{"id":967303,"date":"2026-04-23T15:00:29","date_gmt":"2026-04-23T15:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/967303\/"},"modified":"2026-04-23T15:00:29","modified_gmt":"2026-04-23T15:00:29","slug":"gittersee-ingo-schulzes-maengelliste-und-die-folgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/967303\/","title":{"rendered":"Gittersee: Ingo Schulzes &#8222;M\u00e4ngelliste&#8220; und die Folgen"},"content":{"rendered":"<p>Bis heute muss sich Schriftstellerin Charlotte Gneu\u00df auf jeder Lesung, bei jedem Auftritt, in jedem Interview immer wieder f\u00fcr vermeintliche Fehler in ihrem Deb\u00fctroman \u201eGittersee\u201c rechtfertigen. Das Buch erschien im August 2023. Damals hatte der ostdeutsche Schriftsteller Ingo Schulze eine sogenannte \u201eM\u00e4ngelliste\u201c zu dem Roman angefertigt.<\/p>\n<p>Das Buch erz\u00e4hlt von einer Jugendlichen im Dresden der Siebzigerjahre. Dort und zu dieser Zeit wuchs auch Ingo Schulze auf. Er schickte die Kritikliste an den Verlag S. Fischer, in dem sowohl \u201eGittersee\u201c als auch seine B\u00fccher erscheinen. Doch seine Sammlung von \u201eUnrichtigkeiten\u201c erreichte nicht nur den Verlag, sondern auch die Jury des Deutschen Buchpreises.<\/p>\n<p>                    Literatur<br \/>\n                      Debatte um Deb\u00fct von Charlotte Gneu\u00df<\/p>\n<p>                          <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"internal-image\" title=\"Charlotte Gneu\u00df posiert bei einem Fototermin der f\u00fcr die Longlist Nominierten des Deutschen Buchpreises 2023\" alt=\"Charlotte Gneu\u00df posiert bei einem Fototermin der f\u00fcr die Longlist Nominierten des Deutschen Buchpreises 2023\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/charlotte-gneuss-100-768x1024.jpg\" \/><\/p>\n<p>                          <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"internal-image\" title=\"Charlotte Gneu\u00df posiert bei einem Fototermin der f\u00fcr die Longlist Nominierten des Deutschen Buchpreises 2023\" alt=\"Charlotte Gneu\u00df posiert bei einem Fototermin der f\u00fcr die Longlist Nominierten des Deutschen Buchpreises 2023\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/charlotte-gneuss-100-512x384.jpg\" \/><\/p>\n<p>Dorthin weitergereicht wurde die \u201eM\u00e4ngelliste\u201c von Schriftsteller Frank Witzel. Das ist das Ergebnis einer Recherche des Deutschlandfunks. Bisher war \u00f6ffentlich nicht bekannt, wer die Jury \u00fcber die Liste und ihren Inhalt informiert hat. Und anders als bisher bekannt, hat Ingo Schulze der Weitergabe der Liste durch Frank Witzel zugestimmt. Diese Zustimmung hatte Schulze 2023 noch abgestritten. Was steckte genau hinter der damaligen Weitergabe der Kritikpunkte?<\/p>\n<p>Wie die Recherche zeigt, hat Schulze die gesammelten \u201eUnrichtigkeiten\u201c innerhalb seines privaten Freundeskreises verschickt, zu dem auch Frank Witzel z\u00e4hlt. Witzel ist ein \u00e4hnlich renommierter Schriftsteller wie Schulze, er hat 2015 selbst den Deutschen Buchpreis gewonnen.<\/p>\n<p>Als er im Sommer 2023 erf\u00e4hrt, dass \u201eGittersee\u201c in der erweiterten Auswahl \u2013 der sogenannten Longlist \u2013 f\u00fcr den Buchpreis ist, nimmt er Kontakt zur Jury auf. Wie Witzel gegen\u00fcber dem Deutschlandfunk erkl\u00e4rt, habe er es f\u00fcr naheliegend gehalten, die Juryvorsitzende Katharina Teutsch \u00fcber die Existenz der Liste zu informieren. Auch mit ihr ist Witzel befreundet. <\/p>\n<p>Er habe sie \u201enicht ahnungslos dastehen\u201c lassen wollen. Aus freundschaftlicher Verbundenheit habe er ihr zw\u00f6lf der insgesamt \u00fcber 20 Punkte von Ingo Schulzes Liste geschickt.<\/p>\n<p class=\"media-content-box-main-text\"><strong>Ingo Schulzes sogenannte &#8222;M\u00e4ngelliste&#8220; enth\u00e4lt \u00fcber 20 Punkte.