{"id":97480,"date":"2025-05-09T17:28:09","date_gmt":"2025-05-09T17:28:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/97480\/"},"modified":"2025-05-09T17:28:09","modified_gmt":"2025-05-09T17:28:09","slug":"junge-kunst-aus-frankfurt-und-rhein-main-ab-mai-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/97480\/","title":{"rendered":"Junge Kunst aus Frankfurt und Rhein-Main ab Mai 2025"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Zw\u00f6lf junge K\u00fcnstler pr\u00e4sentieren ihre Werke im Frankfurter Kunstverein. Die Ausstellung behandelt eine breite Palette aktueller gesellschaftlicher Themen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Zw\u00f6lf junge K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler aus Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet pr\u00e4sentieren im Rahmen der Ausstellung &#8222;And This is Us 2025 \u2013 Junge Kunst aus Frankfurt&#8220; ihre Werke im Frankfurter Kunstverein. Die Werke, die ab Donnerstagabend ausgestellt werden, haben sie eigens f\u00fcr die Ausstellung geschaffen. Bis zum 31. August k\u00f6nnen Besucher die Schau besuchen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die zw\u00f6lf K\u00fcnstler hatten viel Konkurrenz. Wie die Direktorin des Kunstvereins, Franziska Nori, beim Presserundgang erkl\u00e4rt, habe das Haus aus 110 eingesandten Portfolios ausgew\u00e4hlt. Die jungen Kunstschaffenden stammen von der St\u00e4delschule in Frankfurt, der Hochschule f\u00fcr Gestaltung Offenbach (HfG) und erstmals auch von der Kunsthochschule Mainz.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">In einem Parcours durch die verschiedenen Etagen des Kunstvereins wird die Ausstellung gegliedert. Sie beginnt mit den Videoarbeiten der K\u00fcnstlerin Nelly Habelt, die im \u00f6ffentlichen Raum agiert. Dort verharrt sie in verschiedenen Positionen, teilweise in der H\u00f6he, regungslos. Wie eine eingefrorene Skulptur im Frankfurter und Offenbacher Stadtraum.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Ein Stockwerk tiefer zeigt K\u00fcnstler Paul Haas seinen neuen Film, den er w\u00e4hrend seines Aufenthalts in der d\u00e4nischen Hauptstadt Kopenhagen gedreht hat. Er zeigt eine prophetengleich auftretende Figur auf einem belebten Platz der Stadt. In einer lauten und emotionalen Rede erkl\u00e4rt er mit Mikrofon und einem tragbaren Lautsprecher, dass eine d\u00fcstere Zukunft bevorsteht.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Im ersten Stockwerk zeigt Sargon Khnu eine riesige Skulptur und f\u00fcnf digitale Holzreliefs. Khnus Werke befassen sich mit der Darstellung von K\u00f6rpern und Rollenbildern im digitalen Zeitalter. Direkt daneben zeigt K\u00fcnstler Gregor Lau eine bekannte Frankfurter Stra\u00dfenecke in der N\u00e4he der Europ\u00e4ischen Zentralbank, die er nachgebaut hat und auch als den &#8222;Arbeiterstrich&#8220; bezeichnet. Sie gilt als Denkmal f\u00fcr Arbeit sowie f\u00fcr die gesellschaftlichen R\u00e4nder.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Mit r\u00e4umlichen Illusionen arbeitet K\u00fcnstler Simon Gilmer. Durch zwei kleine Fenster in der Wand k\u00f6nnen Besucher in eine parallele Welt blicken. Dabei arbeitet Gilmer mit grauem Karton \u2013 aus diesem stabilen Material werden etwa auch Puzzles erstellt, wie der K\u00fcnstler verr\u00e4t.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der gegen\u00fcberliegende Ausstellungssaal ist den beiden K\u00fcnstlerinnen Franziska Krumbachner und Elisa Deutloff gewidmet, die beide intime Perspektiven \u00f6ffnen. Krumbachner etwa hat ihre Tr\u00e4ume und Erinnerungen in \u00d6lmalerei verarbeitet. Deutloff hingegen setzt auf K\u00fcnstliche Intelligenz. In ihrer Arbeit werden Besucher mit einer KI konfrontiert, die in der Stimme des jeweiligen Betrachtenden antwortet.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Eine Etage dar\u00fcber zeigt K\u00fcnstlerin und Fotografin Nazanin Hafez ihr Schaffen. Die K\u00fcnstlerin, die am Tag des Presserundgangs nicht anwesend sein konnte, besch\u00e4ftigt sich in ihren Fotografien, Filmen und Collagen mit staatlicher Repression im Iran. Die Rauminstallation kombiniert Propagandabilder mit Selbstbehauptung.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">K\u00fcnstlerin Kora Riecken hat eine Klanginstallation entwickelt, die kreisf\u00f6rmig angeordnet ist. Mehrere Stimmen sprechen dabei um eine imagin\u00e4re Lagerfeuerstelle und erz\u00e4hlen abwechselnd Teile einer Geschichte \u2013 eine urbane Legende \u00fcber Geister.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Den Schlusspunkt der Ausstellung setzen Thuy Tien Nguyen und das Kollektiv La Caoba. Nguyen zeigt drei verschiedene Skulpturen, die an Chefetagen erinnern. In den Objekten sind Spieluhren installiert. Die Objekte sollen das Erzeugnis ausgelagerter Arbeit sein innerhalb einer globalen Marktwirtschaft, die immer noch kolonialen Trennlinien folge.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zw\u00f6lf junge K\u00fcnstler pr\u00e4sentieren ihre Werke im Frankfurter Kunstverein. 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