{"id":975427,"date":"2026-04-26T23:35:54","date_gmt":"2026-04-26T23:35:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/975427\/"},"modified":"2026-04-26T23:35:54","modified_gmt":"2026-04-26T23:35:54","slug":"hermannslauf-bochert-und-bossow-triumphieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/975427\/","title":{"rendered":"Hermannslauf: Bochert und Bossow triumphieren"},"content":{"rendered":"<p>Die 54. Auflage des Hermannslaufs begeisterte wieder Zehntausende Zuschauer an der Strecke von Detmold nach Bielefeld.<\/p>\n<p>Detmold\/Bielefeld (dilo) &#8211;\u00a0 Umringt von Fotografen und Journalisten strahlten Florian Bochert und Franzi Bossow mit dem Lorbeerkranz \u00fcber ihren Schultern mit der Mittagssonne um die Wette. Der 25-J\u00e4hrige von der Bielefelder Turngemeinde und die 38-J\u00e4hrige vom veranstaltenden TSVE 1890 Bielefeld haben den 54. Hermannlauf gewonnen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"contextmenu caption\">Elias Sansar\u00a0 mit 46 Jahren auf Rang 2, Herzebrocker Julian Borgelt Dritter<\/p>\n<p>M\u00e4nner-Rennen Bochert siegte am Sonntag wie im Vorjahr nach 31,1 Kilometern vom Hermannsdenkmal in Detmold bis zur Bielefelder Sparrenburg \u2013 diesmal in fabelhaften 1:43:38 Stunden vor dem 21 Jahre \u00e4lteren 16-maligen Hermann-Triumphator Elias Sansar, der nach einem packenden Endspurt auf der Promenade mit nur zehn Sekunden R\u00fcckstand unter dem frenetischen Applaus Tausender Zuschauer \u00fcber die Ziellinie sprintete. Hervorragender Dritter wurde bei seinem Hermann-Deb\u00fct der 25-j\u00e4hrige Julian Borgelt in 1:46:06 Stunden. Bis zu den L\u00e4mershagener Treppen (etwa Kilometer 22) hatte der Student der Agrarwirtschaft aus Herzebrock noch gef\u00fchrt, musste dann aber seinem h\u00f6llischen Tempo Tribut zollen.\u00a0<\/p>\n<p>Vierter wurde Erik Peters vom LC Paderborn in 1:47:39 Stunden. Insgesamt blieben 21 M\u00e4nner unter der magischen Zwei-Stunden-Marke, unter ihnen auch Pascal Aschmann (DJK G\u00fctersloh\/1:58:56) und Stefan Gerdhenrichs (TriSpeed Marienfeld\/1:59:37).\u00a0<\/p>\n<p class=\"contextmenu caption\">Schnellste M\u00e4nner-Siegerzeit seit 15 Jahren<\/p>\n<p>Bocherts grandiose Siegerzeit war die schnellste seit 15 Jahren und die viertschnellste in der langen Geschichte des OWL-Langstreckenlauf-Klassikers. \u201eDie Zuschauer haben mir immer wieder zugerufen: Den Elias holst du noch! Das hat mich ungemein gepusht\u201c, schilderte der Doktorand der Politikwissenschaft das Kopf-an-Kopf-Rennen beim Endspurt mit Sansar. Unglaublich, aber wahr: Das ewig junge Ausdauer-Ph\u00e4nomen aus Detmold lief am Sonntag mit 46-Jahren pers\u00f6nliche Hermannslauf-Bestzeit, war sage und schreibe etwa drei Minuten schneller als im Vorjahr, dennoch reichte es wieder \u201enur\u201c zu Rang 2. \u201eMit der Zeit bin ich super zufrieden. Dass es nicht zum Sieg gereicht hat, ist \u00e4rgerlich. Auf der Zielgeraden konnte ich nicht mehr mithalten\u201c, bilanzierte Sansar.\u00a0<\/p>\n<p>19 Sekunden Vorsprung hatte Franziska Bossow (2:06:31 Stunden) vor der zweitplatzierten Reikja Krause (Lauflanden Endspurt\/L\u00f6hne), die im Vorfeld von Kennern der Laufszene nicht so hoch eingesch\u00e4tzt worden war. \u201eIch hatte Reikja nicht auf Schirm! Sie war eine erbitterte Gegnerin. Entscheidend war, dass ich ihre schw\u00e4cheren Phasen f\u00fcr mich genutzt habe\u201c, berichtete Bossow nach ihrem dritten Hermannslauf-Sieg nach 2009 und 2024. Rang 3 ging an Isabel Dickob (SV Brackwede) in 2:07:08 Stunden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/julian_866c09e0_2e31_4a0c_a1f5_c3498a8be20f.jpg\" class=\"img-responsive inline-image\"\/>Grandioses \u201eHermann\u201c-Deb\u00fct: Julian Borgelt aus Herzebrock wurde Dritter.<\/p>\n<p class=\"contextmenu caption\">Borgelt\u00a0 mit Rang 3 \u201esuper zufrieden\u201c<\/p>\n<p>Als Julian Borgelt am Sonntagnachmittag wieder in der Herzebrocker Heimat ankam, wollte nur noch eins: auf as Sofa und die schmerzenden Beine hochlegen. Das \u201eHermann\u201c-Deb\u00fct hatte ihn wie allen anderen Teilnehmer trotz exzellenter Vorbereitung an die k\u00f6rperlichen Grenzen gebracht. \u201eIch habe alles in die Waagschale geworfen und bin mit Platz 3 und meine Zeit sehr zufrieden. Es hat total viel Spa\u00df gemacht, vor allem wegen der tollen Zuschauer. Das war der Wahnsinn. Zwischendurch ging es mir manchmal richtig dreckig. Aber da war ich bestimmt nicht der einzige\u201c, bilanzierte der 25-J\u00e4hrige im Gespr\u00e4ch mit der \u201eGlocke\u201c.\u00a0<\/p>\n<p>Bis zu den L\u00e4mershagener Treppen etwa bei Kilometer 22 hatte Borgelt ein h\u00f6llisches Tempo vorgelegt und die verdutzten Hauptkonkurrenten um den Sieg, Florian Bochert und Elias Sansar in Schach gehalten. Doch dann, oben auf den Treppen angekommen, zogen zun\u00e4chst Sansar und dann auch der sp\u00e4tere Sieger Bochert vorbei. \u201eIch hatte nie damit gerechnet, dass jemand so ein verr\u00fccktes Tempo vorlegt. Als Julian zeitweise schon 200 bis 300 Meter Vorsprung hatte, habe ich nicht damit gerechnet, dass ich das noch aufhole. Dass auch Elias Bestzeit gerannt ist, zeigt schon, was dieser Erfolg wert ist\u201c, res\u00fcmierte der \u00fcbergl\u00fcckliche Bochert. Ob Julian Borgelt 2027 wieder startet, wei\u00df er noch nicht: \u201eErst mal erhole ich mich, dann treffe ich in aller Ruhe eine Entscheidung.\u201c<\/p>\n<p>]]><\/p>\n<p>Texte und Fotos von die-glocke.de sind urheberrechtlich gesch\u00fctzt.<br \/>\n            Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die 54. Auflage des Hermannslaufs begeisterte wieder Zehntausende Zuschauer an der Strecke von Detmold nach Bielefeld. 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