<\/strong> Die Anzahl variiert je nach Z\u00e4hlweise, einige kritisierte Stellen kommen im Buch \u2013 und damit auch in der Liste \u2013 mehrfach vor. Der Deutschlandfunk konnte die vollst\u00e4ndige Liste einsehen und dokumentiert hier einige Punkte beispielhaft. Unter anderem hei\u00dft es: <\/p>\n<ul>\n<li>die Menschen h\u00e4tten ehemals das Adjektiv &#8222;lecker&#8220; nicht verwendet. Allerdings trug eine\u00a0in der DDR beliebte Quarkspeise den Namen \u201eLeckerm\u00e4ulchen\u201c.<\/li>\n<li>Menschen in Dresden h\u00e4tten in den 1970er-Jahren nicht in der Elbe schwimmen k\u00f6nnen. Charlotte Gneu\u00df beruft sich dagegen auf Erinnerungen ihrer Eltern.<\/li>\n<li>in der DDR habe man f\u00fcr Kunststoff das Wort \u201ePlaste\u201c benutzt und nicht etwa &#8222;Plastik&#8220; wie in der Bundesrepublik. Magda Birkmann\u00a0vom Literaturhaus \u201eLettr\u00e9tage\u201c\u00a0weist allerdings darauf hin, dass Christa Wolf schon 1980 von \u201ePlastikbeutel\u201c\u00a0geschrieben habe.<\/li>\n<li>Hausmeister von Schulen h\u00e4tten in der DDR keine S\u00fc\u00dfigkeiten auf dem Schulhof verkauft. Diese Passage \u00e4ndern Verlag und Autorin in der n\u00e4chstm\u00f6glichen Ausgabe von \u201eGittersee\u201c.<\/li>\n<li>man habe den Ausdruck &#8222;passt schon&#8220; nicht verwendet.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Und zwar mit Schulzes Einverst\u00e4ndnis. 2023 hatte Schulze gegen\u00fcber der \u201cS\u00fcddeutschen Zeitung\u201d noch geantwortet, er habe keine Rolle bei der Weitergabe der Liste gespielt. \u201eIch habe, wie gesagt, in der Anfangszeit mit einigen gesprochen, ich habe auch einem Freund meine Anmerkungen geschickt. Aber das geschah alles auf pers\u00f6nlicher Ebene.\u201c Gegen\u00fcber dem Deutschlandfunk erkl\u00e4rt Schulze nun, Frank Witzel habe ihn um Erlaubnis gefragt. Er, Witzel, w\u00fcrde gerne mit Katharina Teutsch \u00fcber ein paar Anmerkungen sprechen. \u201eUnd da habe ich nichts dagegen gehabt, weil das kein Geheimnis war.\u201d<\/p>\n<p>Wie sich jetzt herausstellt nicht das einzige Detail, das 2023 falsch dargestellt wurde. Denn anders als damals berichtet, hat Schulze ohne Auftrag des S. Fischer Verlags gehandelt, als er die vermeintlichen \u201eUnrichtigkeiten\u201c im Buch von Charlotte Gneu\u00df zusammenstellte. Im SZ-Interview sagte Schulze, die Lektorin des Buches habe ihn schon im Juni oder fr\u00fcher darum gebeten, er sei aber erst im Juli dazu gekommen: \u201eEs war gewisserma\u00dfen wie ein ungeplantes Au\u00dfenlektorat.\u201c Sowohl Autorin Charlotte Gneu\u00df als auch der Verlag widersprechen damals: \u201eNach konkreten Anmerkungen haben wir nicht gefragt.\u201c<\/p>\n<p>Nun r\u00e4umt Ingo Schulze ein: \u201eMir war das Buch zugeschickt worden, ich hatte keinen konkreten Auftrag. Ich sollte aber eben sagen, was ich davon halte.\u201c Er habe sich verpflichtet gef\u00fchlt \u2013 ohne Auftrag: \u201eWas h\u00e4tte ich denn machen sollen? H\u00e4tte ich einfach sagen k\u00f6nnen: \u201aHier habt ihr das Buch zur\u00fcck. Aber holt euch jemanden, der \u00fcber die Dinge Bescheid wei\u00df; meiner Ansicht nach sind hier eine ganze Menge Fehler drin\u2018?\u201d<\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"internal-image\" title=\"Dresden historisch: Auf diesem Schwarz-wei\u00df-Bild laufen Menschen durch die Anfang der 1970er-Jahre fertiggestellten Prager Stra\u00dfe.\" alt=\"Dresden historisch: Auf diesem Schwarz-wei\u00df-Bild laufen Menschen durch die Anfang der 1970er-Jahre fertiggestellten Prager Stra\u00dfe.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/dresden-70er-prager-strasse-100-1280xauto.jpg\" \/><\/p>\n<p>Dresden in den 70er-Jahren. Autor Ingo Schulze hatte eine \u201eM\u00e4ngelliste\u201c zum Roman \u201eGittersee\u201c erstellt, die historische Ungenauigkeiten auflistet. Die Liste landete bei der Jury zum Deutschen Buchpreis.