{"id":965327,"date":"2026-04-22T19:55:19","date_gmt":"2026-04-22T19:55:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/965327\/"},"modified":"2026-04-22T19:55:19","modified_gmt":"2026-04-22T19:55:19","slug":"wie-kommt-deutschland-aus-der-krise-cdu-und-linke-im-streitgespraech","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/965327\/","title":{"rendered":"Wie kommt Deutschland aus der Krise? CDU und Linke im Streitgespr\u00e4ch"},"content":{"rendered":"<p>\n                    Zuerst ver\u00f6ffentlicht am                 22\/04\/2026 &#8211; 21:06 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert<br \/>\n                                     21:18\n                                        <\/p>\n<p>Ist Deutschland wieder einmal der kranke Mann Europas? Angesichts der wachsenden Herausforderungen k\u00f6nnte man das meinen: chronisch schwaches Wachstum, ein starker R\u00fcckgang der Exporte nach China, krisengesch\u00fcttelte Branchen wie der Maschinenbau und die Automobilindustrie, fortschreitende Deindustrialisierung sowie demografischer Druck und Fachkr\u00e4ftemangel.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Die Produktivit\u00e4t steigt schon seit langem nicht mehr. <\/p>\n<p>Vieles davon ist seit Jahren bekannt, doch tats\u00e4chlich wurde wenig unternommen.<\/p>\n<p>Warum tut sich das Land so schwer mit Reformen und Modernisierung? Und was bedeutet ein schw\u00e4cher werdendes Deutschland f\u00fcr den Rest Europas?<\/p>\n<p>Im \u201eRing\u201c stehen sich zwei deutsche Politiker gegen\u00fcber, die unterschiedliche politische Lager vertreten und in verschiedenen Parlamenten t\u00e4tig sind: Sepp M\u00fcller, stellvertretender Vorsitzender der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion, und Martin Schirdewan, Co-Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Europ\u00e4ischen Parlament.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt der Debatte stand die Frage, welche Ma\u00dfnahmen Deutschland ergreifen k\u00f6nnte, um aus der Krise herauszukommen \u2013 einer Krise, die durch eine versp\u00e4tete Modernisierung, unzureichende Investitionen in zukunftsorientierte Branchen und vor allem durch das hartn\u00e4ckige Festhalten am exportorientierten Wirtschaftsmodell Deutschlands verursacht wurde.<\/p>\n<p>\u201eDie Menschen verdienen einfach nicht genug Geld. Lange Zeit wurde eine Strategie der Billigexporte auf Kosten der Arbeitnehmer verfolgt, w\u00e4hrend gleichzeitig viel zu wenig investiert wurde \u2013 sowohl im \u00f6ffentlichen als auch im privaten Sektor. Das sind die Kernprobleme, und sie m\u00fcssen wirklich angegangen werden\u201c, sagte Schirdewan.<\/p>\n<p>M\u00fcller betonte die Notwendigkeit, die Wettbewerbsf\u00e4higkeit Deutschlands zu verbessern, da jeder vierte Arbeitsplatz im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland direkt vom Export abh\u00e4ngt. Zwar seien bereits zahlreiche Ma\u00dfnahmen eingeleitet worden, doch werde dies durch die komplexe geopolitische Lage behindert, merkte er an.<\/p>\n<p>\u201eWir sehen die gro\u00dfen Herausforderungen, die von der Trump-Regierung ausgehen. Wir sehen die politische Situation mit China. Wir sehen andere Weltm\u00e4chte oder Regionalm\u00e4chte wie Russland, die ihre schmutzigen Spielchen auf Kosten anderer spielen.\u201c <\/p>\n<p>In der Debatte \u00fcber wirtschaftliche Ma\u00dfnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur waren sich beide Seiten vor allem hinsichtlich der Vorz\u00fcge von Freihandelsabkommen uneinig.<\/p>\n<p>F\u00fcr M\u00fcller sind diese ein entscheidender Schritt zur Sicherung von M\u00e4rkten, Wohlstand und Arbeitspl\u00e4tzen, w\u00e4hrend Schirdewan insbesondere die Arbeitnehmer als Opfer eines Mechanismus ansah, der die wirtschaftliche Ungleichheit in der Gesellschaft nur noch weiter versch\u00e4rft.<\/p>\n<p>Unterschiedliche Standpunkte zeigten sich auch in der Steuer- und Wohnungspolitik.<\/p>\n<p>Diese Folge von \u201eThe Ring\u201c wird von Stefan Grobe moderiert und von Luis Albertos und Amaia Echevarria produziert. F\u00fcr Schnitt und Regie ist Vassilis Glynos verantwortlich.<\/p>\n<p>Sehen Sie sich \u201eThe Ring\u201c auf Euronews TV oder im Player oben an und teilen Sie uns Ihre Meinung mit, indem Sie an thering@euronews.com schreiben. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 22\/04\/2026 &#8211; 21:06 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert 21:18 Ist Deutschland wieder einmal der kranke Mann Europas? 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