{"id":972307,"date":"2026-04-25T16:06:29","date_gmt":"2026-04-25T16:06:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/972307\/"},"modified":"2026-04-25T16:06:29","modified_gmt":"2026-04-25T16:06:29","slug":"ostsee-wal-vor-poel-backhaus-duldet-neues-rettungskonzept","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/972307\/","title":{"rendered":"Ostsee-Wal vor Poel: Backhaus duldet neues Rettungskonzept"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/mvfoto-5608.webp\" alt=\"Wal wird mit Wasser bespritz\" title=\"Wal wird mit Wasser bespritz | Jens B\u00fcttner\/dpa\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>AUDIO: Umweltministerium MV duldet neuen Rettungsplan f\u00fcr Wal in der Ostsee (1 Min)<\/p>\n<p>\n                Stand: 25.04.2026 16:27 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Umweltminister Till Backhaus (SPD) duldet das neue Konzept der privaten Initiative zur Rettung des Buckelwals, erkl\u00e4rte er am Samstagnachmittag. Die Vorbereitungen zum Transport des zw\u00f6lf Meter langen Meeress\u00e4ugers laufen noch immer. <\/p>\n<p class=\"\">Backhaus erkl\u00e4rte, dass die beiden neuen Veterin\u00e4re des Teams intensiv gearbeitet h\u00e4tten und das neue Konzept vom Ministerium geduldet werde. Am Donnerstagabend habe der Minister einen ersten Entwurf bekommen und daraufhin musste die Initiative nacharbeiten. Worum es genau ging, bleibt unklar. Das neue Konzept der Helfer sei intensiv &#8222;abgeklopft worden durch unsere Fachleute&#8220;, so der Umweltminister. Das Tier sei transportf\u00e4hig. Im Anschluss erkl\u00e4rte Tier\u00e4rztin Kirsten T\u00f6nnies: &#8222;Wir kalkulieren, dass wir ihn zwischen Dienstag und Mittwoch hier weg kriegen&#8220;. Sie sprach positiv \u00fcber die aktuelle Zusammenarbeit mit dem Ministerium.<\/p>\n<p>\n            <strong>LIVE:<\/strong><br \/>\n            Der Rettungsversuch f\u00fcr den Ostsee-Wal im Livestream\n        <\/p>\n<p>    Wal ist ein Bulle<\/p>\n<p class=\"\">Laut Backhaus handelt sich es beim Wal um einen Bullen. Der Umweltminister wies Kritik zur\u00fcck, die Ma\u00dfnahmen blockiert zu haben. Es werde &#8222;immer so getan, als ob wir irgendwas behindern oder verhindern&#8220;, sagte Backhaus weiter. &#8222;Das ist schlicht und ergreifend unwahr.&#8220; Er zeigte sich genervt von der Medienberichterstattung und warf den Pressevertretern vor st\u00e4ndig von einer Genehmigung zu sprechen, statt von einer Duldung. Nur dazu habe das Ministerium die Berechtigung.<\/p>\n<p>    Aquarium-Konzept<\/p>\n<p class=\"\">Das Konzept sieht vor, den mehrere Tonnen schweren Wal \u00fcber eine eigens ausgehobene, mehr als 100 Meter lange Rinne zu einem speziellen Lastkahn zu f\u00fchren. \u00dcber eine Heck\u00f6ffnung soll das Tier in die mit Wasser gef\u00fcllte Schute gelangen. Im Idealfall eigenst\u00e4ndig, notfalls mit Unterst\u00fctzung durch weiche Schlingen. &#8222;Dann ist der Wal wie in einer Art Aquarium&#8220;, so die Tier\u00e4rztin der Initiative, Kirsten T\u00f6nnies. Der geduldete Versuch dem Wal Blut abzunehmen, konnten die Tier\u00e4rzte nicht durchf\u00fchren, sagte T\u00f6nnies am Samstagnachmittag. Aufgrund von Wellengang und der Bewegung des Wals kamen sie nicht an ihn ran.<\/p>\n<p>    Vorbereitungen laufen<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/mvfoto-5610.