{"id":978351,"date":"2026-04-28T03:59:26","date_gmt":"2026-04-28T03:59:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/978351\/"},"modified":"2026-04-28T03:59:26","modified_gmt":"2026-04-28T03:59:26","slug":"das-war-die-hannover-messe-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/978351\/","title":{"rendered":"Das war die Hannover Messe 2026"},"content":{"rendered":"<p>(28.04.2026) An der weltweit f\u00fchrenden Messe f\u00fcr die produzierende Industrie nahmen rund 110.000 Besucher teil. Damit lag die Beteiligung unter dem Vorjahresniveau (2025: 123.000), was unter anderem auf Streiks im Flug- und \u00f6ffentlichen Nahverkehr zur\u00fcckgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>Der internationale Anteil blieb dennoch hoch: Rund 40 % der G\u00e4ste reisten aus dem Ausland an, insbesondere aus China, Brasilien, den USA, Japan und S\u00fcdkorea.<\/p>\n<p>\u201eDie Hannover Messe war in diesem Jahr Technologieschau und Impulsgeber zugleich. Die Unternehmen haben gezeigt, dass Deutschland und Europa \u00fcber die notwendigen Werkzeuge verf\u00fcgen, um wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben. Entscheidend ist nun, diese Potenziale entschlossen zu nutzen und in die Anwendung zu bringen\u201d, sagt Jochen K\u00f6ckler, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Messe AG.<\/p>\n<p>Schl\u00fcsseltechnologien im Fokus<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt der Messe standen Technologien wie K\u00fcnstliche Intelligenz, Robotik, Automatisierung und Energieinfrastruktur. Pr\u00e4sentiert wurden unter anderem KI-gest\u00fctzte Produktionssysteme, humanoide Robotik sowie L\u00f6sungen f\u00fcr Energieeffizienz und Netzausbau.\u00a0Die Veranstaltung wurde zudem von einer starken Pr\u00e4senz aus Wirtschaft und Politik begleitet. Zu den Teilnehmenden z\u00e4hlten unter anderem Friedrich Merz, Luiz In\u00e1cio Lula da Silva, Roland Busch, Christian Klein sowie Boris Pistorius.<\/p>\n<p>Industrie fordert bessere Rahmenbedingungen<\/p>\n<p>Vertreter der Industrie verwiesen auf zunehmenden Wettbewerbsdruck durch hohe Kosten, regulatorische Anforderungen und geopolitische Unsicherheiten. Gleichzeitig wurde betont, dass technologische L\u00f6sungen bereits vorhanden sind und verst\u00e4rkt umgesetzt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>\u201eDas neue Konzept der Hannover Messe ist ein Erfolg. Insbesondere die Center Stage hat gro\u00dfe Resonanz erfahren\u201d, sagt Dr. Gunther Kegel. \u201eDas st\u00e4rkt das Profil als Ort des hochkar\u00e4tigen Austauschs, gerade mit der Politik\u201d, so Dr. Gunther Kegel weiter. \u201eInhaltlich sendet die Hannover Messe ein unmissverst\u00e4ndliches Signal: Wir brauchen dringend eine schnelle Deregulierung, damit wir uns als Standort im internationalen Wettbewerb behaupten k\u00f6nnen. Gerade auch auf dem Feld der Industriellen KI. Die Unternehmen haben eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in der Technologie steckt \u2013 jetzt m\u00fcssen Berlin und Br\u00fcssel die Handbremse l\u00f6sen.\u201d<\/p>\n<p>\u201eDie Hannover Messe und die Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau haben in diesem Jahr eindrucksvoll gezeigt, dass sie die Herausforderungen einer von multiplen Krisen gepr\u00e4gten Welt annehmen. Die Digitalisierung unserer Industrie schreitet mit hohem Tempo voran, KI und humanoide Robotik waren zu Recht die pr\u00e4genden Themen dieser Messe\u201d, erg\u00e4nzt Thilo Brodtmann. \u201eDer industrielle Mittelstand will und kann Technologien liefern, die uns auch k\u00fcnftig international wettbewerbsf\u00e4hig halten. Daf\u00fcr muss auch die Politik in Berlin und Br\u00fcssel dringend ihren Beitrag leisten: Wir brauchen die versprochenen tiefgreifenden Standortreformen \u2013 jetzt! Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche haben hier auf der Messe entsprechende Ank\u00fcndigungen gemacht, daran werden sie gemessen.\u201d<\/p>\n<p>Partnerland Brasilien setzt Impulse<\/p>\n<p>Das Partnerland Brasilien pr\u00e4sentierte sich mit einem breiten Spektrum an Industrie- und Energiethemen. Die Beteiligung wurde als wichtiger Impuls f\u00fcr internationale Kooperationen und resilientere Lieferketten bewertet, insbesondere im Kontext des geplanten EU-Mercosur-Abkommens.<\/p>\n<p>Weiterentwicklung des Messekonzepts<\/p>\n<p>Das \u00fcberarbeitete Messekonzept mit neuem Hallenplan und erweiterten Networking-Formaten wurde positiv aufgenommen. Formate wie Masterclasses sowie die Center Stage mit rund 30.000 Besuchern st\u00e4rkten den Wissenstransfer und den fachlichen Austausch.<\/p>\n<p>Ausblick auf 2027<\/p>\n<p>F\u00fcr 2027 ist eine weitere Fokussierung vorgesehen. Die Messe wird k\u00fcnftig von Montag bis Donnerstag stattfinden (5. &#8211; 8. April 2027). Parallel wird die neue \u201eEurope Energy Week\u201d etabliert, um den Austausch zur Energiezukunft Europas zu intensivieren.<\/p>\n<p>\u201eDie Hannover Messe entwickelt sich konsequent weiter \u2013 fokussierter, effizienter und n\u00e4her an der Industrie. Und thematisch wurde klar: Neben der konkreten Anwendung von KI r\u00fcckt die \u00c4ra der physischen KI in den Fokus. Die Verbindung von K\u00fcnstlicher Intelligenz mit realen Maschinen und Produktionssystemen wird die MESSE in den kommenden Jahren pr\u00e4gen \u2013 und den n\u00e4chsten gro\u00dfen Entwicklungsschritt der Industrie bestimmen\u201d, so Jochen K\u00f6ckler.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"(28.04.2026) An der weltweit f\u00fchrenden Messe f\u00fcr die produzierende Industrie nahmen rund 110.000 Besucher teil. 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