{"id":974871,"date":"2026-04-26T17:59:16","date_gmt":"2026-04-26T17:59:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/974871\/"},"modified":"2026-04-26T17:59:16","modified_gmt":"2026-04-26T17:59:16","slug":"40-jahre-nach-reaktorunglueck-erst-liquidator-in-tschernobyl-dann-flucht-vor-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/974871\/","title":{"rendered":"40 Jahre nach Reaktorungl\u00fcck: Erst Liquidator in Tschernobyl &#8211; dann Flucht vor Krieg"},"content":{"rendered":"<p>Vor 40 Jahren explodierte in Tschernobyl ein Atomreaktor. Hunderttausende sogenannte Liquidatoren wurden danach unter lebensgef\u00e4hrlichen Bedingungen f\u00fcr Reparaturarbeiten eingesetzt. Einer von ihnen lebt heute in Kassel: Sergii Bazeliuk. Erstmals erz\u00e4hlt er seine ergreifende Geschichte.<\/p>\n<p>                    Audiobeitrag                             <\/p>\n<p>Audio<\/p>\n<p>03:48 Min.|26.04.26|Rebekka Dieckmann                                                                        <\/p>\n<p>Bild \u00a9  hessenschau.de|<a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/gesellschaft\/zeitzeuge-ehemaliger-liquidator-aus-tschernobyl-lebt-heute-in-hessen,tschernobyl-zeitzeuge-102.html\" class=\"ds-link js-load  hover:underline hover:!decoration-1 text-link dark:text-link-dark \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\nzur Audio-Einzelseite<br \/>\n<\/a>                                            <\/p>\n<p>Ende des Audiobeitrags <\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Im April 1986 ist Sergii Bazeliuk in seinen besten Jahren: 23 Jahre alt, frisch verheiratet, seine Frau schwanger mit dem ersten Kind. Bazeliuk hat einen guten Job \u2013 in einer Stadt, die erst wenige Jahre zuvor gebaut wurde: Pripjat.<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Im vier Kilometer entfernten Atomkraftwerk Tschernobyl\u00a0absolvierte er eine Ausbildung zum Kranf\u00fchrer. Bazeliuk hat Fotos aus dieser Zeit dabei: Sie zeigen ihn, seine Frau und Freunde in der damals sch\u00f6nen ukrainischen Stadt. Das ber\u00fchmte Riesenrad auf dem Rummelplatz, die neue Wohnung im Hochhaus direkt daneben, junge Menschen lachend am Strand.<\/p>\n<p>Der Tag der Katastrophe<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Nie h\u00e4tte der damals 23\u2011J\u00e4hrige f\u00fcr m\u00f6glich gehalten, dass geschehen k\u00f6nnte, was er sp\u00e4ter erst aus westlichen Medien erfuhr. Und dass er selbst einmal zu denen geh\u00f6ren w\u00fcrde, die heute als Liquidatoren von Tschernobyl bekannt sind.<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Am 25. April \u2013 dem Tag <a class=\"hrds-copytext__link js-load \" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wissen\/technologie\/tschernobyl-40-jahre-100.html\" data-hr-click-tracking=\"{&quot;settings&quot;: [{&quot;type&quot;:&quot;uxAction&quot;, &quot;clickLabel&quot;: &quot;Externer-Link::tagesschau-link-171250 geklickt&quot;}]}\" rel=\"nofollow noopener\">vor dem Reaktorunfall<\/a> \u2013 wollen Sergii Bazeliuk und seine Frau eigentlich in den Urlaub fahren. Sie verschieben die Reise jedoch um einen Tag: Der Schwiegervater ist spontan nach Pripjat zu Besuch gekommen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\"  loading=\"lazy\"  src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAP\/\/\/wAAACH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAICRAEAOw==\" alt=\"Historisches s\/w-Foto:  Ein Mann steht vor einem Riesenrad, daneben Wohn-Hochh\u00e4user. \" class=\"w-full\"\/><\/p>\n<p>Sergii Bazeliuks Wohnung lag in der N\u00e4he des ber\u00fchmten Riesenrads von Pripjat<br \/>\nBild \u00a9  privat                                                                    <\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Am n\u00e4chsten Morgen geht die Familie zum Busbahnhof, um nach Kiew zu fahren, doch alle Fahrten wurden abgesagt, erinnert sich Bazeliuk. &#8222;Mir war \u00fcbel, ich musste mich \u00fcbergeben. Meiner Frau war auch schlecht, aber bei ihr hielten wir es f\u00fcr Schwangerschafts\u00fcbelkeit.&#8220;<\/p>\n<p>Rauch, Sirenen, Strahlung<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Bazeliuk sieht den Rauch \u00fcber dem Kraftwerk, h\u00f6rt die Sirenen. M\u00e4nner in Schutzanz\u00fcgen bespr\u00fchen die Bushaltestellen mit einer schaumartigen Substanz. Bazeliuk wei\u00df: Das sind Vorsichtsma\u00dfnahmen gegen Strahlung.