{"id":979062,"date":"2026-04-28T10:41:19","date_gmt":"2026-04-28T10:41:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/979062\/"},"modified":"2026-04-28T10:41:19","modified_gmt":"2026-04-28T10:41:19","slug":"eqs-news-zentiva-group-a-s-zentiva-legt-berufung-gegen-eu-urteil-zur-eu-kommunalabwasserrichtline-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/979062\/","title":{"rendered":"EQS-News: Zentiva Group a.s.: Zentiva legt Berufung gegen EU-Urteil zur EU-Kommunalabwasserrichtline ein"},"content":{"rendered":"<p>EQS-News: Zentiva Group a.s.<\/p>\n<p> \/ Schlagwort(e): Sonstiges\/ESG<\/p>\n<p>Zentiva legt Berufung gegen EU-Urteil zur EU-Kommunalabwasserrichtline ein <\/p>\n<p>28.04.2026 \/ 12:35 CET\/CEST<br \/>F\u00fcr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent \/ Herausgeber verantwortlich.<\/p>\n<p> <b>Berufung verteidigt Patientenzugang, Erschwinglichkeit von Arzneimitteln und grundlegende EU-Rechtsprinzipien<\/b><\/p>\n<p>PRAG und BR\u00dcSSEL, 28. April 2026 \/PRNewswire\/ &#8212; Die EU-Richtlinie \u00fcber die Behandlung von kommunalem Abwasser (Kommunalabwasserrichtlinie, KARL) gibt weiterhin Anlass zu ernsthaften Bedenken. Zentiva und andere Unternehmen aus dem Bereich der patentfreien Arzneimittel haben daher beim Gerichtshof der Europ\u00e4ischen Union (EuGH) Berufung eingelegt, um einen fr\u00fcheren Unzul\u00e4ssigkeitsbeschluss aufzuheben und eine Sachpr\u00fcfung im Rahmen der von den Unternehmen im M\u00e4rz 2025 erhobenen Nichtigkeitsklage zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Zentiva_Logo.jpg\" alt=\"Zentiva\"\/><\/p>\n<p>Im Rahmen von Erkl\u00e4rungen des Rates und EPSCO*-Debatten haben 24 der 27 EU-Mitgliedstaaten Bedenken ge\u00e4u\u00dfert, Zweifel ge\u00e4u\u00dfert oder um weitere Klarstellung der Richtlinie oder ihrer Auswirkungen gebeten. Trotzdem wird die Richtlinie jetzt auf nationaler Ebene umgesetzt. Die Richtlinie in ihrer derzeitigen Form stellt ein ernsthaftes Risiko f\u00fcr die Verf\u00fcgbarkeit, Erschwinglichkeit und Zug\u00e4nglichkeit von Arzneimitteln in ganz Europa dar, auf die Millionen von Menschen t\u00e4glich angewiesen sind. Die Unternehmen fordern daher eine Aussetzung, \u00dcberarbeitung und Neuauflage der Richtlinie.<\/p>\n<p>Zentiva, ein f\u00fchrender europ\u00e4ischer Hersteller von Generika, unterst\u00fctzt voll und ganz das Ziel einer weiteren Verringerung der Mikroverunreinigungen in kommunalem Abwasser, lehnt jedoch das System der erweiterten Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility, EPR) als unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige und ungerechtfertigte Anwendung des Verursacherprinzips entschieden ab. Mikroverunreinigungen stammen aus einer Vielzahl von Industrie- und Konsumquellen &#8211; nicht nur aus der Verwendung von Humanarzneimitteln und Kosmetika. Die EPR-Regelung w\u00fcrde bedeuten, dass die Hersteller von Arzneimitteln und Kosmetika f\u00fcr die Beseitigung von Mikroverunreinigungen, die nicht von ihnen verursacht wurden, zahlen m\u00fcssen, w\u00e4hrend andere Hersteller keine Kosten tragen m\u00fcssen. Insgesamt verst\u00f6\u00dft die EPR-Regelung gegen das Verursacherprinzip und birgt die Gefahr, dass der Zugang von Patientinnen und Patienten zu unentbehrlichen Arzneimitteln erschwert wird, indem der Generikasektor &#8211; das R\u00fcckgrat der europ\u00e4ischen Gesundheitsversorgung &#8211; unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig stark belastet wird, ohne dass sich daraus ein nennenswerter Nutzen f\u00fcr die Umwelt ergibt.