{"id":967108,"date":"2026-04-23T13:10:21","date_gmt":"2026-04-23T13:10:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/967108\/"},"modified":"2026-04-23T13:10:21","modified_gmt":"2026-04-23T13:10:21","slug":"lka-bw-erfolgreiche-ermittlungen-gegen-mutmassliches-netzwerk-gewerbsmaessiger-raubgraeber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/967108\/","title":{"rendered":"LKA-BW: Erfolgreiche Ermittlungen gegen mutma\u00dfliches Netzwerk gewerbsm\u00e4\u00dfiger Raubgr\u00e4ber"},"content":{"rendered":"<p class=\"opener\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.presseportal.de%2Fblaulicht%2Fpm%2F110980%2F6261444%2F%3Futm_source%3Dfacebook%26utm_medium%3Dsocial\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?text=LKA-BW%3A%20Ermittlungen%20wegen%20Kulturgutkriminalit%C3%A4t%20-%20Ermittlungsbeh%C3%B6rden%20sind%20einem%20mutma%C3%9Flichen%20Netzwerk%20gewerbsm%C3%A4%C3%9Figer%20Raubgr%C3%A4ber%20auf%20der%20Spur&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.presseportal.de%2Fblaulicht%2Fpm%2F110980%2F6261444%2F%3Futm_source%3Dtwitter%26utm_medium%3Dsocial&amp;hashtags=ots&amp;lang=de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><a href=\"https:\/\/web.whatsapp.com\/send?text=LKA-BW%3A%20Ermittlungen%20wegen%20Kulturgutkriminalit%C3%A4t%20-%20Ermittlungsbeh%C3%B6rden%20sind%20einem%20mutma%C3%9Flichen%20Netzwerk%20gewerbsm%C3%A4%C3%9Figer%20Raubgr%C3%A4ber%20auf%20der%20Spur%0A%0Ahttps%3A%2F%2Fwww.presseportal.de%2Fblaulicht%2Fpm%2F110980%2F6261444%2F%3Futm_source%3Dwhatsapp%26utm_medium%3Dsocial\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><a href=\"https:\/\/www.xing.com\/app\/user?op=share;url=https%3A%2F%2Fwww.presseportal.de%2Fblaulicht%2Fpm%2F110980%2F6261444%2F%3Futm_source%3Dxing%26utm_medium%3Dsocial\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/shareArticle?mini=true&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.presseportal.de%2Fblaulicht%2Fpm%2F110980%2F6261444%2F%3Futm_source%3Dlinkedin%26utm_medium%3Dsocial&amp;title=LKA-BW%3A+Ermittlungen+wegen+Kulturgutkriminalit%C3%A4t+-+Ermittlungsbeh%C3%B6rden+sind+einem+mutma%C3%9Flichen+Netzwerk+gewerbsm%C3%A4%C3%9Figer+Raubgr%C3%A4ber+auf+der+Spur\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><a href=\"http:\/\/www.wochenblatt-news.de\/cdn-cgi\/l\/email-protection#37084442555d5254430a7b7c761a756012047612050772455a5e43435b425950525912050740525052591205077c425b4342455042435c455e5a5e59565b5e43127404127603431205071a12050772455a5e43435b4259504455525f12740412750145535259120507445e5953120507525e59525a1205075a42435a56127404120e715b5e545f52591205077952434d4052455c120507505240524555445a127404127603127404120e715e5052451205076556425550451274041276035552451205075642511205075352451205076447424511565a470c5558534e0a5f434347440d18184040401947455244445247584543565b19535218555b56425b5e545f4318475a180606070e0f071801050106030303\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Landeskriminalamt-Baden-W\u00fcrttemberg f\u00fchren ein umfangreiches Ermittlungsverfahren im Bereich der mutma\u00dflich organisierten Kulturgutkriminalit\u00e4t. In diesem Zusammenhang wurden am 22. April 2026 zeitgleich Durchsuchungsma\u00dfnahmen in mehreren Bundesl\u00e4ndern sowie in \u00d6sterreich durchgef\u00fchrt. <\/p>\n<p>Die Beschuldigten stehen im Verdacht insbesondere gegen das Kulturgutschutzgesetz versto\u00dfen zu haben. Dieses verbietet das Inverkehrbringen und den Handel von Kulturgut, wenn dieses ohne beh\u00f6rdliche Genehmigung geborgen oder unrechtm\u00e4\u00dfig erlangt wurde.<\/p>\n<p>Es besteht der Tatverdacht, dass ein international agierendes kriminelles Netzwerk \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum hinweg systematisch arch\u00e4ologische Kulturg\u00fcter illegal geborgen und gewerbsm\u00e4\u00dfig in den Handel eingebracht hat.<\/p>\n<p>Unter Koordination des Landeskriminalamts Baden-W\u00fcrttemberg wurden insgesamt 19 Objekte im Bundesgebiet und in \u00d6sterreich durchsucht. Die Ma\u00dfnahmen erstreckten sich auf Baden-W\u00fcrttemberg, Bayern, Hamburg, Rheinland-Pfalz, sowie Nieder\u00f6sterreich. Sie erfolgten in enger Zusammenarbeit und mit Unterst\u00fctzung einer Vielzahl nationaler und internationaler Fachinstitutionen, darunter das Landesamt f\u00fcr Denkmalpflege Baden-W\u00fcrttemberg, das W\u00fcrttembergische Landesmuseum, die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, das Bayerische Landesamt f\u00fcr Denkmalpflege, das Bundeskriminalamt, mehrere Landeskriminal\u00e4mter sowie Polizeibeh\u00f6rden aus \u00d6sterreich.