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/mvfoto-5610.webp\" alt=\"Wei\u00dfe S\u00e4cke auf einem lkw\" title=\"Die wei\u00dfen &quot;Big Bags&quot; wurden am Freitag angeliefert. | NDR\/ Christoph Woest\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Die wei\u00dfen &#8222;Big Bags&#8220; wurden am Freitag angeliefert.<\/p>\n<p class=\"\">Am Vormittag wurden rund 40 mit Sand gef\u00fcllte &#8222;Big Bags&#8220; verladen und mit einem Schwimmponton in die Kirchsee-Bucht bugsiert. Dort wurden sie an Bord der gro\u00dfen verankerten Arbeitsplattform gehievt. Sie sollen als Barriere um den Wal gesetzt werden und verhindern, dass er sich bei steigenden Wasserst\u00e4nden noch weiter in die Flachwasserzone hinein bewegt. Fast fertig war am Morgen nach Angaben aus dem Team eine rund 110 Meter lange Rinne, die von der Mulde des Wals in tieferes Wasser f\u00fchrt. Durch diese rund zwei Meter tiefe Rinne soll der Wal nach Idee der privaten Initiative in tieferes Wasser schwimmen oder gegebenenfalls gezogen werden.<\/p>\n<p>    Lastkahn noch nicht vor Ort<\/p>\n<p class=\"\">Allerdings verz\u00f6gert sich die Ankunft der ben\u00f6tigten Schute. Der rund 50 Meter lange und 30 Meter breite Lastkahn sollte urspr\u00fcnglich bereits vorbereitet sein, trifft nun aber sp\u00e4ter ein. Der Schlepper &#8222;Robin Hood&#8220; soll die Schute nach Mecklenburg-Vorpommern bringen. Die Schute sei noch unterwegs nach Kiel, erkl\u00e4rte der Martin Bocklage, Kapit\u00e4n des Schleppers &#8222;Robin Hood&#8220; gegen\u00fcber dem NDR. Er werde die Schute in Kiel abholen, wisse aber nicht, wann sie dort ankomme, es k\u00f6nne auch nachts sein.<\/p>\n<p>    Schwimmt der Wal sich selbst frei?<\/p>\n<p class=\"\">F\u00fcr zus\u00e4tzlichen Druck sorgt der erwartete steigende Wasserstand in der Bucht. Bereits am Sonntagmittag k\u00f6nnte sich die Situation \u00e4hnlich entwickeln wie zu Wochenbeginn, als sich der Wal zeitweise selbst freischwamm. &#8222;Es kann auch genauso gut sein, dass der Wal sich wieder losmacht&#8220;, sagte Backhaus.<\/p>\n<p>    Minister Backhaus direkt am Wal<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/mvfoto-5590.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/mvfoto-5590.webp\" alt=\"Till Backhaus beobachten den festliegenden Wal vor der Insel Poel.\" title=\"Am Freitagvormittag war Umweltminister Till Backhaus (SPD) beim Wal. | picture alliance\/dpa | Marcus Golejewski\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Am Freitagvormittag war Umweltminister Till Backhaus (SPD) beim Wal.<\/p>\n<p class=\"\">Am Freitagvormittag war Umweltminister Backhaus selbst im Wasser, um sich ein Bild vom Wal und der Lage vor Ort zu machen. Nach seiner Visite best\u00e4tigte er gegen\u00fcber dem ZDF, dass das Tier zwar einen kranken, aber sehr aufmerksamen Eindruck mache. Weiter best\u00e4tigte er, dass dem Ministerium seit Donnerstag zwei neue Teilkonzepte zur Rettung vorliegen w\u00fcrden. Diese seien nach ersten R\u00fcckfragen nun in der Pr\u00fcfung.<\/p>\n<p>    Backhaus: &#8222;Das alte Konzept ist gescheitert&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Backhaus betonte, dass ein Abtransport mit den Pontons, wie im ersten Konzept vorgesehen, nicht von der See-Berufsgenossenschaft genehmigt worden sei. Somit sei das erste Konzept aus Sicht des Ministers gescheitert. Neben dem Tierwohl gehe es auch um die Sicherheit der Menschen, die mit und um das Tier arbeiten.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/screenshot-154664.webp\" alt=\"Ein Mitarbeiter des Rettungsteams spricht in die Kamera.