{"id":974214,"date":"2026-04-26T11:35:19","date_gmt":"2026-04-26T11:35:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/974214\/"},"modified":"2026-04-26T11:35:19","modified_gmt":"2026-04-26T11:35:19","slug":"muenchen-kunstmessen-artmuc-und-stroke-im-mai-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/974214\/","title":{"rendered":"M\u00fcnchen: Kunstmessen Artmuc und Stroke im Mai &#8211; M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Einst brachten die Schwalbe-Br\u00fcder unter dem Namen \u201eStroke Art Fair\u201c gemeinsam vorwiegend Urban- und Street Art an den Kunstmessestandort <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/M%C3%BCnchen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">M\u00fcnchen<\/a>. Das war 2009. Dann trennten sich ihre Wege, jedenfalls messetechnisch gesehen. Marco Schwalbe verantwortet seither weiterhin die Stroke, Bruder Raiko die Artmuc, die 2014 gegr\u00fcndet wurde. Die Praterinsel, auf der einst alles begann, wird nach einigen Ortswechseln nun wieder von der Stroke bespielt. Die Artmuc ist in den M\u00fcnchner Norden abgewandert, wo sie in einer Veranstaltungslocation an der Ingolst\u00e4dter Stra\u00dfe seit einigen Jahren ihre Messe etabliert hat.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Nun finden beide Messen zeitgleich vom 1. bis 3. Mai statt und bieten ein recht \u00e4hnliches Portfolio. Gezeigt wird\u00a0Malerei, Skulptur, Fotografie, Animation, Illustration, Typografie, Objekt- und Grafikdesign, Comic und Digital Art. Doch egal welches Medium: Einen Picasso oder Gerhard Richter sucht man hier vergebens. Stattdessen lockt eine leicht zug\u00e4ngliche zeitgen\u00f6ssische <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Kunst\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kunst<\/a> im unteren bis mittleren Preissegment das Publikum. Den sch\u00f6neren Veranstaltungsort kann die Stroke f\u00fcr sich reklamieren: Auf der Praterinsel mit ihrem Industriecharme herrscht die interessantere Atmosph\u00e4re. Und mit der Gastronomie im Innenhof auch die h\u00f6here Aufenthaltsqualit\u00e4t jenseits des Kunstangebots.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Was dieses Angebot betrifft, d\u00fcrfte wohl die Artmuc die Nase vorn haben, auch wenn das im Vorfeld immer schwer zu bewerten ist. Sie wirbt mit mehr als 160 jurierten, internationalen K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern, Galerien und Kollektiven aus mehr als 15 L\u00e4ndern. Dabei streckt die Artmuc seit einiger Zeit ihre F\u00fchler verst\u00e4rkt nach Asien aus und legt einen Fokus auf China. So werden erstmals Ausstellungsst\u00fccke der privaten Sammlung von Sun Yan pr\u00e4sentiert.\u00a0 Sie ist eine in China geborene, in M\u00fcnchen lebende internationale Kunstsammlerin, die sich f\u00fcr den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und China engagiert.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Stroke, die sich auch Messe f\u00fcr junge unkonventionelle Kunst nennt, wirbt mit einem bunten Mix aus Kunst f\u00fcr das 21. Jahrhundert, Urban Art, Street Art, Fotografie und Installationen sowie Schwarzlichtkunst. Das Begleitprogramm listet unter anderem Live-Tattoos- und Paintings, Konzerte, Kunstvortr\u00e4ge und After Show Partys.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Wie gesagt, wie gut die Qualit\u00e4t ist, l\u00e4sst sich f\u00fcr beide Messen schwer vorhersagen, selbst wenn es hei\u00dft, die Auswahl sei kuratiert. K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler k\u00f6nnen sich selbst bewerben und m\u00fcssen nicht den Weg \u00fcber eine etablierte Galerie gehen. Der kunterbunte Mix bedient erfahrungsgem\u00e4\u00df eine stark Instagram-orientierte Klientel. Es muss also vor allem farbintensiv sein und auf kleinen Bildschirmen gut r\u00fcberkommen. Aber immer wieder versuchen auch junge, pr\u00e4zise arbeitende und ernst zu nehmende K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler auf diesem Weg ein Bein in den <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Kunstmarkt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kunstmarkt<\/a> zu bekommen. Au\u00dferdem sind auch hier einige Galerien und Stiftungen vertreten.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Es gilt also: hingehen und schauen. Die Eintrittspreise liegen bei der Stroke bei 15 Euro, erm\u00e4\u00dfigt 12 Euro, unter 16 Jahren ist der Eintritt frei. Bei der Artmuc zahlt man 18 Euro, wof\u00fcr es ein Kunstposter des Keyvisuals von FinDAC gibt (an den ersten Messetagen und nur solange der Vorrat reicht). F\u00fcr unter 16-J\u00e4hrige, Rollstuhlfahrer und deren Begleitpersonen ist der Eintritt frei.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong><a href=\"https:\/\/artmuc.info\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Artmuc:<\/a><\/strong><strong> 1. bis 3. Mai, AMTC Supreme Locations, Ingolst\u00e4dter Stra\u00dfe; <\/strong><strong><a href=\"https:\/\/www.stroke-artfair.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Stroke Art Fair<\/a><\/strong><strong>: 1. bis 3. Mai, Praterinsel<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Einst brachten die Schwalbe-Br\u00fcder unter dem Namen \u201eStroke Art Fair\u201c gemeinsam vorwiegend Urban- und Street Art an den&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":974215,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1827],"tags":[2396,772,29,30,2392,2075,43144,1268,25847,211236,149],"class_list":["post-974214","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-muenchen","tag-ausstellung-muenchen","tag-bayern","tag-deutschland","tag-germany","tag-kultur-in-muenchen","tag-kunst","tag-kunstmarkt","tag-muenchen","tag-parks-in-muenchen","tag-praterinsel","tag-sueddeutsche-zeitung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116470803873774606","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/974214","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=974214"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/974214\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/974215"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=974214"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=974214"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=974214"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}