<\/p>\n<p>Steffen Saltofte, CEO von Zentiva und President von Medicines for Europe, sagte:<br \/>&#8222;Generika sind die Grundlage einer bezahlbaren Gesundheitsversorgung in Europa. Wenn unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hohe Kosten f\u00fcr unentbehrliche Arzneimittel anfallen, wird die Versorgung wirtschaftlich unrentabel und die Patientinnen und Patienten zahlen letztlich den Preis. Umweltschutz und \u00f6ffentliche Gesundheit gehen Hand in Hand &#8211; das eine sollte nicht f\u00fcr das andere geopfert werden.&#8220;<\/p>\n<p>Generika machen rund 70 % aller in Europa abgegebenen Arzneimittel aus und neun von zehn Medikamenten stehen auf der EU-Liste der kritischen Arzneimittel (IQVIA, 2024). Diese Arzneimittel leisten einen wichtigen Beitrag zur \u00f6ffentlichen Gesundheit. Hersteller von Generika arbeiten jedoch unter strengen Preisvorschriften und mit sehr niedrigen Gewinnspannen. Im Gegensatz zu anderen Branchen k\u00f6nnen sie ihre Preise nicht erh\u00f6hen, um zus\u00e4tzliche Kosten aufzufangen, da in den meisten Mitgliedstaaten gesetzliche Preis- und Erstattungskontrollen bestehen.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngige Studien in mehreren L\u00e4ndern deuten darauf hin, dass die Kosten der KARL erheblich untersch\u00e4tzt wurden, was die Gefahr von Arzneimittelengp\u00e4ssen, h\u00f6heren Gesundheitskosten und eines Verlustes an Wettbewerbsf\u00e4higkeit f\u00fcr einen ganzen Wirtschaftszweig mit sich bringt.<\/p>\n<p>Zentiva setzt sich zwar f\u00fcr den Umweltschutz ein, betont aber, dass das EPR-System der KARL keine Anreize f\u00fcr &#8222;gr\u00fcnere&#8220; Arzneimittel bietet. Nach dem derzeitigen Rechtsrahmen k\u00f6nnen Arzneimittel nicht innerhalb sinnvoller Fristen neu formuliert oder ersetzt werden, ohne dass viele Jahre der Forschung, beh\u00f6rdlicher Genehmigungsverfahren und der Bewertung der Patientensicherheit erforderlich sind. Infolgedessen besteht die Gefahr, dass die Richtlinie die Kosten in die H\u00f6he treibt, ohne einen entsprechenden Nutzen f\u00fcr die Umwelt zu bringen, und gleichzeitig negative Folgen f\u00fcr Petientinnen und Patienten und Gesundheitssysteme hat.<\/p>\n<p>Das Rechtsmittel zielt darauf ab, den Unzul\u00e4ssigkeitsbeschluss des Gerichts aufzuheben und eine Sachpr\u00fcfung im Rahmen der von Zentiva und anderen Unternehmen im M\u00e4rz 2025 erhobenen Nichtigkeitsklage zu erm\u00f6glichen. Mit dieser Nichtigkeitsklage wendet sich Zentiva gegen die Artikel 9 und 10 in Verbindung mit Anhang III der KARL, in denen die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) verankert ist, durch die mindestens 80 % der Kosten f\u00fcr die neue, so genannte quart\u00e4re Abwasserbehandlung den Herstellern von Arzneimitteln und Kosmetika auferlegt werden.<\/p>\n<p>Obwohl sie direkt und individuell betroffen sind, wurde Zentiva und anderen Generikaherstellern die M\u00f6glichkeit verweigert, in der Sache geh\u00f6rt zu werden. Zentiva beantragt eine gerichtliche \u00dcberpr\u00fcfung der Richtlinie, um die Einhaltung grundlegender EU-Rechtsprinzipien zu gew\u00e4hrleisten und gleichzeitig den Zugang von Patientinnen und Patienten zu erschwinglichen Arzneimitteln zu sichern.<\/p>\n<p>Zentiva engagiert sich weiterhin stark f\u00fcr den Umweltschutz. Laut EcoVadis 2025 geh\u00f6rt sein Nachhaltigkeitsprogramm zu den besten zwei Prozent in der Pharmaindustrie.