{"id":971407,"date":"2026-04-25T07:28:27","date_gmt":"2026-04-25T07:28:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/971407\/"},"modified":"2026-04-25T07:28:27","modified_gmt":"2026-04-25T07:28:27","slug":"ukraine-krieg-warum-egon-bahr-das-gespraech-mit-wladimir-putin-gesucht-haette","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/971407\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: Warum Egon Bahr das Gespr\u00e4ch mit Wladimir Putin gesucht h\u00e4tte"},"content":{"rendered":"<p class=\"text-black text-lg font-normal font-roboto\">\n            Kriege fallen nicht vom Himmel. Sie entstehen aus politischen Entscheidungen, unterlassenen Entscheidungen, aus Fehlwahrnehmungen, verletzten Interessen und dem schrittweisen Abbau von Vertrauen. Wer diese Vorgeschichte ausblendet, reduziert Politik auf Moralurteile und beraubt sich selbst der F\u00e4higkeit zur aktiven Friedensgestaltung.<\/p>\n<p>Genau diese Gefahr pr\u00e4gt derzeit das Verh\u00e4ltnis zwischen dem Westen und <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/russland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a>. Die gegenw\u00e4rtige Eskalation ist nicht das Ergebnis eines pl\u00f6tzlichen Zivilisationsbruchs, sondern Ausdruck eines langfristigen Scheiterns politischer Friedensf\u00e4higkeit. Um dieses Scheitern zu verstehen \u2013 und um k\u00fcnftige Eskalationen zu verhindern \u2013 ist der R\u00fcckgriff auf das politisch-pragmatische Friedenskonzept von <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/egon-bahr\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Egon Bahr<\/a> sinnvoller denn je.\n          <\/p>\n<p>          \u201eWandel durch Ann\u00e4herung\u201c<\/p>\n<p class=\"text-black text-lg font-normal font-roboto\">\n            Nach der Kuba-Krise von 1962, als die <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/usa\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Vereinigten Staaten<\/a> und die Sowjetunion am Rand eines atomaren Weltkrieges standen, setzte sich die Einsicht durch, dass Sicherheit nicht durch maximale R\u00fcstung, sondern durch kontrollierte Begrenzung des Gegeneinanders zu erreichen ist. R\u00fcstungskontrollvertr\u00e4ge, direkte Kommunikationskan\u00e4le und verl\u00e4ssliche Vereinbarungen reduzierten das Risiko eines unbeabsichtigten Krieges erheblich.\n          <\/p>\n<p class=\"text-black text-lg font-normal font-roboto\">\n            In der Bundesrepublik Deutschland wurde diese Logik mit der Ostpolitik von <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/willy-brandt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Willy Brandt<\/a> und Egon Bahr in konkrete europ\u00e4ische Politik \u00fcbersetzt. \u201eWandel durch Ann\u00e4herung\u201c war dabei kein moralisches Projekt, sondern eine realpolitische Strategie zur Entsch\u00e4rfung eines hochgef\u00e4hrlichen Systemkonflikts. Bahr ging von der n\u00fcchternen Erkenntnis aus, dass Sicherheit nicht gegen, sondern nur mit dem jeweiligen Gegner organisiert werden kann.\n          <\/p>\n<p class=\"text-black text-lg font-normal font-roboto\">\n            Dieses Denken beruhte auf klaren Voraussetzungen friedensf\u00e4higer Politik: erstens der F\u00e4higkeit zum Perspektivwechsel, zweitens der systematischen Einbeziehung der Interessen des Gegen\u00fcbers, drittens der Kenntnis seiner historischen Erfahrungen, viertens der Ber\u00fccksichtigung kultureller und emotionaler Faktoren sowie f\u00fcnftens dem Aufbau \u00fcberpr\u00fcfbarer vertrauensbildender Ma\u00dfnahmen. Diese Prinzipien dienten nicht der Harmonie, sondern der politischen Steuerung von Konflikten. Sie machten die Entspannungspolitik erfolgreich \u2013 gerieten aber nach dem Ende des Kalten Krieges schrittweise in Vergessenheit.