\" title=\"Ein Mitarbeiter des Rettungsteams spricht in die Kamera. | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Es geht um Experten des kanadischen &#8222;Whale Sanctuary Project&#8220;, das sich f\u00fcr den Schutz von Meeress\u00e4ugern einsetzt.<\/p>\n<p>    Netz soll erst kurz vor Bergung unter den Wal gelegt werden<\/p>\n<p class=\"\">Ein urspr\u00fcnglich erwogenes Vorgehen, ein Netz fr\u00fchzeitig unter das Tier zu legen, wurde verworfen, so Fred Babbel, Chef des beauftragten Tauchunternehmens. Der Eingriff sei zu aufwendig und mit unklaren Reaktionen des Wals verbunden. Stattdessen k\u00f6nne das Netz erst unmittelbar vor einer m\u00f6glichen Bergung eingesetzt werden, um das Tier aus der Rinne zu bewegen. Gurte oder Seile seien in der aktuellen Situation nicht zul\u00e4ssig. Auch technische Hilfsmittel wie ein Schwimmbagger oder ein Lastkahn stehen derzeit nicht wie geplant zur Verf\u00fcgung, teils aufgrund fehlender Genehmigungen. Die Rinne k\u00f6nne jedoch voraussichtlich auch ohne diese Ger\u00e4te rechtzeitig fertiggestellt werden.<\/p>\n<p>    Babbel: &#8222;Macht man ja nicht alle Tage&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Babbel betonte, dass alle Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Beteiligten vollkommen neu seien: &#8222;Das macht man ja nicht alle Tage.&#8220; Gleichwohl arbeite das Team unter Hochdruck weiter, die Motivation sei ungebrochen. Ziel bleibe, den Wal &#8222;so schnell wie m\u00f6glich da raus zu bekommen&#8220;. Ob das Tier sich letztlich selbst freischwimmt oder aktiv unterst\u00fctzt werden muss, werde erst in der konkreten Situation entschieden.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/wal-330.webp.webp\" alt=\"Ein Wal gibt Atemluft ab, w\u00e4hrend er noch immer in der Wismarer Bucht liegt. \" title=\"Ein Wal gibt Atemluft ab, w\u00e4hrend er noch immer in der Wismarer Bucht liegt.  | Philip Dulian\/dpa\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Zwischen Mitgef\u00fchl, Politik, Inszenierung und einem System im Dauerstress.<\/p>\n<p>    T\u00f6nnies: Neues Gutachten geplant<\/p>\n<p class=\"\">Die Tier\u00e4rztin Kirsten T\u00f6nnies stellte die Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit der Ma\u00dfnahmen in den Vordergrund. Der Eingriff sei angesichts der Gegebenheiten vertretbar: &#8222;Hier ist nur Sand&#8220;, gr\u00f6\u00dfere \u00f6kologische Sch\u00e4den seien nicht zu erwarten. Zugleich \u00fcbte sie Kritik am ersten Gutachten zum Gesundheitszustand des Wals: Es habe &#8222;M\u00e4ngel&#8220; aufgewiesen, zudem h\u00e4tte sie &#8222;andere Priorit\u00e4ten gesetzt&#8220; und zus\u00e4tzliche Messungen vorgenommen. Entscheidend bleibe jedoch das \u00dcberleben des Tieres. &#8222;Wenn es darum geht, ob das Tier lebt oder stirbt, muss man die Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit der Ma\u00dfnahmen abw\u00e4gen&#8220;, sagte sie. Der Schutz des Wals habe oberste Priorit\u00e4t, auch bei der Bewertung neuer Gutachten. T\u00f6nnies betonte zudem, dass der Wal Lebenswillen zeige und bei Bedarf auch medizinisch versorgt werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/mvfoto-5162.webp.webp\" alt=\"Eine Drohnenaufnahme zeigt den Buckelwal in der Wismarbucht\" title=\"Eine Drohnenaufnahme zeigt den Buckelwal in der Wismarbucht | Greenpeace, Daniel M\u00fcller\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Ob H\u00f6rer, Zuschauer oder Social-Media-Nutzer: Alle haben viele Fragen zum Buckelwal. Expertinnen und Experten antworten.