{"id":974057,"date":"2026-04-26T10:12:20","date_gmt":"2026-04-26T10:12:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/974057\/"},"modified":"2026-04-26T10:12:20","modified_gmt":"2026-04-26T10:12:20","slug":"koelner-forscher-warum-koeln-bis-heute-eine-roemerstadt-geblieben-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/974057\/","title":{"rendered":"K\u00f6lner Forscher: Warum K\u00f6ln bis heute eine R\u00f6merstadt geblieben ist"},"content":{"rendered":"<p class=\"dm-interview-question leading-[1.5em] mb-8 italic my-8 dm-article-content-width\" index=\"0\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-591302c5=\"\">Herr G\u00f6ttert, an \u2013 historisch ausgerichteten \u2013 K\u00f6ln-B\u00fcchern besteht wahrlich kein Mangel. Was hat Sie bewogen, mit Ihrer neuen Arbeit \u201eR\u00f6merstadt K\u00f6ln\u201c die einschl\u00e4gige Literatur noch einmal zu bereichern?<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph leading-[1.5em] mb-8 my-8 dm-article-content-width\" index=\"1\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-8f90ed31=\"\"><b>Karl-Heinz G\u00f6ttert:<\/b> Es ging mir tats\u00e4chlich zentral um diesen Begriff \u201eR\u00f6merstadt\u201c. Dass K\u00f6ln von den R\u00f6mern gegr\u00fcndet wurde, ist bekannt und wird ja auch oft genug festgestellt. Mir ging es aber um eine Antwort auf die Frage, ob es eine geschichtliche Kontinuit\u00e4t \u00fcber 2000 Jahre hinweg gibt, die sich als solche begr\u00fcnden und nachweisen l\u00e4sst. Haben wir es mit einer Stadt zu tun, f\u00fcr die dieses Gr\u00fcndungserbe bis heute ma\u00dfgeblich ist?<\/p>\n<p class=\"dm-interview-question leading-[1.5em] mb-8 italic my-8 dm-article-content-width\" index=\"2\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-591302c5=\"\">Ja, haben wir das?<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph leading-[1.5em] mb-8 my-8 dm-article-content-width\" index=\"3\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-8f90ed31=\"\">Eindeutig \u201eja\u201c. R\u00f6misches gibt es bis heute allenthalben im Untergrund der Stadt, das muss ich hier nicht weiter ausf\u00fchren. Aber \u00dcberreste, die bei Ausgrabungen zutage kommen \u2013 Mauern, Gr\u00e4ber, Mosaike\u00a0\u2013 sind bei weitem nicht das Einzige. Sehen Sie sich mal die Rheinfront der Stadt von Deutz her an, wie sie auf den Stichen des sp\u00e4ten Mittelalters und der fr\u00fchen Neuzeit immer wieder dargestellt wurde und auch heute noch imposant genug ist: Dieses steinerne Gesicht ist eindeutig r\u00f6mischen Ursprungs. Die Germanen auf der rechten Rheinseite sollten sehen: Das da dr\u00fcben ist der Inbegriff der Zivilisation \u2013 und zwar einer wehrhaften Zivilisation, mit der man sich besser nicht anlegte. Daf\u00fcr, diese Wirkung zu erzeugen, haben die R\u00f6mer viel getan.<\/p>\n<blockquote class=\"dm-blockquote__quote-text italic border-l-4 border-whitesmoke pl-4 text-xl leading-6\" data-v-e6cd8b56=\"\"><p>Die Germanen auf der rechten Rheinseite sollten sehen: Das da dr\u00fcben ist der Inbegriff der Zivilisation \u2013 und zwar einer wehrhaften Zivilisation, mit der man sich besser nicht anlegte.<\/p><\/blockquote>\n<p>Karl-Heinz G\u00f6ttert<\/p>\n<p class=\"dm-interview-question leading-[1.5em] mb-8 italic my-8 dm-article-content-width\" index=\"5\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-591302c5=\"\">K\u00f6ln geh\u00f6rte ja zur Befestigungslinie des niedergermanischen Limes. Dieser Begriff taucht bei Ihnen aber kein einziges Mal auf \u2026<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph leading-[1.5em] mb-8 my-8 dm-article-content-width\" index=\"6\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-8f90ed31=\"\">Das stimmt, ich habe das weggelassen, weil ich mich eben auf die Colonia, die Stadt K\u00f6ln, konzentrieren musste und wollte.