{"id":96553,"date":"2025-05-09T09:17:10","date_gmt":"2025-05-09T09:17:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/96553\/"},"modified":"2025-05-09T09:17:10","modified_gmt":"2025-05-09T09:17:10","slug":"forschung-zum-melanom-rueckfaelle-bei-krebs-verhindern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/96553\/","title":{"rendered":"Forschung zum Melanom: R\u00fcckf\u00e4lle bei Krebs verhindern"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">09.05.2025 \u2013 11:00<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Universit\u00e4tsklinikum Essen A\u00f6R\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/126425\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Universit\u00e4tsklinikum Essen A\u00f6R<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/6bb9d74c-00f5-4d4a-a64c-6798b1026aab\/Lodde,%20Georg%20und%20Ram~Dr.%20Georg%20Lodde.jpg.jpg\" data-description=\"Dr. Georg Lodde (links) und Prof. Dr. Florian Rambow \/ Bildrechte: Dr. Georg Lodde\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"681dc429270000fd2c61f911\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/forschung-zum-melanom-r-ckf-lle-bei-krebs-verhindern.jpeg\"   alt=\"Forschung zum Melanom: R\u00fcckf\u00e4lle bei Krebs verhindern\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><b>Krebsfrei \u2013 und dann doch wieder nicht? Wissenschaftler:innen untersuchen, warum manche Patient:innen trotz Immuntherapie nach der Entfernung eines Schwarzen Hautkrebses einen R\u00fcckfall erleiden. Damit Therapien wirksamer werden, m\u00f6chte ein Forschungsteam der Universit\u00e4t Duisburg-Essen herausfinden, wie sich der Krebs gegen die Behandlung wehrt und welche Mechanismen dahinterstecken. Gef\u00f6rdert werden sie von der Deutschen Krebshilfe.<\/b><\/p>\n<p><b>Forschung zum Melanom<\/b><\/p>\n<p><b>R\u00fcckf\u00e4lle bei Krebs verhindern<\/b><\/p>\n<p><b>Krebsfrei \u2013 und dann doch wieder nicht? Wissenschaftler:innen der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Duisburg-Essen untersuchen, warum manche Patient:innen trotz einer unterst\u00fctzenden Immuntherapie nach der Entfernung eines Melanoms, dem \u201eSchwarzen Hautkrebs\u201c, einen R\u00fcckfall erleiden. Damit die Therapien wirksamer werden, m\u00f6chte das Team um Prof. Dr. Florian Rambow und Dr. Georg Lodde herausfinden, wie sich der Krebs gegen die Behandlung wehrt und welche Mechanismen dahinterstecken. Die Deutsche Krebshilfe f\u00f6rdert ihr im M\u00e4rz 2025 gestartetes Vorhaben \u00fcber 2 Jahre mit 530.000 Euro.<\/b><\/p>\n<p>Die Forschenden aus Essen vermuten, dass das Risiko f\u00fcr eine R\u00fcckkehr des Melanoms, Rezidiv genannt, mit dem histologischen und molekularen Umfeld des Prim\u00e4rtumors (Tumor-Mikromilieu) zusammenh\u00e4ngt. \u201eIn einer Studie konnten wir zeigen, dass Betroffene trotz unterst\u00fctzender Immuntherapie deutlich fr\u00fcher Rezidive entwickelten als in klinischen Studien berichtet\u201c, sagt Dr. Georg Lodde, der an der Klinik f\u00fcr Dermatologie des Universit\u00e4tsklinikums Essen (UK Essen) arbeitet. Bei der Studie wurde eine gro\u00dfe Gruppe von Patient:innen mit Melanom-Erkrankung an Hauttumorzentren bundesweit \u00fcber einen Beobachtungszeitraum von mehr als 4 Jahren verfolgt. <\/p>\n<p>Um die Hypothese zu pr\u00fcfen, f\u00fchrt das Forschungsteam hochaufl\u00f6sende Einzelzellanalysen an einer weltweit einzigartigen Gruppe von Patient:innen durch. Mit Hilfe der hochaufl\u00f6senden Einzelzellanalysen kann das Tumor-Mikromilieu auf zellul\u00e4rer Ebene untersucht werden. Die Untersuchungen finden an unbehandeltem, also therapienaivem, Gewebe von Prim\u00e4rtumoren und Metastasen (Tochtergeschw\u00fclsten) statt. Die Kombination aus klinischen Daten mit langem Beobachtungszeitraum sowie zugrundeliegendem Tumorgewebe macht diese Kohorte weltweit einzigartig. \u201eMit Hilfe des Datensatzes bestehend aus klinischen Daten und dem gesammelten Tumorgewebe k\u00f6nnen wir eine ausgewogene Gruppe von Patient:innen mit und ohne Rezidiv trotz erg\u00e4nzender Therapie erstellen und detailliert untersuchen\u201c, erl\u00e4utert Prof. Dr. Florian Rambow vom Institut f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz in der Medizin des UK Essen. <\/p>\n<p>Neben der Einzelzellmethode sind Analysen geplant, mit denen besser verstanden werden kann, wie Krebszellen in ihrem unmittelbaren Umfeld funktionieren sowie kommunizieren und wo sie sich dabei genau befinden. Das Ziel: neue Angriffspunkte f\u00fcr Medikamente zu identifizieren, die die Resistenz gegen\u00fcber der unterst\u00fctzenden Immuntherapie mit sogenannten PD-1-Inhibitoren \u00fcberwinden k\u00f6nnten. PD-1-Inhibitoren sind eine Art von Medikamenten, die das Immunsystem dabei unterst\u00fctzen, Krebszellen besser zu erkennen und zu bek\u00e4mpfen. Sie blockieren einen Schutzmechanismus der Krebszellen, der das Immunsystem daran hindert, diese anzugreifen. <\/p>\n<p>\u201eUnsere Forschung kann langfristig dazu beitragen, die Therapie gegen ein Melanom effektiver werden zu lassen und die Erfolgschancen f\u00fcr Betroffene zu erh\u00f6hen\u201c, betonen Prof. Dr. Rambow und Dr. Lodde.