{"id":97161,"date":"2025-05-09T14:41:14","date_gmt":"2025-05-09T14:41:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/97161\/"},"modified":"2025-05-09T14:41:14","modified_gmt":"2025-05-09T14:41:14","slug":"von-dekonstruktion-ueber-fleiss-zur-fragilen-heimat-kreuzer-online","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/97161\/","title":{"rendered":"Von Dekonstruktion \u00fcber Flei\u00df zur fragilen Heimat \u2014 kreuzer online"},"content":{"rendered":"<p>20.000 Besucherinnen und Besucher kamen am Wochenende zum Jubil\u00e4umsrundgang der Galerien auf dem Spinnereigel\u00e4nde. Vor zwanzig Jahren &#8211; im Fr\u00fchjahr 2005 &#8211; \u00a0er\u00f6ffneten hier die Galerien Eigen+Art, Kleindienst, Maerz (heute Galerie Reiter), Dogenhaus (heute Jochen Hempel), Aspn und die Produzentengalerie B2 ihre R\u00e4ume. F\u00fcr die Premiere des Rundgangs auf dem Gel\u00e4nde entlang der Spinnereistra\u00dfe wurde damals im Vorfeld mit 2.000 Menschen gerechnet, letztlich waren es 10.000.<\/p>\n<p>Schon zehn Jahre zuvor zogen auf das Gel\u00e4nde der 1884 gegr\u00fcndeten Baumwollspinnerei K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler wie Hans Aichinger, Peter Bux, Nina K. Jurk, Kaeseberg, Rosa Loy, Neo Rauch, Stefan St\u00f6\u00dfel, Michael Triegel, weil die industrielle Produktion nach dem Ende der DDR immer weniger Platz beanspruchte. 1997 er\u00f6ffnete mit dem Kunstraum B2 ein Ausstellungsort, der unter anderem den Studierenden und Absolventen der Hochschule f\u00fcr Grafik und Buchkunst (HGB) mehr Sichtbarkeit in der Stadt gab. 2002 veranstaltete die in M\u00fcnchen beheimatete Stiftung Federkiel das Symposium \u00bbWie Architektur sozial denken kann\u00ab, in dessen Folge die Halle 14 als gemeinn\u00fctzige Ausstellungsinstitution entstand, die heute auf mehr als 70 Ausstellungen zur\u00fcckblicken kann, wie der ehemalige K\u00fcnstlerische Leiter Frank Motz zum Galerierundgang erkl\u00e4rte.<\/p>\n<p>Mit dem Einzug von K\u00fcnstlerbedarf Boesner, der Er\u00f6ffnung von Archiv Massiv im Sommer 2004 sowie dem Umzug der Galerie Andr\u00e9 Kermer im Herbst 2004 aus der Innenstadt auf das Gel\u00e4nde, war der Zuzug der anderen Galerien fast zwangsl\u00e4ufig. <a href=\"https:\/\/kreuzer-leipzig.de\/story\/20-jahre-spinnerei-rundgang-leipzig-kunst-veranstaltung-jubilaeum\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Heute stellen sie neben den fast 100 Ateliers, Architekturb\u00fcros, Startups und Call Center einen Wirtschaftsstandort im Leipziger Westen dar (siehe kreuzer 5\/2025)<\/a>.<\/p>\n<p>Die s\u00e4chsische Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) entsandte ein Gru\u00dfwort zum zwanzigj\u00e4hrigen Rundgangs-Jubil\u00e4um: \u00bbDie Spinnerei Leipzig hat sich aus einem ehemaligen Industriestandort zu einem wichtigen Ort des k\u00fcnstlerischen Schaffens in Sachsen entwickelt und steht damit beispielhaft f\u00fcr den kreativen Wandel nachindustrieller R\u00e4ume. Heute ist sie ein bedeutendes und international anerkanntes Zentrum f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst und Kultur. Die Spinnerei zeigt die Kraft von Kunst in einer sich wandelnden Gesellschaft und steht ma\u00dfgeblich f\u00fcr kreative K\u00f6pfe, deren Arbeit weit \u00fcber die Grenzen der Stadt und des Freistaates hinausstrahlt.