{"id":959331,"date":"2026-04-20T08:44:16","date_gmt":"2026-04-20T08:44:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/959331\/"},"modified":"2026-04-20T08:44:16","modified_gmt":"2026-04-20T08:44:16","slug":"polizeiliche-kriminalstatistik-2025-mord-und-totschlag-nehmen-zu-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/959331\/","title":{"rendered":"Polizeiliche Kriminalstatistik 2025: Mord und Totschlag nehmen zu | Politik"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>Berlin \u2013 <b>Wie sicher ist es in Deutschland? Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (55, CSU) stellt heute in Berlin die polizeiliche Kriminalstatistik f\u00fcr das Jahr 2025 vor. Auf den ersten Blick eine gute Nachricht: 2025 registrierte die Polizei rund 5,5 Millionen Straftaten, 5,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Aber: Vor allem die Teillegalisierung von Cannabis im April 2024 f\u00fchrte dazu, dass die Zahlen zur\u00fcckgehen, weil bestimmte Drogendelikte nicht mehr erfasst werden.<\/b><\/p>\n<p>Auch bei der Gewaltkriminalit\u00e4t zeigt sich auf den ersten Blick ein Minus. Die Zahl der Delikte sank um 2,3 Prozent, aber auch das ist nicht unbedingt eine positive Entwicklung. Denn: Bei besonders schweren Taten geht die Entwicklung in die andere Richtung. Die Zahl der F\u00e4lle von Mord und Totschlag stieg um 6,5 Prozent.<\/p>\n<p>Lesen Sie im Live-Ticker, wie Innenminister und Experten die Kriminalit\u00e4t in Deutschland einsch\u00e4tzen:<\/p>\n<ul class=\"live-ticker__list\">\n<li class=\"live-ticker__message\">\n<p>20.04.2026 &#8211; 10:38 Uhr <\/p>\n<p> Kinder werden krimineller<\/p>\n<p>Insgesamt ist die Jugendkriminalit\u00e4t r\u00fcckl\u00e4ufig. Bei Kindern jedoch steigt die Gewaltkriminalit\u00e4t um 3,3 Prozent \u2013 wenn auch weniger stark als im Vorjahr. Als m\u00f6gliche Ursachen nennt BKA-Chef M\u00fcnch eine gestiegene psychische Belastung. Zukunfts\u00e4ngste durch mehrere Krisen spielten eine Rolle. Wohl auch ein Grund: Kinder und Jugendliche verbringen viel Zeit im Internet und in sozialen Netzwerken.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"live-ticker__message\">\n<p>20.04.2026 &#8211; 10:30 Uhr <\/p>\n<p> Mehr Jugendpornografie<\/p>\n<p>Auch bei Straftaten durch die Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung jugendpornografischer Inhalte gab es einen deutlichen Anstieg von 19,9 Prozent auf 11.515 F\u00e4lle. Straftaten im Zusammenhang mit kinderpornografischen Inhalten sind dagegen leicht zur\u00fcckgegangen (-2,7 Prozent auf 41.677 F\u00e4lle), sie bleiben aber auf hohem Niveau. Neben einer zunehmenden Verbreitung durch Social-Media-Kan\u00e4le k\u00f6nne auch eine erh\u00f6hte Anzeigebereitschaft angesichts einer erh\u00f6hten medialen Aufmerksamkeit und gesellschaftlichen Sensibilisierung mitverantwortlich f\u00fcr den Anstieg sein.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"live-ticker__message\">\n<p>20.04.2026 &#8211; 10:27 Uhr <\/p>\n<p> Mehr Vergewaltigungen<\/p>\n<p>Die Zahl der in der PKS f\u00fcr 2025 erfassten Sexualdelikte bleibt hoch. Auff\u00e4llig ist der Anstieg bei F\u00e4llen von Vergewaltigung (+9,0 Prozent). Seit 2018 sind die Fallzahlen in diesem Bereich um rund 72 Prozent gestiegen. Die Tatverd\u00e4chtigen sind \u00fcberwiegend Freunde oder Bekannte sowie (ehemalige) Partner und zu 98,6 Prozent m\u00e4nnlich. Der Anteil der nicht deutschen Tatverd\u00e4chtigen betr\u00e4gt 38,5 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Der Anteil der nicht deutschen Opfer von Vergewaltigung lag bei 22,3 Prozent.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"live-ticker__message\">\n<p>20.04.2026 &#8211; 10:27 Uhr <\/p>\n<p> Kinder werden krimineller<\/p>\n<p>Insgesamt ist die Jugendkriminalit\u00e4t r\u00fcckl\u00e4ufig. Bei Kindern jedoch steigt die Gewaltkriminalit\u00e4t um 3,3 Prozent \u2013 wenn auch weniger stark als im Vorjahr. Als m\u00f6gliche Ursachen nennt BKA-Chef M\u00fcnch eine gestiegene psychische Belastung. Zukunfts\u00e4ngste durch mehrere Krisen spielten eine Rolle. Wohl auch ein Grund: Kinder und Jugendliche verbringen zu viel Zeit im Internet und in sozialen Netzwerken.