<\/p>\n<p class=\"dm-interview-question leading-[1.5em] mb-8 italic my-8 dm-article-content-width\" index=\"7\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-591302c5=\"\">Interessant ist aber allemal, dass der Limes \u2013 der Philosoph Helmuth Plessner etwa beschrieb das in seinem einflussreichen Buch \u201eDie versp\u00e4tete Nation\u201c \u2013 so ungef\u00e4hr die sp\u00e4tere Grenze zwischen dem katholischen und dem protestantischen Deutschland vorzeichnet.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph leading-[1.5em] mb-8 my-8 dm-article-content-width\" index=\"8\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-8f90ed31=\"\">Tats\u00e4chlich begr\u00fcndeten diese uralten r\u00f6mischen Grenzen immer wieder Kontinuit\u00e4ten. So stie\u00df der r\u00f6mische Limes genau da auf die linke Rheinseite, wo sp\u00e4ter die Grenze zwischen den Erzbist\u00fcmern K\u00f6ln und Trier verlief. Aber eine Er\u00f6rterung all dieser Dinge h\u00e4tte den verabredeten Rahmen des Buches gesprengt.<\/p>\n<p class=\"dm-interview-question leading-[1.5em] mb-8 italic my-8 dm-article-content-width\" index=\"9\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-591302c5=\"\">Kommen wir zur\u00fcck zu K\u00f6lns r\u00f6mischem Erbe. In der Tat l\u00e4sst sich das r\u00f6mische K\u00f6ln im Stadtbild wie bei einem Palimpsest unter den sp\u00e4teren \u00fcberdeckenden Lasuren geradezu \u201elesen\u201c.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph leading-[1.5em] mb-8 my-8 dm-article-content-width\" index=\"10\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-8f90ed31=\"\">Ja, und teilweise ist es bis heute oberirdisch sichtbar, etwa in der r\u00f6mischen Stadtmauer mit noch rund 700 Metern. Aber darum ging es mir, wie gesagt, nicht zentral. Ich habe mich vielmehr gefragt: Ist die Tatsache dieser r\u00f6mischen Gr\u00fcndung auf die Strecke wirksam gewesen, auch in den zahlreichen Ver\u00e4nderungen und Umformungen, die die Stadt auf dem Weg zur Metropole \u2013 im Mittelalter war sie immerhin die gr\u00f6\u00dfte Stadt n\u00f6rdlich der Alpen \u2013 erfahren hat? Als \u201eheilige Stadt\u201c im Mittelalter, sp\u00e4ter als Wirtschafts- und Industriemetropole?<\/p>\n<p class=\"dm-interview-question leading-[1.5em] mb-8 italic my-8 dm-article-content-width\" index=\"11\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-591302c5=\"\">In Ihrem Buch antworten Sie auch auf diese Frage mit \u201eja\u201c. Man k\u00f6nnte freilich spontan einwenden, dass da das Fortwirken der Gr\u00fcndungskonstellation mythisch \u00fcberh\u00f6ht und somit arg strapaziert wird. Wiegen die Br\u00fcche \u2013 im vergangenen Jahrhundert noch die Zerst\u00f6rungen des Zweiten Weltkrieges \u2013 letztlich nicht doch st\u00e4rker als die Kontinuit\u00e4ten?<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph leading-[1.5em] mb-8 my-8 dm-article-content-width\" index=\"12\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-8f90ed31=\"\">Das kann man sicherlich so sehen, f\u00fcr die von Ihnen ge\u00e4u\u00dferten Zweifel gibt es Gr\u00fcnde. Ich habe mich entschlossen, trotzdem oder eben vorrangig die besagten Kontinuit\u00e4tslinien herauszustellen. Befl\u00fcgelt dabei hat mich \u00fcbrigens der Masterplan, den Albert Speer 2009 f\u00fcr ein k\u00fcnftiges K\u00f6ln und seine Entwicklung vorlegte. Speer sagte damals: K\u00f6ln ist eine 2000 Jahre alte Stadt, darauf muss man R\u00fccksicht nehmen, das muss man heute auch zeigen. Und besonderen Wert legte er auf das Rheinpanorama \u2013 davon sprachen wir \u2013, die Rheinfront als jene steinerne Landschaft, als welche sie bereits die r\u00f6mische Bebauung auswies.