{"id":974939,"date":"2026-04-26T18:39:15","date_gmt":"2026-04-26T18:39:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/974939\/"},"modified":"2026-04-26T18:39:15","modified_gmt":"2026-04-26T18:39:15","slug":"uebergriffe-auf-hamburgs-staedtische-beschaeftige-nehmen-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/974939\/","title":{"rendered":"\u00dcbergriffe auf Hamburgs st\u00e4dtische Besch\u00e4ftige nehmen zu"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Die Zahl der\u00a0\u00dcbergriffe\u00a0auf\u00a0Angeh\u00f6rige des \u00f6ffentlichen Dienstes in Hamburg ist im vergangenen Jahr um\u00a0mehr\u00a0als zw\u00f6lf Prozent gestiegen. Wurden 2024 noch 2866\u00a0\u00dcbergriffe\u00a0auf\u00a0Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von \u00c4mtern, Landesbeh\u00f6rden oder\u00a0st\u00e4dtischen Betrieben gez\u00e4hlt, waren es 2025 3219 und damit 353\u00a0mehr, wie aus der Senatsantwort\u00a0auf\u00a0eine Schriftliche Kleine Anfrage des CDU-Abgeordneten Stefan Bereuter hervorgeht.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie\u00a0\u00dcbergriffe\u00a0auf\u00a0unsere Polizisten, Feuerwehrleute, Justizvollzugsbediensteten und Verwaltungsmitarbeiter nehmen immer weiter zu\u201c, sagte Bereuter, der in seiner Fraktion f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Dienst zust\u00e4ndig ist, der Deutschen Presse-Agentur. \u201eWer tagt\u00e4glich f\u00fcr unsere Sicherheit sorgt, darf nicht selbst zum Opfer werden, sei es\u00a0auf\u00a0der Stra\u00dfe, an Gerichten, im Jugend- und Sozialamt oder in Jobcentern.\u201c<\/p>\n<p>Senat nennt Meldepraxis als Ursache f\u00fcr Anstieg<\/p>\n<p>Der Senat f\u00fchrt die starke Zunahme der F\u00e4lle \u201ema\u00dfgeblich auf verbale \u00dcbergriffe\u201c wie \u201eBeleidigungen oder Bedrohungen mit Worten oder Gesten\u201c zur\u00fcck, deren Zahl im vergangenen Jahr allein um 356 F\u00e4lle gestiegen sei.\u00a0<\/p>\n<p>\u201eEine einzelne Ursache hierf\u00fcr l\u00e4sst sich nicht identifizieren, es kann aber davon ausgegangen werden, dass Ver\u00e4nderungen im Publikumsverkehr sowie die Meldepraxis wichtige Faktoren sind\u201c, hei\u00dft es in der Antwort weiter.\u00a0<\/p>\n<p>Zugleich wird klargestellt: \u201eDer Senat missbilligt respektloses, \u00fcbergriffiges oder gar gewaltt\u00e4tiges Verhalten gegen\u00fcber Einsatzkr\u00e4ften und anderen Besch\u00e4ftigten des \u00f6ffentlichen Dienstes und begr\u00fc\u00dft eine konsequente Meldepraxis und Verfolgung von\u00a0\u00dcbergriffen.\u201d<\/p>\n<p>Deutlich\u00a0mehr\u00a0\u00dcbergriffe\u00a0in Bezirks\u00e4mtern<\/p>\n<p>Betroffen waren den Angaben zufolge beispielsweise Mitarbeiter in der Justiz, im Justizvollzug, im Jobcenter, in der Polizeiverwaltung sowie in den Bezirks\u00e4mtern.\u00a0<\/p>\n<p>Im Bezirksamt Altona hat sich laut Senatsantwort die Zahl der F\u00e4lle zum Vorjahr\u00a0mehr\u00a0als verdoppelt. Von den insgesamt 678\u00a0\u00dcbergriffen des vergangenen Jahres fielen 198 in die Kategorie \u201eK\u00f6rperliche Gewalt gegen Personen mit Gegenst\u00e4nden (au\u00dfer Waffen)\u201c.<\/p>\n<p>258\u00a0\u00dcbergriffe\u00a0wurden im Strafvollzug registriert\u00a0\u2013 16\u00a0mehr\u00a0als 2024. In fast jedem zehnten Fall (23) handelte es sich um \u201esexuelle Grenzverletzungen\u201c.<\/p>\n<p>Um knapp 14 Prozent gingen hingegen im vergangenen Jahr die\u00a0\u00dcbergriffe\u00a0auf\u00a0Mitarbeiter des Jobcenters team.arbeit.hamburg zur\u00fcck. Die Zahl der F\u00e4lle lag mit 234 aber immer noch vergleichsweise hoch.\u00a0<\/p>\n<p>\u00dcber 1500 F\u00e4lle bei der Polizei<\/p>\n<p>Angriffe\u00a0auf\u00a0Beamte im Polizeivollzugsdienst werden in der Kriminalstatistik gesondert erfasst. Auch hier finden sich unter der Rubrik \u201eWiderstand gegen und t\u00e4tlicher Angriff\u00a0auf\u00a0Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen\u201c steigende Fallzahlen: Von 1488 in 2024\u00a0auf\u00a01542 im vergangenen Jahr.<\/p>\n<p><strong>Das k\u00f6nnte Sie auch interessieren:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.mopo.de\/hamburg\/architektur-perle-im-grindelviertel-neu-eigentuemer-hat-aerger-mit-dem-denkmalamt\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Architektur-Perle in Hamburg: Neu-Eigent\u00fcmer hat \u00c4rger mit dem Denkmalamt<\/a><\/p>\n<p>Und wurden wegen solcher Straftaten 2024 noch 1936 Verfahren gegen 2016 Beschuldigte gef\u00fchrt, waren es im vergangenen Jahr 2171 Verfahren und 2218 Beschuldigte.<\/p>\n<p>\u201eDer Senat muss endlich handeln\u201c, forderte Bereuter angesichts der Zahlen. \u201eDer Schutz unserer Besch\u00e4ftigten ist keine Option, sondern Pflicht. Ich erwarte, dass den Worten nun endlich Taten folgen!\u201c (mp\/dpa)<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" class=\"vg_wort_pixel\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/vgzm.1021513-mopo-1854500.gif\" alt=\"\" style=\"width: 1px; height: 1px; position: absolute; pointer-events: none;\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Zahl der\u00a0\u00dcbergriffe\u00a0auf\u00a0Angeh\u00f6rige des \u00f6ffentlichen Dienstes in Hamburg ist im vergangenen Jahr um\u00a0mehr\u00a0als zw\u00f6lf Prozent gestiegen. 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