{"id":964250,"date":"2026-04-22T09:29:27","date_gmt":"2026-04-22T09:29:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/964250\/"},"modified":"2026-04-22T09:29:27","modified_gmt":"2026-04-22T09:29:27","slug":"von-allen-guten-geistern-verlassen-cdu-sozialfluegel-geht-nach-niedergang-aussage-auf-spahn-los","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/964250\/","title":{"rendered":"\u201eVon allen guten Geistern verlassen\u201c \u2013 CDU-Sozialfl\u00fcgel geht nach \u201eNiedergang\u201c-Aussage auf Spahn los"},"content":{"rendered":"<p>Mit seinem Auftritt bei \u201eCaren Miosga\u201c sorgt Unionsfraktionschef Jens Spahn f\u00fcr Diskussionen. CDA-Chef Dennis Radtke bezeichnete dessen Niedergangs-Rhetorik als \u201efatal\u201c. Und auch S\u00f6ders Vorsto\u00df ist f\u00fcr ihn eine \u201ePhantomdebatte\u201c.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der Chef des CDU-Sozialfl\u00fcgels, Dennis Radtke, hat Unionsfraktionschef Jens Spahn vor einer Rhetorik und Erz\u00e4hlung gewarnt, die aus seiner Sicht nur der AfD nutzt. <\/p>\n<p>Ausl\u00f6ser ist Spahns Aussage in der ARD-Sendung \u201eCaren Miosga\u201c, wonach die schwarz-rote Koalition derzeit <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article69e56d967c6e5e236a26c3ee\/caren-miosga-hohe-preise-wenig-zuversicht-im-moment-verwalten-wir-hier-weitestgehend-den-niedergang-sagt-spahn.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article69e56d967c6e5e236a26c3ee\/caren-miosga-hohe-preise-wenig-zuversicht-im-moment-verwalten-wir-hier-weitestgehend-den-niedergang-sagt-spahn.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u201eweitestgehend den Niedergang\u201c verwalte<\/a>.<\/p>\n<p>Radtke sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, dieser Satz sei \u201efatal\u201c und passe \u201enicht zu einem Macher wie Jens Spahn\u201c. Die Menschen wollten \u201eL\u00f6sungen, F\u00fchrung und Orientierung\u201c. Zugleich warnte der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) davor, die Erz\u00e4hlung der AfD zu \u00fcbernehmen: \u201eDie AfD als Untergangs-Apologet profitiert von Endzeitstimmung. Diese Narrative d\u00fcrfen wir nicht \u00fcbernehmen, sondern ihnen eine christdemokratische Zukunftserz\u00e4hlung entgegensetzen.\u201c<\/p>\n<p>Die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article69e1c6ec90eb8da5a87edb92\/umfrage-afd-ist-im-zdf-politbarometer-erstmals-staerkste-kraft-unzufriedenheit-mit-regierung-waechst.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article69e1c6ec90eb8da5a87edb92\/umfrage-afd-ist-im-zdf-politbarometer-erstmals-staerkste-kraft-unzufriedenheit-mit-regierung-waechst.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">schwachen Umfragewerte der Union<\/a> erkl\u00e4rte Radtke mit mehreren Faktoren. In der Partei habe es \u201ebei vielen den Irrglauben\u201c gegeben, man m\u00fcsse nur Migration und B\u00fcrgergeld in den Griff bekommen, um die AfD zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. Migration sei inzwischen aber \u201emehr zu einer Projektionsfl\u00e4che geworden f\u00fcr alles, was in unserem Land nicht mehr funktioniert\u201c. Zudem habe die Union Erwartungen aus dem Wahlkampf entt\u00e4uscht. Als Beispiel nannte Radtke die Stromsteuer. Auch Streit in der Regierung und eine widerspr\u00fcchliche Kommunikation schadeten aus seiner Sicht.<\/p>\n<p>Scharfe Kritik \u00fcbte Radtke auch an CSU-Chef Markus S\u00f6der. Der hatte Lockerungen beim K\u00fcndigungsschutz ins Gespr\u00e4ch gebracht. Radtke wies den Vorsto\u00df zur\u00fcck und sprach von einer \u201ePhantomdebatte\u201c. In Gespr\u00e4chen mit Unternehmern habe er nicht den Eindruck gewonnen, \u201edass der K\u00fcndigungsschutz f\u00fcr sie ein Riesenthema ist\u201c. Wichtiger seien Energiekosten, sichere Lieferketten, Fachkr\u00e4ftemangel und B\u00fcrokratie.<\/p>\n<p>Besonders deutlich wurde der CDA-Chef mit Blick auf die Debatten in der Union insgesamt. Fr\u00fcher habe in der Partei der Gedanke gegolten, man sei \u201evon guten M\u00e4chten wunderbar geborgen\u201c. Heute habe er bei manchen Vorschl\u00e4gen \u201eeher das Gef\u00fchl, dass man stattdessen von allen guten Geistern verlassen ist\u201c.<\/p>\n<p>Auch zur Debatte \u00fcber die Sozialabgaben und Entlastungen f\u00fcr Arbeitnehmer hatte sich Radtke bereits ge\u00e4u\u00dfert, unter anderem zur <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus69e74f6c4a467a672855ec38\/bis-zu-1000-euro-steuerfrei-entlastungspraemie-auch-fuer-empfaenger-von-sozialleistungen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus69e74f6c4a467a672855ec38\/bis-zu-1000-euro-steuerfrei-entlastungspraemie-auch-fuer-empfaenger-von-sozialleistungen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Finanzierung der Gesundheitskosten von B\u00fcrgergeldbeziehern<\/a> \u00fcber Steuergeld aus dem Bundeshaushalt: \u201eEs ist nicht l\u00e4nger hinnehmbar, dass die Beitragszahler der gesetzlichen Krankenversicherung f\u00fcr Kosten aufkommen, die der Bund tragen muss.\u201c Das geplante Spargesetz f\u00fcr stabile Beitr\u00e4ge d\u00fcrfe nur beschlossen werden, wenn diese Fehlfinanzierung endlich beendet werde.<\/p>\n<p>In der Koalition wird dar\u00fcber diskutiert, ob eine volle \u00dcbernahme der Krankenkosten von B\u00fcrgergeldbeziehern aufgenommen werden soll. Bisher zahlt der Bund pauschale Beitr\u00e4ge f\u00fcr sie, was nach Angaben der Kassen aber die Ausgaben nicht deckt. Laut einer Expertenkommission m\u00fcsste der Bund j\u00e4hrlich zw\u00f6lf Milliarden Euro mehr \u00fcbernehmen. Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) sieht daf\u00fcr keinen Spielraum im Etat, zeigte sich aber offen f\u00fcr Ideen.<\/p>\n<p>kami mit dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit seinem Auftritt bei \u201eCaren Miosga\u201c sorgt Unionsfraktionschef Jens Spahn f\u00fcr Diskussionen. 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