{"id":959761,"date":"2026-04-20T12:56:18","date_gmt":"2026-04-20T12:56:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/959761\/"},"modified":"2026-04-20T12:56:18","modified_gmt":"2026-04-20T12:56:18","slug":"erdbeben-in-japan-behoerden-warnen-vor-tsunami-mit-3-meter-wellen-news","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/959761\/","title":{"rendered":"Erdbeben in Japan: Beh\u00f6rden warnen vor Tsunami mit 3-Meter-Wellen | News"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>Tokio \u2013 <b>Ein schweres Erdbeben hat am Montag die Nordostk\u00fcste Japans ersch\u00fcttert und eine Tsunami-Warnung ausgel\u00f6st. Inzwischen ist eine erste Flutwelle auf Land getroffen. Nach Angaben der japanischen Meteorologiebeh\u00f6rde (JMA) wurde die St\u00e4rke des Bebens zun\u00e4chst mit 7,4 angegeben und sp\u00e4ter auf 7,5 hochgestuft. <\/b><\/p>\n<p>Die US-Erdbebenwarte USGS meldete eine St\u00e4rke von 7,4. Das Beben ereignete sich kurz nach 16.50 Uhr vor der K\u00fcste von Sanriku in der Pr\u00e4fektur Iwate. Das Epizentrum lag im Pazifik in rund zehn Kilometern Tiefe. Auch in Tokio, mehrere hundert Kilometer entfernt, schwankten Geb\u00e4ude.<\/p>\n<p>Evakuierung nach Erdbeben angeordnet<\/p>\n<p>Die JMA warnte vor Tsunami-Wellen von bis zu drei Metern H\u00f6he. Die Tsunami-Warnung gilt f\u00fcr die Pr\u00e4fekturen Iwate, Aomori und Hokkaido. Lokalen Medienberichten zufolge wurden nach dem schweren <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/ereignisse\/erdbeben\/news-nachrichten-news-fotos-videos-15821408.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Erdbeben<\/a> Evakuierungsbefehle der Stufe 4 f\u00fcr vier Pr\u00e4fekturen (Hokkaido, Aomori, Iwate, Miyagi, Fukushima) erlassen. Betroffen seien demnach 82 811 Haushalte und 171 957 Menschen in 40 Gemeinden.<\/p>\n<p>Tsunami trifft auf K\u00fcste<\/p>\n<p>Laut dem Sender NHK traf eine rund 80 Zentimeter hohe Welle die japanische Nordostk\u00fcste. Der bislang h\u00f6chste <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/ereignisse\/tsunami\/news-nachrichten-news-fotos-videos-15821396.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tsunami<\/a> wurde in Iwate gemessen. Im Hafen von Miyako wurden zun\u00e4chst 40 Zentimeter registriert, in Kuji 70 Zentimeter, Tendenz steigend. Auch vor der K\u00fcste der Pr\u00e4fektur Fukushima wurde ein Tsunami beobachtet. NHK warnte, dass noch gr\u00f6\u00dfere Wellen folgen k\u00f6nnten. Die Beh\u00f6rden forderten die Bewohner auf, den K\u00fcsten fernzubleiben und sich in h\u00f6her gelegene Gebiete zu begeben.<\/p>\n<p><b>Hintergrund:<\/b><\/p>\n<p>Ein Tsunami ist keine \u201enormale Welle\u201c.  Er ist so gef\u00e4hrlich, weil nicht nur die Oberfl\u00e4che, sondern die gesamte Wassers\u00e4ule in Bewegung ger\u00e4t; die Wellen breiten sich im offenen Ozean mit 700\u2013800 km\/h aus. Vor der K\u00fcste werden sie abgebremst und t\u00fcrmen sich auf, wodurch enorme Zerst\u00f6rung entsteht. <\/p>\n<p>Nicht die H\u00f6he, sondern die Masse und Str\u00f6mung sind das Problem. Selbst wenn der Pegel z.B. um \u201enur\u201c 80 Zentimeter steigt, ist das eine riesige Wassermenge mit hoher Geschwindigkeit, die an der K\u00fcste aufl\u00e4uft. Diese Str\u00f6mung reicht, um Menschen umzusto\u00dfen und mitzurei\u00dfen, Autos zu verschieben, Mauern zu untersp\u00fclen. Zudem kann der Wert am Messpegel \u00f6rtlich eine deutlich h\u00f6here Welle bedeuten, z.B. bedingt durch die K\u00fcstenform.<\/p>\n<p>Erdbeben der St\u00e4rke 7,5: Tsunami-Warnung f\u00fcr Japans K\u00fcste!<a class=\"anchor video-teaser__anchor\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/news\/ausland\/erdbeben-der-staerke-7-5-tsunami-warnung-fuer-japans-kueste-69e5febd2e121d70518b0ab7\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Erdbeben der St\u00e4rke 7,5: Tsunami k\u00f6nnte Japans K\u00fcste treffen\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/1118131da2cd1476f74372d893cd0d04-landscape,2bf99d28.jpeg\"   class=\"landscape teaser__image\" loading=\"lazy\"\/><\/a><\/p>\n<p>Quelle: AP, ViralPress20.04.2026<\/p>\n<p>Regierung richtet Krisenzentrum ein<\/p>\n<p>Ministerpr\u00e4sidentin Sanae Takaichi erkl\u00e4rte, die Regierung richte ein Notfallzentrum ein. In einer Fernsehansprache sagte sie: \u201ePlease go quickly to elevated places and evacuation areas,\u201c und rief die Menschen auf, sich in Sicherheit zu bringen. Eine Taskforce pr\u00fcfe zudem, ob es Sch\u00e4den oder Opfer gegeben habe.<\/p>\n<p>Wegen der Erdst\u00f6\u00dfe wurden Hochgeschwindigkeitsz\u00fcge in Iwate gestoppt. Auch Verbindungen in Aomori an der Nordspitze der Hauptinsel Honshu wurden unterbrochen, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo. NHK zeigte Schiffe, die in Erwartung weiterer Wellen den Hafen von Hachinohe verlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Die Energieversorger pr\u00fcfen unterdessen ihre Anlagen. Hokkaido Electric teilte mit, es seien keine ungew\u00f6hnlichen Vorkommnisse in thermischen oder <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/atomkraft\/thema-atomkraft-alle-infos-80825622.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Atomkraftwerken<\/a> festgestellt worden. Tohoku Electric erkl\u00e4rte ebenfalls, es gebe keine Auff\u00e4lligkeiten in ihren Kern- oder W\u00e4rmekraftwerken. Andere Betreiber untersuchen noch m\u00f6gliche Auswirkungen des Bebens.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Tokio \u2013 Ein schweres Erdbeben hat am Montag die Nordostk\u00fcste Japans ersch\u00fcttert und eine Tsunami-Warnung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":959762,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[5032,1130,1737,22,1736,13,171535,372,14367,14,25,15,12,138370,45,10,8,9,11,42837],"class_list":["post-959761","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-atomkraft","tag-atomkraftwerk","tag-breaking-news","tag-erdbeben","tag-fb-instantarticles","tag-headlines","tag-hey_-embed","tag-japan","tag-meer","tag-nachrichten","tag-naturkatastrophe","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-team-first","tag-texttospeech","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews","tag-tsunami"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116437148488600219","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/959761","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=959761"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/959761\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/959762"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=959761"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=959761"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=959761"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}