\u00a9 picture alliance \/ Archiv S\u00e4chsische Zeitung \/ Brigitte Anklam<\/p>\n<p>Schulze sagt, er sei \u00fcberzeugt gewesen, Charlotte Gneu\u00df zu helfen, wenn er anmerke, was sachlich seiner Ansicht nach nicht stimme. Zudem habe er \u2013 1962 in Dresden geboren \u2013 die Liste nicht als Schriftsteller, sondern als Privatmann und Zeitzeuge angefertigt. Und tats\u00e4chlich finden Verlag und Autorin einige der \u00fcber 20 Punkte so bedenkenswert, dass sie in der n\u00e4chstm\u00f6glichen Auflage von \u201eGittersee\u201c ge\u00e4ndert werden.<\/p>\n<p>Denn abgesehen von den vermeintlichen historischen Fehlern scheint Schulze das Buch gut gefallen zu haben. In dem Schreiben an den Verlag, mit dem er diesem auch die Liste schickt, lobt er \u201eGittersee\u201c und dessen Autorin: Er k\u00f6nne \u201eden Verlag nur begl\u00fcckw\u00fcnschen, so eine gute Erz\u00e4hlerin gefunden zu haben.\u201c Daher kommt Schulze zu dem Fazit: \u201eDas hat mich wirklich beeindruckt. So ein Deb\u00fct ist selten.\u201c Dann folgt das gro\u00dfe Aber in Form der Liste.<\/p>\n<p>Heute, so Schulze weiter, bereue er, der Weitergabe der Liste durch Frank Witzel an die Jury des Deutschen Buchpreises zugestimmt zu haben: \u201eDas sehe ich heute schon als Fehler an, konnte mir aber nicht denken, dass aus so einer Situation \u2013 also aus einem Privatgespr\u00e4ch, wo beide miteinander vertraut sind, wo beide \u00fcber etwas sprechen wollen \u2013 etwas Derartiges entsteht, was danach kam.\u201d <\/p>\n<p>                Was danach kommt, ist eine vehemente Debatte im deutschen Literaturbetrieb. Diese dreht sich vor allem um die Frage, ob Charlotte Gneu\u00df in ihrer Darstellung Fehler gemacht hat; ob sie \u00fcberhaupt einen Roman \u00fcber die DDR schreiben d\u00fcrfe, da sie \u2013 wenn auch als Kind ostdeutscher Eltern \u2013 erst 1992 und zudem in Westdeutschland zur Welt gekommen ist. Der <a title=\"Link auf: FAZ-Artikel zur Debatte \u00fcber den Roman &quot;Gittersee&quot;\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/gittersee-von-charlotte-gneuss-wird-der-osten-zur-westdeutschen-erfindung-19174497.html\" class=\"click-tracking-paragraph\" data-tracking=\"{&quot;name&quot;:&quot;Link in Beitrag&quot;,&quot;chapter1&quot;:&quot;https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/gittersee-von-charlotte-gneuss-wird-der-osten-zur-westdeutschen-erfindung-19174497.html&quot;,&quot;chapter2&quot;:&quot;erste Artikel in der FAZ&quot;,&quot;chapter3&quot;:&quot;Der Fall \\&quot;Gittersee\\&quot; neu aufgerollt - Eine \\&quot;M\u00e4ngelliste\\&quot; mit Folgen&quot;,&quot;level2&quot;:1}\" rel=\"nofollow noopener\">erste Artikel in der FAZ<\/a> zum Thema beginnt damals mit der Frage: \u201eDarf sie das?\u201c<\/p>\n<p>Weniger thematisiert wird dagegen die Frage, warum Ingo Schulze \u00fcberhaupt so eine Liste anfertigt. Je nach Blickwinkel kann man das als ungebetenes und ungeplantes Au\u00dfenlektorat, als kollegiale Hilfe ansehen \u2013 oder als \u00fcbergriffigen und paternalistischen Akt eines \u00e4lteren Mannes gegen\u00fcber einer j\u00fcngeren Frau. Analog zum FAZ-Artikel lie\u00dfe sich fragen: \u201eDarf er das?\u201c<\/p>\n<p>Noch weniger thematisiert wurde schlie\u00dflich die Frage, was f\u00fcr Auswirkungen die Weitergabe der Liste an die Jury des Deutschen Buchpreises hatte. Als deren Vorsitzende Katharina Teutsch von Frank Witzel die gek\u00fcrzte Liste erh\u00e4lt, steht die Entscheidung \u00fcber die Shortlist \u2013 also die engere Auswahl der Romane, die f\u00fcr den Preis infrage kommen \u2013 unmittelbar bevor. Ob \u2013 und wenn ja wie \u2013 Schulzes Liste die Entscheidung der Jury beeinflusst hat, wird sich vermutlich nie eindeutig feststellen lassen. Katharina Teutsch verneint eine Beeinflussung. Doch auf der Shortlist taucht \u201eGittersee\u201c nicht mehr auf.<\/p>\n<p>Auch hier stellt sich also wieder die Frage, diesmal gerichtet an Schulze und Witzel: \u201eD\u00fcrfen sie das?