{"id":970866,"date":"2026-04-25T02:13:37","date_gmt":"2026-04-25T02:13:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/970866\/"},"modified":"2026-04-25T02:13:37","modified_gmt":"2026-04-25T02:13:37","slug":"hannover-messe-2026-streiks-bescheren-industrieschau-besucherdelle-hannover-messe-news-logistik-heute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/970866\/","title":{"rendered":"HANNOVER MESSE 2026: Streiks bescheren Industrieschau Besucherdelle &#8211; HANNOVER MESSE | News | LOGISTIK HEUTE"},"content":{"rendered":"<p>Trotz der erschwerten Rahmenbedingungen war die Messe erneut stark international gepr\u00e4gt: Rund 40 Prozent der G\u00e4ste reisten der Deutschen Messe zufolge aus dem Ausland an. Zu den wichtigsten Herkunftsl\u00e4ndern z\u00e4hlten demnach China, Brasilien, die USA, Japan sowie S\u00fcdkorea.<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201eDie HANNOVER MESSE war in diesem Jahr Technologieschau und Impulsgeber zugleich. Die Unternehmen haben gezeigt, dass Deutschland und Europa \u00fcber die notwendigen Werkzeuge verf\u00fcgen, um wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben. Entscheidend ist nun, diese Potenziale entschlossen zu nutzen und in die Anwendung zu bringen\u201c, sagt Jochen K\u00f6ckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Schl\u00fcsseltechnologien f\u00fcr morgen<\/strong><\/p>\n<p>Die diesj\u00e4hrige Messe habe deutlich gezeigt, dass K\u00fcnstliche Intelligenz, Robotik, Automatisierung und Energieinfrastruktur Schl\u00fcsseltechnologien f\u00fcr die Transformation der Industrie seien, hei\u00dft es in einer Pressemitteilung.<\/p>\n<p>So pr\u00e4sentierten Unternehmen unter anderem KI-gest\u00fctzte Produktionssysteme und -assistenten, die Prozesse automatisieren und Ausf\u00e4lle vorhersagen k\u00f6nnen, humanoide Roboter, die bereits heute komplexe Bewegungsabl\u00e4ufe beherrschen und perspektivisch in Produktion und Service eingesetzt werden k\u00f6nnen, sowie neue L\u00f6sungen f\u00fcr Energieeffizienz und Netzausbau, die den Weg in eine klimaneutrale Industrie ebnen.<\/p>\n<p>Wirtschaft und Politik waren in diesem Jahr sehr pr\u00e4sent: Neben Bundeskanzler Friedrich Merz und dem brasilianischen Pr\u00e4sidenten Lula da Silva waren unter anderem Roland Busch (Siemens), Christian Klein (SAP), Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sowie Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius vertreten. Zu den internationalen Politikern z\u00e4hlten unter anderem die kanadischen Industrieministerin M\u00e9lanie Joly und St\u00e9phane S\u00e9journ\u00e9 von der Europ\u00e4ischen Kommission.<\/p>\n<p><strong>Industrie fordert bessere Rahmenbedingungen <\/strong><\/p>\n<p>Gleichzeitig unterstrichen prominente Industrievertreter deutlich, dass sie den Standort Europa unter Druck sehen: Hohe Kosten, \u00fcberbordende Regulierung und geopolitische Verwerfungen sorgten f\u00fcr wachsende Unsicherheiten und belasteten die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Unternehmen sp\u00fcrbar, wurde h\u00e4ufig argumentiert.<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201eDas neue Konzept der HANNOVER MESSE ist ein Erfolg. Insbesondere die Center Stage hat gro\u00dfe Resonanz erfahren\u201c, sagt Dr. Gunther Kegel, Pr\u00e4sident des ZVEI (Verband der Elektro- und Digitalindustrie) und Vorsitzender des Ausstellerbeirats. \u201eDas st\u00e4rkt das Profil als Ort des hochkar\u00e4tigen Austauschs, gerade mit der Politik\u201c, so Dr. Kegel weiter. \u201eInhaltlich sendet die HANNOVER MESSE ein unmissverst\u00e4ndliches Signal: Wir brauchen dringend eine schnelle Deregulierung, damit wir uns als Standort im internationalen Wettbewerb behaupten k\u00f6nnen. Gerade auch auf dem Feld der Industriellen KI. Die Unternehmen haben eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in der Technologie steckt \u2013 jetzt m\u00fcssen Berlin und Br\u00fcssel die Handbremse l\u00f6sen.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p>\u201eDie HANNOVER MESSE und die Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau haben in diesem Jahr eindrucksvoll gezeigt, dass sie die Herausforderungen einer von multiplen Krisen gepr\u00e4gten Welt annehmen. Die Digitalisierung unserer Industrie schreitet mit hohem Tempo voran, KI und humanoide Robotik waren zu Recht die pr\u00e4genden Themen dieser Messe\u201c, erg\u00e4nzt VDMA-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thilo Brodtmann. \u201eDer industrielle Mittelstand will und kann Technologien liefern, die uns auch k\u00fcnftig international wettbewerbsf\u00e4hig halten.