\n          <\/p>\n<p>                  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/62b121a6-73bb-4069-9863-eb635309bb8e.jpg\"   alt=\"Februar 1979: Der SPD-Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Egon Bahr informiert den fr\u00fcheren Bundeskanzler Willy Brandt w\u00e4hrend eines Spaziergangs im Park des \u201eHospital Leon Berard\u201c \u00fcber die politische Situation in der Bundeshauptstadt.\" class=\"w-full h-full object-cover cursor-pointer\" loading=\"lazy\" data-original-url=\"\" data-caption=\"Februar 1979: Der SPD-Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Egon Bahr informiert den fr\u00fcheren Bundeskanzler Willy Brandt w\u00e4hrend eines Spaziergangs im Park des \u201eHospital Leon Berard\u201c \u00fcber die politische Situation in der Bundeshauptstadt.\" data-source=\"Fritz Fischer\/dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"font-roboto text-sm leading-[22px] font-normal not-italic text-gray-800 text-left flex-[3]\">Februar 1979: Der SPD-Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Egon Bahr informiert den fr\u00fcheren Bundeskanzler Willy Brandt w\u00e4hrend eines Spaziergangs im Park des \u201eHospital Leon Berard\u201c \u00fcber die politische Situation in der Bundeshauptstadt.<\/p>\n<p class=\"text-left md:text-right font-roboto text-xs leading-[18px] font-normal not-italic text-gray-700 flex-1 mt-1 md:mt-0\">\u00a9 Fritz Fischer\/dpa<\/p>\n<p class=\"text-black text-lg font-normal font-roboto\">\n            Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 er\u00f6ffnete sich die historische Chance, eine gesamteurop\u00e4ische Sicherheitsordnung zu schaffen, die alte Blocklogiken \u00fcberwindet. Von einem gemeinsamen europ\u00e4ischen Haus war die Rede, in dem auch Russland einen gleichberechtigten Platz haben sollte. Diese Chance wurde jedoch nicht genutzt. W\u00e4hrend der Warschauer Pakt aufgel\u00f6st wurde und Russland seine Truppen schnell und bedingungslos aus Ostdeutschland und Osteuropa abzog, blieb die Nato bestehen und begann sich schrittweise nach Osten auszudehnen. Aus westlicher Sicht geschah dies defensiv, stabilisierend und auf freiwilliger Basis. Aus russischer Perspektive stellte dieselbe Entwicklung jedoch eine systematische strategische Einkreisung dar. Egon Bahr: \u201eEin Jahrhundertfehler\u201c.\n          <\/p>\n<p class=\"text-black text-lg font-normal font-roboto\">\n            Der entscheidende Fehler bestand weniger in einzelnen Entscheidungen als in der Weigerung, die Sicherheitswahrnehmung Russlands ernsthaft in die eigene Politik einzubeziehen. Egon Bahr hatte fr\u00fch erkannt, dass politische Ma\u00dfnahmen nicht danach beurteilt werden d\u00fcrfen, wie sie gemeint sind, sondern danach, wie sie auf der Gegenseite verstanden werden. Diese Einsicht ging nach 1990 weitgehend verloren. Perspektivwechsel wurde als Nachgiebigkeit missverstanden und damit politisch diskreditiert.\n          <\/p>\n<p class=\"text-black text-lg font-normal font-roboto\">\n            Dabei h\u00e4tte ein solcher Perspektivwechsel nicht bedeutet, russischer Politik zuzustimmen oder v\u00f6lkerrechtswidriges Handeln zu akzeptieren. Er h\u00e4tte bedeutet, Eskalationsschwellen zu erkennen, rote Linien ernst zu nehmen und Alternativen zur milit\u00e4rischen Konfrontation offenzuhalten. Stattdessen setzte sich zunehmend eine interessengelenkte Au\u00dfenpolitik durch, die eigene Werte absolut setzte und fremde Interessen entweder moralisch delegitimierte oder strategisch ausblendete. Damit wurde Politik durch hegemoniale Gesinnung ersetzt \u2013 mit absehbaren Folgen.\n          <\/p>\n<p class=\"text-black text-lg font-normal font-roboto\">\n            Deutlich wurde dies am Beispiel der <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/ukraine\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a>. Das Land geriet zum Kristallisationspunkt widerstreitender Interessen: westlicher Integrationspolitik, russischer Sicherheitsanspr\u00fcche und ukrainischer Eigeninteressen. Eine Politik, die diese Konfliktlage nicht offen adressierte, sondern moralisch \u00fcberh\u00f6hte, trug nicht zur Stabilisierung bei, sondern versch\u00e4rfte die Fronten. Interessenkenntnis bedeutet keine Legitimation, sondern ist Voraussetzung politischer Gestaltung. Wer Interessen ignoriert, verzichtet auf Steuerung und \u00fcberl\u00e4sst Konflikte der Logik der Eskalation.