{"id":968993,"date":"2026-04-24T08:44:15","date_gmt":"2026-04-24T08:44:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/968993\/"},"modified":"2026-04-24T08:44:15","modified_gmt":"2026-04-24T08:44:15","slug":"aktion-in-wersten-schueler-saeen-blumen-fuer-bienen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/968993\/","title":{"rendered":"Aktion in Wersten: Sch\u00fcler s\u00e4en Blumen f\u00fcr Bienen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Braune, trockene, mit Unkraut \u00fcberwucherte Erde \u2013 mehr ist derzeit an der Gartenfl\u00e4che an der Dabringhauser Stra\u00dfe 24 in Wersten nicht zu sehen. Doch schon in wenigen Wochen soll sie sich in eine bl\u00fchende, duftende Wiese voller Kr\u00e4uter und Wildblumen verwandeln \u2013 mit Majoran und Thymian, hellrosa Mohn, lila K\u00f6nigskerzen und gelben Ringelblumen. Weil die Pflanzen nicht nur sch\u00f6n aussehen, sondern auch Bienen anlocken und ihnen Nektar liefern, tragen sie zudem zum Erhalt der Artenvielfalt bei.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">20 Drittkl\u00e4ssler der benachbarten Theodor-Heuss-Grundschule an der L\u00fctzenkircher Stra\u00dfe und Kinder der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/kita\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kita<\/a> \u201eArche\u201c am Werstener Feld s\u00e4ten die Samen der Pflanzen nun aus \u2013 und hatten dabei viel Spa\u00df. \u201eDen Bienen zu helfen, macht mich froh\u201c, sagte etwa der neunj\u00e4hrige Younes. Aufmerksam betrachteten er, sein Freund Naser und die anderen Sch\u00fcler zun\u00e4chst die Samen in ihren H\u00e4nden und staunten \u00fcber die verschiedenen Formen und Farben. \u201eDaraus werden viele verschiedene Blumen entstehen\u201c, erkl\u00e4rte ihnen Dorothee Linneweber, die die Aktion verantwortet.<\/p>\n<p>Im Einsatz f\u00fcr den Stadtteil und die Nachbarschaft      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die freie Architektin leitet im Auftrag von f\u00fcnf Wohnungsunternehmen das Quartiersmanagement Wersten-S\u00fcdost. Dessen Ziel: das Viertel attraktiver, sicherer und sauberer zu gestalten, Nachbarschaft und soziales Miteinander zu f\u00f6rdern. Daf\u00fcr bringen die Verantwortlichen verschiedene Projekte auf den Weg: Sie organisieren Feste und Flohm\u00e4rkte, bauen B\u00e4nke, wie j\u00fcngst auf der Hundewiese an der Leverkuser Stra\u00dfe, oder schaffen Treffpunkte, wie in dem leer stehenden Ladenlokal an der Immigrather Stra\u00dfe. \u201eWersten ist ein familienorientiertes, diverses Viertel. Wir wollen, dass die Menschen hier Nachbarschaft erleben\u201c, sagt Linneweber. Der Fokus liege besonders auf Kindern und \u00e4lteren Menschen, die oft nicht richtig wahrgenommen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Eine Kooperation mit der Awo      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcr die Pflanzaktion hat das Quartiersmanagement nicht nur mit der Theodor-Heuss-Schule und der Kita Arche zusammengearbeitet, sondern auch mit der St\u00e4dtischen Wohnungsgesellschaft (SWD). Auch die Arbeiterwohlfahrt (Awo) ist ein Kooperationspartner. In den R\u00e4umlichkeiten an der Dabringhauser Stra\u00dfe 24 unterst\u00fctzt der Verband Arbeitslose aus Wersten und Holthausen im sogenannten i-Punkt Arbeit, ein Angebot der Stadt und des Jobcenters. Den Mitarbeitenden des i-Punkts sei auch die eigentliche Idee zur \u201eBienenblumen\u201c-Aktion gekommen, berichtet Linneweber \u2013 weil sie die Rasenfl\u00e4che vor ihrem Einsatzort so trostlos fanden.<\/p>\n<p>Weniger Samen f\u00fcr mehr Wildblumen      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Um das zu \u00e4ndern, fand die Aktion bereits im vergangenen Jahr statt. Doch mit den Pflanzen habe man nicht so viel Gl\u00fcck gehabt, erinnert sich Linneweber. \u201eWir haben zu viele Samen ausges\u00e4t, der Boden war zu n\u00e4hrstoffhaltig.\u201c Dieses Mal habe man deshalb weniger Samen verwendet und den Boden vorher sorgsam aufgelockert. \u201eWildblumen sind eigentlich pflegeleicht, sie m\u00fcssen nicht ged\u00fcngt und auch nicht oft gegossen werden.\u201c Auf der Gartenfl\u00e4che entsteht neben der bl\u00fchenden Wiese au\u00dferdem ein Hochbeet, wo Anwohner oder auch Spazierg\u00e4nger gratis Gem\u00fcse wie Gurken oder Karotten ernten d\u00fcrfen. Hintergrund ist das Projekt \u201eEssbare Stadt D\u00fcsseldorf\u201c, das zum Anbau von Lebensmitteln ermutigt.<\/p>\n<p>Ein Mitbringsel f\u00fcr zu Hause und ein besonderes Plakat      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dorothee Linneweber hofft, dass die Kinder regelm\u00e4\u00dfig nach der Wiese schauen und sie gie\u00dfen. \u201eSie lernen dadurch, dass Arbeit nicht immer sofort, sondern h\u00e4ufig erst nach und nach sichtbar wird\u201c, erl\u00e4uterte sie den p\u00e4dagogischen Effekt. Im Sommer, wenn die Wiese dann in voller Bl\u00fcte steht, sollen die Kinder sie bei einer weiteren gemeinsamen Aktion malen, und im Herbst die Samen der verbl\u00fchten Pflanzen wieder einsammeln \u2013 um sie als Saatgut f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr zu nutzen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zum Abschluss der Pflanz-Aktion gab es als kleine \u00dcberraschung f\u00fcr alle eine T\u00fcte mit Blumensamen zum Mitnehmen. Dorothee Linneweber verewigte zudem jedes Kind mit seinem Namen und einer kleinen Zeichnung auf einem Plakat. Es schm\u00fcckt ab sofort die Fassade des Geb\u00e4udes. Die meisten Kinder, die am Projekt teilgenommen haben, wohnten in der N\u00e4he, sagt Linneweber. \u201eJedes Mal, wenn sie hier vorbeikommen, sollen sie stolz darauf sein, was sie geleistet haben.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Braune, trockene, mit Unkraut \u00fcberwucherte Erde \u2013 mehr ist derzeit an der Gartenfl\u00e4che an der Dabringhauser Stra\u00dfe 24&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":968994,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[3364,29,3405,30,1209,12093,172747],"class_list":{"0":"post-968993","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-duesseldorf","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen","13":"tag-sandra","14":"tag-sierra"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116458806896404124","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/968993","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=968993"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/968993\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/968994"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=968993"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=968993"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=968993"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}