{"id":965802,"date":"2026-04-23T00:28:17","date_gmt":"2026-04-23T00:28:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/965802\/"},"modified":"2026-04-23T00:28:17","modified_gmt":"2026-04-23T00:28:17","slug":"kirchentag-2027-duesseldorf-erwartet-100-000-gaeste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/965802\/","title":{"rendered":"Kirchentag 2027: D\u00fcsseldorf erwartet 100.000 G\u00e4ste"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Startschuss f\u00fcr die Kampagne, die die D\u00fcsseldorfer im Stadtbild und auf zahlreichen Online-Kan\u00e4len auf das Ereignis vorbereitet, war am Fortuna-B\u00fcdchen. Kein Zufall, denn Lokalkolorit ist bei den Machern des Gro\u00df-Ereignisses ausdr\u00fccklich erw\u00fcnscht. \u201eAn diesem B\u00fcdchen duzt man sich, kommt sich schnell n\u00e4her, das Miteinander steht im Vordergrund\u201c, sagt Thorsten Latzel, Pr\u00e4ses der Rheinischen Landeskirche, bevor er sich ein Sweatshirt mit der Losung und einem DU in Gro\u00dfbuchstaben \u00fcberstreift. Ein \u201edu\u201c, das dazu einlade, den Kirchentag als Ort der Begegnung, des Dialogs und der Gemeinschaft zu erleben.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im Rheinland begegne man sich auf Augenh\u00f6he, meist direkt und ohne Umschweife. Und genau diese Nahbarkeit habe man in der Kampagne gestalterisch \u00fcbersetzen wollen, stellt Benjamin Arndt, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Agentur Arndtteunissen, fest.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eD\u00fcsseldorf wird DU-Dorf. Das hei\u00dft: Der Kirchentag l\u00e4dt dazu ein, die W\u00fcrde des anderen neu zu sehen\u201c, erl\u00e4uterte Latzel den Ansatz der Kampagne. Die Botschaft solle sein: Ich sehe dich, nehme dich ernst, du bist wertvoll f\u00fcr mich. Egal, woher du stammst, egal, wie du aussiehst und egal, wen du liebst. Und genau das sei ein starker Gegenakzent zu einer Zeit, in der vor allem \u00fcber andere und weniger miteinander geredet werde.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u00c4hnlich sch\u00e4tzt das Kirchentagspr\u00e4sident Torsten Zugeh\u00f6r, der Oberb\u00fcrgermeister der Lutherstadt Wittenberg ist, ein. Der Kirchentag bringe eben auch Menschen zusammen, die sich sonst vielleicht nie begegnen w\u00fcrden. \u201eEr baut Br\u00fccken zwischen Generationen, Meinungen und Lebenswelten. Deshalb stellen wir mit der Kampagne das Du so stark in den Mittelpunkt\u201c, sagte er.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Passend zur Ver\u00f6ffentlichung des Kampagnenmotivs wurde auch die regionale Gesch\u00e4ftsstelle des Deutschen Evangelischen Kirchentages in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duesseldorf\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">D\u00fcsseldorf<\/a> er\u00f6ffnet. Sie dient als zentrale Anlaufstelle vor Ort f\u00fcr Planung, Koordination und Kommunikation. Die Organisatoren hoffen auf 20.000 Menschen, die in einem Jahr aktiv bei Vorbereitung und Umsetzung der Veranstaltungen mitwirken, sowie auf etwa 1000 inspirierende Programmangebote. Der Kirchentag findet vom 5. bis 9. Mai statt. Bis zu 100.000 Besucher k\u00f6nnten insgesamt daran teilnehmen, so die Sch\u00e4tzung der Organisatoren.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">D\u00fcsseldorf beteiligt sich mit knapp sechs Millionen Euro an den Kosten f\u00fcr das Gro\u00dfereignis. Diese Mit-Finanzierung aus dem st\u00e4dtischen Etat wird unter anderem von den religionskritischen Mitgliedern des D\u00fcsseldorfer Aufkl\u00e4rungsdienstes (DA), einer Regionalgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung, kritisiert. Der Versuch, die finanzielle Beteiligung der Stadt mithilfe eines B\u00fcrgerbegehrens zu unterbinden, scheiterte allerdings, weil nicht gen\u00fcgend Unterschriften daf\u00fcr gesammelt werden konnten. Dennoch wiederholten Vertreter des DA ihre Kritik auch am Mittwoch. Parallel zum Kampagnenstart rollten sie \u2013 ebenfalls in H\u00f6he des Fortuna-B\u00fcdchens \u2013 ein rosafarbenes Transparent mit dem Schriftzug \u201eDu bist kostspielig!\u201c aus.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eWir sind nicht gegen den Kirchentag an sich, wohl aber gegen eine Mit-Finanzierung aus Steuergeldern, zumal inzwischen weniger als die H\u00e4lfte der B\u00fcrger noch einer der beiden gro\u00dfen Kirchen angeh\u00f6rt und die Kirchensteuereinnahmen nach wie vor \u00fcppig sind\u201c, sagte Ricarda Hinz.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Pr\u00e4ses Latzel sch\u00e4tzt das anders ein. \u201eUnser Angebot ist nicht missionarisch angelegt und es richtet sich an alle.\u201c Themen, wie die Bewahrung der Sch\u00f6pfung, der gesellschaftliche Zusammenhalt und die soziale Gerechtigkeit, seien gesamtgesellschaftliche Anliegen. Zudem gebe ein solches Ereignis einer Stadt Hoffnung und Freude. Mit den Kritikern werde man w\u00e4hrend der vier Tage gerne in den Dialog treten. Hinz zeigte sich daf\u00fcr offen. \u201eWir sch\u00e4tzen Dialoge und nehmen das gerne wahr.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startschuss f\u00fcr die Kampagne, die die D\u00fcsseldorfer im Stadtbild und auf zahlreichen Online-Kan\u00e4len auf das Ereignis vorbereitet, war&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":965803,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[3364,29,3405,6223,30,15244,1209],"class_list":{"0":"post-965802","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-duesseldorf","11":"tag-fortuna","12":"tag-germany","13":"tag-kirchentag","14":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116451193804735805","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/965802","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=965802"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/965802\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/965803"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=965802"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=965802"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=965802"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}