{"id":975763,"date":"2026-04-27T03:09:13","date_gmt":"2026-04-27T03:09:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/975763\/"},"modified":"2026-04-27T03:09:13","modified_gmt":"2026-04-27T03:09:13","slug":"neuss-rheinisches-landestheater-stellt-neue-spielzeit-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/975763\/","title":{"rendered":"Neuss: Rheinisches Landestheater stellt neue Spielzeit vor"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Rheinische Landestheater macht sich selbst zum Thema: Bei der Vorstellung des Programms f\u00fcr die neue Spielzeit wiesen Mitglieder des F\u00f6rdervereins auf die schwierige finanzielle Situation des Hauses hin und luden bei Sekt oder Selters alle G\u00e4ste ein, sich ihrer Unterst\u00fctzungsmission durch eine Mitgliedschaft anzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Unter Konfettiregen begr\u00fc\u00dfte man dann spontan einen neuen, \u00fcberaus potenten Hauptsponsor: den \u201eGro\u00dfen Gatsby\u201c: allerdings nicht einen der reichsten Menschen der Welt selbst, sondern Nick Carraway, dessen Nachbarn auf Long <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/island\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Island<\/a>. Mit einer B\u00fchnenfassung des ber\u00fchmten Romans von F. Scott Fitzgerald, der vielen \u00fcber seine Verfilmungen bekannt ist, wird das RLT am 12. September sein Programm er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch eine zweite Ank\u00fcndigung hatte direkt mit dem Haus zu tun. Das im vergangenen Jahr kurz vor der Premiere wegen k\u00fcnstlerischer Differenzen abgesagte St\u00fcck \u201eMord im Sch\u00fctzenverein\u201c wird derzeit vom Autor David Gieselmann \u00fcberarbeitet und soll am 23. Januar seine Urauff\u00fchrung feiern. Hierzu erkl\u00e4rte die Intendantin Marie Johannsen unserer Redaktion: \u201eKunst hat immer etwas mit Ausprobieren zu tun, und manchmal klappt das nicht so, wie man sich das vorgestellt hat. Wir werfen aber die sinnbildliche Sch\u00fctzenflinte nicht ins Korn. Aus dem Recherche-Interview-Projekt \u201eMord im Sch\u00fctzenverein\u201c soll David Gieselmann ein klassisch-dramatisches Auftragswerk fertig schreiben. Dann k\u00f6nnen wir im Vorhinein alle daran rumbasteln. Das ist besser als eine St\u00fcckentwicklung.\u201c Handlungsort wird nicht mehr Neuss sein, sondern ein fiktiver Ort. Und auf der B\u00fchne sollen f\u00fcnf Darsteller eine ganze Menge von Haupt- und Nebenrollen spielen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein weiteres Projekt des RLT- Leitungsteams ist derzeit noch nicht in trockenen T\u00fcchern: \u201eYou\u2019re my wonder waaaall\u201c wird als \u201eNostalgischer Zeltlager-Liederabend\u201c angek\u00fcndigt, ist im Programmheft aber mit dem Hinweis verbunden: \u201eDie Realisierung dieses Projekts ist an die Zusage von F\u00f6rdermitteln gebunden.\u201c Als Urauff\u00fchrung geplant ist auch der Titel \u201eIch bin viele! Neue ungehaltene Reden ungehaltener Frauen\u201c. Vorbild ist wohl Christine Br\u00fcckners 1983 erschienenes Buch \u201eWenn du geredet h\u00e4ttest, Desdemona\u201c. Hieraus entstand damals ein gro\u00dfes Projekt und in der Folge ein weiteres Buch, das vergangenes Jahr zum Weltfrauentag erschien.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die erste Premiere f\u00fcr kleine und gro\u00dfe Zuschauer tr\u00e4gt den Titel \u201eGinpuin: Auf der Suche nach dem gro\u00dfen Gl\u00fcck\u201c. Die lustige Buchstabenverdrehung entstammt dem gleichnamigen Bilderbuch von Barbara van den Speulhof und Henrike Wilson. Das erz\u00e4hlt von einem putzigen, flugunf\u00e4higen Seevogel mit Wortfindungsdefiziten. Und dessen Mut, zu sich selbst zu stehen. H\u00f6llische Artikulations-Herausforderungen verspricht Michael Endes M\u00e4rchen \u201eDer satanarch\u00e4ol\u00fcgenialko Wunschpunsch\u201c, das ab Anfang November auf der gro\u00dfen B\u00fchne zu erleben ist. Weihnachtstheater f\u00fcr Gro\u00df und Klein.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mit dem Freiwerden der Rechte an den Werken Bertolt Brechts sieht das RLT die Gelegenheit, \u201eeinen historischen Missstand zu korrigieren\u201c. Brechts gro\u00dfes Anti-Hitler-St\u00fcck \u201eDer aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui\u201c stammt n\u00e4mlich in gro\u00dfen Teilen von seiner engen Mitarbeiterin Margarete Steffin. In einer Fassung des Regisseurs Adewale Teodros Adebisi kommt das St\u00fcck im M\u00e4rz auf die gro\u00dfe RLT-B\u00fchne.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ebenfalls auf der gro\u00dfen B\u00fchne wird im Mai 2027 \u201eLysistrata\u201c zu sehen sein, \u201enach Aristophanes und den Eindr\u00fccken der Gegenwart in einer neuen Fassung von Katharina Stoll\u201c. Hier hat die Intendantin Marie Johannsen selbst die Dramaturgie \u00fcbernommen. Von Johannsen stammen auch die witzigen Namen neuer Abonnements. Hier gibt es \u201eDie bunte T\u00fcte\u201c, \u201eDas lustige Quartett\u201c oder das \u201eKaffee und Kuchen-Abo\u201c. Dazu ein \u201eFrauen.Macht.Geschichte-Abo\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Besonders gelacht wurde bei der Programmvorstellung \u00fcber das \u201eKulturbanausen-Abo\u201c: Da werden diejenigen, die sich trauen, ihre Kunst-Lethargie endlich zu \u00fcberwinden, vor der Vorstellung bis an ihren Platz geleitet, in der Pause pers\u00f6nlich abgeholt und danach wieder zur\u00fcckgebracht. Einfach ausb\u00fcxen ist also nicht vorgesehen. Man darf gespannt sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Rheinische Landestheater macht sich selbst zum Thema: Bei der Vorstellung des Programms f\u00fcr die neue Spielzeit wiesen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":975764,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1831],"tags":[39672,211626,96,211627,3364,29,3405,211628,30,211625,211624,2075,1209,6003,211629,142901,23084,211630,42482],"class_list":["post-975763","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-duesseldorf","tag-abo","tag-brechts","tag-buehne","tag-buehnenfassung","tag-de","tag-deutschland","tag-duesseldorf","tag-fassung","tag-germany","tag-gieselmann","tag-johannsen","tag-kunst","tag-nordrhein-westfalen","tag-premiere","tag-programmvorstellung","tag-rlt","tag-stueck","tag-stueckentwicklung","tag-vorstellung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116474476302650401","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/975763","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=975763"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/975763\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/975764"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=975763"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=975763"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=975763"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}