{"id":967591,"date":"2026-04-23T18:17:40","date_gmt":"2026-04-23T18:17:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/967591\/"},"modified":"2026-04-23T18:17:40","modified_gmt":"2026-04-23T18:17:40","slug":"wdr-will-programmangebot-bis-2030-halbieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/967591\/","title":{"rendered":"WDR will Programmangebot bis 2030 halbieren"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) will bis zum Jahr 2030 die Zahl seiner Programmangebote halbieren. Wie Intendantin Katrin Vernau am Donnerstag bei der Sitzung des Rundfunkrats in K\u00f6ln sagte, soll das \u201eProgrammportfolio\u201c von derzeit mehr als 600 Angeboten auf maximal 300 Angebote reduziert werden. Dazu sollen 220 bereits bestehende Angebote z\u00e4hlen, hinzukommen sollen 80 neue Angebote. Welche Angebote eingestellt und welche neu entwickelt werden, soll bis zur Sommerpause feststehen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Vernau sagte, der WDR m\u00fcsse \u201emehr Kraft in weniger Angebote stecken\u201c und sprach von einer \u201eklaren Umschichtung der Ressourcen\u201c hin zu den digitalen Angeboten. Der WDR werde sich auf die Kernzeiten der Nutzung konzentrieren und in den Randzeiten nur noch wenige Mittel einsetzen. 45 Prozent des f\u00fcrs Programm eingesetzten Geldes sollen in nicht-lineare Angebote flie\u00dfen. \u201eWir wollen die Nummer eins f\u00fcr digitale regionale Informationen in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/nordrhein-westfalen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nordrhein-Westfalen<\/a> werden\u201c, sagte Vernau.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eMassiver finanzieller Druck\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Intendantin kritisierte au\u00dferdem die Bundesl\u00e4nder, die erkennbar nicht willens seien, an einem neuen Finanzierungsmodell f\u00fcr den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk zu arbeiten. Vielmehr w\u00fcrden die Landesparlamente das Urteil des Bundesverfassungsgerichts abwarten, das von <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/ard\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ARD<\/a>, ZDF und Deutschlandradio angerufen wurde, nachdem die empfohlene Beitragsh\u00f6he der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) nicht umgesetzt worden war. Wann <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/karlsruhe\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Karlsruhe<\/a> \u00fcber die Klage entscheiden werde, sei jedoch nicht absehbar, w\u00e4hrend die Rundfunkanstalten \u201eunter massivem finanziellem Druck\u201c st\u00fcnden, sagte Vernau.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcr die aktuelle Finanzperiode (2025-2028) hatte die KEF 2024 eine Anhebung des Rundfunkbeitrags um 58 Cent auf monatlich 18,94 Euro zum 1. Januar 2025 empfohlen. Die Bundesl\u00e4nder setzten diese jedoch nicht um, sodass es bei einer Beitragsh\u00f6he von 18,36 Euro blieb. ARD und ZDF zogen deswegen Ende 2024 vor das <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/bundesverfassungsgericht\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundesverfassungsgericht<\/a>, dessen Entscheidung noch aussteht. Im Februar korrigierte die KEF ihre Empfehlung aus dem Jahr 2024 und empfahl eine Anhebung des Rundfunkbeitrags um nur noch 28 Cent auf 18,64 Euro ab 2027.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) will bis zum Jahr 2030 die Zahl seiner Programmangebote halbieren. 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