{"id":9640,"date":"2025-04-05T08:00:27","date_gmt":"2025-04-05T08:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/9640\/"},"modified":"2025-04-05T08:00:27","modified_gmt":"2025-04-05T08:00:27","slug":"diebe-schlagen-in-deutschland-im-minutentakt-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/9640\/","title":{"rendered":"Diebe schlagen in Deutschland im Minutentakt zu"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Alle sechs Minuten kommt es in Deutschland zu einem Einbruch, so die neue Statistik der deutschen Versicherer. Und die T\u00e4ter machen gro\u00dfe Beute, die Schadenssummen schie\u00dfen nach oben.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Einbrecher in Deutschland machen nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft immer fettere Beute. Laut aktuellen Zahlen, die t-online exklusiv vorliegen, stieg die Summe der geleisteten Entsch\u00e4digungszahlungen im vergangenen Jahr um 20 Millionen Euro auf nunmehr 350 Millionen Euro an. Das entspricht einem Plus von rund 6 Prozent.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Statistisch kommt es demnach in Deutschland alle sechs Minuten zu einem Einbruch: 90.000 F\u00e4lle z\u00e4hlten die Versicherer im Jahr 2024, was in etwa dem Vorjahresniveau entspricht. &#8222;Die T\u00e4ter nehmen mit, was sich leicht verkaufen l\u00e4sst \u2013 vor allem Smartphones, Kameras und Computer&#8220;, erkl\u00e4rt Anja K\u00e4fer-Rohrbach, stellvertretende Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des GDV. Die durchschnittliche Schadenssumme pro Einbruch stieg 2024 von 3.600 auf 3.800 Euro.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Neben dem materiellen Verlust hinterl\u00e4sst ein Einbruch oft auch psychische Spuren. Der GDV r\u00e4t deshalb zu mehr Investitionen in die Sicherheit der eigenen vier W\u00e4nde:<br \/>&#8222;Ein gutes Querriegelschloss an der Eingangst\u00fcr kann bereits entscheidend sein&#8220;, so K\u00e4fer-Rohrbach.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die Zahl der Wohnungseinbr\u00fcche war w\u00e4hrend der Corona-Pandemie stark zur\u00fcckgegangen. 2020 z\u00e4hlten die Versicherer 80.000 Einbr\u00fcche, 2021 waren es sogar noch weniger: insgesamt 70.000. Seitdem ist die Zahl der Einbr\u00fcche drei Jahre in Folge gestiegen \u2013 nun scheint sich das Niveau zu stabilisieren. Im Vergleich zu 2015 mit 180.000 F\u00e4llen hat sich die Zahl der versicherten Einbr\u00fcche allerdings halbiert.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die gute Nachricht: Viele Einbr\u00fcche lassen sich mit einfachen Ma\u00dfnahmen verhindern. Wer sein Zuhause gezielt sichert, kann potenzielle T\u00e4ter abschrecken \u2013 oder ihnen zumindest das Handwerk deutlich erschweren. Das sind die wichtigsten Tipps des GDV:<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\"><strong class=\"font-bold\">1. T\u00fcren und Fenster sichern<\/strong><br \/>Einbrecher suchen den schnellen Zugang \u2013 und scheitern oft schon an stabilen Schl\u00f6ssern. Wer T\u00fcren mit Querriegeln oder Fenster mit zus\u00e4tzlichen Verriegelungen nachr\u00fcstet, macht den Einstieg unattraktiv. Besonders wichtig: Auch gekippte Fenster gelten aus Sicht der Versicherer als offen \u2013 also vor dem Verlassen der Wohnung immer vollst\u00e4ndig schlie\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\"><strong class=\"font-bold\">2. Alarmanlagen installieren<\/strong><br \/>Moderne Systeme schlagen laut Alarm, wenn jemand versucht, sich Zutritt zu verschaffen \u2013 und das nicht nur akustisch: Viele Alarmanlagen lassen sich heute mit dem Smartphone vernetzen und schicken bei einem Einbruchversuch sofort eine Benachrichtigung. Das kann entscheidende Minuten bringen, um Polizei oder Nachbarn zu alarmieren.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\"><strong class=\"font-bold\">3. Au\u00dfenbeleuchtung mit Bewegungsmeldern<\/strong><br \/>Licht ist der Feind des Einbrechers. Wer sein Grundst\u00fcck bei Dunkelheit gezielt ausleuchtet \u2013 etwa mit Bewegungsmeldern an der Einfahrt, der Terrasse oder dem Gartenweg \u2013, reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass jemand unbemerkt auf das Grundst\u00fcck kommt.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\"><strong class=\"font-bold\">4. Aufmerksame Nachbarschaft nutzen<\/strong><br \/>Ein funktionierendes Miteinander im Wohnviertel ist mehr als nur nett \u2013 es kann Sicherheit bieten. Wer mit seinen Nachbarn spricht, ihnen den Urlaub ank\u00fcndigt oder gegenseitig ein Auge aufs jeweilige Haus wirft, sorgt daf\u00fcr, dass verd\u00e4chtige Aktivit\u00e4ten schneller auffallen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\"><strong class=\"font-bold\">5. Wertsachen dokumentieren<\/strong><br \/>Sollte es trotz aller Vorsicht zu einem Einbruch kommen, hilft eine genaue Auflistung der gestohlenen Gegenst\u00e4nde \u2013 mit Fotos, Seriennummern und Kaufbelegen. Das erleichtert nicht nur die Arbeit der Polizei, sondern auch die Schadensregulierung mit der Versicherung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Alle sechs Minuten kommt es in Deutschland zu einem Einbruch, so die neue Statistik der deutschen Versicherer. 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