\u201c Denn unabh\u00e4ngig davon, ob Ingo Schulze Charlotte Gneu\u00df und seinem Verlag helfen wollte oder ob Frank Witzel seine Freundin Katharina Teutsch \u201enicht ahnungslos dastehen\u201c lassen wollte: Am Ende handelt es sich hier um die versuchte Einflussnahme auf die Jury eines der wichtigsten Literaturpreise hierzulande.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich sieht es auch Autorin Charlotte Gneu\u00df, die sagt: \u201eMein Roman sollte f\u00fcr die Shortlist des Deutschen Buchpreises verhindert werden.\u201c Es sei f\u00fcr sie sehr hart, so etwas zu erleben \u2013 und dann festzustellen, dass die Debatte eine ganze andere Richtung nimmt: \u201eDass die Frage ist: Darf sie das? Darf sie dar\u00fcber schreiben? Ich h\u00e4tte mir damals eigentlich einen Diskurs \u00fcber Machtmissbrauch, \u00fcber die Verstrickungen im Literaturbetrieb gew\u00fcnscht und der ist eigentlich ausgefallen.\u201c<\/p>\n<p>Der Diskurs blieb damals aus, wohl auch weil mit Machtmissbrauch h\u00e4ufig andere F\u00e4lle verbunden werden: F\u00e4lle, in denen es zwischen Menschen direkte Abh\u00e4ngigkeiten und Weisungsbefugnisse gibt, sie im direkten Kontakt miteinander stehen oder es um k\u00f6rperliche \u00dcbergriffe geht.<\/p>\n<p>Das alles trifft auf das Geschehen rund um \u201eGittersee\u201c nicht zu. Aber der Fall wirft die Frage auf, ob es neben dem direkten, unmittelbaren Machtmissbrauch vielleicht auch einen indirekten gibt. Denn auf der einen Seite stehen zwei \u00e4ltere M\u00e4nner mit viel Renommee, Erfahrung und guten Kontakten im Literaturbetrieb. Einer davon, Ingo Schulze, schickt sich zu dieser Zeit gerade an, Pr\u00e4sident der Deutschen Akademie f\u00fcr Sprache und Dichtung zu werden. <\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"internal-image\" title=\"Eine Frau lehnt an einem Baum und schaut in die Kamera: die Schriftstellerin Charlotte Gneu\u00df.\" alt=\"Eine Frau lehnt an einem Baum und schaut in die Kamera: die Schriftstellerin Charlotte Gneu\u00df.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/charlotte-gneuss-autorin-100-1280xauto.jpg\" \/><\/p>\n<p>Charlotte Gneu\u00df wurde 1992 in Ludwigsburg geboren, ihr Deb\u00fctroman \u201eGittersee\u201c spielt im Dresden der 1970er-Jahre.\u00a9 picture alliance \/ NurPhoto \/ Albert Llop<\/p>\n<p>Und auf der anderen Seite steht eine junge Frau, die gerade ihren ersten Roman herausbringt, die deutlich weniger bekannt und vernetzt ist. F\u00fcr Charlotte Gneu\u00df bleibt deshalb ein bitterer Beigeschmack: \u201eHerr Schulze wurde Akademie-Pr\u00e4sident und ich hatte lange Lesereisen, in denen ich sozusagen immer ein Drittel meiner Zeit f\u00fcr diese Liste abgab.\u201c Das Etikett \u201eM\u00e4ngelliste\u201c bleibt an ihrem Deb\u00fct haften. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bis heute muss sich Schriftstellerin Charlotte Gneu\u00df auf jeder Lesung, bei jedem Auftritt, in jedem Interview immer wieder&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":967304,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[155],"tags":[210115,50352,29,214,210114,30,210113,93,215],"class_list":["post-967303","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unterhaltung","tag-charlotte-gneuss","tag-deutscher-buchpreis","tag-deutschland","tag-entertainment","tag-frank-witzel","tag-germany","tag-ingo-schulze","tag-literatur","tag-unterhaltung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116454623302637333","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/967303","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=967303"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/967303\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/967304"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=967303"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=967303"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=967303"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}