\u00ab Wobei sich die Frage stellt \u2013 welche der hier beheimateten K\u00f6pfe Sichtbarkeit erlangen und welche nicht? Daher ein kurzer \u00dcberblick, was in den Galerien und Kunstr\u00e4umen auf dem Spinnereigel\u00e4nde aktuell zu sehen ist.<\/p>\n<p>Dekonstruktion<\/p>\n<p>Ein kleines Schild mit der Aufschrift \u00bbGabi\u00ab weist den Weg zum gleichnamigen Kunstraum im Haus 2 auf der Spinnerei. Benannt nach der Wiener Galeristin Gabriele Senn (1960-2023) zeigt hier Michael Riedel, der seit 2017 die Klasse Malerei und Grafik an der Hochschule f\u00fcr Grafik und Buchkunst leitet, eine Version seiner 2005 in New York in der Galerie David Zwirner organisierten Ausstellung \u00bbNeo\u00ab. Vor Riedels Ausstellung war dort von Neo Rauch die Schau \u00bbRenegaten\u00ab zu sehen. Riedel arbeitete mit dem Material zur Ausstellung wie Text und Fotografien, Werbematerial, Einladungskarten und einer Wortanalyse des Textes \u00bbPainters, Germans, and other Renegades\u00ab in alphabetischer Reihenfolge von der Kunstwissenschaftlerin Christine Mehring. Neben diesen Informationen, wie eine Ausstellung Gestalt annimmt und einen Raum bestimmt, waren die Unterschriften im G\u00e4stebuch neben den Gespr\u00e4chen w\u00e4hrend des Abbaus der Rauch-Bilder zu lesen.<\/p>\n<p>Zwanzig Jahre sp\u00e4ter befindet sich auf der Spinnerei in der Mitte des Raumes ein Modell des damaligen Ausstellungsraums im Ma\u00dfstab 1:100. Im gr\u00f6\u00dften Raum liegt ein Stapel mit Riedels Katalog von 2005. An den W\u00e4nden h\u00e4ngen Rahmen mit Druckb\u00f6gen des Katalogs. Die Informationen zu der Ausstellung ergeben so die unterschiedlichen Bilder beim Betrachtenden, wie das Werk als Ware existiert.<\/p>\n<p>Ortsspezifik<\/p>\n<p>In der Galerie B2 zeigt Max Br\u00fcck seine erste Einzelausstellung als Mitglied Produzentengalerie (siehe kreuzer 5\/2025). Die Installation mit dem Titel \u00bbPr\u00e4gung\u00ab bezieht sich auf die Geschichte der Baumwollspinnerei. Aus alten Textilien l\u00e4sst der K\u00fcnstler in einer selbstgeschaffenen Anlage Medaillen mit der Aufschrift \u00bbSammelflei\u00df\u00ab entstehen. Zudem kann in der Galerie die \u00bbB2-Edition 2025\u00ab erworben werden.<\/p>\n<p style=\"text-align:center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Spinnerei-Rundgang\" height=\"509\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/21746792119547182-upload.jpg\" width=\"679\"\/><\/p>\n<p>Vom Leben im Leipziger Westen erz\u00e4hlen die Bilder von Doris Ziegler schon seit vielen Jahrzehnten. In ihrer Einzelausstellung \u00bbNicht ohne einander\u00ab bei Laetita Gorsy sind die Gem\u00e4lde in der f\u00fcr Ziegler markanten sachlichen Schonungslosigkeit zu sehen. Das gro\u00dfe Spektrum reicht hier von Stillleben aus den fr\u00fchen Neunzigern \u00fcber Stadtlandschaften hin zu den Selbstportr\u00e4ts, die ihr Werk schon immer kennzeichnen. Das titelgebende Bild aus dem Jahr 2023 zeigt ein Doppelportr\u00e4t als K\u00fcnstlerin und Frau.