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"live-ticker__message\">\n<p>20.04.2026 &#8211; 10:25 Uhr <\/p>\n<p> Messergewalt nimmt leicht zu<\/p>\n<p>Die Zahl der Messerangriffe insgesamt ist ungef\u00e4hr auf dem Niveau des Vorjahres (+0,8 Prozent auf 29.243 F\u00e4lle). Bedrohungen mit einem Messer haben hingegen um 9,5 Prozent zugenommen (13.748 F\u00e4lle). . Bei Mord und Totschlag kommt in rund vier von zehn F\u00e4llen ein Messer zum Einsatz. <\/p>\n<\/li>\n<li class=\"live-ticker__message\">\n<p>20.04.2026 &#8211; 10:21 Uhr <\/p>\n<p> Mehr nicht-deutsche Tatverd\u00e4chtige <\/p>\n<p>Noch genauere Zahlen: 2025 lag die Belastungszahl nicht-deutscher Tatverd\u00e4chtiger bei 4.788, die der deutschen bei 1.813. Damit ist die Belastung nicht-deutscher Personen um den Faktor 2,6 h\u00f6her. Besonders deutlich wird der Abstand bei jungen M\u00e4nnern. Bei m\u00e4nnlichen Jugendlichen betr\u00e4gt die Zahl der Nichtdeutschen 13.811, bei deutschen Vergleichspersonen 6.118. Bei m\u00e4nnlichen Heranwachsenden liegt sie bei 12.297 zu 5.762.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"live-ticker__message\">\n<p>20.04.2026 &#8211; 10:10 Uhr <\/p>\n<p> Ausl\u00e4nder sind \u201e\u00fcberrepr\u00e4sentiert\u201c<\/p>\n<p>Wie hat sich die Gewalt unter deutschen und nicht-deutschen Tatverd\u00e4chtigen aufgeteilt? Laut Dobrindt machen nicht-deutsche Verd\u00e4chtige fast 43 Prozent aus machen, seien deshalb \u201edeutlich \u00fcberrepr\u00e4sentiert\u201c. Auch gemessen an der Tatverd\u00e4chtigenbelastungszahl (TVBZ) \u2013 also Tatverd\u00e4chtige pro 100.000 Einwohner \u2013 liegt die Belastung nicht-deutscher Tatverd\u00e4chtiger in allen Altersgruppen mindestens doppelt so hoch wie bei deutschen.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"live-ticker__message\">\n<p>20.04.2026 &#8211; 10:07 Uhr <\/p>\n<p> Mehr Mord und Totschlag<\/p>\n<p>Auch bei der Gewaltkriminalit\u00e4t zeigt sich laut Dobrindt ein Minus. Die Zahl der Delikte sank um 2,3 Prozent, aber bei besonders schweren Taten geht die Entwicklung in die andere Richtung. Die Zahl der F\u00e4lle von Mord und Totschlag stieg um 6,5 Prozent.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"live-ticker__message\">\n<p>20.04.2026 &#8211; 10:04 Uhr <\/p>\n<p> Dobrindt spricht von \u201eleichtem R\u00fcckgang\u201c<\/p>\n<p>Innenminister Dobrindt spricht von einem \u201eleichten R\u00fcckgang\u201c der Kriminalit\u00e4t. 2025 registrierte die Polizei rund 5,5 Millionen Straftaten, 5,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Und f\u00fcgt hinzu: Die Teillegalisierung von Cannabis im April 2024 f\u00fchrte auch dazu, dass die Zahlen zur\u00fcckgehen, weil bestimmte Drogendelikte nicht mehr erfasst werden. <\/p>\n<\/li>\n<li class=\"live-ticker__message\">\n<p>20.04.2026 &#8211; 09:56 Uhr <\/p>\n<p> Gleich geht es los<\/p>\n<p>Um 10 Uhr soll die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 offiziell vorgestellt werden. Erwartet werden Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), Holger M\u00fcnch (Pr\u00e4sident des Bundeskriminalamtes (BKA)) und als Andy Grote (SPD, derzeit Vorsitzender der Innenministerkonferenz und Innensenator von Hamburg).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (55, CSU)\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/85f29146fc0b6826c7fb66d5c10163e4,5bd1ddaa.jpeg\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (55, CSU)<\/p>\n<p>Foto: Carsten Koall\/dpa<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Berlin \u2013 Wie sicher ist es in Deutschland? 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