<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Trotzdem l\u00e4uft der Alltag in Pripjat an diesem Tag weitgehend normal, erz\u00e4hlt er: Leben auf den Stra\u00dfen, auf dem Markt wird Schaschlik verkauft.<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">&#8222;Die Miliz erkl\u00e4rte, es handele sich um eine \u00dcbung &#8211; ich wusste aber: Da stimmt etwas nicht&#8220;, sagt er heute. &#8222;Aber dass es so schlimm ist, h\u00e4tte ich nie gedacht.&#8220; Anders als viele andere verl\u00e4sst die Familie noch am Samstag die Stadt in Richtung Kiew.<\/p>\n<p>&#8222;Ich dachte, die l\u00fcgen&#8220;<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">In der Nacht h\u00f6rt er erstmals auf ausl\u00e4ndischen Radiosendern, dass ein Reaktor explodiert sein soll. &#8222;Das erschien mir unm\u00f6glich. Ich dachte, die l\u00fcgen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Wenige Tage sp\u00e4ter wird die Familie in Kiew von der Polizei abgeholt und auf akute Strahlenkrankheit untersucht; es geht ihnen gut. Dann erreicht Bazeliuk eine Nachricht des Energieministeriums: Nach dem Urlaub soll er sich bereithalten \u2013 als Liquidator, zum Aufr\u00e4umen und Reparieren. Das Angebot: ein vergleichsweise hohes Gehalt und eine Wohnung f\u00fcr die Familie in Kiew.<\/p>\n<p>Liquidatoren: Hunderttausende im Einsatz<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Das ganze Land wird mobilisiert. Insgesamt werden laut Bundesamt f\u00fcr Strahlenschutz sch\u00e4tzungsweise rund 600.000 Menschen <a class=\"hrds-copytext__link js-load \" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.hr-inforadio.de\/sendezeiten\/11km---der-tagesschau-podcast-tschernobyl---der-liquidator-der-ueberlebte,epg-11km-fr-316.html\" data-hr-click-tracking=\"{&quot;settings&quot;: [{&quot;type&quot;:&quot;uxAction&quot;, &quot;clickLabel&quot;: &quot;Externer-Link::epg-11km-fr-316 geklickt&quot;}]}\" rel=\"nofollow noopener\">als Liquidatoren eingesetzt,<\/a> darunter etwa 100.000 Soldaten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\"  loading=\"lazy\"  src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAP\/\/\/wAAACH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAICRAEAOw==\" alt=\"Historisches s\/w-Foto: Ca. 20 M\u00e4nner und Frauen sitzen in meist wei\u00dfer Arbeitskleidung in einem Bus, dessen Fenster verkleinert wirken. Sie tragen Schutzm\u00fctzen und Mund-Nasenschutz.\" class=\"w-full\"\/><\/p>\n<p>Die Liquidatoren fuhren in bleigesch\u00fctzten Bussen zum Kraftwerk<br \/>\nBild \u00a9  IMAGO \/ Eastnews \/ Russia                                                                    <\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">28 Menschen kamen in den Monaten nach dem Unfall an akutem Strahlensyndrom ums Leben. Wie viele der Liquidatoren aber sp\u00e4ter noch aufgrund erh\u00f6hter Strahlendosen erkrankten oder starben, l\u00e4sst sich nicht genau beziffern. Studien zeigen ein erh\u00f6htes Auftreten von Krankheiten wie Schilddr\u00fcsenkrebs, Leuk\u00e4mien oder Herz\u2011Kreislauf\u2011Erkrankungen.<\/p>\n<p>Sieben Minuten Aufenthaltsdauer<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Im Sommer beginnt Bazeliuks erster Einsatz im Katastrophengebiet. Die Liquidatoren leben etwa 30 Kilometer vom Kraftwerk entfernt. Untergebracht werden sie auf Schiffen, da f\u00fcr die tausenden Einsatzkr\u00e4fte kein anderer Wohnraum verf\u00fcgbar ist. Auch Sergii Bazeliuk wohnt auf einem solchen Schiff. In bleigesch\u00fctzten Bussen gelangen er und seine Kameraden t\u00e4glich in die Sperrzone.<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Im Kraftwerk ist er beteiligt an technischen Reparaturarbeiten an den Hauptzirkulationspumpen, meistens in Block eins und zwei. Besonders gef\u00e4hrliche Eins\u00e4tze \u2013 etwa auf dem Dach von Block vier \u2013 \u00fcbernehmen vor allem Soldaten. F\u00fcr das Fachpersonal gelten strenge Vorgaben zur Exposition, berichtet Bazeliuk, um m\u00f6glichst lange Einsatzzeiten zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\"  loading=\"lazy\"  src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAP\/\/\/wAAACH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAICRAEAOw==\" alt=\"Archivaufnahme des zerst\u00f6rten Reaktors in Tschernobyl\" class=\"w-full\"\/><\/p>\n<p>Archivaufnahme des zerst\u00f6rten Reaktors in Tschernobyl<br \/>\nBild \u00a9  Volodymyr Repik\/AP\/dpa                                                                    <\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Am n\u00e4chsten kommt Bazeliuk dem zerst\u00f6rten Bereich bei Arbeiten im dritten Block. Die erlaubte Aufenthaltsdauer betr\u00e4gt dort rund sieben Minuten.