<\/p>\n<p>Zeit zum Schauen<\/p>\n<p>In der Halle 14 sind 17 Positionen von unterschiedlichen Jahrg\u00e4ngen des Leipziger Kunstfeldes zu sehen. Dabei platziert Kurator Michael Arzt einige Positionen, die schon l\u00e4ngere Zeit nicht mehr zu sehen waren wie Stefan St\u00f6\u00dfels Landschaften von Verpackungsmaterialien. Rozbeh Asmani hat mit \u00bb72 Colourmarks\u00ab 2017 die Farben von Unternehmen \u2013 angefangen von Kraft Foods bis zu Tiffany and Company in gleichgro\u00dfen gerahmten Felder organisiert. Was sehen wir, wenn wir uns die Farben anschauen, die nicht nur Farben sind? Welchen Bewegungen folgen wir bei Farb- und Linienverl\u00e4ufen in den Arbeiten von Matthias Weischer, die am IPad entstanden? In der Ausstellung finden nicht nur zur Museumsnacht am 10. Mai F\u00fchrungen statt, sondern auch Lecture-Performances von Falk Haberkorn zu seiner Arbeit \u00bbWatzmann\u00ab.<\/p>\n<p>Am 17. Mai wird der Leipziger K\u00fcnstler Hartwig Ebersbach 85 Jahre alt. Die Ausstellung bei Jochen Hempel er\u00f6ffnet den Geburtstagsausstellungsparcours, dem sich die Kunsthalle Talstra\u00dfe in Halle mit \u00bbVersuch einer Deutung\u00ab (bis 31. August) sowie die Kunsthalle Dessau mit der Schau \u00bbAus den Seiten einer Fibel\u00ab (bis 28. Juni) anschlossen. Ebersbach, der von 1959 bis 1964 sein Studium an der Hochschule f\u00fcr Grafik und Buchkunst (HGB) absolvierte, schloss es mit einem Diplom bei Bernhard Heisig ab \u2013 der ersten Malereiklasse nach 1945. An der HGB leitete er von 1979-83 die Klasse f\u00fcr Experimentelle Kunst. Leider werden diese Aktivit\u00e4ten mit den zahlreichen Aktionen interdisziplin\u00e4r zwischen bildender Kunst und Musik liegend gern vergessen, wenn Schlagw\u00f6rter wie Leipziger Schule fallen. Zentral bei Jochen Hempel ist die Installation \u00bbHermann\u00ab zu sehen. Die Fraktur Skulptur, die sich aus pers\u00f6nlichen und gesellschaftlichen Erinnerungen zusammensetzt, entstand 2024.<\/p>\n<p>Schlichter Realismus<\/p>\n<p>Eine Auswahl ihres Werkes der letzten 25 Jahre zeigt die Keramikerin Rosi Steinbach im Spinnerei Archiv Massiv und manifestiert ihre solit\u00e4re Position im Kunstfeld. Ihre an Luca della Robbia (um 1400 Florenz \u2013 1481 Florenz), der erstmals Glasurverfahren auf Terrakotta-Kunstwerken anbrachte, geschulten Darstellungen wirken auf dem rauen Kellerregal wie eine kleine Leipziger Kunst-Walhalla.<\/p>\n<p>2017 erkl\u00e4rte Steinbach dazu: \u00bbIn meinem Depot sind die Objekte aufbewahrt und warten darauf, dass jemand sie entdeckt und mit sich, mit seiner Zeit und zueinander in Beziehung bringt. Die Damen und Herren in den Regalen machen sich dazu ihre Gedanken, und die Besucher k\u00f6nnen gern die eine oder andere B\u00fcste ausw\u00e4hlen und ihrerseits \u00fcber die Person nachsinnen, die da abgebildet wurde.\u00ab<\/p>\n<p>Bei genauerem Hinblicken werden nicht nur vielen Details sichtbar, sondern auch die unterschiedlichen Gr\u00f6\u00dfen. In der f\u00fcr Steinbach typischen detailreichen Gestaltung wirken die Portr\u00e4tb\u00fcsten einerseits sehr ernsthaft-repr\u00e4sentativ, andererseits fehlt es nicht an Humor.