{"id":978479,"date":"2026-04-28T05:12:13","date_gmt":"2026-04-28T05:12:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/978479\/"},"modified":"2026-04-28T05:12:13","modified_gmt":"2026-04-28T05:12:13","slug":"dienstag-auflagen-fuer-google-eu-und-usa-vereint-gegen-china","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/978479\/","title":{"rendered":"Dienstag: Auflagen f\u00fcr Google, EU und USA vereint gegen China"},"content":{"rendered":"<p>In einem Ende Januar begonnenen Pr\u00fcfverfahren gegen den US-Konzern Google legt die Europ\u00e4ische Kommission vorl\u00e4ufige Ma\u00dfnahmen vor. Interessierte Parteien k\u00f6nnen dazu nun Stellung beziehen. Br\u00fcssel und Washington reagieren auf die zunehmende Verwundbarkeit ihrer Industrien und wollen mit einem Abkommen und einem Aktionsplan ihre Abh\u00e4ngigkeit bei kritischen Mineralien verringern. Damit zielen beide Seiten auf Chinas dominante Stellung. Und der Social-Media-Konzern Meta will Solarstrom aus dem All beziehen \u2013 die wichtigsten Meldungen im kurzen \u00dcberblick.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Ende Januar dieses Jahres hat die EU-Kommission <strong>ein Pr\u00fcfverfahren gegen Google<\/strong> begonnen und dem US-Konzern eine <strong>Frist von sechs Monaten<\/strong> gesetzt, um etwaige <strong>technische H\u00fcrden f\u00fcr KI-Assistenten der Mitbewerber<\/strong> auf seinem Betriebssystem Android abzubauen. Die Aufsichtsbeh\u00f6rden der Europ\u00e4ischen Union pr\u00fcfen, ob Google <strong>die EU-Vorgaben nach dem Gesetz \u00fcber digitale M\u00e4rkte (DMA)<\/strong> einh\u00e4lt und <strong>konkurrierende KI-Software in Android<\/strong> fair behandelt. Auf halber Strecke hat die Kommission nun <strong>ihre vorl\u00e4ufigen Ergebnisse<\/strong> bekannt gemacht und <strong>Ma\u00dfnahmen skizziert<\/strong>, die Google umsetzen soll, um Dritten <strong>effektiven Zugang zu den wichtigsten Funktionen<\/strong> von Android zu erm\u00f6glichen. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Interoperabilitaet-mit-Googles-Android-EU-Kommission-schlaegt-Massnahmen-vor-11274212.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Interoperabilit\u00e4t mit Googles Android: EU-Kommission schl\u00e4gt Ma\u00dfnahmen vor<\/a> <\/p>\n<p>In einer Zeit, in der <strong>Lithium, Kobalt oder Seltene Erden<\/strong> f\u00fcr den Bau von Windkraftanlagen, E-Autos und Halbleitern entscheidend sind, werden die Rohstoffe <strong>nicht mehr als einfache Handelsg\u00fcter<\/strong> definiert. Sie gelten zunehmend <strong>als strategische Verm\u00f6genswerte<\/strong>, die untrennbar mit der <strong>nationalen Sicherheit, der industriellen Wettbewerbsf\u00e4higkeit und der globalen Energiewend<\/strong>e verkn\u00fcpft sind. Vertreter der EU und der Vereinigten Staaten haben nun in Washington <strong>eine weitreichende strategische Partnerschaft<\/strong> besiegelt \u2013 von der Erkundung \u00fcber den Abbau und die Verarbeitung und Raffinerie bis zum Recycling und der R\u00fcckgewinnung von Rohstoffen. Die Partnerschaft richtet sich <strong>vor allem gegen China<\/strong>. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Kritische-Rohstoff-EU-und-USA-schmieden-Pakt-gegen-China-Dominanz-11274062.