<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">\u00dcber manches von damals kann er heute durchaus schmunzeln. Etwa \u00fcber das kleine Dosimeter, das er und seine Kollegen stets bei sich tragen mussten. &#8222;Bleistift&#8220; wurde es genannt, wegen des kleinen Zeigers. &#8222;Wenn der Stift einen kritischen Wert erreicht, wei\u00dft du: Lass alles liegen und renn.&#8220; Wie oft das passiert sei? Bazeliuk lacht leise. &#8222;Oft, oft.&#8220;<\/p>\n<p>Abschied von Pripjat<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Bazeliuk tr\u00e4gt jedoch auch viel Schwere in sich. Wenn er \u00fcber Kameraden spricht etwa, Kollegen und Freunde, von denen viele nicht mehr leben. Auch sein Schwiegervater, der am 26. April spontan zu Besuch nach Pripjat kam, sei sp\u00e4ter an Krebs gestorben.<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Ein besonders schwerer Moment sei ein Tag im Sommer gewesen, es m\u00fcsste im August gewesen sein, erinnert sich Bazeliuk. Er und einige andere ehemalige Bewohner d\u00fcrfen noch einmal kurz nach Pripjat zur\u00fcck, <a class=\"hrds-copytext__link js-load \" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/tschernobyl-40-jahre-102.html\" data-hr-click-tracking=\"{&quot;settings&quot;: [{&quot;type&quot;:&quot;uxAction&quot;, &quot;clickLabel&quot;: &quot;Externer-Link::tagesschau-link-171270 geklickt&quot;}]}\" rel=\"nofollow noopener\">in die verlassene Stadt.<\/a><\/p>\n<p><img decoding=\"async\"  loading=\"lazy\"  src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAP\/\/\/wAAACH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAICRAEAOw==\" alt=\"Historisches s\/w-Foto: Ein Mann steht vor einem Geb\u00e4ude und winkt in Richtung Kamera.\" class=\"w-full\"\/><\/p>\n<p>Sergii Bazeliuk: &#8222;Ich habe diese Stadt sehr geliebt.&#8220;<br \/>\nBild \u00a9  privat                                                                    <\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">In der Wohnung holen sie wichtige Dinge, vor allem Dokumente. Eine Stunde Zeit haben sie. Pripjat ist da bereits zugewuchert, Hunde streunen umher, alles ist verlassen.<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">&#8222;Auf dem R\u00fcckweg im Bus haben viele geweint&#8220;, sagt er. Dar\u00fcber, alles f\u00fcr immer zur\u00fcckzulassen und nicht zu wissen, was kommt. Manche h\u00e4tten richtig geschluchzt \u2013 dabei bricht ihm selbst die Stimme.<\/p>\n<p>2022: Wieder Flucht<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Drei solcher Eins\u00e4tze macht er mit, jeweils 15 Tage lang. Wie viel Strahlung er insgesamt abbekommt, wei\u00df er bis heute nicht. Gesundheitliche Sch\u00e4den wurden bei ihm bislang keine festgestellt, sagt er. Auch sein Sohn kam 1986 gesund zur Welt.<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Sp\u00e4ter zieht die Familie in die N\u00e4he von Odessa. Vor vier Jahren erlebt Bazeliuk dort eine weitere Katastrophe: Krieg in der Heimat. Er flieht erneut \u2013 diesmal nach Hessen. Heute arbeitet er in Kassel als Lkw\u2011Fahrer, sein Sohn ist noch in der Ukraine.<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">&#8222;Ich w\u00fcnsche mir, dass die Menschen g\u00fctiger werden. Dass sie einander respektieren und sch\u00e4tzen, dass sie im Heute leben&#8220;, sagt Bazeliuk.<\/p>\n<p class=\"hrds-copytext__paragraph mt-4 sm:mt-5 text-lg leading-normal sm480:text-xl lg:leading-7.5 dark:text-text-dark\">Am wichtigsten sei jedoch, den Frieden zu bewahren. Gerade heute \u2013 besonders f\u00fcr die Ukraine \u2013 sei Frieden das Wichtigste.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\"  loading=\"lazy\"  src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAP\/\/\/wAAACH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAICRAEAOw==\" alt=\"Ein Mann vor B\u00e4umen im Hintergrund\" class=\"w-full\"\/><\/p>\n<p>Sergii Bazeliuk arbeitet heute als Fahrer in Kassel<br \/>\nBild \u00a9  Rebekka Dieckmann                                                                    <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vor 40 Jahren explodierte in Tschernobyl ein Atomreaktor. 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