{"id":975506,"date":"2026-04-27T00:23:13","date_gmt":"2026-04-27T00:23:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/975506\/"},"modified":"2026-04-27T00:23:13","modified_gmt":"2026-04-27T00:23:13","slug":"nur-el-goumri-schneller-als-fitwi-in-hamburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/975506\/","title":{"rendered":"Nur El Goumri schneller als Fitwi in Hamburg"},"content":{"rendered":"<p>Nur Othmane El Goumri war beim 40. Haspa Marathon Hamburg schneller als Samuel Fitwi, w\u00e4hrend Brillian Kipkoech das Rennen mit einem sensationellen Streckenrekord kr\u00f6nte. Zum ersten Mal in der Geschichte des gr\u00f6\u00dften und hochklassigsten deutschen Marathons im Fr\u00fchjahr gab es einen marokkanischen Sieger: Othmane El Goumri gewann mit einem Landesrekord von 2:04:24 Stunden und erreichte die drittschnellste Siegzeit in der Hamburger Marathon-Historie. Auch der zweitplatzierte Samuel Fitwi (Silvesterlauf Trier) produzierte ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Ergebnis: Als erster deutscher L\u00e4ufer seit Carsten Eich, der 1999 ebenfalls Zweiter war, erreichte er einen Podest-Platz im Hamburger M\u00e4nnerrennen. Bei perfekten Wetterbedingungen rannte Samuel Fitwi mit 2:04:45 eine pers\u00f6nliche Bestzeit, die zweitschnellste je gelaufene Zeit eines deutschen Athleten und eine deutsche Jahresbestzeit. Dritter wurde der Kenianer Kennedy Kimutai in 2:04:56. Ein hervorragendes Deb\u00fct lief Aaron Bienenfeld (D\u00fcsseldorf Athletics), der auf Platz 16 nach 2:08:47 im Ziel war. Nie zuvor war ein deutscher L\u00e4ufer in seinem ersten Marathon schneller. Die bisherige Deb\u00fct-Bestzeit hielt Arne Gabius, der in Frankfurt 2014 nach 2:09:32 im Ziel war.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte \u00dcberraschung im Eliterennen gelang Brillian Kipkoech: Die Kenianerin st\u00fcrmte zu einem 2:17:05-Streckenrekord und verbesserte ihre pers\u00f6nliche Bestzeit um fast sieben Minuten. Ihre favorisierte Landsfrau Rebecca Tanui wurde Zweite mit 2:18:25 vor der \u00c4thiopierin Kasanesh Ayenew, die nach 2:19:39 im Ziel war. Schnellste deutsche L\u00e4uferin war Tabea Themann (Hamburg Running) auf Rang acht in 2:30:32.<\/p>\n<p>Die Rekordzahl von 20.000 Marathonl\u00e4ufern hatte sich f\u00fcr die 40. Auflage des Haspa Marathon Hamburg angemeldet. Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, registrierten die Veranstalter f\u00fcr das Jubil\u00e4umsrennen sogar 46.000 Meldungen. Auch das ist eine Rekordzahl.<\/p>\n<p>Nach einem verhaltenen Beginn wurde das Tempo im Rennen der M\u00e4nner nach der 5-km-Marke deutlich schneller. Dabei blieb eine sehr gro\u00dfe Gruppe von rund 20 L\u00e4ufern au\u00dfergew\u00f6hnlich lange zusammen. Zun\u00e4chst wurde die Halbmarathon-Marke nach 62:04 Minuten, dann ging es in 1:28:35 Stunden \u00fcber den 30-km-Punkt. Gut 20 L\u00e4ufer waren hier auf Kurs f\u00fcr eine Zielzeit von unter 2:05:00 Stunden. Es wurde nicht der Tag des zweimaligen Hamburg-Siegers Bernard Koech. Der Kenianer litt unter muskul\u00e4ren Problemen, fiel zur\u00fcck und lief schlie\u00dflich mit 2:08:10 auf Rang 15.<\/p>\n<p>Nach einem ersten Vorsto\u00df des \u00c4thiopiers Hunde Lechisa rund sieben Kilometer vor dem Ziel kamen Othmane El Goumri, Samuel Fitwi und Kennedy Kimutai wieder heran und \u00fcberholten Lechisa. El Goumri setzte sich dann rund zwei Kilometer vor dem Ziel entscheidend ab, w\u00e4hrend Samuel Fitwi den Kampf um Platz zwei gewann. Dass am Ende gleich zehn L\u00e4ufer unter 2:06:00 Stunden blieben, zeigt die starke Qualit\u00e4t, die das M\u00e4nnerfeld hatte.