{"id":976486,"date":"2026-04-27T10:20:20","date_gmt":"2026-04-27T10:20:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/976486\/"},"modified":"2026-04-27T10:20:20","modified_gmt":"2026-04-27T10:20:20","slug":"taktik-analyse-werder-kann-unter-thioune-auch-mit-fuenferkette-punkten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/976486\/","title":{"rendered":"Taktik-Analyse: Werder kann unter Thioune auch mit F\u00fcnferkette punkten"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>Werder Bremen stellte auf eine F\u00fcnferkette um, was vor allem in der ersten Halbzeit defensive Stabilit\u00e4t und kompakte Manndeckung gegen den VfB Stuttgart erm\u00f6glichte.<\/li>\n<li>Taktische Umstellungen und der Einsatz von Spielern wie Jens Stage und Yukinari Sugawara f\u00fchrten zur fr\u00fchen F\u00fchrung; nach der Pause gelang Werder jedoch kaum Entlastung.<\/li>\n<li>Das 1:1-Unentschieden gegen Stuttgart beendet Werders Negativserie gegen Top-5-Teams und wird als wichtiger Schritt zum Klassenerhalt gewertet.<\/li>\n<\/ul>\n<p>            Mehr anzeigen<br \/>\n            Weniger anzeigen<\/p>\n<p>\n    Eigentlich h\u00e4tte <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/werder\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Werder Bremen<\/a> gar nicht nach Stuttgart reisen m\u00fcssen. Bremens Bilanz gegen die f\u00fcnf bestplatzierten Teams der Liga ist in dieser Saison katastrophal. Bis zum Sonntagabend hatten sie alle acht Duelle gegen die Top-Klubs der Liga verloren, bei einem Torverh\u00e4ltnis von 1:20. Gegen den VfB riss die Negativserie. Werder profitierte von einer Stuttgarter Elf, der noch der Pokal-Fight vom vergangenen Donnerstag in den Knochen hing. Doch nicht nur k\u00f6rperlich, sondern auch taktisch konnten die Bremer lange Zeit mit dem Favoriten aus dem S\u00fcden mithalten. Ein Grund daf\u00fcr war die Umstellung auf eine F\u00fcnferkette.\n<\/p>\n<p>Thioune kehrt zur F\u00fcnferkette zur\u00fcck<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/werder\/profis\/brutal-stolz-werder-freut-sich-ueber-wichtigen-punkt-gegen-stuttgart-doc85l6lpr61y81gn6ox1au\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Daniel Thioune<\/a> hatte in Bremen eigentlich keine guten Erfahrungen mit der F\u00fcnferkette gesammelt. In seinen ersten drei Partien als Werder-Coach setzte er auf diese Variante. Alle Partien gingen verloren. Erst nach der Umstellung auf eine Viererkette feierte er mit Bremen Erfolge. Gegen den VfB kehrte er jedoch zur alten Variante zur\u00fcck. Werder begann die Partie in einem 5-2-3.\n<\/p>\n<p>Diese Umstellung lag in erster Linie am Gegner. Gegen die favorisierten Stuttgarter wollte Thioune die letzte Linie st\u00e4rken. Zugleich konnten die Bremer dank der ver\u00e4nderten Formation ihre gewohnte Manndeckung aufziehen: Der VfB baute das Spiel aus einer 3-2-5-Formation auf. Vorne deckten die drei Bremer Angreifer die Innenverteidiger des Gegners ab. Dahinter nahm Bremens Doppelsechs die gegnerische Doppelsechs auf.<\/p>\n<p>Werder setzte mit der Manndeckung nicht in vorderster Linie an. Wichtig war den Bremern vor allem, dass der VfB das Spiel nicht durch das Zentrum er\u00f6ffnen konnte. Jens Stage und <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/thema\/romano-schmid-q30080273\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Romano Schmid<\/a> positionierten sich leicht versetzt vor Cameron Puertas und Senne Lynen. So konnten die Bremer das Zentrum kompakt verteidigen. Zu einem mannorientierten Pressing setzten die Bremer erst an, nachdem die Stuttgarter den ersten Pass im Aufbau gespielt hatten.<\/p>\n<p>Werder schockt m\u00fcde Stuttgarter<\/p>\n<p>Die Schwaben hatten gro\u00dfe M\u00fche, gegen das kompakte wie aggressive Defensivkonstrukt der Bremer zu bestehen. Unter der Woche lieferten sie sich gegen den SC Freiburg einen 120\u202fMinuten anhaltenden Kampf im Pokal. Trainer Sebastian Hoene\u00df rotierte kr\u00e4ftig durch, mehrere Stammspieler sa\u00dfen auf der Bank. Dennoch sp\u00fcrte man gerade in den Anfangsminuten, wie stark der Pokalabend nachwirkte.<\/p>\n<p>Werder nutzte die Anfangsphase, um Stuttgart fr\u00fch unter Druck zu setzen. Nach Ballgewinnen startete Jens Stage sofort Richtung Tor, w\u00e4hrend die Au\u00dfenverteidiger Breite schufen. Gerade Rechtsverteidiger Yukinari Sugawara stie\u00df in der ersten Halbzeit h\u00e4ufig nach vorne. Werder kam \u00fcber den rechten Fl\u00fcgel zu mehreren Gelegenheiten und ging schlie\u00dflich nach einer Einwurf-Variante in F\u00fchrung (18.).<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend sammelte der VfB Ballbesitz. Sie taten sich jedoch weiterhin schwer, das Spiel durch das Zentrum nach vorne zu tragen. Sie kamen einige Male \u00fcber die Seiten in Richtung des Bremer Strafraums. Allerdings machte sich hier die ungewohnte Startelf der Stuttgarter negativ bemerkbar: Jamie Leweling, sonst als Rechtsau\u00dfen t\u00e4tig, gelang auf der linken Seite kein gutes Zusammenspiel mit Bilal El Khannouss. Werder ging mit einer F\u00fchrung in die Pause.