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Partnerland Brasilien <\/strong><\/p>\n<p>Das Partnerland Brasilien war mit einem breiten Spektrum an Industrie-, Energie- und Digitalisierungsthemen vor Ort. Das Land habe sich als dynamischer Wachstumsmarkt und verl\u00e4sslicher Partner f\u00fcr internationale Kooperationen pr\u00e4sentiert, hei\u00dft es vonseiten des Veranstalters.<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201eGerade in einer Phase globaler Umbr\u00fcche und neuer Handelsbeziehungen setzte die Partnerschaft wichtige Signale: f\u00fcr mehr Diversifizierung, f\u00fcr resilientere Lieferketten und f\u00fcr eine engere Zusammenarbeit zwischen Europa und Lateinamerika\u201c, so K\u00f6ckler. Das in K\u00fcrze in Kraft tretende EU-Mercosur-Abkommen habe der Partnerlandbeteiligung einen deutlichen Schub verliehen und neue Impulse f\u00fcr wirtschaftliche Kooperationen gesetzt.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Kompakter Hallenplan, interaktive Formate<\/strong><\/p>\n<p>Die HANNOVER MESSE 2026 pr\u00e4sentierte in diesem Jahr auch ein weiterentwickeltes Messekonzept. Der neue, kompaktere Hallenplan sollte f\u00fcr eine klare Orientierung sorgen, die den Besucherinnen und Besuchern einen effizienteren Messebesuch erm\u00f6glichen sollte.<\/p>\n<p>Hinzukamen neuen Networking-Formate: In Masterclasses, kompakten, praxisnahen Sessions, konnten Anbieter ihre Expertise gezielt pr\u00e4sentieren und direkt mit potenziellen Kunden in den Austausch treten.<\/p>\n<p>Als Publikumsmagnet erwies sich die Center Stage, die sich als zentrale Plattform f\u00fcr Wissenstransfer, Diskussion und Inspiration etabliert hat. Mit einem hochkar\u00e4tigen Programm \u00fcber alle Messetage hinweg zog sie rund 30.000 Besucherinnen und Besucher an. <\/p>\n<p><strong>HANNOVER MESSE wird 2027 einen Tag k\u00fcrzer <\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr 2027 plant die HANNOVER MESSE weitere Weiterentwicklungen. So soll die neue Messe \u201eEurope Energy Week\u201c parallel zur HANNOVER MESSE ausgerichtet werden. In Zusammenarbeit mit dem Messeveranstalter dmg events soll eine Plattform entstehen, die Energieerzeuger, Industrieunternehmen, Infrastrukturbetreiber und politische Entscheider zusammenf\u00fchrt und den Austausch \u00fcber die Energiezukunft Europas st\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Eine zentrale Neuerung betrifft die Laufzeit der Messe: Von 2027 an konzentriert sich die HANNOVER MESSE auf die besucherst\u00e4rksten Tage und findet dann von Montag, 5. April, bis Donnerstag, 8. April, statt. Mit dieser Fokussierung sollen Besucherfrequenz, Entscheiderpr\u00e4senz und Gesch\u00e4ftsanbahnung gezielt geb\u00fcndelt werden. Ziel sei es, die Messe noch effizienter und attraktiver f\u00fcr Aussteller und Besucher zu gestalten, so der Veranstalter.<br \/>\u00a0<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Ausgabe der HANNOVER MESSE wird vom 5. bis zum 8. April 2027 in Hannover ausgerichtet. Spanien ist Partnerland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Trotz der erschwerten Rahmenbedingungen war die Messe erneut stark international gepr\u00e4gt: Rund 40 Prozent der G\u00e4ste reisten der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":970867,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1836],"tags":[3364,29,30,46,3846,14,15,1411],"class_list":{"0":"post-970866","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hannover","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-hannover","12":"tag-hannover-messe","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-niedersachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116462931565068453","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/970866","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=970866"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/970866\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/970867"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=970866"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=970866"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=970866"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}