{"id":968624,"date":"2026-04-24T05:07:19","date_gmt":"2026-04-24T05:07:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/968624\/"},"modified":"2026-04-24T05:07:19","modified_gmt":"2026-04-24T05:07:19","slug":"am-20-mai-fallen-8000-jobs-weg-ki-ersetzt-bei-meta-ein-zehntel-der-mitarbeiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/968624\/","title":{"rendered":"Am 20. Mai fallen 8000 Jobs weg: KI ersetzt bei Meta ein Zehntel der Mitarbeiter"},"content":{"rendered":"<p>Am 20. Mai fallen 8000 Jobs wegKI ersetzt bei Meta ein Zehntel der Mitarbeiter<\/p>\n<p>24.04.2026, 05:15 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(10:39 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Meta-Founder-and-CEO-Mark-Zuckerberg-speaks-at-LlamaCon-2025-an-AI-developer-conference-in-Menlo-Par.webp\" alt=\"Meta-Founder-and-CEO-Mark-Zuckerberg-speaks-at-LlamaCon-2025-an-AI-developer-conference-in-Menlo-Park-Calif-Tuesday-April-29-2025\"\/>Meta-Chef Zuckerberg ist ein KI-Enthusiast. (Foto: picture alliance \/ ASSOCIATED PRESS)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Die Stimmung der Angestellten beim Plattform-Riesen Meta ist auf einem historischen Tiefpunkt. Im Mai sollen wegen hoher KI-Kosten 8000 K\u00fcndigungen ausgesprochen und 6000 neue Jobs gestrichen werden. Zugleich beobachtet ein neues Tool jede Handbewegung am Arbeitsplatz. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Meta d\u00fcnnt seine Belegschaft aus. Wie aus einem internen Memo hervorgeht, will sich Meta Platforms im Mai von 10 Prozent der Belegschaft trennen, was rund 8000 Mitarbeitern entspricht. Das Unternehmen strebt eine Verschlankung seiner Betriebsabl\u00e4ufe an. Zudem sollen massive Investitionen in K\u00fcnstliche Intelligenz finanziert werden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In dem an die Mitarbeiter gesendeten Memo, in das das &#8222;Wall Street Journal&#8220; Einblick hatte, erkl\u00e4rte Personalchefin Janelle Gale, die K\u00fcrzungen seien notwendig. Sie sollten es dem Unternehmen erm\u00f6glichen, effizienter zu arbeiten und seine Investitionen zu kompensieren. Es sei nicht einfach und bedeute, dass man sich von Mitarbeitern trennen m\u00fcsse, die einen bedeutenden Beitrag f\u00fcr Meta geleistet h\u00e4tten, so Gale. Das Unternehmen teilte laut dem Memo zudem mit, es werde Pl\u00e4ne zur Besetzung von 6000 offenen Stellen streichen. Die betroffenen Mitarbeiter werden am 20. Mai benachrichtigt. Ein Meta-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zugleich gew\u00e4hrt Meta Platforms gerade einen Einblick, wie die Zukunft der Arbeit nach Ansicht des Unternehmens aussehen wird: Man trainiert und \u00fcberwacht Systeme der k\u00fcnstlichen Intelligenz, damit diese die eigene bisherige Arbeit erledigen. Und das gilt nur, wenn man \u00fcberhaupt noch einen Arbeitsplatz hat. Das Social-Media-Unternehmen ist selbst f\u00fcr die Verh\u00e4ltnisse des Silicon Valley ungew\u00f6hnlich aggressiv vorgegangen, um KI in die Arbeitsabl\u00e4ufe seiner Mitarbeiter zu integrieren und seine Betriebsabl\u00e4ufe damit zu rationalisieren und zu beschleunigen.<\/p>\n<p>KI-Nutzung wird bewertet<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Bereits in diesem Jahr hat das Unternehmen damit begonnen, Mitarbeiter in Leistungsbeurteilungen nach ihrer KI-Nutzung zu bewerten, extrem flache Teams mit fast keinen Managern geschaffen und mit der Entwicklung eines sogenannten CEO-Agenten begonnen, der Chief Executive Officer Mark Zuckerberg bei seiner Arbeit unterst\u00fctzen soll. Zuckerberg und seine F\u00fchrungskr\u00e4fte haben wiederholt betont, wie KI es kleinen Teams erm\u00f6glicht, die Arbeit von gro\u00dfen zu erledigen und dabei schneller voranzukommen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Anfang der Woche wurden die Mitarbeiter in einem internen Memo \u00fcber ein neues Software-Tool informiert, das ihre Tastenanschl\u00e4ge, Mausbewegungen und Klickpositionen aufzeichnen w\u00fcrde, um &#8222;der n\u00e4chsten Generation unserer KI-Modelle die Nutzung von Computern beizubringen.