<\/p>\n<p style=\"text-align:center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Spinnerei-Rundgang\" height=\"503\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/21746792132494934-upload.jpg\" width=\"670\"\/><\/p>\n<p>Und der kommt auch bei Thaler Originialgrafik nicht zu kurz. Unter dem Label Saxonia Flagship Group sind hier Arbeiten von Beate D\u00fcber, Jan Kummer, Nina Kummer, Lotta Kummer und Till Kummer aus Chemnitz zu sehen.<\/p>\n<p>Die im Kreis stehenden Kronkorkenmausfiguren verweisen auf die aus Mangelwirtschaft entstandenen Konstruktionsalternativen, um Ikonen aus der westlichen Welt selbst entstehen zu lassen. \u00bbHeimat Ensemble\u00ab nannte Jan Kummer die 2007 geschaffene Skulptur, <a href=\"https:\/\/kreuzer-leipzig.de\/story\/chemnitz-kulturhauptstadt-europas-2025-titelgeschichte-kreuzer-2025-jan-kummer-titelgeschichte\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die auf dem zum europ\u00e4ischen Kulturhauptstadtjahr entstandenen Plastikpfad \u00bbPurple Path\u00ab (siehe kreuzer 1\/2025) in Gersdorf eine gr\u00f6\u00dfere Varianate als \u00bbHeimat Ensemble II\u00ab fand.<\/a> Beate D\u00fcbers Serie \u00bbPlattenbauten\u00ab, 2024 entstanden, weist auf die Unterschiede und Nuancen hin, die Plattenkonstruktionen durchaus beinhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align:center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Spinnerei-Rundgang\" height=\"512\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/21746792075921427-upload.jpg\" width=\"682\"\/><\/p>\n<p>Im Projektraum Thaler schr\u00e4g gegen\u00fcber zeigt Jan Kummer unter der \u00dcberschrift \u00bbHeimatstube\u00ab Minitatur-Lebenswelten \u2013 auch gern Puppenstuben genannt \u2013 auf fragilen Tischkonstruktionen stehend. So arg martialisch auch die Innenschrift an der Fassade klingen, Sicherheit bietet derlei nicht. Alles wie im wirklichen Leben.<br \/>\u00a0<\/p>\n<p>\u203a Michael Riedel, \u00bb20 Jahre Neo [New York, 2005]\u00ab, Kunstraum Gabi, bis 3. Juli<\/p>\n<p>\u203a Max Br\u00fcck, \u00bbPr\u00e4gung\u00ab, Galerie B2, bis 7. Juni<\/p>\n<p>\u203a Doris Ziegler, \u00bbNicht ohne einander, Galerie Laetita Gorsy, bis 5. Juli<\/p>\n<p>\u203a \u00bbHow to look at\u2026\u00ab, HALLE 14 \u2013 Zentrum f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst, bis 10. August<\/p>\n<p>F\u00fchrungen: 10. Mai zur Museumsnacht: 19 und 21 Uhr, 28. Mai, 17 Uhr<\/p>\n<p>\u00bbWatzmann\/ Vor einem Bild\u00ab, Lecture Performance mit Falk Haberkorn: 22. Mai um 19 Uhr und am 14. Juni um 16 Uhr<\/p>\n<p>\u203a Hartwig Ebersbach, \u00bbKaspar Hermann\u00ab, Galerie Jochen Hempel, bis 7. Juni <\/p>\n<p>\u203a Spinnerei archiv massiv<\/p>\n<p>\u203a Rosi Steinbach, \u00bbWerkschau 2000 \u2013 2025\u00ab, Spinnerei Archiv Massiv, bis 7. Juni <\/p>\n<p>\u203a \u00bbSaxonia Flagship Group Network Event\u00ab, Thaler Originalgrafik, bis 7. Juni<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"20.000 Besucherinnen und Besucher kamen am Wochenende zum Jubil\u00e4umsrundgang der Galerien auf dem Spinnereigel\u00e4nde. 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