\n          <\/p>\n<p class=\"text-black text-lg font-normal font-roboto\">\n            Hinzu kommt die weitgehende Ausblendung der historischen Erfahrungen Russlands nach 1990. Der Zerfall der Sowjetunion war nicht nur ein geopolitischer Einschnitt, sondern ein tiefgreifender sozialer und \u00f6konomischer Schock. Der Zusammenbruch staatlicher Sicherungssysteme, Massenarmut, sinkende Lebenserwartung und der Ausverkauf zentraler Industrien pr\u00e4gten eine ganze Generation. Diese Erfahrungen erkl\u00e4ren nicht den Angriffskrieg gegen die Ukraine, sie erkl\u00e4ren jedoch, warum Misstrauen, Kr\u00e4nkung und nationalistische Mobilisierung politisch wirksam werden konnten. Au\u00dfenpolitik ohne historische Sensibilit\u00e4t verliert den Kontakt zur Realit\u00e4t.\n          <\/p>\n<p class=\"text-black text-lg font-normal font-roboto\">\n            Auch kulturelle und emotionale Faktoren spielten in der westlichen Politik lange Zeit kaum eine Rolle. Sicherheits\u00e4ngste wurden als vorgeschoben oder irrational abgetan, obwohl sie handlungsleitend sind. Die russische Erinnerung an Napoleon und Hitler ist ebenso politisch und psychologisch wirksam wie die historischen Traumata osteurop\u00e4ischer Bev\u00f6lkerungen gegen\u00fcber Russland. Friedenspolitik h\u00e4tte beide Perspektiven ber\u00fccksichtigen m\u00fcssen. Stattdessen dominierte eine technokratische Vorstellung von Sicherheit, die glaubte, objektive Stabilit\u00e4t schaffen zu k\u00f6nnen \u2013 und dabei subjektive Wahrnehmungen ignorierte.\n          <\/p>\n<p>          Friedenspolitik scheitert nicht mit dem ersten Schuss<\/p>\n<p class=\"text-black text-lg font-normal font-roboto\">\n            Besonders folgenreich war der schrittweise Abbau vertrauensbildender Ma\u00dfnahmen. R\u00fcstungskontrollvertr\u00e4ge, Transparenzregeln und institutionalisierte Dialogformate hatten \u00fcber viele Jahre zur Stabilisierung Europas beigetragen. Ihre K\u00fcndigung und der Abbruch regelm\u00e4\u00dfiger politischer Kommunikation senkten die Schwelle zur Eskalation erheblich. Vertrauen ist kein Gef\u00fchl, sondern das Ergebnis \u00fcberpr\u00fcfbarer politischer Praxis. Wo diese Praxis aufgegeben wird, wachsen Misstrauen, Fehlkalkulationen und die Gefahr milit\u00e4rischer Konfrontation.\n          <\/p>\n<p class=\"text-black text-lg font-normal font-roboto\">\n            Gleichzeitig muss festgehalten werden, dass Friedenspolitik nicht erst mit dem ersten Schuss scheitert. Sie scheitert lange vorher \u2013 durch Ignoranz, Arroganz und den Verzicht auf politisches Verstehen. Bahrs Friedenskonzept ist daher kein \u00fcberholtes historisches Dokument, sondern ein strategisches Instrument zur Vermeidung von Krieg. Es steht nicht im Widerspruch zur Verteidigungsf\u00e4higkeit, sondern erg\u00e4nzt sie. Ohne Perspektivwechsel, Interessenkenntnis, historische Sensibilit\u00e4t, kulturelles Verst\u00e4ndnis und vertrauensbildende Ma\u00dfnahmen wird Sicherheit nicht gestaltet, sondern verspielt.\n          <\/p>\n<p class=\"text-black text-lg font-normal font-roboto\">\n            Bahr und Brandt ist das mit der deutschen Ostpolitik gelungen, einer Friedenspolitik unter schwierigsten Bedingungen. Vorbild war John F. Kennedys historische \u201eFriedensrede\u201c vom 10. Juni 1963 an der American University in Washington, wo er durch Perspektivwechsel ein besseres Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Sowjetunion zeigte, den Verzicht auf nukleare Konfrontationen vorschlug und nach Wegen zu einem langfristigen Frieden suchte.