{"id":966900,"date":"2026-04-23T11:08:23","date_gmt":"2026-04-23T11:08:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/966900\/"},"modified":"2026-04-23T11:08:23","modified_gmt":"2026-04-23T11:08:23","slug":"trump-taktiert-iran-sieht-usa-in-verliererposition","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/966900\/","title":{"rendered":"Trump taktiert &#8211; Iran sieht USA in &#8222;Verliererposition&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>US-Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump\/t-18901598\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> gibt dem <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/iran\/t-17281594\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Iran<\/a> Berichten zufolge nur wenige Tage Zeit f\u00fcr einen Vorschlag zur Beendigung des Krieges. Der Republikaner sei willens, die Waffenruhe um drei bis f\u00fcnf Tage zu verl\u00e4ngern, melden das US-Nachrichtenportal &#8222;Axios&#8220; und der Sender Fox News unter Berufung auf eigene Informationen.<\/p>\n<p>Noch am Dienstag hatte Trump den Sender CNBC gesagt, er wolle die Feuerpause &#8211; wie urspr\u00fcnglich vereinbart &#8211; am Folgetag auslaufen lassen. &#8222;Wir haben nicht so viel Zeit&#8220;, f\u00fcgte er damals hinzu. Sollte es nicht bald zu einer Einigung mit der Regierung in Teheran kommen, w\u00fcrden die USA ihre Angriffe wieder aufnehmen.<\/p>\n<p>So lange, bis &#8230;<\/p>\n<p>Wenig sp\u00e4ter erkl\u00e4rte Trump, er werde <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/iran-krieg-verlaengerung-feuerpause-usa-trump-pakistan-vance-islamabad-stra\u00dfe-von-hormus-seeblockade\/a-76890653\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die Waffenruhe so lange ausdehnen, bis der Iran einen Vorschlag zur Beendigung des Konflikts vorlege<\/a> und &#8222;die Gespr\u00e4che in der einen oder anderen Form abgeschlossen werden&#8220;. Die Kehrtwende begr\u00fcndete er damit, dass Pakistan als Vermittlerstaat ihn darum gebeten habe.<\/p>\n<p>Die Sprecherin des Wei\u00dfen Hauses, Karoline Leavitt, betonte vor Journalisten, der Pr\u00e4sident sei es, der den Zeitplan vorgebe. Und er habe der Islamischen Republik keine neue Frist f\u00fcr die \u00dcbermittlung eines Friedensvorschlag gesetzt.<\/p>\n<p>&#8222;Eine Bande von Piraten&#8220;<\/p>\n<p>Zugleich spielte Leavitt die Bedeutung der iranischen Blockade in der Stra\u00dfe von Hormus herunter, wo die USA nach eigenen Angaben inzwischen selbst Schiffen die Durchfahrt untersagen, die aus dem Iran kommen oder dorthin fahren. Teheran k\u00f6nne die Meerenge nicht kontrollieren, behauptete Leavitt. Die Islamische Republik habe\u00a0sich &#8222;von der t\u00f6dlichsten Marine im Nahen Osten zu einer Bande von Piraten gewandelt&#8220;, f\u00fcgte sie in Anspielung auf\u00a0US-Attacken auf iranische Kriegsschiffe hinzu.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"76905394\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/76905394_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Iran 2026 | Maskierte M\u00e4nner in Flecktarn klettern eine Leiter hinauf, unter ihnen ein kleines Boot auf dem Meer\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Dieses Propagandabild des iranischen Staatsfernsehens soll die Einnahme eines Frachtschiffs in der Stra\u00dfe von Hormus durch die Revolutionsgarden zeigenBild: IRIB\/Handout\/REUTERS<\/p>\n<p>Zuvor waren dort mehrere Frachter durch die iranischen Revolutionsgarden beschossen worden. Der Verkehr durch die Stra\u00dfe von Hormus, durch die fr\u00fcher ein F\u00fcnftel des weltweit ben\u00f6tigten Roh\u00f6ls verschifft wurde, ist seit Kriegsbeginn weitgehend zum Erliegen gekommen.<\/p>\n<p>&#8222;Verliererseite kann keine Bedingungen diktieren&#8220;<\/p>\n<p>Der Iran stellte sich demonstrativ \u00fcberlegen dar. Ein Berater des Parlamentspr\u00e4sidenten Mohammed Bagher Ghalibaf schrieb im Onlinedienst X, die &#8222;Verliererseite&#8220; &#8211; gemeint waren die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/usa-vereinigte-staaten-amerika\/t-17286012\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Vereinigten Staaten<\/a> &#8211; k\u00f6nne &#8222;die Bedingungen nicht diktieren&#8220;. Ghalibaf selbst erkl\u00e4rte, die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/iran-unter-seeblockade-alltag-im-schatten-von-knappheit-und-angst\/a-76905352\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">US-Seeblockade<\/a> sei ein Versto\u00df gegen die Feuerpause. Der Iran werde die Stra\u00dfe von Hormus erst wieder \u00f6ffnen, wenn die USA ihre Blockade beendeten, so Ghalibaf.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"76896006\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/76896006_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Frankreich Paris 2026 | Schiffsverkehr an der Stra\u00dfe von Hormus auf der Marinetraffic-Website\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Der Iran k\u00f6nne die Stra\u00dfe von Hormus nicht kontrollieren, behauptet die Sprecherin des Wei\u00dfen HausesBild: Julien De Rosa\/AFP\/dpa\/picture alliance<\/p>\n<p>Auf der Mittelmeerinsel Zypern beraten von diesem Donnerstag an die Staats- und Regierungschefs der EU \u00fcber den Konflikt. Die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/europ\u00e4ische-union\/t-17281096\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Europ\u00e4ische Union<\/a> ist nicht an den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran beteiligt, hofft\u00a0aber auf dauerhaften Frieden und die \u00d6ffnung der Seewege am Persischen Golf, damit die Preise f\u00fcr \u00d6l, Benzin und Gas wieder sinken.<\/p>\n<p>Wir sind dabei, wenn &#8230;<\/p>\n<p>Ein direktes Eingreifen in den <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/iran-krieg\/t-76236616\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Iran-Krieg<\/a> lehnen die Europ\u00e4er\u00a0ab. Mehrere EU-Staaten und Gro\u00dfbritannien haben aber ihre Bereitschaft signalisiert, sich nach einem Friedensschluss an einer m\u00f6glichen Mission zur Sicherung der Stra\u00dfe von Hormus zu beteiligen. Europ\u00e4ische Verbraucher leiden wegen des Konflikts im Nahen und Mittleren Osten unter hohen Kosten f\u00fcr fossile Energietr\u00e4ger.<\/p>\n<p>Auch in den USA sorgt die Preisentwicklung f\u00fcr Nervosit\u00e4t bei Trumps Republikanern, die sich im November bei den sogenannten Midterms dem W\u00e4hlervotum stellen m\u00fcssen. Beobachter gehen davon aus, dass es die Regierungspartei viele Stimmen kosten k\u00f6nnte, wenn sich der von vielen Amerikanern abgelehnte Krieg noch l\u00e4nger hinzieht.<\/p>\n<p>jj\/pgr (dpa, afp, rtr)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Donald Trump gibt dem Iran Berichten zufolge nur wenige Tage Zeit f\u00fcr einen Vorschlag zur Beendigung des&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":966901,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-966900","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116453710613220999","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/966900","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=966900"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/966900\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/966901"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=966900"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=966900"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=966900"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}