{"id":96555,"date":"2025-05-09T09:18:09","date_gmt":"2025-05-09T09:18:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/96555\/"},"modified":"2025-05-09T09:18:09","modified_gmt":"2025-05-09T09:18:09","slug":"ein-viertel-wuerde-fleisch-aus-3d-drucker-essen-tageskarte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/96555\/","title":{"rendered":"Ein Viertel w\u00fcrde Fleisch aus 3D-Drucker essen: Tageskarte"},"content":{"rendered":"<p>Immer mehr Menschen hinterfragen ihren Fleischkonsum und suchen nach Alternativen. Pflanzliche Fleischalternativen wie Seitan- oder Tofu-Produkte finden sich mittlerweile in vielen Supermarktregalen. Gleichzeitig wird auch an kultiviertem Fleisch gearbeitet, welches aus tierischen Zellen in einem Bioreaktor produziert und mit Hilfe eines 3D-Druckers zu fleisch\u00e4hnlicher Struktur geformt wird.<\/p>\n<p>Die Offenheit gegen\u00fcber einem solchen 3D-Druck-Steak auf dem Teller nimmt dabei zu: So kann sich inzwischen rund jede bzw. jeder Vierte (24 Prozent) vorstellen, kultiviertes Fleisch aus dem 3D-Drucker zu essen. Vor sechs Jahren waren es erst 13 Prozent. Das sind Ergebnisse einer repr\u00e4sentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.004 Personen in Deutschland ab 16 Jahren. \u00a0<\/p>\n<p>Am gr\u00f6\u00dften ist die Offenheit demnach unter den 16- bis 29-J\u00e4hrigen (33 Prozent) sowie den 30- bis 49-J\u00e4hrigen (35 Prozent). Unter den 50- bis 64-J\u00e4hrigen w\u00fcrden hingegen nur 18 Prozent kultiviertes Fleisch aus dem 3D-Drucker essen, in der Altersgruppe ab 65 Jahren 14 Prozent. Insgesamt ist rund ein Drittel (31 Prozent) \u00fcberzeugt, dass kultiviertes Fleisch aus dem 3D-Drucker zu einer nachhaltigeren Lebensmittelproduktion beitragen kann.<br \/>\u00a0<\/p>\n<p>\u201eDas Verfahren erm\u00f6glicht es, Produkten, Aussehen und Textur zu geben, die konventionellem Fleisch \u00e4hneln \u2013 hat dabei aber einen erheblich geringeren \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck. Immer mehr Menschen sind offen f\u00fcr pflanzliche Alternativen und innovative Technologien \u2013 3D-gedruckte Lebensmittel k\u00f6nnten daher zuk\u00fcnftig weiter an Bedeutung gewinnen\u201d, sagt Margareta Maier, Referentin f\u00fcr Digital Farming beim Bitkom. \u201eVon Food Tech in Industrie und Gastro bis Smart Farming auf dem Feld und im Stall: Digitale Technologien spielen insgesamt eine zentrale Rolle dabei, in der Produktion von Lebensmitteln Ressourcen zu sparen und die Landwirtschaft umweltfreundlicher, robuster und tierfreundlicher zu gestalten.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Allerdings w\u00e4ren nur 7 Prozent auch bereit, f\u00fcr kultiviertes Fleisch aus dem 3D-Drucker mehr Geld als f\u00fcr herk\u00f6mmliches Fleisch auszugeben. Generell sehen 17 Prozent Lebensmittel aus dem 3D-Drucker als reine Luxusprodukte. Trotzdem w\u00fcrden 16 Prozent der Deutschen mit einem Lebensmitteldrucker gerne selbst Lebensmittel genau nach ihren Vorlieben und Bed\u00fcrfnissen produzieren. Dass sich ein Lebensmitteldrucker zuk\u00fcnftig als fester Bestandteil der K\u00fcchenausstattung etablieren wird, meinen 15 Prozent.<\/p>\n<p>Maier: \u201eLebensmitteldrucker sind derzeit in der Regel noch relativ teuer und auf spezielle Zutaten angewiesen. Deshalb sind sie noch nicht massentauglich, sondern kommen vor allem in der Gastronomie und der Lebensmittelindustrie zum Einsatz.\u201c\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Immer mehr Menschen hinterfragen ihren Fleischkonsum und suchen nach Alternativen. 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