<\/p>\n<p>    Wal wird bei Bedarf unterst\u00fctzt<\/p>\n<p class=\"\">Um zu verhindern, dass das Tier w\u00e4hrend der Arbeiten in eine falsche Richtung ger\u00e4t, soll zun\u00e4chst eine Art Barriere bestehen bleiben, die erst am Ende ge\u00f6ffnet wird. Der Taucher betonte zudem, dass die Abstimmung zwischen Beh\u00f6rden und Initiative gut funktioniere. Kritik an den Ma\u00dfnahmen wies er zur\u00fcck.<\/p>\n<p>    Tier\u00e4rztin Rheker: &#8222;Es gibt f\u00fcr die Aktion keine Blaupause&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Die aus Kl\u00fctz (Kreis Nordwestmecklenburg) stammende Tier\u00e4rztin Ina Rheker, die inzwischen f\u00fcr die private Rettungsinitiative arbeitet,<a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/radiomv\/tieraerztin-rheker-spontan-bei-wal-rettungsversuch-eingesprungen,aktuellmv-308.html\" title=\"Tier\u00e4rztin Rheker: Spontan bei Wal-Rettungsversuch eingesprungen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> sagte, eine klare Blaupause f\u00fcr diesen Einsatz gebe es nich<\/a>t. Viele Menschen agierten rund um das Tier, dennoch reagiere der Wal auf bekannte Personen vergleichsweise ruhig. Gleichwohl ist sein Gesundheitszustand kritisch, <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/mecklenburg-vorpommern\/ndr_mv_live\/pressekonferenz-zum-wal-backhaus-informiert-zu-aktuellem-stand,mvlive-226.html\" title=\"Pressekonferenz zum Wal: Backhaus informiert zu aktuellem Stand\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">wie Umweltminister Till Backhaus (SPD) wiederholt betonte<\/a>.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/mvfoto-5516.webp\" alt=\"Screenshot der Webansicht eines TikTok-Profils im Darkmode\" title=\"Screenshot der Webansicht eines TikTok-Profils im Darkmode | NDR\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Rechte und Rechtsextreme nutzen die Geschehnisse rund um den gestrandeten Wal, um Stimmung gegen Politik und Beh\u00f6rden zu machen.<\/p>\n<p>    US-Tier\u00e4rztin erhebt schwere Vorw\u00fcrfe<\/p>\n<p class=\"\">Die aus Hawaii angereiste Tier\u00e4rztin Jenna Wallace, die inzwischen wieder zur\u00fcck in den USA ist, <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/mecklenburg-vorpommern\/ostsee-wal-schwere-vorwuerfe-gegen-rettungsteam,wal-440.html\" title=\"Ostsee-Wal: Schwere Vorw\u00fcrfe gegen Rettungsteam\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">erhob im Interview mit dem NDR schwere Vorw\u00fcrfe<\/a>, insbesondere gegen Sergio Bambar\u00e9n, Schriftsteller und Vizepr\u00e4sident der Umweltschutzorganisation &#8222;Mundo Azul&#8220;, und Influencer Danny Hilse. Die beiden M\u00e4nner, die laut Wallace f\u00fcr sich proklamieren, eine besondere Verbindung zum Wal zu haben, gef\u00e4hrden in ihren Augen die Rettungsaktion. <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/mecklenburg-vorpommern\/interviews\/karin-walter-mommert-ganze-nation-verfolgt-die-situation-des-wals-vor-poel,mvinterview-468.html\" title=\"Karin Walter-Mommert: &quot;Ganze Nation verfolgt&quot; die Situation des Wals vor Poel\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mitinitiatorin Karin Walter-Mommert verteidigte im NDR Interview Danny Hilse gegen die erhobenen Vorw\u00fcrfe.