{"id":972146,"date":"2026-04-25T14:34:18","date_gmt":"2026-04-25T14:34:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/972146\/"},"modified":"2026-04-25T14:34:18","modified_gmt":"2026-04-25T14:34:18","slug":"sieben-tote-bei-russischem-grossangriff-auf-die-ukraine-suedtirol-news","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/972146\/","title":{"rendered":"Sieben Tote bei russischem Gro\u00dfangriff auf die Ukraine \u2013 S\u00fcdtirol News"},"content":{"rendered":"<p>Von: APA\/dpa\/Reuters<\/p>\n<p>Bei einem schweren russischen Luftangriff auf die Ukraine mit mehr als 600 Drohnen und Raketen sind sieben Menschen get\u00f6tet und Dutzende weitere Menschen verletzt worden. Hauptziel war den ukrainischen Beh\u00f6rden zufolge die Gro\u00dfstadt Dnipro im S\u00fcdosten des Landes. Dort wurde in der Nacht auf Samstag ein mehrst\u00f6ckiges Wohnhaus getroffen, das teilweise einst\u00fcrzte.<\/p>\n<p>Aus den Tr\u00fcmmern wurden vier Leichen geborgen, wie der Regionalgouverneur Olexandr Hanzha mitteilte. W\u00e4hrend der Rettungsarbeiten wurde das Gebiet den Beh\u00f6rden zufolge am Tag von einem weiteren Angriff erneut getroffen. Dabei sei ein Mensch get\u00f6tet und sieben weitere verletzt worden. Insgesamt wurden in der Stadt mehr als 30 Menschen verletzt.<\/p>\n<p>In der n\u00f6rdlichen Region Tschernihiw wurden bei Raketen- und Drohnenangriffen nach Angaben der \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden zwei Menschen get\u00f6tet und sieben weitere verletzt. Auch aus anderen Regionen wurden Verletzte gemeldet. Die russische Regierung setze ihren Terror gegen die Bev\u00f6lkerung fort und nehme weiterhin gezielt kritische Infrastruktur und Wohngeb\u00e4ude ins Visier, sagte die ukrainische Ministerpr\u00e4sidentin Julia Swyrydenko.<\/p>\n<p><strong>Angriffe mit mehr als 600 Drohnen<\/strong><\/p>\n<p>Russland griff die Ukraine nach Angaben aus Kiew mit 619 Drohnen und 47 Raketen an. Wie die Luftwaffe auf dem Kurznachrichtendienst Telegram weiter mitteilte, konnte sie 580 Drohnen und 30 Raketen abschie\u00dfen oder anderweitig unsch\u00e4dlich machen. Russland schickt fast jede Nacht kleinere Drohnenschw\u00e4rme zum Angriff in die Ukraine. Immer wieder kommt es jedoch wie jetzt auch zu massiven Angriffen mit Hunderten Drohnen und Dutzenden Raketen. \u201cJeder derartige Angriff muss unsere Partner daran erinnern, dass die Situation sofortiges und entschlossenes Handeln sowie eine rasche St\u00e4rkung unserer Luftverteidigung erfordert\u201d, erkl\u00e4rte der ukrainische Wolodymyr Pr\u00e4sident Selenskyj.<\/p>\n<p>Das russische Verteidigungsministerium erkl\u00e4rte, es habe Ziele der ukrainischen R\u00fcstungsindustrie und des Energiesektors getroffen. Zu dem Angriff auf das Wohnhaus in Dnipro \u00e4u\u00dferte es sich nicht.<\/p>\n<p>Die Ukraine hat ihrerseits zuletzt ihre Drohnenangriffe auf russisches Gebiet verst\u00e4rkt. So meldeten die Beh\u00f6rden in der viertgr\u00f6\u00dften russischen Stadt Jekaterinburg am Samstag erstmals einen ukrainischen Drohnenangriff. Ein mehrst\u00f6ckiges Wohnhaus sei getroffen worden. Mehrere Menschen seien leicht verletzt worden. Jekaterinburg liegt am Uralgebirge in der Region Swerdlowsk mehr als 1900 Kilometer von der ukrainischen Hauptstadt Kiew entfernt. Die Stadt hat 1,5 Millionen Einwohner. In der Region befinden sich zahlreiche R\u00fcstungsbetriebe.<\/p>\n<p><strong>Sch\u00e4den in Rum\u00e4nien durch abgest\u00fcrzte Drohnen<\/strong><\/p>\n<p>Aus dem benachbarten NATO- und EU-Land Rum\u00e4nien wurden erstmals Sachsch\u00e4den durch herabst\u00fcrzende Drohnentr\u00fcmmer gemeldet. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen, teilte die Regierung in Bukarest mit. Sie verurteilte Russlands Vorgehen als unverantwortlich. Das rum\u00e4nische Verteidigungsministerium teilte mit, in der s\u00fcd\u00f6stlich gelegenen Stadt Galati seien ein Strommast und der Anbau eines Geb\u00e4udes besch\u00e4digt worden.<\/p>\n<p><strong>Staatspr\u00e4sident verurteilte Vorgehen Russlands<\/strong><\/p>\n<p>Der rum\u00e4nische Staatspr\u00e4sident Nicusor Dan verurteilte das \u201cunverantwortliche Vorgehen\u201d der russischen Streitkr\u00e4fte aufs Sch\u00e4rfste. \u201cDerartige Vorf\u00e4lle (\u2026) zeugen von der Missachtung des V\u00f6lkerrechts und gef\u00e4hrden die Sicherheit der B\u00fcrger Rum\u00e4niens, eines NATO-Mitgliedslands\u201d, hie\u00df es in seiner Stellungnahme, die das Pr\u00e4sidialamt in Bukarest verbreitete.<\/p>\n<p>Russland greift immer wieder den ukrainischen Donauhafen Reni an, der Galati gegen\u00fcberliegt. Dabei kommt es gelegentlich vor, dass Drohnen oder Drohnenteile \u00fcber rum\u00e4nischem Gebiet niedergehen. Der Vorfall in der Nacht auf Samstag gilt als der erste, bei dem Sachwerte besch\u00e4digt wurden.<\/p>\n<p><strong>Ukrainische Drohnenangriffe am Ural<\/strong><\/p>\n<p>Das russische Verteidigungsministerium in Moskau teilte indes mit, in der Nacht seien 127 angreifende ukrainische Drohnen abgefangen worden. Gemeldet wurden Angriffe auf die Wolga-Region, aber auch weit im Osten auf die St\u00e4dte Perm und Jekaterinburg am Ural. In Jekaterinburg seien sechs Menschen verletzt worden, teilte Gebietsgouverneur Denis Pasler mit, wie die staatliche Nachrichtenagentur TASS meldete. Angaben zu angegriffenen Milit\u00e4rzielen oder Industrieanlagen gab es nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von: APA\/dpa\/Reuters Bei einem schweren russischen Luftangriff auf die Ukraine mit mehr als 600 Drohnen und Raketen sind&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":972147,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-972146","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116465845293326336","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/972146","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=972146"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/972146\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/972147"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=972146"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=972146"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=972146"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}