&#8220; In einem separaten Memo erkl\u00e4rte Metas Technologiechef Andrew Bosworth, das Unternehmen arbeite auf eine Vision hin, in der KI-Agenten die Arbeit haupts\u00e4chlich erledigen. &#8222;Unsere Rolle ist es, sie anzuleiten, zu \u00fcberpr\u00fcfen und ihnen zu helfen, sich zu verbessern&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">All dies ist Teil der Pl\u00e4ne des Technologiekonzerns, &#8222;KI-nativ&#8220; zu werden und die Arbeitsweise seiner Teams und Mitarbeiter zu ver\u00e4ndern. Das Unternehmen will in diesem Jahr bis zu 135 Milliarden US-Dollar in die KI-Infrastruktur investieren und eine sogenannte pers\u00f6nliche Superintelligenz f\u00fcr seine 3,5 Milliarden t\u00e4glichen Nutzer aufbauen. Diese Schritte haben bei einigen Mitarbeitern \u00c4ngste ausgel\u00f6st und die Frage aufgeworfen: Helfe ich gerade dabei, meinen eigenen Job wegzurationalisieren?<\/p>\n<p>Entlassungswelle bei Amazon, Block und Snap<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Personalabbau bei Meta folgt auf Entlassungsank\u00fcndigungen bei anderen Technologieunternehmen wie Amazon.com, Snap, Block und Oracle. Die Unternehmen haben unterschiedliche Begr\u00fcndungen f\u00fcr den Stellenabbau geliefert. Block war das einzige Unternehmen, das die K\u00fcrzungen direkt mit KI in Verbindung brachte: &#8222;Wir sehen bereits, dass die von uns geschaffenen und genutzten Intelligenz-Tools, gepaart mit kleineren und flacheren Teams, eine neue Arbeitsweise erm\u00f6glichen, die die Art und Weise, wie man ein Unternehmen aufbaut und f\u00fchrt, grundlegend ver\u00e4ndert&#8220;, schrieb CEO Jack Dorsey in einem Beitrag auf X.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Dorsey sagte in einer Telefonkonferenz mit Analysten: &#8222;Ich glaube, dass die Mehrheit der Unternehmen innerhalb des n\u00e4chsten Jahres zu derselben Schlussfolgerung kommen und \u00e4hnliche strukturelle Ver\u00e4nderungen vornehmen wird.&#8220; Viele Beobachter haben ge\u00e4u\u00dfert, dass die Kosten f\u00fcr die Entwicklung von KI bisher direkter f\u00fcr die Entlassungen in der Technologiebranche verantwortlich seien als die Produktivit\u00e4tssteigerungen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das interne Memo \u00fcber Metas neue Tracking-Software ging in den sozialen Medien viral. Mehrere Mitarbeiter posteten Fragen und Beschwerden in einem internen Diskussionsforum von Meta. &#8222;Das ist mir super unangenehm. Wie k\u00f6nnen wir uns dagegen entscheiden?&#8220;, lautet der am h\u00e4ufigsten bewertete Kommentar zu dem Beitrag. Allerdings gibt es keine M\u00f6glichkeit f\u00fcr Mitarbeiter, sich dagegen zu entscheiden.<\/p>\n<p>&#8222;Wann bekommen wir Chips ins Gehirn?&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In einem anderen Kommentar wurde gefragt, ob die pers\u00f6nlichen E-Mail-Konten der Mitarbeiter ausgenommen w\u00fcrden. Die Antwort war nein. Auf Blind, einer Website, auf der verifizierte Mitarbeiter anonym \u00fcber ihre Arbeitgeber posten und diese bewerten k\u00f6nnen, verglich ein Nutzer die Nachverfolgung mit sogenannter Bossware, die einige Unternehmen zur \u00dcberwachung der Mitarbeiterproduktivit\u00e4t einsetzen. &#8222;Was kommt als N\u00e4chstes? Chips in unsere Gehirne implantieren, um unsere Gedanken zu lesen? Wie h\u00e4ngt das absolut nicht mit den bevorstehenden Entlassungen zusammen?&#8220;, schrieb der Nutzer.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Meta teilte mit, das neue Tracking-Tool solle den Meta Superintelligence Labs, die k\u00fcrzlich ein neues KI-Modell ver\u00f6ffentlicht haben, dabei helfen, ihren Modellen grundlegende Computerkenntnisse wie die Auswahl aus Dropdown-Men\u00fcs und die Verwendung von Tastenkombinationen beizubringen. Ein Sprecher des Unternehmens sagte, dass die Daten f\u00fcr keinen anderen Zweck verwendet w\u00fcrden und dass es Schutzma\u00dfnahmen f\u00fcr sensible Inhalte gebe. Sie w\u00fcrden nicht f\u00fcr Leistungsbeurteilungen verwendet und Manager k\u00f6nnten nicht darauf