<\/p>\n<p>* EPSCO &#8211; Employment, Social Policy, Health and Consumer Affairs Council: Rat &#8222;Besch\u00e4ftigung, Sozialpolitik, Gesundheit und Verbraucherschutz&#8220; &#8211; Treffen der zust\u00e4ndigen Minister der nationalen Regierungen.<\/p>\n<p><b>Informationen zu Zentiva<br \/><\/b>Zentiva f\u00f6rdert die Gesundheit und das Wohlbefinden aller Generationen und konzentriert sich auf die Entwicklung, Herstellung und Lieferung hochwertiger, erschwinglicher Medikamente f\u00fcr mehr als 100 Millionen Menschen in \u00fcber 30 L\u00e4ndern in Europa und dar\u00fcber hinaus. Zentiva verf\u00fcgt \u00fcber vier Produktionsst\u00e4tten sowie ein breites Netz von externen Produktionspartnern, um die Versorgungssicherheit zu gew\u00e4hrleisten. Zentiva besch\u00e4ftigt mehr als 5.400 talentierte Mitarbeitende in \u00fcber 30 L\u00e4ndern, die das Engagement f\u00fcr die Menschen, die t\u00e4glich auf unsere Produkte angewiesen sind, miteinander verbindet. Besuchen Sie uns auf www.zentiva.com oder auf LinkedIn.<\/p>\n<p>Logo &#8211; https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Zentiva_Logo.jpg<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"12\" height=\"12\" alt=\"Cision\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/1777372878_448_favicon.png\"\/> View original content:https:\/\/www.prnewswire.com\/news-releases\/zentiva-legt-berufung-gegen-eu-urteil-zur-eu-kommunalabwasserrichtline-ein-302755586.html<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"border:0px; width:1px; height:1px;\" src=\"https:\/\/rt.prnewswire.com\/rt.gif?NewsItemId=GE43986&amp;Transmission_Id=202604280630PR_NEWS_EURO_ND__GE43986&amp;DateId=20260428\"\/><\/p>\n<p>28.04.2026 CET\/CEST Ver\u00f6ffentlichung einer Corporate News\/Finanznachricht, \u00fcbermittelt durch EQS News &#8211; ein Service der EQS Group.<br \/>F\u00fcr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent \/ Herausgeber verantwortlich.<\/p>\n<p>Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News\/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.<br \/>Originalinhalt anzeigen: EQS News<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"EQS-News: Zentiva Group a.s. \/ Schlagwort(e): Sonstiges\/ESG Zentiva legt Berufung gegen EU-Urteil zur EU-Kommunalabwasserrichtline ein 28.04.2026 \/ 12:35&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4508,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3933],"tags":[331,332,20967,548,663,158,3934,3935,6325,12115,13,212204,39013,14,15,12,1243,212203],"class_list":["post-979062","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-berufung","tag-eu","tag-europa","tag-europaeische-union","tag-europe","tag-european-union","tag-gegen","tag-group","tag-headlines","tag-kommunalabwasserrichtline","tag-legt","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-urteil","tag-zentiva"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116481916287023022","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/979062","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=979062"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/979062\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4508"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=979062"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=979062"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=979062"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}