{"id":969520,"date":"2026-04-24T13:37:35","date_gmt":"2026-04-24T13:37:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/969520\/"},"modified":"2026-04-24T13:37:35","modified_gmt":"2026-04-24T13:37:35","slug":"wuppertaler-oberbuergermeisterin-ehrt-weltmeisterinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/969520\/","title":{"rendered":"Wuppertaler Oberb\u00fcrgermeisterin ehrt Weltmeisterinnen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Choreografie \u201eA.verage T.rauma P.erspective\u201d von Trainer Ates Kaykilar hat sich am 11. Juli 2025 im Finale des Dance World Cup im spanischen Burgos gegen die Konkurrenz aus 32 internationalen Gruppen durchgesetzt. Die 22 T\u00e4nzerinnen und Kaykilar d\u00fcrfen sich seitdem \u201eWeltmeister\u201d nennen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Grund genug f\u00fcr einen leicht versp\u00e4teten aber nicht minder herzlichen Empfang bei Oberb\u00fcrgermeisterin Miriam Scherff. Als die Truppe junger Frauen den Balkon des Rathauses in Barmen betritt, fehlen eigentlich nur die jubelnden Massen auf dem Johannes-Rau-Platz. Aber die hat ja heutzutage nicht mal mehr der FC Bayern M\u00fcnchen. Dass der Weltmeister-Titel f\u00fcr die T\u00e4nzerinnen und die Stadt Wuppertal alles andere als allt\u00e4glich ist, lie\u00df Scherff in ihrer Ansprache an das stolze Team durchblicken.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eIhr habt im vergangenen Jahr einen herausragenden Erfolg erzielt, der weit \u00fcber unsere Stadtgrenzen hinaus strahlt und auf den wir alle sehr stolz sind. In einem Teilnehmerfeld aus 51 Nationen und Tausenden T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzern konntet ihr euch im Finale mit der h\u00f6chsten Punktzahl durchsetzen und die Konkurrenz hinter euch lassen. Allein diese Zahlen verdeutlichen die Dimension eures Erfolges, den ihr im Tanzen sichtbar gemacht habt. Im Namen der Stadt Wuppertal m\u00f6chte ich euch herzlich gratulieren. Ihr habt mit eurem Erfolg nicht nur euch selbst, sondern auch unsere Stadt auf beeindruckende Weise vertreten.\u201d<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Als kleine Aufmerksamkeit gab es neben Getr\u00e4nken und Snacks auch Freikarten f\u00fcr den gr\u00fcnen Zoo Wuppertal und die Gelegenheit, das Erlebte mit der Oberb\u00fcrgermeisterin nochmal pers\u00f6nlich zu rekapitulieren.<\/p>\n<p>\u201eUnser Ziel: Titelverteidigung\u201c      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Maite Foit und Sophie Savtchenkov sind zwei der amtierenden Weltmeisterinnen im Bereich \u201eContemporary\u201c. Die 17-J\u00e4hrigen tanzen bereits seit fr\u00fchester Kindheit und haben sich nach mehreren WM-Teilnahmen endlich den Titel sichern k\u00f6nnen. Die Stilrichtung \u201eContemporary\u201d ist f\u00fcr eine kreativ freie, oft dramatische und dynamische Choreografie bekannt. Gro\u00dfes Gef\u00fchlskino ist da vorprogrammiert. Aber was geht in den T\u00e4nzerinnen selbst vor, in so einem WM-Finale? Sophie teilt ihre Gef\u00fchlswelt. \u201eEs h\u00e4ngt immer viel mit dem Tanz und der Musik zusammen. Unsere Sieger-Choreografie hat zum Beispiel einen emotionalen Hintergrund f\u00fcr unseren Trainer und sie wirkte auch etwas aggressiver. Wenn ich auf der B\u00fchne stehe, bin ich eigentlich nicht sauer, aber in dem Fall hatten wir das Gef\u00fchl, dass wir in dem Moment auch andere \u201averhauen\u2018 k\u00f6nnten.\u201d Maite sieht das genauso. \u201eMan muss alles verk\u00f6rpern. Nicht nur die Choreografie, sondern auch die Emotion, die dahinter steckt..\u201d <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Lange k\u00f6nnen sich die Frauen jedoch nicht auf ihrem Erfolg ausruhen, denn auch in diesem Jahr steht eine Weltmeisterschaft an. \u201eWir haben uns bereits qualifiziert, da wir aktuell Deutscher Meister geworden sind. Im Sommer geht es dann nach Dublin\u201d, erkl\u00e4rt Maite und Sophie macht charmant l\u00e4chelnd eine Kampfansage an die Konkurrenz: \u201eWir wollen da nat\u00fcrlich unseren Titel verteidigen.\u201d<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Titel \u201eA.verage T.rauma P.erspective\u201d, den sich Trainer Ate\u015f Kaykilar ausgedacht hat, bekommt seine genaue Bedeutung mit Blick auf die Anfangsbuchstaben. \u201eKurz hei\u00dft der Titel ATP \u2013 daher auch die Tennis-Thematik bei den Kost\u00fcmen auf der B\u00fchne. Der Hintergrund liegt in meiner Jugend. Bis ich 15 war, hatte ich noch eine andere Individualsportart betrieben, bevor ich zum Tanzen kam. Dabei wurde mir \u00fcber meine gesamte Kindheit beigebracht, worauf es ankommt: Disziplin, Wettbewerb, der ewige Vergleich mit anderen. Das hat sich sp\u00e4ter auf andere Bereiche in meinem Leben \u00fcbertragen und so war Zwischenmenschliches, Liebe oder Sexualit\u00e4t immer sehr kompetitiv. Ich hatte nur Freundinnen und Freunde aus diesem Sportbereich, daher kannte ich es nicht anders. Immer ging es darum, wer besser ist und sich durchsetzen kann. Erst recht sp\u00e4t habe ich gemerkt, dass ich mich davon emanzipieren muss, da das einfach toxisch ist, wenn ich Liebe und Beziehungen wie einen Wettkampf sehe.\u201d Die eigene Perspektive auf dieses alte Trauma brachte ihn dann auf den Titel.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im Vorfeld hat Kaykilar mit den T\u00e4nzerinnen viel \u00fcber diese Thematik gesprochen. Es scheint gewirkt zu haben, denn ohne das authentische Gef\u00fchl in der Performance l\u00e4sst sich ein Kampfgericht bei einer WM sicherlich nicht \u00fcberzeugen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Choreografie \u201eA.verage T.rauma P.erspective\u201d von Trainer Ates Kaykilar hat sich am 11. 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