<\/p>\n<p class=\"dm-interview-question leading-[1.5em] mb-8 italic my-8 dm-article-content-width\" index=\"13\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-591302c5=\"\">War denn der r\u00f6mische Ursprung auch mentalit\u00e4tspr\u00e4gend f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung \u2013 und, wenn ja, wie?<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph leading-[1.5em] mb-8 my-8 dm-article-content-width\" index=\"14\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-8f90ed31=\"\">Gerade, wenn es hart auf hart kam \u2013 etwa in der Franzosenzeit, als man sich gegen die Begehrlichkeiten der Eroberer wehren musste \u2013, hat man sich immer wieder auf die r\u00f6mische Gr\u00fcndung berufen, damals allerdings auch auf K\u00f6ln als die Stadt der Ubier. Und in der fr\u00fchen Neuzeit gab es eine Prozession mit zwei Teilen: Die Vertreter der Stadt zogen um die mittelalterliche Mauer herum, aber der Klerus zog 14 Tage sp\u00e4ter um die r\u00f6mische Stadtmauer. Man wollte damit sagen: Wir sind eine alte R\u00f6merstadt, und daraus beziehen wir auch unsere Reputation.<\/p>\n<p>Zu Person und Buch<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph leading-[1.5em] mb-8 mb-6\" data-v-3388d330=\"\" data-v-8f90ed31=\"\"><b>Karl-Heinz G\u00f6ttert<\/b>, geboren 1943 in Koblenz, aber aufgewachsen und wohnhaft in K\u00f6ln, studierte Geschichte und Germanistik an der hiesigen Uni, wo er auch promoviert wurde und sich habilitierte. Bis zu seiner Emeritierung lehrte er dort \u00c4ltere Deutsche Literatur. Zu seinen zahlreichen Ver\u00f6ffentlichungen z\u00e4hlen B\u00fccher zur Rhetorik, zur Sprach- und Kulturgeschichte sowie zu Orgeln und Orgelbau.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph leading-[1.5em] mb-8 mb-6\" data-v-3388d330=\"\" data-v-8f90ed31=\"\"><b>Sein aktuelles Buch \u201eR\u00f6merstadt K\u00f6ln\u201c<\/b> (KJN-Verlag Hamburg) ist jetzt im Buchhandel erh\u00e4ltlich. Es umfasst 144 Seiten, enth\u00e4lt zahlreiche hochwertige Abbildungen und kostet 22 Euro. (MaS)<\/p>\n<p class=\"dm-interview-question leading-[1.5em] mb-8 italic my-8 dm-article-content-width\" index=\"16\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-591302c5=\"\">Nun ja, da war zweifellos auch Selbstmystifizierung am Werk \u2026<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph leading-[1.5em] mb-8 my-8 dm-article-content-width\" index=\"17\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-8f90ed31=\"\">Ja, das auch, man kann alles \u00fcbertreiben. Aber eben nicht nur. Sehen Sie: Es gibt sehr wohl \u201eStadttypen\u201c, die sich als solche eindeutig identifizieren lassen. Es gibt Hansest\u00e4dte \u2013 K\u00f6ln war auch Hansestadt, aber keine typische \u2013, es gibt Residenzst\u00e4dte, und es gibt den Typus \u201eR\u00f6merstadt\u201c. Und das ist es, was ich an K\u00f6lns Beispiel zeigen wollte.<\/p>\n<p class=\"dm-interview-question leading-[1.5em] mb-8 italic my-8 dm-article-content-width\" index=\"18\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-591302c5=\"\">Kommen wir mal auf den \u2013 von Ihnen bereits erw\u00e4hnten \u2013 Topos des \u201eheiligen K\u00f6ln\u201c als Vehikel der Selbstidentifikation. Wie verbindet sich das mit dem r\u00f6mischen Mythos? Denn das gr\u00fcndungsr\u00f6mische K\u00f6ln \u2013 nicht das der r\u00f6mischen Sp\u00e4tantike \u2013 war ja nun unstrittig ein heidnisches K\u00f6ln?<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph leading-[1.5em] mb-8 my-8 dm-article-content-width\" index=\"19\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-8f90ed31=\"\">Das ist richtig, aber R\u00f6misches und christlich konnotierte Heiligkeit verbanden sich eben miteinander. Wenn die K\u00f6lner B\u00fcrger in sp\u00e4teren Zeiten in Schwierigkeiten waren, haben sie sich sofort auf Rom bezogen: K\u00f6ln war dann erstens r\u00f6mische Gr\u00fcndung und zweitens \u201edie getreue Tochter Roms\u201c \u2013 wobei sich das antike Rom, dem die Stadt ihre Gr\u00fcndung verdankte, und das Zentrum der katholischen Christenheit problemlos mischten. So finden wir es jedenfalls in der Zeit des Bismarck\u2019schen Kulturkampfes.