{"id":972346,"date":"2026-04-25T16:27:24","date_gmt":"2026-04-25T16:27:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/972346\/"},"modified":"2026-04-25T16:27:24","modified_gmt":"2026-04-25T16:27:24","slug":"duesseldorf-st-matthaeus-montessori-kinderhaus-feiert-40-geburstag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/972346\/","title":{"rendered":"D\u00fcsseldorf: St. Matth\u00e4us Montessori Kinderhaus feiert 40. Geburstag"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Fr\u00f6hliche Kinderstimmen waren am Freitagnachmittag auf der Au\u00dfenanlage des Montessori Kinderhauses an der Carlo-Schmid-Stra\u00dfe in Hellerhof zu h\u00f6ren. Es wurde getobt, gerutscht, geklettert, gebastelt und gespielt. Au\u00dferdem waren viele Eltern, Gro\u00dfeltern und ehemalige Mitarbeitende in der Kindertagesst\u00e4tte. Gefeiert wurde das 40-j\u00e4hrige Bestehen der katholischen Einrichtung. \u201eWir sind fast so alt wie Hellerhof selbst\u201c, erl\u00e4uterte die Leiterin des Sankt Matth\u00e4us Montessori Kinderhauses Mariola Wieczorek. \u201eKurz nachdem die ersten Menschen hier hingezogen sind, haben wir unsere Tore ge\u00f6ffnet.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bis es so weit war, hatten die jungen Hellerhofer Familien aber einen Kampf zu f\u00fchren. Am Anfang des neuen Stadtteils im D\u00fcsseldorfer S\u00fcden gab es lediglich eine kleine <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/kita\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kita<\/a> in Hellerhof, aber 72 Kinder, die p\u00e4dagogische Betreuung ben\u00f6tigten. Es gab B\u00fcrgeranh\u00f6rungen, Proteste bei Sitzungen der Bezirksvertretung und weitere Formen zur Demonstration des B\u00fcrgerwillens nach einem zweiten <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/kindergarten\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kindergarten<\/a>. Schlie\u00dflich sagte die Stadt zu, dem Missstand ein Ende zu bereiten und in Hellerhof eine zweite Kinderbetreuungseinrichtung zu bauen. Allerdings k\u00f6nne die Kommune das nur machen, wenn 600.000 Mark an Landeszusch\u00fcssen fl\u00f6ssen, um die insgesamt zwei Millionen Mark Baukosten zu stemmen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zwischen Verwaltung und Politik wurde der Antrag hin und her geschoben, es floss viel Wasser den Rhein hinunter. Da half auch der Bittbrief eines Hellerhofer Kindes an den damaligen NRW-Ministerpr\u00e4sidenten <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/johannes-rau\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Johannes Rau<\/a> nichts. \u201eMein Papa sagte mir, dass Du der oberste Landesvater bist. Sprich doch einmal mit deinem Kassierer, damit der endlich das n\u00f6tige Geld nach Hellerhof schickt\u201c, hie\u00df es in dem Kinderbrief. \u201eDie Stadt D\u2018dorf sagt n\u00e4mlich, dass sie ohne Dein Geld den schon lange versprochenen Kindergarten in Hellerhof nicht bauen kann.\u201c Und Rau, ganz Landesvater, antwortete auch. \u201eIch finde es gro\u00dfartig, dass Du mir Deine Sorgen \u2026 in aller Offenheit schilderst. Nun w\u00e4re mir nat\u00fcrlich nichts lieber, als wenn ich Dir kurzerhand mitteilen k\u00f6nnte, dass der Kassierer ein Einsehen hat und das f\u00fcr einen zweiten Kindergarten in Hellerhof ben\u00f6tigte Geld zur Verf\u00fcgung stellt\u201c, antwortete der Ministerpr\u00e4sident. \u201eLeider l\u00e4sst sich das Problem aber nicht so leicht und so schnell l\u00f6sen. Auch ein Ministerpr\u00e4sident kann nicht immer und \u00fcberall in dem Ma\u00dfe helfen, wie es ihm selber lieb w\u00e4re.