<\/a><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/screenshot-153638.webp\" alt=\"Saug- und Sp\u00fclarbeiten am Ostsee-Wal\" title=\"Saug- und Sp\u00fclarbeiten am Ostsee-Wal | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Vor Poel bem\u00fcht sich ein privates Team weiter, den gestrandeten Buckelwal zu befreien &#8211; bisher aber erfolglos. Nun soll es einen neuen Rettungsplan geben.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/screenshot-152012.webp\" alt=\"Tier\u00e4rztin und Sprecherin der Privatinitiative, die den Wal lebend bergen will\" title=\"Tier\u00e4rztin und Sprecherin der Privatinitiative, die den Wal lebend bergen will | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Tier\u00e4rztin Janine Bahr van Gemmert geht weiterhin davon aus, dass der Buckelwal vor Poel eine realistische Chance habe, zu \u00fcberleben.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/screenshot-146706.webp.webp\" alt=\"Stephanie Gro\u00df, Till Backhaus und Burkard Baschek bei einer Pressekonferenz.\" title=\"Stephanie Gro\u00df, Till Backhaus und Burkard Baschek bei einer Pressekonferenz. | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Umweltminister Till Backhaus (SPD) sowie die Expertin Stephanie Gro\u00df und der Experte Burkard Baschek \u00e4u\u00dfern sich auf einer Pressekonferenz zu den \u00dcberlebenschancen des Buckelwals vor Poel.<\/p>\n<p>                    Der Irrweg des Wals in der Ostsee<\/p>\n<p>Am 3. M\u00e4rz war der Wal erstmals im Hafen von Wismar gesichtet und mithilfe der Naturschutzorganisation Sea Shepherd mit Booten aus dem Hafenbecken geleitet worden. Am 23. M\u00e4rz lag er auf einer Sandbank vor Timmendorfer Strand. Nachdem f\u00fcr ihn eine Rinne ausgebaggert worden war, schwamm er sich am 27. M\u00e4rz frei. <\/p>\n<p>Am 28. M\u00e4rz strandete er erneut in der Wismarer Bucht s\u00fcdlich der Insel Walfisch, kam zwischenzeitlich frei, lag anschlie\u00dfend jedoch bis zum 30. M\u00e4rz wieder im flachen Wasser fest. In der Nacht zum 31. M\u00e4rz setzte er sich abermals in Bewegung. Allerdings schwamm er nicht Richtung Westen, sondern nach Norden und blieb gegen 13 Uhr in der Kirchsee vor Poel liegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"AUDIO: Umweltministerium MV duldet neuen Rettungsplan f\u00fcr Wal in der Ostsee (1 Min) Stand: 25.04.2026 16:27 Uhr Umweltminister&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":972308,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,30,172546,57820,13,32873,96043,79516,1351,14,15,56459,2852,12,1886,58049,4119,2850,198729],"class_list":["post-972307","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-de","tag-deutschland","tag-germany","tag-gestrandet","tag-greenpeace","tag-headlines","tag-kreis-ostholstein","tag-landkreis-nordwestmecklenburg","tag-luebecker-bucht","tag-mecklenburg-vorpommern","tag-nachrichten","tag-news","tag-niendorf","tag-ostsee","tag-schlagzeilen","tag-tiere","tag-timmendorfer-strand","tag-wal","tag-wismar","tag-wismarer-bucht"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116466208886398635","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/972307","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=972307"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/972307\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/972308"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=972307"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=972307"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=972307"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}