<\/p>\n<p>Durchsucht wurden Wohn- und Gesch\u00e4ftsr\u00e4ume. Hierbei wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt. Unter anderem fanden die Ermittlerinnen und Ermittler eine Vielzahl arch\u00e4ologischer Gegenst\u00e4nde. In einem Geb\u00e4ude wurden zudem historische Schusswaffen sichergestellt. Die Untersuchung der sichergestellten Gegenst\u00e4nde dauert an.<\/p>\n<p>Auf die Spur der T\u00e4ter, die arbeitsteilig und in wechselnden Gruppierungen agiert haben sollen, um die Kultur- und Kunstsch\u00e4tze illegal zu beschaffen und zu verkaufen, kamen die Ermittler des Landeskriminalamts Baden-W\u00fcrttemberg im Juni 2025. Bei zwei Tatverd\u00e4chtigen wurden damals eine Vielzahl arch\u00e4ologischer Objekte sichergestellt, darunter befanden sich nach einer ersten Einsch\u00e4tzung auch bedeutsame Kultursch\u00e4tze.<\/p>\n<p>Nach bisherigem Ermittlungsstand sollen die T\u00e4ter gezielt arch\u00e4ologisch bedeutsame Fundorte in Deutschland, \u00d6sterreich und Spanien aufgesucht haben, um dort mit Metalldetektoren und teilweise auch durch Unterwassererkundungen Kulturg\u00fcter illegal zu bergen. Diese Objekte sollen anschlie\u00dfend \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume hinweg gewerbsm\u00e4\u00dfig ver\u00e4u\u00dfert worden sein.<\/p>\n<p>Neben dem materiellen Verlust, den der illegale Kulturg\u00fcterhandel durch den Entzug aus dem \u00f6ffentlichen Zugriff verursacht, wiegen die damit verbundenen Verluste f\u00fcr die Wissenschaft h\u00e4ufig noch schwerer. Bei den Raubgrabungen kommt es zum Verlust des sogenannten Fundkontexts. Arch\u00e4ologische Objekte entfalten ihren wissenschaftlichen und somit historischen Wert erst im Zusammenhang mit ihrer Lage, Schichtung und Umgebung. Wird dieser Kontext zerst\u00f6rt, ist der Erkenntnisverlust irreversibel.<\/p>\n<p>\u201eKulturg\u00fcter sind mehr als historische Objekte. Sie sind Ausdruck unserer kulturellen Entwicklung und kollektiven Erinnerung. Das Kulturgutschutzgesetz definiert Kulturgut daher bewusst weit \u2013 als bewegliche Gegenst\u00e4nde von k\u00fcnstlerischem, geschichtlichem oder arch\u00e4ologischem Wert\u201c, erl\u00e4utert die Leiterin der Pressestelle des LKA, Lisa Schr\u00f6der.<\/p>\n<p>\u201eIllegale Sondeng\u00e4nge und Raubgrabungen sind keine harmlose Freizeitbesch\u00e4ftigung. Wer ohne Genehmigung gezielt nach arch\u00e4ologischen Objekten sucht und diese an sich nimmt oder ver\u00e4u\u00dfert, begeht eine Straftat. Auch das h\u00e4ufig vorgebrachte Argument, man \u201erette\u201c Kulturg\u00fcter, greift nicht. Viele Fundstellen sind der Wissenschaft bekannt und werden bewusst nicht ausgegraben, um sie f\u00fcr zuk\u00fcnftige Forschungsmethoden zu erhalten. Unkontrollierte Eingriffe f\u00fchren hingegen zur dauerhaften Zerst\u00f6rung wertvoller Informationen.\u201c<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden appellieren an die Bev\u00f6lkerung, aktiv zum Schutz des kulturellen Erbes beizutragen und ohne beh\u00f6rdliche Genehmigung keine eigenst\u00e4ndigen Grabungen durchf\u00fchren. Arch\u00e4ologische Funde sind unverz\u00fcglich den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden zu melden.<\/p>\n<p class=\"has-small-font-size\">(Quelle: Landeskriminalamt Baden-W\u00fcrttemberg)<\/p>\n<p>            <script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Landeskriminalamt-Baden-W\u00fcrttemberg f\u00fchren ein umfangreiches Ermittlungsverfahren im Bereich der mutma\u00dflich organisierten Kulturgutkriminalit\u00e4t. In diesem&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":967109,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1830],"tags":[1634,3364,29,6978,93578,30,1584,68434,3825,210068,1441,43287],"class_list":["post-967108","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-stuttgart","tag-baden-wuerttemberg","tag-de","tag-deutschland","tag-durchsuchungen","tag-emittlungen","tag-germany","tag-kriminalitaet","tag-kulturgut","tag-landeskriminalamt","tag-raubgraeber","tag-stuttgart","tag-ueberregional"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116454190557711968","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/967108","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=967108"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/967108\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/967109"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=967108"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=967108"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=967108"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}