{"id":962039,"date":"2026-04-21T11:57:21","date_gmt":"2026-04-21T11:57:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/962039\/"},"modified":"2026-04-21T11:57:21","modified_gmt":"2026-04-21T11:57:21","slug":"referendum-mit-diesem-schritt-startet-das-hamburger-olympiareferendum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/962039\/","title":{"rendered":"Referendum: Mit diesem Schritt startet das Hamburger Olympiareferendum"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Etwa f\u00fcnfeinhalb Wochen vor dem Olympia-Referendum werden die Abstimmungsunterlagen an die Hamburger verschickt. Rund 1,3 Millionen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger d\u00fcrfen sich an der Abstimmung zum 31. Mai beteiligen, ob die Hansestadt gegen die drei anderen Bewerber Berlin, M\u00fcnchen und Rhein-Ruhr im Rennen um die deutsche Bewerbung f\u00fcr die Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 antritt. Ab Mittwoch werden nach und nach die Abstimmungsunterlagen verteilt, gab die Deutsche Post bekannt. <\/p>\n<p>In den Unterlagen sind schon die Briefabstimmungsunterlagen enthalten, die also im Vergleich zu anderen Wahlen nicht extra beantragt werden m\u00fcssen. Eine Teilnahme am Referendum ist auch am 31. Mai in einer der 178 Abstimmungsstellen m\u00f6glich. <\/p>\n<p>Briefe sollten bis 27. Mai verschickt werden<\/p>\n<p>Beim Hamburger Referendum d\u00fcrfen sich deutsche Staatsb\u00fcrger ab 16 Jahren beteiligen, die seit mindestens drei Monaten in Hamburg wohnen. Bis sp\u00e4testens zum 27. Mai sollten die Unterlagen in einen Briefkasten eingeworfen werden, damit sie rechtzeitig zum 31. Mai um 18.00 Uhr ankommen. Die Stimmen werden an dem Sonntagabend noch ausgez\u00e4hlt und das vorl\u00e4ufige Ergebnis wird bekanntgegeben. <\/p>\n<p>Zuletzt gab es Umfragen mit verschiedenen Stimmungsbildern. Eine repr\u00e4sentative Befragung vermittelte mehrheitliche Skepsis der Hamburger, eine weitere fiel deutlich positiver aus. Die Stadt verspricht sich durch m\u00f6gliche Spiele unter anderem Investitionen in die Infrastruktur und internationale Strahlkraft. Gegner kritisieren etwa hohe Kosten, \u00f6kologische Belastungen und keinen nennenswerten wirtschaftlichen Nutzen. 2015 hatten die B\u00fcrger Hamburgs mehrheitlich mit Nein gegen Olympische Spiele gestimmt. <\/p>\n<p>Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bewertet alle Kandidaten mit Hilfe einer Matrix, in die auch die B\u00fcrgerentscheide mitber\u00fccksichtigt werden. Am 26. September soll entschieden werden, welches der Konzepte f\u00fcr Deutschland ins internationale Bewerbungsverfahren geht. <\/p>\n<p>Bei Hamburgs Konkurrent aus der Region \u201eK\u00f6lnRheinRuhr\u201c haben sich bei B\u00fcrgerentscheiden in Nordrhein-Westfalen am Wochenende laut vorl\u00e4ufigem Endergebnis 66 Prozent f\u00fcr eine Bewerbung ausgesprochen. In M\u00fcnchen hatten sich vergangenes Jahr in der Abstimmung 66,4 Prozent f\u00fcr eine Bewerbung ausgesprochen. Berlin verzichtet aus verfassungsrechtlichen Gr\u00fcnden auf ein Referendum und l\u00e4sst das Abgeordnetenhaus abstimmen.<\/p>\n<p>CDU Hamburg wirbt f\u00fcr die Spiele<\/p>\n<p>Zum Start des Unterlagenversands sprach sich die Hamburger CDU erneut f\u00fcr eine Olympiabewerbung aus. \u201eJetzt haben die Hamburgerinnen und Hamburger die Wahl. Mit den Unterlagen in der Hand entscheidet jede und jeder pers\u00f6nlich, ob unsere Stadt den Mut hat, eine gro\u00dfe Chance zu ergreifen. Hamburg hat sich immer dann weiterentwickelt, wenn es entschlossen nach vorn geblickt hat. Mutige Entscheidungen haben diese Stadt gepr\u00e4gt und genau diesen Mut brauchen wir auch jetzt\u201c, sagte Fraktionschef Dennis Thering.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Etwa f\u00fcnfeinhalb Wochen vor dem Olympia-Referendum werden die Abstimmungsunterlagen an die Hamburger verschickt. 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