<\/p>\n<p>\u201eEs war mein Ziel, das Rennen zu gewinnen. Eigentlich wollte ich noch etwas schneller laufen, aber ich freue mich \u00fcber den marokkanischen Rekord\u201c, sagte der 33-j\u00e4hrige Othmane El Goumri, der seinen bisherigen nationalen Rekord von 2:05:12 vor drei Jahren in Barcelona aufgestellt hatte.<\/p>\n<p>\u201eEs war ein perfektes Rennen. Ich bin sehr gl\u00fccklich, dass ich meine Ziele, einen Podiums-Platz und eine pers\u00f6nliche Bestzeit, erreicht habe. Die Strecke ist wirklich sehr schnell und die Stimmung war super\u201c, sagte Samuel Fitwi, der bisher eine Bestzeit von 2:04:56 hatte und sich um elf Sekunden verbesserte. W\u00e4hrend Samuel Fitwi weiterhin der zweitschnellste deutsche Marathonl\u00e4ufer aller Zeiten bleibt, lief Aaron Bienenfeld mit seinen 2:08:47 auf Anhieb auf Rang zehn in dieser Alltime-Liste. \u201eHeute hat viel geklappt, ich habe mein Maximalziel erreicht &#8211; ich wei\u00df aber auch, was ich in der Zukunft noch besser machen kann\u201c, sagte Aaron Bienenfeld.<\/p>\n<p>Im Rennen der Frauen bildete sich zun\u00e4chst eine sechsk\u00f6pfige Spitzengruppe, die ebenfalls nach und nach immer schneller wurde. An der Halbmarathonmarke waren die Kenianerinnen Brillian Kipkoech, die mit einer Bestzeit von 2:23:56 ins Rennen gegangen war, Rebecca Tanui und Marion Kibor mit einer Zwischenzeit von 68:42 Minuten unter sich. Schon kurze Zeit sp\u00e4ter setzte sich Brillian Kipkoech ab und baute ihren Vorsprung entscheidend aus. \u201eIch h\u00e4tte nie gedacht, dass ich den Streckenrekord brechen k\u00f6nnte. Mein Ziel war, meine pers\u00f6nliche Bestzeit deutlich zu unterbieten\u201c, sagte Brillian Kipkoech, die mit ihrer Siegzeit von 2:17:05 die vier Jahre alte Kursbestzeit von Yalemzerf Yehualaw (\u00c4thiopien\/2:17:23) um 18 Sekunden verbesserte.<\/p>\n<p><strong>Ergebnisse der M\u00e4nner<\/strong><\/p>\n<ol class=\"text\">\n<li>Othmane El Goumri MAR 2:04:24<\/li>\n<li>Samuel Fitwi GER 2:04:45<\/li>\n<li>Kennedy Kimutai KEN 2:04:56<\/li>\n<li>Hunde Lechisa ETH 2:05:01<\/li>\n<li>Taresa Tolosa ETH 2:05:17<\/li>\n<li>Mohamed El Aaraby MAR 2:05:18<\/li>\n<li>Ablelom Kesete ERI 2:05:21<\/li>\n<li>Belay Tilahun ETH 2:05:22<\/li>\n<li>Tsedat Abeje ETH 2:05:47<\/li>\n<li>Balew Yihunle ETH 2.05:57<\/li>\n<\/ol>\n<p>16. Aaron Bienenfeld GER 2:08:47<\/p>\n<p>Ergebnisse der Frauen<\/p>\n<ol class=\"text\">\n<li>Brillian Kipkoech KEN 2:17:05<\/li>\n<li>Rebecca Tanui KEN 2:18:25<\/li>\n<li>Kasanesh Ayenew ETH 2:19:39<\/li>\n<li>Marion Kibor KEN 2:21:12<\/li>\n<li>Lomi Muleta ETH 2:24:39<\/li>\n<li>Selamawit Teferi ISR 2:26:58<\/li>\n<li>Aselef Amare ETH 2:28:47<\/li>\n<li>Tabea Themann GER 2:30:32<\/li>\n<li>Tsiyon Abebe ETH 2:32:37<\/li>\n<li>Manon Coste FRA 2:33:02<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Die schnellsten Deutschen aller Zeiten <\/strong><\/p>\n<p>2:04:03 Amanal Petros (Hannover) Valencia 7.12.2025<\/p>\n<p>2:04:56 Samuel Fitwi (Trier) Valencia 1.12.2024<\/p>\n<p>2:05:46 Richard Ringer (Rehlingen) Valencia 1.12.2024<\/p>\n<p>2:06:45 Hendrik Pfeiffer (D\u00fcsseldorf) Valencia 7.12.2025<\/p>\n<p>2:07:33 Sebastian Hendel (Braunschweig) Berlin 29.9.2024<\/p>\n<p>2:08:11 Filimon Abraham (Regensburg) Sevilla 23.2.2025<\/p>\n<p>2:08:22 Nils Voigt (TV Wattenscheid) Amsterdam 19.10.2025<\/p>\n<p>2:08:24 Haftom Welday (Hamburg) Valencia 3.12.2023<\/p>\n<p>2:08:33 Arne Gabius (Stuttgart) Frankfurt 25.10.2015<\/p>\n<p>2:08:47 J\u00f6rg Peter (Dresden) Tokio 14.2.1988<\/p>\n<p>2:08:47 Aaron Bienenfeld (D\u00fcsseldorf) Hamburg 26.4.2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nur Othmane El Goumri war beim 40. 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