\n          <\/p>\n<p class=\"text-black text-lg font-normal font-roboto\">\n            Egon Bahrs f\u00fcnf Punkte beruhen im Wesentlichen auf dieser Rede. Kennedy hatte erkannt, dass im atomaren Zeitalter Abr\u00fcstung, R\u00fcstungskontrolle, die Interessen und die Vorgeschichte des anderen ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen. Wird das unterlassen, k\u00f6nnten konventionell begonnene Kriege in einem atomaren Krieg m\u00fcnden, der die Spezies Mensch insgesamt ausl\u00f6scht.\n          <\/p>\n<p class=\"text-black text-lg font-normal font-roboto\">\n            Dieses Friedenskonzept ist nicht an ein Zeitfenster gebunden. Es gilt immer \u2013 sowohl im zwischenmenschlichen wie auch im zwischenstaatlichen Bereich. Wichtig ist, dass Bahr und Brandt diese attraktive Friedenspolitik zugleich mit einer starken, verteidigungsf\u00e4higen Bundeswehr verbunden hatten. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde kein einziger dieser f\u00fcnf Punkte gegen\u00fcber Russland angewendet. Durchgesetzt wurde eine r\u00fccksichtlose Interessenpolitik der USA, w\u00e4hrend Europa eigene Interessen zur\u00fccksetzte und wegen seiner vielfachen Abh\u00e4ngigkeiten von den USA erpresst wurde und wird. Der Krieg in der Ukraine ist das Ergebnis.\n          <\/p>\n<p class=\"text-black text-lg font-normal font-roboto\">\n            Was ist zu tun? Die Bundesregierung sollte das Gespr\u00e4ch mit Wladimir Putin suchen \u2013 in Anlehnung an die f\u00fcnf Punkte Egon Bahrs. Dessen Friedenspolitik genie\u00dft in Russland nach wie vor Anerkennung \u2013 auch bei Putin. So schwer es auch fallen mag: Altkanzler Gerhard Schr\u00f6der k\u00f6nnte als Br\u00fcckenbauer n\u00fctzlich sein.\n          <\/p>\n<p>          Was sollte Europa tun?<\/p>\n<p class=\"text-black text-lg font-normal font-roboto\">\n            Als Europ\u00e4er sollten wir unsere Interessen in die eigenen H\u00e4nde nehmen \u2013 und sie nicht den USA und schon gar nicht ihrem gegenw\u00e4rtigen Pr\u00e4sidenten \u00fcberlassen. Alle, die die Friedenspolitik von Bahr und Brandt ernst nehmen, Politiker, Abgeordnete, Wissenschaftler, Journalisten und die friedensorientierten NGOs sollten ein Netzwerk aufbauen mit dem Ziel, eine eigenst\u00e4ndige europ\u00e4ische Friedenspolitik zu erm\u00f6glichen.\n          <\/p>\n<p class=\"text-black text-lg font-normal font-roboto\">\n            Hunderttausende von Toten und Verwundeten, Millionen Vertriebene und massive Zerst\u00f6rungen sind Kriegsverbrechen, die nicht l\u00e4nger hingenommen werden d\u00fcrfen. Die Sicherheitsinteressen Russlands, der Ukraine und Europas m\u00fcssen in ein gesamteurop\u00e4isches Sicherheitssystem einflie\u00dfen, so, wie das 1990 in der Charta von Paris angestrebt wurde. Nehmen wir unsere Interessen nicht aktiv in die eigenen H\u00e4nde, riskieren wir das, was der kanadische Premierminister Mark Carney beim Weltwirtschaftsforum in Davos 2026 n\u00fcchtern beschreibt: Wer nicht am Tisch sitzt, landet auf dem Teller.\n          <\/p>\n<p class=\"text-black text-lg font-normal font-roboto\">\n            Die Friedenslogik Bahrs ist kein historisches Relikt. Sie entstand unter Bedingungen existenzieller Bedrohung. Sie verband H\u00e4rte mit Dialog, Abschreckung mit Ann\u00e4herung.\u00a0Die Alternative zur Perspektivf\u00e4higkeit ist nicht moralische Reinheit, sondern strategische Blindheit. Die entscheidende Frage lautet daher nicht, ob dieses Konzept zeitgem\u00e4\u00df wirkt. Die entscheidende Frage lautet, ob Europa es sich leisten kann, dauerhaft darauf zu verzichten.<\/p>\n<p>                <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/images\/blz\/send-mail.svg\" alt=\"Send feedback\"\/><\/p>\n<p>Lesen Sie mehr zum Thema<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kriege fallen nicht vom Himmel. 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