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kritische Rohstoffe: EU und USA schmieden Pakt gegen China-Dominanz<\/a> <\/p>\n<p>Was der <strong>Zugang zu kritischen Mineralien<\/strong> f\u00fcr Br\u00fcssel und Washington ist \u2013 ist <strong>die Deckung des Strombedarfs<\/strong> f\u00fcr die globalen Tech-Konzerne. Die KI-Infrastruktur <strong>im globalen Wettlauf um k\u00fcnstliche Intelligenz<\/strong> ben\u00f6tigt gewaltige Mengen an Strom. Die gro\u00dfen Player suchen nach daher M\u00f6glichkeiten, <strong>ihren Energiebedarf zu decken<\/strong>. Eine M\u00f6glichkeit ist Atomenergie. Unternehmen wie das US-amerikanische Start-up Overview Energy System wiederum entwickeln Systeme, die <strong>Solarstrom im All<\/strong> erzeugen und dann <strong>drahtlos zur Erde \u00fcbertragen<\/strong> sollen. Solchen Solarstrom will der Facebook-Konzern Meta k\u00fcnftig einsetzen und hat <strong>eine entsprechende Vereinbarung<\/strong> getroffen. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Meta-sichert-sich-Solarstrom-aus-dem-All-11274012.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Meta sichert sich Solarstrom aus dem All<\/a> <\/p>\n<p>Seit 2019 hat Microsoft <strong>mehr als 13 Milliarden US-Dollar<\/strong> in den ChatGPT-Entwickler OpenAI investiert und profitiert von dem fr\u00fchen und umfassenden <strong>Zugang zu dessen KI-Modellen<\/strong>. In den vergangenen Monaten aber gab es <strong>zwischen beiden Unternehmen zunehmend Spannungen<\/strong>. Die Gesch\u00e4ftsaktivit\u00e4ten beider Konzerne \u00fcberschnitten sich immer h\u00e4ufiger. Zudem kam es zu Entlassungen, um unter anderem die<strong> massiven Investitionen in die KI-Infrastruktur<\/strong> zu finanzieren. Im Februar 2026 schloss OpenAI <strong>eine milliardenschwere strategische Partnerschaft mit Amazon<\/strong>. Die Allianz mit Microsoft passt das Unternehmen nun an. Die <strong>Umsatzbeteiligung von Microsoft<\/strong> wird gedeckelt, <strong>Exklusivrechte fallen weg<\/strong> und OpenAI erh\u00e4lt <strong>mehr Freiheiten<\/strong>. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/OpenAI-und-Microsoft-lockern-ihre-milliardenschwere-Partnerschaft-11274052.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">OpenAI und Microsoft lockern ihre milliardenschwere Partnerschaft<\/a> <\/p>\n<p>Kriminelle setzen immer h\u00e4ufiger <strong>auf K\u00fcnstliche Intelligenz<\/strong>. Dank KI k\u00f6nnten T\u00e4ter Gesichter und Stimmen <strong>in Echtzeit klonen<\/strong>. Zehn Sekunden Audiomaterial aus sozialen Medien gen\u00fcgen oft, um <strong>eine t\u00e4uschend echte Kopie eines Angeh\u00f6rigen<\/strong> zu erstellen. Die Hemmschwelle, <strong>Geld zu \u00fcberweisen<\/strong>, sinkt rapide, wenn am Telefon scheinbar <strong>der eigene Enkel <\/strong>um Hilfe fleht. Aufgrund seines <strong>relativen Wohlstandes<\/strong> und einer <strong>alternden Gesellschaft<\/strong> ist Europa zu einem prim\u00e4ren Ziel von KI-Betr\u00fcgereien geworden. Davor warnt Interpol <strong>in einem neuen Report<\/strong>. Um die Betrugsindustrie zu stoppen, m\u00fcssten Gesellschaft und Tech-Konzerne <strong>Schutzr\u00e4ume statt Stigmen<\/strong> schaffen, so die Polizeibeh\u00f6rde. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/KI-Enkeltrick-und-Deepfakes-Interpol-warnt-vor-verschaerfter-Betrugswelle-11274056.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">KI-Enkeltrick und Deepfakes: Interpol warnt vor versch\u00e4rfter Betrugswelle<\/a> <\/p>\n<p><strong>Auch noch wichtig:<\/strong><\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:akn@heise.de\" title=\"Andreas Knobloch\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">akn<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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