zugreifen, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Laut der Analyse von Blind zu Beitr\u00e4gen von Meta-Mitarbeitern ist die Stimmung unter den Angestellten des Unternehmens auf dem negativsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen. Im Jahr 2024 waren rund 20 Prozent der Beitr\u00e4ge \u00fcber Meta auf Blind negativ. In diesem Jahr ist diese Zahl auf \u00fcber 80 Prozent gestiegen. Metas Personalchefin Gale r\u00e4umte ein, die Ank\u00fcndigung von Entlassungen einen Monat vor der Benachrichtigung der betroffenen Mitarbeiter sei &#8222;unglaublich beunruhigend&#8220;, aber notwendig gewesen, um auf durchgesickerte Informationen zu reagieren. &#8222;Ich wei\u00df, das sind unerfreuliche Nachrichten und diese Best\u00e4tigung versetzt alle in einen unruhigen Zustand, aber wir sind der Meinung, dass dies unter den gegebenen Umst\u00e4nden der beste Weg ist&#8220;, schrieb sie.<\/p>\n<p>Zuckerberg ist begeistert<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zuckerberg hat sich enthusiastisch \u00fcber das Potenzial von KI ge\u00e4u\u00dfert, im vergangenen Jahr Milliarden von Dollar f\u00fcr die Einstellung von Spitzenforschern ausgegeben und die Rolle der Technologie bei der F\u00f6rderung des Wachstums seines Werbegesch\u00e4fts hervorgehoben. In den letzten Monaten hat er sich zunehmend darauf konzentriert, wie die Technologie die Arbeit innerhalb des Unternehmens beschleunigen und die Struktur seiner Belegschaft ver\u00e4ndern kann. &#8222;Wir sehen langsam Projekte, die fr\u00fcher gro\u00dfe Teams erforderten und jetzt von einer einzigen, sehr talentierten Person bew\u00e4ltigt werden&#8220;, sagte er w\u00e4hrend der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen von Meta im Januar.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zu diesem Zeitpunkt hatte Meta bereits 1500 Mitarbeiter in seiner Abteilung Reality Labs entlassen. Im M\u00e4rz schuf Meta eine neue Organisation f\u00fcr angewandte KI-Technik mit einer extrem flachen Struktur von 50 Mitarbeitern pro Manager und ernannte Bosworth zum Leiter der Initiative &#8222;AI For Work&#8220;, um die Mitarbeiter zur st\u00e4rkeren Nutzung von KI zu bewegen. Zuckerberg hat mehr von seiner eigenen Zeit damit verbracht, zur Codebasis des Unternehmens beizutragen, und war an der Entwicklung des &#8222;CEO-Agenten&#8220; beteiligt, der f\u00fcr ihn Informationen aus anderen Teilen der Organisation abrufen kann, wie das Wall Street Journal zuvor berichtete.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In einem Essay, das letzten Monat intern bei Meta ver\u00f6ffentlicht wurde, sagte Bosworth, dass 2025 sich &#8222;wie vor 100 Jahren anf\u00fchlt&#8220;, da neue Wege der KI-gest\u00fctzten Zusammenarbeit entstehen. &#8222;In letzter Zeit habe ich oft das Gef\u00fchl, in zwei verschiedenen Unternehmen zu arbeiten, je nachdem, mit wem ich spreche&#8220;, schrieb er. &#8222;Viele Teams arbeiten immer noch so wie im Jahr 2025: gro\u00dfe Gruppen, die sorgf\u00e4ltig kuratierte Dokumente, Projektpl\u00e4ne und formelle \u00dcberpr\u00fcfungen erstellen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Aber eine kleine und wachsende Anzahl von Teams arbeitet im Jahr 2026 auf eine v\u00f6llig andere Weise. Diese Teams sind winzig. Sie bewegen sich extrem schnell. Sie kommunizieren haupts\u00e4chlich durch funktionierende Demos anstelle von Dokumenten. &#8222;Ein gro\u00dfer Unterschied zwischen den beiden Teamtypen sei, so sagte er, die Art und Weise, wie KI-orientierte Teams mit Unsicherheit umgehen: &#8222;Etwas auszuprobieren, schnell zu lernen und zu iterieren wird weitaus weniger riskant, als zu versuchen, alles im Voraus zu planen.&#8220; In dem internen Memo zur Tracking-Software hie\u00df es, das Unternehmen werde in Zukunft weitere Wege pr\u00fcfen, um Arbeitsabl\u00e4ufe und Daten von Mitarbeitern f\u00fcr die Entwicklung besserer KI zu nutzen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, mau\/DJ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am 20. 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