<\/p>\n<p>Der VfB wechselt Klasse ein<\/p>\n<p>Trotz der guten ersten Halbzeit ver\u00e4nderte Werder den eigenen Ansatz nach der Pause. Angelo Stiller hatte sich zuvor immer h\u00e4ufiger der Bremer Manndeckung entzogen, indem er sich weit zur\u00fcckfallen lie\u00df. Cameron Puertas \u00fcbernahm nun die Rolle des Sonderbewachers f\u00fcr Stiller. Um dennoch die Kompaktheit im Zentrum zu wahren, agierten Stage und Schmid etwas tiefer. Werder verteidigte nun meist in einem 5-3-2.<\/p>\n<p>Zwar konnte Werder auch in dieser Formation das Zentrum schlie\u00dfen. Doch zugleich konnten sie den Druck der ersten Halbzeit nicht aufrechterhalten. Stuttgart kombinierte sich \u00fcber die Fl\u00fcgel h\u00e4ufiger nach vorne.<\/p>\n<p>Zudem wechselte VfB-Coach Sebastian Hoene\u00df nach und nach Qualit\u00e4t ein. Ramon Hendriks \u00fcbernahm schon zur Halbzeitpause den zentralen Innenverteidigerposten f\u00fcr den indisponierten Dan-Axel Zagadou.<\/p>\n<p>In der 57. Minute brachte Hoene\u00df mit Chris F\u00fchrich und Ermedin Demirovic zwei Nationalspieler. F\u00fchrich \u00fcbernahm den Posten auf Linksau\u00dfen, wodurch Leweling nach rechts wechseln konnte. Das Zusammenspiel funktionierte in dieser Variante besser: F\u00fchrich und El Khannouss kombinierten die rechte Bremer Abwehrseite schwindelig. Eine Flanke von El Khannouss f\u00fchrte zum Ausgleich durch Demirovic (61.).<\/p>\n<p>Werder kampfstark, aber ohne Entlastung<\/p>\n<p>Nach dem Ausgleich spielte sich die Partie weitestgehend in der Bremer H\u00e4lfte ab. Werders Mittelfeldspieler schlossen zwar das Zentrum. Doch Stuttgart konnte immer wieder \u00fcber die Fl\u00fcgel Raumgewinn erzielen. Dass Stuttgart kaum mehr zu Gro\u00dfchancen kam, lag vor allem am unb\u00e4ndigen Einsatz der Bremer Verteidiger. Sie warfen sich in jede Flanke und jeden Schuss, allen voran der eingewechselte Maximilian W\u00f6ber.<\/p>\n<p>Zugleich gelang es Werder nach der Pause nicht mehr, selbst f\u00fcr Entlastung zu sorgen. Mittelst\u00fcrmer Jovan Milosevic agierte allein auf weiter Flur. Sp\u00e4ter brachte Thioune mit Samuel Mbangula und Justin Njinmah zwei schnelle Konterst\u00fcrmer. Zum Schluss f\u00fchlte sich Werders Formation wieder st\u00e4rker nach einem 5-2-3 an. Doch Werders Angreifer gelangten nicht in Situationen, in denen sie ihr Tempo h\u00e4tten nutzen k\u00f6nnen. Die G\u00e4ste fanden nach der Pause offensiv kaum statt. Davon zeugt auch das Schussverh\u00e4ltnis der zweiten Halbzeit von 2:10.<\/p>\n<p>Das Spiel endete aus Bremer Sicht dennoch vers\u00f6hnlich. Das 1:1-Unentschieden verdankt Werder auch der Umstellung auf eine F\u00fcnferkette. Die 5-2-3-Formation sorgte vor allem vor der Pause f\u00fcr Stabilit\u00e4t. Werder hat einen wichtigen Schritt getan zum Klassenerhalt. Nach dem Spiel gegen Augsburg warten mit Hoffenheim und dem BVB zwei schwere Gegner. Doch Werder hat gegen Stuttgart bewiesen, dass sie auch gegen Top-5-Teams punkten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>                Diese Fragen und Antworten wurden mit KI basierend auf unseren Artikeln erstellt.<br \/>\n                <a class=\"more-btn\" href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/generative-ki\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                    \u2192 Mehr Infos<br \/>\n                <\/a><\/p>\n<p>                        <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/\" id=\"home\" class=\"button primary-primary font-size-15_1 m-0a customEvent\" data-layer-event-name=\"customEvent\" data-layer-trigger=\"click\" data-layer-category=\"artikelscoring\" data-layer-action=\"startseite_button\" data-layer-label=\"doc85lj6idcwk4q1if11ve\" data-layer-value=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/werder\/profis\/1\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Werder Bremen stellte auf eine F\u00fcnferkette um, was vor allem in der ersten Halbzeit defensive Stabilit\u00e4t und kompakte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":976487,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[1634,3364,29,30,1441],"class_list":{"0":"post-976486","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-stuttgart"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116476171359978454","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/976486","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=976486"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/976486\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/976487"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=976486"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=976486"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=976486"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}