \u201eWar Room\u201c des Scharfmachers Steve Bannon wollte der Maga-Katholik Jack Posobiec am Mittwoch daf\u00fcr beten, \u201edass wir zumindest in Europa und den Vereinigten Staaten ein Wiederaufleben der traditionellen Christen beobachten k\u00f6nnen\u201c. Die Menschen h\u00e4tten die Nase voll von diesem \u201eseichten, substanzlosen christlichen Glauben\u201c. Der Podcaster Jesse Romero aus Arizona w\u00fcnschte sich nach Franziskus\u2019 Tod einen \u201eTrump-\u00e4hnlichen Papst\u201c.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Es wurde das mutma\u00dfliche Gegenteil. \u201eDer Antipode\u201c, wie ihn Anthony Scaramucci nennt, Trumps fr\u00fcherer Sprecher und heutiger Kritiker. Die Kirche habe einen Missionar gew\u00e4hlt, der sich f\u00fcr die Armen und Bed\u00fcrftigen einsetze, \u201eund ich denke, sie senden damit eine Botschaft\u201c, sagte er in seinem Podcast. \u201eEs ist nicht nur eine Botschaft an die J. D. Vances und die Donald Trumps dieser Welt, sondern ich denke, es ist eine umfassendere Botschaft dar\u00fcber, wo wir stehen und was die globale Identit\u00e4t sein sollte.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">In den <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/USA\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> stehen zwar in jeder Stadt und jedem Ort verwirrend viele Kirchen verschiedenster Richtungen. Auch urspr\u00fcnglich katholische Latinos wenden sich hier zunehmend evangelikalen Freikirchen zu. Doch mehr als 50 Millionen Erwachsene in den USA sind Katholiken, ungef\u00e4hr ein F\u00fcnftel der W\u00e4hlerschaft. Der Rechtsruck in Amerikas Katholizismus ist dabei unverkennbar, verst\u00e4rkt von prominenten Hardlinern.<\/p>\n<p>&#8222;Leider ist er einer der progressivsten&#8220;<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Trumps ehemaliger Chefstratege Bannon bezeichnete Prevost als \u201eeines der dunklen Pferde\u201c unter den Bewerbern. \u201eLeider ist er einer der progressivsten\u201c, f\u00fcr ihn der Horror. Vizepr\u00e4sident Vance, einer der letzten Besucher des wenig sp\u00e4ter verstorbenen Franziskus, wurde im Februar von dessen heutigen Nachfolger korrigiert. Bei Fox News hatte Trumps Stellvertreter gesagt, dass die Liebe zu den N\u00e4chsten wichtiger sei als die zu Fremden. Das sollte die Ausweisung von Immigranten theologisch rechtfertigen \u201eJ. D. Vance liegt falsch\u201c, postete der damalige Robert Prevost.\u00a0\u201eJesus fordert uns nicht auf, unsere Liebe zu anderen abzustufen.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Demokraten hoffen auf ein geistliches Gegengewicht zu Trump. Und nicht nur Scaramucci vermutet, dass Trumps Riege den Papst aus Illinois eher nicht gegen sich aufbringen will. Zu pr\u00e4gend k\u00f6nnte dessen Einfluss werden. Zu stolz sind doch viele Menschen in den USA, dass schlie\u00dflich auch dieses Land Papst ist. Er k\u00f6nnte weinen vor Freude, sagte bei CNN Patrick Gilger, Priester und Dozent an der Uni von Chicago. \u201eIch bin einfach so ger\u00fchrt.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Schon macht die Frage die Runde, ob Leo XIV. das Baseball-Team der Sox oder die Cubs lieber mag. Er kam 1955 in Chicago zur Welt, studierte dort Theologie und in Pennsylvania Mathematik. Doch religi\u00f6s sozialisiert wurde der Anf\u00fchrer von 1,4 Milliarden Katholiken \u00fcber Jahrzehnte in Peru und 2014 von Franziskus zum Bischof von Chicago ernannt. \u201eBischof zu sein bedeutet nicht, in einem Palast zu leben, sondern mit den Menschen zu gehen\u201c,\u00a0sagte er k\u00fcrzlich den Vatican News. Wie Franziskus.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Auch Vance schickte auf X dennoch seine Gl\u00fcckw\u00fcnsche an \u201eden ersten amerikanischen Papst. Ich bin sicher, dass Millionen amerikanischer Katholiken und andere Christen f\u00fcr seine erfolgreiche Arbeit an der Spitze der Kirche beten werden. M\u00f6ge Gott ihn segnen!\u201c Kein God Bless America wie sonst immer. Wom\u00f6glich kommt Leo XIV. in absehbarer Zeit sogar in seine Heimat. Jorge Mario Bergoglio hatte Argentinien als Papst Franziskus nie betreten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wer 2013 zuf\u00e4llig in Argentinien verbracht hat, dem kam dieser Moment bekannt vor. 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