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Und doch kam noch im selben Jahr, also 1984, Bewegung in die Sache, denn die Stadtsparkasse sagte eine 500.000 Mark Spende zu und das Erzbistum K\u00f6ln legte die Baupl\u00e4ne f\u00fcr den dann christlich gepr\u00e4gten Kindergarten vor. \u201eDie Pfarre im Hintergrund zu wissen, ist uns auch heute noch wichtig\u201c, erl\u00e4utert die stellvertretende Kita-Leiterin Martina Pache-Sarmiento. \u201eUnser p\u00e4dagogisches Konzept beruht auf drei S\u00e4ulen \u2013 dem Glauben, der Montessori-P\u00e4dagogik und der Gemeinschaft.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das funktioniert seit 40 Jahren sehr gut. Nicht nur bei den Mitarbeitenden ist Konstanz und Kontinuit\u00e4t vorhanden. Pache-Sarmiento machte 1989 ihr Montessori-Anerkennungsjahr in Hellerhof, wurde angestellt und ist immer noch dabei. So konnte sie bereits einige ihrer ehemaligen Schutzbefohlenen jetzt als Eltern von Kita-Kindern begr\u00fc\u00dfen. So wie Johannes Pricking. \u201eAls ich vor Kurzem nach einem Kitaplatz f\u00fcr meinen Sohn nachfragte, sagte Martina am Telefon zu mir: \u201aDu brauchst Dich nicht vorstellen, wir kennen uns\u2018&#8217;\u201c, erz\u00e4hlt Pricking. \u201eMeine Erinnerungen an meine Kindergartenzeit haben mich dazu gebracht, auch meine Kinder hier anzumelden.\u201c Die Prickings waren 1987 nach Hellerhof gezogen. Damals noch mit Vater (heute Gro\u00dfvater) Thomas, seiner Gattin und Sohn Johannes. Zwei Jahre sp\u00e4ter war Johannes in der Betreuung des St. Matth\u00e4us Montessori Kinderhauses. Zwei weitere Jahre sp\u00e4ter folgte Johannes\u2018 Schwester.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Seitdem hat sich das Kinderhaus stetig weiterentwickelt. Die Fl\u00e4che hat sich vergr\u00f6\u00dfert, die Inneneinrichtung wurde optimiert. \u201eIm Februar 2025 haben wir unsere komplett neu gestaltete Au\u00dfenanlage in Betrieb nehmen k\u00f6nnen\u201c, berichtet Pache-Sarmiento. \u201eWir sind sehr gl\u00fccklich, dass die meisten Ideen von uns bei der Neugestaltung umgesetzt werden konnten.\u201c Die n\u00e4chsten 40 Jahre k\u00f6nnen also kommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Fr\u00f6hliche Kinderstimmen waren am Freitagnachmittag auf der Au\u00dfenanlage des Montessori Kinderhauses an der Carlo-Schmid-Stra\u00dfe in Hellerhof zu h\u00f6ren.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":972347,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1831],"tags":[73356,210953,3364,29,3405,30,52907,6926,18129,2818,84928,25228,3491,38409,7577,79113,1209,86467],"class_list":["post-972346","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-duesseldorf","tag-kinderhaus","tag-bestehens","tag-de","tag-deutschland","tag-duesseldorf","tag-germany","tag-helle","tag-hellerhof","tag-johannes-rau","tag-kindergarten","tag-kindergartenzeit","tag-kindertagesstaette","tag-kita","tag-kitaplatz","tag-matthaeus","tag-montessori","tag-nordrhein-westfalen","tag-sankt"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116466289810742748","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/972346","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=972346"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/972346\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/972347"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=972346"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=972346"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=972346"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}