<\/p>\n<p class=\"dm-interview-question leading-[1.5em] mb-8 italic my-8 dm-article-content-width\" index=\"20\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-591302c5=\"\">K\u00f6ln ging bekanntlich als einzige gro\u00dfe Reichsstadt nicht zur Reformation \u00fcber. Daf\u00fcr gab es zweifellos politische und wirtschaftliche Gr\u00fcnde, aber wahrscheinlich hatte es auch mit der werbewirksamen Selbstwahrnehmung der Stadt als \u201eheiliges K\u00f6ln\u201c zu tun. Oder?<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph leading-[1.5em] mb-8 my-8 dm-article-content-width\" index=\"21\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-8f90ed31=\"\">Ja, es hatte damit zu tun \u2013 und war zugleich ein riesiger Fehler. Die Vertreibung der Protestanten aus K\u00f6ln hat die \u00f6konomische und politische Entwicklung der Stadt extrem behindert \u2013 bis die Protestanten nach der Franzosenzeit zur\u00fcckkamen und K\u00f6lns Weg in die industrielle Moderne ebneten.<\/p>\n<p class=\"dm-interview-question leading-[1.5em] mb-8 italic my-8 dm-article-content-width\" index=\"23\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-591302c5=\"\">Der selbstverliebten K\u00f6ln-Idee, besser wohl: K\u00f6ln-Ideologie, ist ja von der fr\u00fchen Neuzeit an \u00fcber die Aufkl\u00e4rung bis hin zur Gegenwart beharrlich widersprochen worden. Ein Essay des Autors Peter O. Chotjewitz \u00fcber K\u00f6ln zum Beispiel ist eine einzige Schm\u00e4hung, eine Schm\u00e4hung der total zugekoteten, \u201ebekackten\u201c Stadt. Wer hat recht?<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph leading-[1.5em] mb-8 my-8 dm-article-content-width\" index=\"24\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-8f90ed31=\"\">Na ja, wahrscheinlich haben beide recht. Dass in 2000 Jahren nicht alles gut gegangen ist, liegt eigentlich auf der Hand. Es ist sinnlos, das zu leugnen. Aber der landl\u00e4ufigen \u201eK\u00f6ln-Besoffenheit\u201c habe ich mich, glaube ich, auch nicht schuldig gemacht.<\/p>\n<p class=\"dm-interview-question leading-[1.5em] mb-8 italic my-8 dm-article-content-width\" index=\"25\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-591302c5=\"\">Angesichts massiver S\u00e4kularisierungssch\u00fcbe und migrantischer Zuwanderung kann in unseren Tagen von einem \u201eheiligen K\u00f6ln\u201c keine Rede mehr sein. Was das Stadtbild anbelangt: Auch der Dom sieht sich angesichts in die H\u00f6he schie\u00dfender s\u00e4kularer Bebauung in seiner n\u00e4heren oder weiteren Umgebung als Unesco-Weltkulturerbe bedroht. Wie geht eine Stadt damit um \u2013 mit den divergierenden Anforderungen, ein Erbe zu bewahren und zugleich allein st\u00e4dtebaulich den Anschluss an die Moderne nicht zu verlieren?<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph leading-[1.5em] mb-8 my-8 dm-article-content-width\" index=\"26\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-8f90ed31=\"\">Nun ja, es gibt ja das H\u00f6henkonzept, um das allerdings immer wieder aus aktuellem Anlass gerungen wird. Da sto\u00dfen dann die von Ihnen genannten Imperative unmittelbar zusammen. Ich gestehe aber: Ich f\u00e4nde es gut, wenn sich in diesem Punkt die Traditionsbewahrer durchsetzen k\u00f6nnten. Wer sagt denn, dass die K\u00f6lner Stadtsilhouette wie die von Frankfurt durch Wolkenkratzer definiert sein muss?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Herr G\u00f6ttert, an \u2013 historisch ausgerichteten \u2013 K\u00f6ln-B\u00fcchern besteht wahrlich kein Mangel. 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