<\/p>\n<p><b>Weitere Informationen <\/b><br \/>\nDr. Georg Lodde<br \/>\nUniversit\u00e4tsklinikum Essen<br \/>\nKlinik und Poliklinik f\u00fcr Dermatologie, Venerologie und Allergologie<br \/>\nE-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/126425\/mailto: georg.lodde@uk-essen.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> georg.lodde@uk-essen.de<\/a><br \/>\nTelefon: 0201\/723-3641 <b>Pressekontakt <\/b><br \/>\nMartin Rolshoven, M.A.<br \/>\nDekanat, Referat f\u00fcr Kommunikation und \u00d6ffentlichkeitsarbeit<br \/>\nMedizinische Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Duisburg-Essen<br \/>\nE-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/126425\/mailto: martin.rolshoven@uk-essen.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> martin.rolshoven@uk-essen.de<\/a><br \/>\nTelefon: 0201\/723-6274<a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/126425\/mailto:presse-dekanat@uk-essen.de\"><br \/>\nNews-Seite:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.uni-due.de\/med\">www.uni-due.de\/med<\/a><br \/>\n Social Media:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.facebook.com\/medessen\">www.facebook.com\/medessen<\/a> |  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.twitter.com\/medessen\">www.twitter.com\/medessen<\/a> |  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/portal.uk-essen.de\/enqsig\/link?id=BCAAAABGd7m3lfMOLOIhx3uNR_1Qav4Ffx8-jQB0torD82ts_IwAAADFZIDcYI6b91Y1_PqFOAtah7aZBbJQqsE8nGvjPxo7oI8oEladX0hohkJj865qaSTJ1V8NzOzP8vXEL41Xi4-jezfClb4F3WQC8STogYY3Fdd5ccfqWtb4todjV4njov0-CnWZOAF_KDS2FVwCgtzHHLtjXYIHSzzRZg9XwPi_QB61gYfVTt2RtI5Yzg2\">Protected link<\/a> <b>\u00dcber die Medizinische Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Duisburg-Essen <\/b><br \/>\nWissenschaft und Forschung auf h\u00f6chstem internationalem Niveau und eine herausragende, exzellente Ausbildung zuk\u00fcnftiger \u00c4rzt:innen: Diese Ziele hat sich die Medizinische Fakult\u00e4t gesteckt und verfolgt sie mit Nachdruck. Wesentliche Grundlage f\u00fcr die klinische Leistungsf\u00e4higkeit ist die Forschung an der Fakult\u00e4t mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Herz- und Kreislauferkrankungen, Immunologie und Infektiologie, Onkologie, Translationaler Neuro- und Verhaltenswissenschaften sowie Transplantation. Der 2014 bezogene Neubau des Lehr- und Lernzentrums bietet den Studierenden der Medizinischen Fakult\u00e4t exzellente Ausbildungsm\u00f6glichkeiten.<b>\u00dcber die Essener Universit\u00e4tsmedizin <\/b><br \/>\nDie Essener Universit\u00e4tsmedizin umfasst das Universit\u00e4tsklinikum Essen sowie 15 Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener Universit\u00e4tsmedizin ist mit etwa 1.700 Betten das f\u00fchrende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets und seit 2015 auf dem Weg zum Smart Hospital. 2020 behandelten unsere rund 10.000 Besch\u00e4ftigten etwa 64.000 station\u00e4re und 300.000 ambulante Patient:innen. Mit dem Westdeutschen Tumorzentrum, einem der gr\u00f6\u00dften Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen Zentrum f\u00fcr Organtransplantation, einem international f\u00fchrenden Zentrum f\u00fcr Transplantation, in dem unsere Spezialist:innen mit Leber, Niere, Bauchspeicheldr\u00fcse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen, sowie dem Westdeutschen Herz- und Gef\u00e4\u00dfzentrum, einem \u00fcberregionalen Zentrum der kardiovaskul\u00e4ren Maximalversorgung, hat die Universit\u00e4tsmedizin Essen eine weit \u00fcber die Region reichende Bedeutung f\u00fcr die Versorgung von Patient:innen. Wesentliche Grundlage f\u00fcr die klinische Leistungsf\u00e4higkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Duisburg-Essen mit ihrer Schwerpunktsetzung in Herz- und Kreislauferkrankungen, Immunologie und Infektiologie, Onkologie, Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften sowie Transplantation.  <\/p>\n<p>                <script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"09.05.2025 \u2013 11:00 Universit\u00e4tsklinikum Essen A\u00f6R Krebsfrei \u2013 und dann doch wieder nicht? 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