{"id":967203,"date":"2026-04-23T14:05:31","date_gmt":"2026-04-23T14:05:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/967203\/"},"modified":"2026-04-23T14:05:31","modified_gmt":"2026-04-23T14:05:31","slug":"bild-zu-us-abschiebepolitik-ausgezeichnet-ref-ch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/967203\/","title":{"rendered":"Bild zu US-Abschiebepolitik ausgezeichnet &#8211; ref.ch"},"content":{"rendered":"<p>    Weltpressefoto des Jahres<\/p>\n<p>\n      Das World Press Photo 2026 zeigt die Festnahme eines Migranten in New York und die Verzweiflung seiner Kinder. Die Jury sieht darin eine eindringliche Dokumentation der Folgen der US-Einwanderungspolitik.    <\/p>\n<p>    <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/vzm.888559-1000000311137.gif\" height=\"1\" width=\"1\" border=\"0\"\/><\/p>\n<p>ref.ch-Newsletter<\/p>\n<p>Bleiben Sie aktuell informiert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ref.ch\/newsletter\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Jetzt abonnieren<\/a><\/p>\n<p>Kinder klammern sich am T-Shirt ihres Vaters fest. Man sieht H\u00e4nde und Verzweiflung, doch den Vater nicht: Das Foto aus einem Gericht in New York ist das Weltpressefoto des Jahres. Es zeigt die Folgen des Vorgehens der umstrittenen US-Einwanderungsbeh\u00f6rde ICE (Immigration and Customs Enforcement).<\/p>\n<p>Die US-Fotografin Carol Guzy gewann mit ihrer Aufnahme den renommierten Wettbewerb \u00abWorld Press Photo\u00bb, wie die Jury in Amsterdam mitteilte. Das Foto ist nach Ansicht der Jury eine \u00abschonungslose und notwendige Dokumentation der Familientrennung infolge der Reformpolitik der USA\u00bb.<\/p>\n<p><strong>\u00abV\u00f6llig \u00fcberraschend festgenommen<\/strong>\u00bb<\/p>\n<p>\u00abSeparated by ICE\u00bb (Getrennt von der ICE) ist der Titel des Fotos, das Guzy f\u00fcr den \u00abMiami Herald\u00bb im August 2025 aufnahm. Sie dokumentierte ersch\u00fctternde Szenen nach der Festnahme eines Migranten aus Ecuador im Gericht in New York. Dieser war nach ihren Angaben freiwillig zu einer Anh\u00f6rung erschienen und wurde dort v\u00f6llig \u00fcberraschend festgenommen. Er hatte sich nach Angaben der Familie nie etwas zuschulden kommen lassen.<\/p>\n<p>Die Direktorin von \u00abWorld Press Photo\u00bb, Joumana El Zein Khoury, sagte, das Foto unterstreiche die Bedeutung des unabh\u00e4ngigen Fotojournalismus: \u00abDas Foto zeigt die untr\u00f6stliche\u00a0Trauer von\u00a0Kindern, die ihren Vater an einem Ort verloren, der eigentlich der Gerechtigkeit dienen sollte.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Bald im Landesmuseum zu sehen<\/strong><\/p>\n<p>Zwei weitere Fotos erreichten die Finalrunde: Der pal\u00e4stinensische Fotograf Saber Nuraldin fotografierte f\u00fcr die Bildnachrichtenagentur EPA die humanit\u00e4re Katastrophe im Gazastreifen. Sein Foto zeigt chaotische Szenen bei der Ankunft eines Hilfsg\u00fctertransports im Juli 2025.<\/p>\n<p>Der US-Amerikaner Victor J. Blue wurde f\u00fcr ein Foto \u00fcber die Prozesse der Achi-Frauen aus Guatemala ausgezeichnet. Sie k\u00e4mpften jahrelang f\u00fcr Gerechtigkeit, nachdem sie im B\u00fcrgerkrieg vor mehr als 40 Jahren von Milizen entf\u00fchrt und sexuell missbraucht worden waren. Im Mai 2025 wurden drei T\u00e4ter zu 40 Jahren Haft verurteilt.<\/p>\n<p>Insgesamt hatten sich etwa 3700 Fotografen mit rund 57\u2019000 Fotos an dem Wettbewerb beteiligt. Es wurden Preise in verschiedenen Kategorien vergeben.<\/p>\n<p>Alle ausgezeichneten Fotos werden in einer Ausstellung gezeigt, die an mehr als 60 Orten und vom 7. Mai bis 7. Juni im Landesmuseum Z\u00fcrich zu sehen ist. (sda\/ hz)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Weltpressefoto des Jahres Das World Press Photo 2026 zeigt die Festnahme eines Migranten in New York und die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":967204,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-967203","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116454407758493075","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/967203","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=967203"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/967203\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/967204"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=967203"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=967203"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=967203"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}